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Bischof Dietrich II.von Meißen (~1190-1272), Grabmal

Bischof Dietrich II.von Meißen (~1190-1272), Grabmal

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Ursula Elise


Pro Mitglied, Hamburg

Bischof Dietrich II.von Meißen (~1190-1272), Grabmal

im Naumburger Dom.
Er war der Bauherr des Westchores. Das ist der, den der Lettner mit den Passionsreliefs abtrennt und wo die Stifterfiguren stehen.

Bischöfe werden in ihrer Kathedralkirche bestattet.
Aktuell geht es um einen noch sehr jungen Bischof, dessen Bauwut letztlich vielleicht auch auf so etwas zielte: ein Grab, erhalten über die Jahrhunderte.

Kommentare 2

  • Elisabeth Hase 16. Oktober 2013, 9:56

    Heute sind wir dankbar für die doch aus Prunksucht gebauten Grabmäler und andere Bauwerke aus früherer Zeit, mir fallen da die Pyramiden in Ägypten ein, die sogar Todesopfer forderten. Der Spagat zwischen Berechtigung eines Bauwerkes und andererseits der Ausbeutung der Bauarbeiter wird immer wieder in jeder Zeit neu ausgelotet werden müssen.Dankbar müssen wir also vor allem diesen Menschen sein.
    Mir fällt an der linken Hand ein Weihekreuz auf."Weihekreuz (Apostel-, Nimbuskreuz, päpstl. Kreuz; lat. crux signata). Ein von einem Kreis umschlossenes und aus gebogenen Linien gebildetes Kreuz, sofern gemalt meist in roter Farbe gefasst. Der Kreis soll die Vollkommenheit oder Unendlichkeit versinnbildlichen, die rote Farbe stand für das Blut Christi. In Kirchen aus roman. und got. Zeit fand sich das Zeichen meist in der Zwölfzahl, womit auf die zwölf Apostel verwiesen wurde, auf denen die Kirche Christi gründet. Den Zeichen war üblicherweise je ein Kerzenleuchter beigestellt, der am Jahrtag der Kirchenweihe entzündet wurde. In reformierten Kirchen sind die Weihekreuze gewöhnlich übertüncht worden. Ausser an den Innenwänden oder Säulen des Kirchenschiffs wurde das Weihekreuz auch an Altartischen, an liturgischem Gerät und an Grabplatten angebracht."aus Mittelalterlexikon
    LG Elisabeth
  • smokeonthewater 16. Oktober 2013, 0:48

    Damals fand niemand was dabei, wenn die Bischöfe aus dem Vollen schöpften – bis Luther und andere Reformatoren mit der Prunksucht aufräumten und wieder die Andacht in den Mittelpunkt stellten sowie der Bildersturm während der Französischen Revolution auch die Pracht der Kirchen heimsuchte.
    Der Limburger Bischof folgt ganz der mittelalterlichen Tradition, fernab der Gebote der Jetztzeit. Mir drängt sich bei dem Namen Tebartz-van Elst irgendwie der berüchtigte Ablasseintreiber Tetzel auf, der Luther einst zu seinen reformatorischen Ideen trieb.
    LG Dieter

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