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" Berliner Spionagetunnel " ( 1 )

" Berliner Spionagetunnel " ( 1 )

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Brigitte Specht


World Mitglied, Berlin

" Berliner Spionagetunnel " ( 1 )

... zu sehen im " Alliierten - Museum " in Berlin.


Im April 1956 wurde der Berliner Spionagetunnel von Einheiten der sowjetischen Streitkräfte in der DDR entdeckt. Er verlief vom amerikanischen Sektor in Neukölln/Rudow nach Treptow/Altglienike in den sowjetischen Sektor. Der Tunnel war eine gemeinsame Operation des amerikanischen und britischen Geheimdienstes und diente dem Ziel, Telefonkabel, die das Hauptquartier der sowjetischen Streitkräfte mit Moskau verband, anzuzapfen und abzuhören. Bis zu seiner spektakulären Entdeckung war der Tunnel 11 Monate in Betrieb. Rund 440 000 Telefonate wurden in dieser Zeit aufgezeichnet. Der Bau der ca. 450 Meter langen Röhre und die darin verwendete Abhörtechnik machte den Berliner Spionagetunnel zu einem herausragenden Ereignis in der Geschichte des Kalten Krieges. Die besondere Brisanz der Operation Gold/Stopwatch erklärt sich nicht zuletzt daraus, das ein britischer Doppelagent, George Blake, die Aktion an den sowjetischen Geheimdienst KGB verriet, bevor sie überhaupt in Gang gesetzt worden war.


http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Gold

" Berliner Spionagetunnel " ( 2 )
" Berliner Spionagetunnel " ( 2 )
Brigitte Specht

Kommentare 9

  • Johann Dittmann 19. Februar 2009, 11:13

    Das Design von diesem Tunnel kommt wahrscheinlich vom Bergbau. Wellblech ist nicht so schwer und hat gute external Druckeigenschaften.
    Danke fuers Zeigen, Brigitte.
    LG
    Hans von down under
  • Wolfgang Weninger 18. Februar 2009, 10:47

    ich krieg schon Klaustrophobie beim anschauen ...
    Servus, Wolfgang
  • Corry K. 18. Februar 2009, 8:54

    Auf was für Ideen die gekommen sind ???? >Kopfschüttel<
    Is ja heiß ....
    lg Corry
  • Egon Kratt 18. Februar 2009, 7:22

    Eine sehr schöne Serie über das Alliierten-Museum.
    Deine erklärenden Texte mag ich. So kann man sich das alles besser vorstellen.
    |||| lieben gruß >>> egon ||||
  • Agapy 17. Februar 2009, 19:32

    ist ja hochinteressant. Die Geschichte dieses Tunnels liest sich wie ein Roman. Ein Wunder, daß kein Film über dieses Thema gedreht worden ist. Na ja, für die Amerikaner und vor allem Engländer wäre es natürlich kein besonderes Prestige, wenn man bei der Wahrheit geblieben wäre.
    Sehr interessantes Doku. Bild Brigitte.

    Das heute alles als Irrsinn und Witz abzutun, erscheint mir ein bißchen einfach. Wenn die Amerikaner damals nicht so hartnäckig, besonders in Berlin, gewesen wären, hätten die Russen bestimmt ganz Deutschland kommunistisch unterwandert und einkassiert. Konkrete Pläne darüber gab es ja.. Darüber sollte man auch einmal nachdenken oder vielleicht etwas darüber lesen.
    LG Roswitha
  • A. Napravnik 17. Februar 2009, 16:05

    Interessantes aus der Zeitgeschichte,
    schön auch die Information dazu.
    LG Andreas
  • Gunter Linke 17. Februar 2009, 13:37

    da kann mal mal sehen, was sich die gegenüberliegenden Lager für Mühe gemacht haben, den andren zu bespitzeln, da hats der Mehdorn, Schäuble, Telekom und Lidl heute viel einfacher, weil es nicht nur einen gläsernen Menschen gibt, der im Hygienemuseum Dresden steht, sonder über 80 Millionen. Auch und die Stasi erst, die würde sich ein zweites und drittes Loch in den Arsch freuen wenn sie die heutigen Möglichkeiten gehabt hätten
    GG
  • Heide G. 17. Februar 2009, 11:14

    richtig interessant! hab ich gar nicht gewusst.
    Gruss Heide
  • Günter K. 17. Februar 2009, 10:21

    interessante doku zur zeitgeschichte, eine fast verrottete röhre als werkzeug für weltpolitik. zeigt den ganzen irrsinn der damaligen zeit.
    lg günter