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Broken

Die/Der FotografIn schreibt:
"Sie lag da auf unserem Gartentisch wie hindrapiert, war wohl gegen die Scheibe des Wintergartens geflogen. Ich konnte nicht widerstehen und musste die Drossel einfach fotografieren, bevor ich sie begrub. Ihr Gefieder war wunderschön, ganz fein und flauschig am Bauch, noch wohlgeordnet die Flügelfedern. Gleichzeitig war am Kopf die ganze Gewalt des Aufpralls zu sehen. Diesen Gegensatz wollte ich festhalten, bevor er verging.
Klar, und zwischendurch kam immer wieder der Gedanke: Kann man so was zeigen? Wird so ein Bild als abstoßend empfunden?"
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Kommentare 26

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 21. Februar 2021, 9:41

    Die Diskussion hier ist nun beendet.
    Agora wird fortgesetzt hier:
    Im Dunklen lauert die Versuchung…
    Im Dunklen lauert die Versuchung…
    Agora Bilddiskussion intensiv
  • Agora Bilddiskussion intensiv 21. Februar 2021, 9:40

    Rena B. schreibt:
    “Erst einmal ganz herzlichen Dank an die, die sich Zeit genommen und Gedanken zu diesem Bild gemacht haben und damit zur Diskussion beigetragen haben.
    Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich sonst meistens eher „harmonische“ Bilder mache. Mich faszinieren kleine Details, die ich früher, noch ohne Fotografie, übersehen hätte. Vor diesem Hintergrund – und weil man bei diesem Bild bzw. dem Thema geteilter Meinung sein kann – hatte ich das Gefühl, Agora könnte der richtige Platz sein.
    Zur Geschichte des Bildes: 
    Es passiert nicht oft, aber doch vielleicht zwei- oder dreimal im Jahr, dass ein Vogel mit Wucht an die Scheibe fliegt. Mangelnde Erfahrung, eine starke Windböe, Liebesrausch, da gibt es sicher einige mögliche Ursachen. Ganz bestimmt denke ich nicht, der Vogel ist zu „blöd“. Und natürlich haben wir Raubvogelatrappen auf den Scheiben. Trotzdem kommt es vor, mir tut es jedes Mal sehr leid. Viele kommen nach ein paar Minuten wieder zu sich, diese Drossel wohl nicht. Und im Unterschied zu den anderen lag sie auf dem Tisch. Eine etwas surreale Situation.
    Der kleine Blutfleck unter ihrem Kopf war sehr untypisch, das hatte ich so noch nicht erlebt, wollte das aber nicht in den Mittelpunkt rücken. 
    Dass das Bild ohne meinen Kommentar für viele nicht verständlich ist, also, dass das Bild an sich für den Betrachter keine Geschichte erzählt, war für mich ein wichtiger Hinweis. Da hätte ich wohl ein Schritt zurück machen sollen, um vielleicht wirklich die Scheibe, eventuell auch den Tisch mit aufs Bild zu bekommen. Auch etwas mehr Tiefenschärfe war für mich ein guter Tipp. Manchmal ist man mit dem Makroobjektiv so auf Details fixiert, das man die Gesamtwirkung nicht mehr so im Blick hat.
    Sehr interessant fand ich den Hinweis und Link zu Enrique Metinides und auch die mögliche Haltung dazu. 
    „Nach meinem Empfinden ist es hier gelungen, auf sehr ästhetische Weise zum Respekt vor der Verletzlichkeit und Würde der Natur aufzurufen, welche eine drastischere Form der Darstellung nicht vermocht hätte.“ In dieser Bemerkung habe ich mich wiedergefunden. Ja, das war meine Intention. Aber man kann es, wie gesagt, auch ganz anders sehen – was das Ganze spannend macht.
    Vielen Dank für die vielen Gedanken und Anstöße, die ihr mit mir geteilt habt und die mich sicherlich noch länger beschäftigen und weiterbringen werden.”
  • dersiebtesohn 21. Februar 2021, 5:47

    Ich halte mich an das alte Sprichwort:
    Hier werden wieder Menschen mit Vögeln verglichen
  • Dietmar Stegmann 20. Februar 2021, 18:05

    Das Bild ist ohne Frage interessant. Es gibt knackige Schärfen und weiche Unschärfebereiche, trotzdem fehlt mir aber ein "Blickanker".
    Das Bild will eine Geschichte erzählen, ich spüre es, ich sehe und erkenne sie aber nicht. Ich habe natürlich den Text gelesen, aber ein Kunstwerk soll ohne Erläuterung eine Seele haben, die ich als Emotion oder Impression erfasse. Das fehlt mir.
    VG Dietmar
  • wdick 19. Februar 2021, 20:31

    Bildtitel: Broken
    Bild: Gefieder und Bauch eines Vogels, der sich durch den angedeuteten Kopf, Unschärfe, erahnen läßt.Das Bild soll, so wie auch der Titel, ein Dilemma, Schaden, Trauer, etc, evtl auch Tod zum Ausdruck bringen. Broken: Gebrochen
    Beim ersten Blick fragt man sich sogleich: Was ist gebrochen? Das Bild wird hiernach hinreichend mit einem Bildtext erklärt. Und die Intension zum Bild gleich mitgeliefert. Das ist bei Bildern oft so. Leider. (ich persönlich bin ja im Grunde gegen erklärende Texte zum Bild, da diese lediglich die Sicht des Fotografen widerspiegeln oder gar dem Bild eben das "gewisse Etwas geben wollen" was ihm fehlt. Sage das nur um meine Grundeinstellung darzulegen, damit am mich besser versteht.)
    Die Erklärung zur Intension des Bildes, seiner Entstehung und dem was es aussagen soll entnehmen wir die Absicht einen Zustand des Leides mit dem Bild beschreiben zu wollen. Dies ist in der Umsetzung des Bildes nicht gelungen. Es wird weder das Leid noch die Tatsache des Vergangenen oder des Verlustes dargestellt. Die Frage ob man eben "das" zeigen darf stellt sich meiner Meinung nach nicht. Die Frage muß lauten: Wie kann ich die Empfindungen, das Geschehene ethisch und doch anklagend bzw. nachdenklich darstellen. So darstellen das der Betrachter die Stimmung oder, und das Geschehene nachvollziehen kann.
    Das ist ein schwieriges Feld. Vielleicht sogar das schwierigste überhaupt.
    In den Kommentaren fand ich die Idee mit dem Fenster am besten.

    Einen Diskurs über das Erlebte des Fotografen, begründet in seinem Text, zu führen erübrigt sich, da eben dies im Bild nicht dargestellt ist.

    Der Fotograf stellt im letzten Satz die Frage nach der Moral. Die Moral ist ja im Grunde etwas persönliches. Jeder hat da so seine eigene. Ich halte mich da an Respekt und Demut. Ein Bild das mit Respekt und Demut aufgenommen wurde kann man "immer" zeigen. Aber es braucht auch Mut. Und den hat der Fotograf mit dem Thema als solches schon bewiesen. Das ist ein guter Anfang.
  • Gerhard Körsgen 19. Februar 2021, 0:31

    Was wir hier sehen und vom Bildautor dazu lesen ist in mehrfacher Hinsicht ein Dilemma. Zunächst ist eine Drossel tödlich verunglückt. Anschließend findet der/die Fotograf*in das tote Tier und ist im Zwiespalt ob er/sie es fotografieren soll. Schließlich entscheidet er/sie sich für eine Aufnahme.
    ...
    Rein visuell kommt das vorangegangene Drama bei der Aufnahme nicht 'rüber. Zwar kann man/frau schon sehen dass es sich um einen Vogel handeln muss, aber dass dieser tot ist ist nicht zwingend zu sehen. Der bordeauxrote diffuse Fleck rechts oben ist nicht eindeutig als Blut auszumachen. Zweifelsfrei zu erkennen ist eine  Detailaufnahme des Gefieders wobei sich der Schärfebereich in einem sehr schmalen Band bewegt.
    Nach meinem Dafürhalten wurde gezielt vermieden eine Dokumentaraufnahme zu machen die rein optisch etwas von der vorangegangenen Geschichte erzählt. Stattdessen wurde versucht diese Geschichte sozusagen künstlerisch zu verbrämen indem eine Detailaufnahme des Gefieders angefertigt wurde was normalerweise (also wenn der Vogel noch lebte) wohl nicht möglich gewesen wäre. Dies unter den selbstgestellten Fragestellungen "Kann man so was zeigen? Wird so ein Bild als abstoßend empfunden?"
    Fragen die das Foto nicht beantwortet weil es der Konsequenz dessen was dann zu zeigen gewesen wäre ausweicht.
    Möglicherweise wäre tatsächlich eine "Grenze des Erträglichen" überschritten worden. Wie schlimm es in natura aussah weiß nur der/die Fotograf*in. Wir, die Betrachter dieses Fotos hier, werden es nie wissen. Hier sieht man nichts was "schlimm" aussieht.
    ...
    Einen im Vergleich gänzlich anderen Weg ging Enrique Metinides, ein mexikanischer Zeitungsfotograf, als er eine verstorbene Frau nach einem Verkehrsunfall fotografierte. Eine berühmte Aufnahme die man schon sowohl als zynisch als auch als faszinierend bezeichnet hat.
    https://www.sepulkralmuseum.de/ausstellungen/archiv/enrique-metinides.-schauspiel-des-tatsaechlichen
    Wenn man ein wenig runterscrollt sieht man - relativ klein, aber ausreichend - die Gesamtaufnahme.
    • Gerhard Körsgen 19. Februar 2021, 16:07

      Da fehlt nicht nur die Ursache der Verletzung, es fehlt ÜBERHAUPT die Verletzung. Der gezeigte Vogel könnte auch ausgestopft sein so wie das aussieht. Insofern kann das zwar sein was Du vermutest, es lässt sich aber nicht zwingend herleiten weil man s eben nicht sehen kann. Vielleicht sah die Fensterscheibe auch völlig normal aus als wäre nichts gewesen. Wissen wir doch nicht.
      Daraus leitet sich auch die Überhöhung des Todes ab. Wo kein offensichtlicher Tod (beim Vogel lediglich behauptet) da auch keine Überhöhung. Das Foto gibt das optisch nicht her. Wobei ich natürlich dem Autor die Geschichte glaube.
      Und was vielleicht juristisch auf das folgt was man sieht ist doch völlig unrelevant für die Fragen um die es hier geht.
      "Ihr Gefieder war wunderschön, ganz fein und flauschig am Bauch, noch wohlgeordnet die Flügelfedern. Gleichzeitig war am Kopf die ganze Gewalt des Aufpralls zu sehen. Diesen Gegensatz wollte ich festhalten, bevor er verging."
      Diesen Gegensatz suchen wir in der Aufnahme aber vergeblich. Das ist fotografisch nicht herausgearbeitet.
      "Kann man so was zeigen? "
      Klar. Könnte man. Man müsste sich allerdings trauen. 
      "Wird so ein Bild als abstoßend empfunden?"
      Gut möglich. Je nachdem wie schlimm es aussieht und wie das fotografiert wird. 

      Offensichtlich war dem/der Fotografen*in die Gefahr ein abstoßend wirkendes Foto zu erzeugen zu groß. Der Herr Metinides hatte diese Skrupel wohl nicht. Jetzt kann man dessen Foto ganz furchtbar zynisch und dieses angenehm sanft und mitfühlend finden. Auch ist es möglich dieses Foto als nicht auf den Punkt kommend und das von Metinides als packendes Reportagefoto zu sehen welches auf den Punkt kommt.
      Je nach persönlichem Standpunkt wird da jeder seine eigenen Präferenzen haben.
    • HF25 19. Februar 2021, 17:22

      gerhard, jetzt sind wir vermutlich beim entscheidenden anlass fuer unsere unterschiedliche sicht: "noch wohlgeordnet die Flügelfedern"... -  die abbildung zeigt aber eine fehlstellung...   lg horst
    • Gerhard Körsgen 19. Februar 2021, 17:43

      Moment : Ich habe lediglich den Bildautor zitiert. DER oder DIE spricht von "wohlgeordneten Flügelfedern". Ich habe das allerdings geglaubt. Ich sehe da aber auch nichts dramatisches. Gerade mal 2 Federchen die nicht ganz exakt so plan liegen wie die anderen. Daraus jetzt DIE offensichtliche, tödliche Verletzung ableiten zu wollen sehe ich als an den Haaren bzw. Federn herbeigezogen an. Solche "Fehlstellung" sieht man doch an nahezu jedem Vogel der sich mal kurz aufplustert. Am Kopf sei die ganze Gewalt des Aufpralls zu sehen gewesen.
    • HF25 19. Februar 2021, 21:16

      alles gut, gerhard; wir koennten das jetzt so weiterfuehren; muessen wir aber nicht. unsere sicht und auch die deutung der aufnahme ist unterschiedlich. das wissen wir jetzt und das darf auch so sein und bleiben...    lg horst
  • mnb_3000 18. Februar 2021, 8:05

    Wenn ich das Bild betrachte, hätte ich mir etwas mehr Tiefenschärfe und Kontrast gewünscht, um die Struktur der Federn noch mehr hervorzuheben.

    Man kann so ein Bild zeigen, der Tod gehört auch zum Leben. In diesem Bild ist er vielleicht erahnbar, wirklich dargestellt ist er nicht. Und alle Aspekte des Lebens können aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. -- Hier gleiten wir aber ins Philosophische ab. Dies muss wohl jeder für sich selbst entscheiden, wie er darauf blickt und umgeht.

    Ohne den Text hätte der Betrachter gerätselt, wie und wo es aufgenommen wurde. Und es wären keine der untenstehenden Kommentare entstanden.
    • mnb_3000 18. Februar 2021, 10:36

      Ändert sich am Bild etwas?-- Nein
      Oder ändert sich nicht nur unsere eigene Wahrnehmung des Gesehenen? -- dies scheint doch eher der Fall
  • MBodo 17. Februar 2021, 17:59

    "Kann man sowas zeigen?". Ja, natürlich.
    "Wird so ein Bild als abstoßend empfunden?". Nein, überhaupt nicht.
    Letztlich zeigt das Bild eine "gewogene Distanz" mit dem Thema Tod umzugehen. Eine eigene Sichtweise des Fotografen, die von den Betrachtern anerkannt oder abgelehnt werden kann. Wer denkt denn nicht an die eigene Vergänglichkeit, wenn die Konfrontation mit dem Tod, egal in welcher "Form", an uns heran tritt.
    Aber schlimmer geht die Darstellung des Todes in jedem Fall, z.B. Film-/Fotodokumentation über den Krieg in Vietnam. Hier haben wir als Betrachter aber auch entsprechende Distanz.
    Ich kann mich nicht entscheiden, ob das hier gezeigte Bild nun eine richtige Darstellung oder eine Falsche ist. Klar erkennbar ist für mich aber schon die Abwägung, die schöne Seite oder vielleicht doch die blutige Seite zu zeigen. Kann ja irren, aber ich schätze die blutige Variante ist auch im Speicher gelandet. Bei mir wäre das so.
  • HF25 14. Februar 2021, 20:23

    gelungene gefieder-nahaufnahme einer singdrossel, die auch kleinere einzelheiten des abgebildeten gefieders und am rand des fluegels durch die fehlstellung der federn eine verletzung der rechten schwinge klar und scharf zeigt.
    den hintergrund haelt der fotograf bewusst in unschaerfe, vermutlich durch den gekonnten einsatz eines nahaufnahmen-glases.  -
    in den erlaeuterungen erzaehlt der fotograf seine geschichte zur aufnahme. die erzaehlt das bild aus sich heraus allerdings nicht. vor allem auch nicht in wesentlichen einzelheiten,  die sich durchaus fotografisch anbieten wie z. b. die schwere, blutige verletzung oder die fensterscheibe. 
    die blutige verletzung mag der fotograf nicht abbilden und nimmt dem bild dadurch viel an aussagekraft; aber zumindest die fensterscheibe haette er mit ins bild nehmen koennen, um die kluft zwischen geschichte und aufnahme wenigstens etwas zu ueberbruecken.
    die schwierigkeit des gesamtpakets von aufnahme und erlaeuterung liegt also nicht im bild selbst, sondern interessanterweise im gegensatz von foto und geschichte.   lg horst
  • see ...saw... seen 14. Februar 2021, 12:37

    Der Begleittext lässt mich ahnen, dass das Motiv auch in einer Weise gezeigt worden sein könnte, die (von manchen oder vielen) als abstoßend empfunden würde. Die hier gezeigte deutliche, filigrane Schönheit der Formen und Strukturen vs. der Andeutung von Blut und Tod lassen mich ehrfürchtig werden. Wir haben eine Verantwortung gegenüber den tierischen Mitbewohnern unseres Planeten, denen wir die zivilisatorischen Errungenschaften zumuten, mit denen wir unser Leben annehmlicher gestalten wollen, seien es z.B. der Straßenverkehr oder wie hier, eine Fensterscheibe. Nach meinem Empfinden ist es hier gelungen, auf sehr ästhetische Weise zum Respekt vor der Verletzlichkeit und Würde der Natur aufzurufen, welche eine drastischere Form der Darstellung nicht vermocht hätte.
    Bei dem Punkt, den Jürgen genannt hat, benötigte auch ich einen Moment, um mich zu entscheiden. Mein Blick wird zur Unschärfe gelenkt. Die rötliche Tönung lässt mich ahnen, was passiert sein könnte. Nach längerer Betrachtung des Bildes bedarf es - für mich - keines Begleittextes mehr.
  • Jürgen W2 14. Februar 2021, 12:02

    "Gleichzeitig war am Kopf die ganze Gewalt des Aufpralls zu sehen. Diesen Gegensatz wollte ich festhalten" ... Diesen Gegensatz kann ich fotografisch nicht erkennen. Würde ich vom Aufprall nicht lesen, wüsste ich nichts davon. Deshalb ist das für mich ohne den Text eine wirklich sehr beliebige Detailaufnahme.
  • Clara Hase 14. Februar 2021, 11:08

    gut dass du das arme Vieh ohne den Kopf zeigst.
    Die Federn sind auch interessant - das flauschige sehe ich nicht so.
    Der Schärfepunkt scheint unten kurz vor rechts im gepunkteten Bereich zu liegen -
    der Rest ist oberflächlich scharf - gerade noch erkennbar - aber eher für den Biounterricht tauglich- sich ein Bild machen können wie das Gefieder aussieht..
  • AnBes 14. Februar 2021, 10:31

    Das Bild ohne Text ist eine Detailaufnahme ohne Aussage / Emotion. Der Text ist hilfreich, macht das Bild aber nicht besser. Ich glaube das Bild hätte ich nicht gemacht und nicht gezeigt. Meine Meinung  - Grüssle AnBes
  • Kerschhackl Hans-Peter 14. Februar 2021, 9:39

    Es ist auf alle Fälle ein hingucker!
    Erst die Bescheibung zu diesem Bild macht den Anblick erst verständlich. Ja der Blick auf das Gefieder dieser Drossel ist echt fesselnd. Auch finde ich, ist es sehr klug gewesen nur einen Blick des Gefieders zu fotografieren und nicht den ganzen verletzten Vogel zu zeigen, denn das würde für meine Begriffe Abstoßung zeigen.
    Lg. Hans-Peter Kerschhackl
  • Mattias Grosse 14. Februar 2021, 9:35

    So schön und detailiert kann man wohl Ferdern sonst nicht zeigen! Gerne etwas mehr Tiefenschärfe
    LG Mattias