Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unseren Webseiten zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Deiner Nutzung unserer Webseiten an unsere Partner für Emails, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen

Was ist neu?
_Bist du glücklich (3) _?

_Bist du glücklich (3) _?

417 18

Petra H...


Basic Mitglied, Friedrichsdorf

Kommentare 18

  • Gundula Hohn 9. Juli 2011, 11:58

    Eine sehr nachdenklich stimmende Szene hast du mit klasse Bildschnitt festgehalten. SW passt hervorragend.
    Respekt!

    LG Gundula
  • anne47 7. Juli 2011, 22:59

    Für manchen bedeutet Glück schon, wenn er eine Bank findet, wo er schlafen kann und was zu trinken hat, das ihm sein trauriges Dasein erträglicher macht. Von mehr wagt er wahrscheinlich nicht zu hoffen.
    Ich wünsche ihm mehr Glück
    Liebe Grüße
    Anne
  • Friedhelm Ohm 7. Juli 2011, 22:44

    Mein Fiedchen , dass ist der bestimmt . Wenn ich dies so sehe ... ich glaube ich gehe jetzt ins Bett , so etwas steckt an !
    Eine gute Nacht von Fiddi ...
  • warth 7. Juli 2011, 20:13

    Die Gegensätze unserer Gesellschaft müssen immer wieder gezeigt werden.
    LG warth
  • regür 7. Juli 2011, 15:47

    Schöne Arbeit !!!
  • Anne Rudolph 7. Juli 2011, 14:07

    vielleicht ist er jetzt glücklicher als in einer zerstrittenen Ehe , miese Arbeit etc. Ein starkes Bild auf jeden Fall
    lg anne
  • Günter K. 7. Juli 2011, 10:37

    Nachsatz: ich selbst fotografiere solche Menschen nicht mehr (tat ich früher, wenn auch selten). Wobei ich das nicht verurteile, um keinen falschen Eindruck zu erwecken. Selbst bei anonymer Darstellungsweise macht man ihre meist schwierige persönliche Lage öffentlich. Andere wieder lassen sich für ein paar Euros ablichten, finde ich genau so zweifelhaft „obwohl ihnen etwas zu Gute kommt.“ Das ist ein ganz schwieriges Terrain (Berufsbettler, denen es „besser geht“ als dem Durchschnittsverdiener, arme Menschen, die Unterstützung notwendig haben). Und wenn ich ehrlich bin, „gebe“ ich schon auch mal einen Euro, in der Regel eher nicht. Aber groß „zu tun“ möchte ich mit dem Personenkreis in meiner Freizeit auch nichts haben. Viele Leute hängen sich ein Samaritermäntelchen um, formulieren „denen muss doch geholfen werden !“ Nur mit der Solidarität im persönlichen Bereich hört das ganz schnell auf. Auch hier gibt es Ausnahmen. Meist soll dann der „Staat“ etwas machen, der versagt (womöglich tatsächlich). Doch das ist ein bequemes argumentatives Vehikel. Viele Durchwanderer sind auch hilferesistent, haben die xte-Entziehungsmaßnahme hinter sich. Können nicht mehr oder nur schwer wieder sesshaft werden. Oftmals gelingt das nur mit massiver sozialer unterstützender Hilfe, was in der Breite gar nicht möglich ist. Ich kenne einen Fall, da hatte ein Obdachloser 30 Jahre „vorher“ gearbeitet und beantragte mit 65 Jahren Rente (die war zum „Leben“, d.h. für Wohnung, Essen usw. usw.) locker ausreichend. War für den Mann wie ein Sechser im Lotto, nur brachte er das nicht auf die Reihe. Ein abschließender Satz, dann höre ich auf. Meine Ausführungen sind meine persönlichen subjektiven Eindrücke und erheben keinerlei Anspruch auf irgend etwas. Danke für die Geduld beim Lesen……..
  • Günter K. 7. Juli 2011, 10:17

    Das ist ganz schwer. Ich habe seit Jahrzehnten auch mit dem Personenkreis zu tun. Den Durchwanderer, wie die Menschen im offiziellen Sprachgebrauch heißen, gibt es nicht. Man findet die ganze Palette der menschlichen Befindlichkeiten, der Lebenseinstellungen. Menschen die sich aufgeben, Menschen die kämpfen. Menschen die untergehen. Nur eben auf eine drastische augenscheinliche Art und Weise. Ich kenne einen Obdachlosen, der es in dem Sinne eigentlich nicht ist. Einen entwurzelten Menschen, der das Alkoholproblem im Griff hat, auf einem großen Gartengrundstück in einer halbwegs isolierten Hütte haust (mit Einverständnis des Eigners) mehrere 1000 Quadratmeter Garten bearbeitet , sich ein paar Hasen hält. Er ist nach seinen Angaben der glücklichste Mensch auf Erden. Er hat sein kleines Paradies, ist selbstzufrieden. Ein anderer Fall, das glatte Gegenteil. Der kam im tadellosem blauen Anzug, Scheidung, der Richter verbot ihm die bisher eheliche Wohnung (vermutlich wegen vorgekommener Gewalttätigkeiten zu betreten), vier Wochen später hatte der diesen blauen Anzug immer noch an, total verdreckt, der stank infernalisch. Ich sah den Mann so 3,4 Jahre, er war aggressiv, provozierte, beleidigte Leute, hatte auf alles, was sich bewegte Hass. Alkohol war sein einziger Freund. Ein richtiger „Kotzbrocken“, um es drastisch zu formulieren, andere waren ans einem Unglück schuld. Dann sah ich ihn nicht mehr, würde mich nicht wundern, wenn er unter die Räder gekommen wäre. Diese beiden Verhaltensweisen sind nicht Obdachlosenspezifisch, sondern finden sich bei „Normalos“ genau so, nur sind die Verhaltensweisen öffentlich und damit präsenter. Es gibt weder vom Erscheinungsbild her gesehen, noch von den Verhaltensweisen und der Lebenseinstellung der Durchwanderer eine einheitliche Beurteilungsbasis. Sie ist so vielfältig, wie bei Sesshaften. Ebenso findet sich Glück, Schicksal, Gemischtes……. Wobei natürlich, und der Einwand ist berechtigt „gescheiterte Existenzen“, auch so ein gleichmacherischer Begriff, sich durch Alkohol, persönliches Schicksale usw. bei dem Personenkreis öfters finden. Mit pauschalen Einschätzungen schwarz-weiß, wird man hier nicht gerecht. Das alles könnte man natürlich viel besser formulieren. LG Günter
  • monro Monika Rohlmann 7. Juli 2011, 8:43

    Irgendetwas in ihrem Leben hat sie aus der Bahn geworfen - und sie haben aufgegeben! Ihre Geschichten sind meist beängstigend, berührend. Ich wünsche Ihnen zwischendrein kleine Glücksmomente und ein wenig mehr Respekt der "Gesellschaft".
    LG Moni
  • Lebe den Augenblick 7. Juli 2011, 7:46

    Endstation Parkbank......
    Seelentröster.......Alkohol.
    Von der Gesellschaft ausgegrenzt.
    Realität.....Tendenz steigend.
    Das stimmt mich sehr nachdenklich!
    LG Ela
  • Georg. Schwarm 6. Juli 2011, 22:16

    Das ist Subjektiv bei diesen Bild zu Beurteilen finde ich!
    vieleicht hatt die Person ein Schicksalsschlag aus der Bahn Geworfen usw! Aber Was ist Glück?, ist es nicht für jeden von uns vileicht was anderes? Ein Bild ,
    das mich Nachdenklich stimmt, in unseren Angeblichen Sozialstaat , wird das in zukunft noch öfters zu sehen sein!
    Liebe Grüße, georg,
  • Raimund K. 6. Juli 2011, 21:40

    Berührend und nachdenklich machend.
    Ich habe selbst mehrere "Obdachlose" kennen gelernt. Richtig nette Mitmenschen, die aus unterschiedlichen Gründen diesen Weg gewählt haben. Aber, ob Sie glücklich sind....?
    VG Raimund
  • Bernadette O. 6. Juli 2011, 21:33

    Was soll man da schreiben ...?!

  • Müller Anita 6. Juli 2011, 20:54

    Irgendwie tun mir diese Menschen leid. Wer weis was für ein Schicksal dahinter steckt, um so zu sinken.
    LG Anita
  • Wilfried Münster 6. Juli 2011, 20:46

    wirklich eine klasse serie.