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beliebtes barockes Grabsteinmotiv

beliebtes barockes Grabsteinmotiv

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Ursula Elise


Pro Mitglied, Hamburg

beliebtes barockes Grabsteinmotiv

Barocke Grabsteine erzählen gern ganze Geschichten vom Verstorbenen, und oft sind in den vier Ecken die Evangelisten, auf deren Verkündigung sich der Gläubige beruft, manchmal auch nur die Symbole. Hier sind alle vier auch als Schreibende zu sehen. Und natürlich wurde das verstanden als sog. Verbalinspiration.

Die Symbole:
Engel (Matthäus)
Löwe (Markus)
Stier (Lukas)
Adler (Johannes)

Hier eine kurze Erklärung: http://www.evangelisch-abtsgmuend.de/index.php?id=193

Ottmarsheim/Elsass Evangelistensymbole
Ottmarsheim/Elsass Evangelistensymbole
Ursula Elise

Kommentare 7

  • Detlef Schäpers 9. Februar 2014, 11:44

    Danke, wieder was gelernt!
    LG Detlef
  • smokeonthewater 2. Februar 2014, 19:21

    Das habe ich auch noch nicht gesehen. Sehr schöne Zusammenstellung.
    In meiner hessischen Gegend gibt es aus dieser Zeit und auch noch früher sogenannte Sippengrabsteine. Dort sind alle Familienmitglieder wie auf der Perlenschnur dargestellt. Der jeweils Verstorbene kippt dann aus dieser Reihe heraus.
    LG Dieter
  • SUZIKJU 2. Februar 2014, 19:04

    Gut ist, wenn schreibende Menschen abgebildet sind und verewigt in Stein. Vielleicht gibt es das irgendwann nicht mehr. Dann stehen die Menschen vor den Steinen und fragen "Was machen die da?".

    LG Regina
  • Elisabeth Hase 2. Februar 2014, 18:46

    Hier warst du schneller, und die Erklärung ist spannend und war mir völlig unbekannt. Danke LG Elisabeth
  • Elisabeth Hase 2. Februar 2014, 18:32

    Von den Symbolen die ich bisher gesehen habe, die ansprechendsten, da sehr gut erhalten und jedes ein Bild für sich ist. Nur Johannes hat einen Kelch. LG Elisabeth
  • Ursula Elise 2. Februar 2014, 18:31

    Grade sehe ich, dass Johannes nicht schreibt.
    Im Ökumenischen Heiligenlexikon steht dazu:

    "Ausführlich erzählt die Legenda Aurea von Johannes' Wirksamkeit in Kleinasien, wo er im Artemis-Tempel in Ephesus nicht opfern wollte. Aristodemus, der Oberpriester des Tempels, wollte nach Unruhen - die Goldschmiede fürchteten Verluste beim Verkauf ihrer Diana-Amulette - Johannes veranlassen, doch zu opfern, andernfalls müsse er das Gift trinken, an dem zwei Verbrecher vor seinen Augen schon gestorben waren. Johannes schlug das Kreuz über dem Kelch, das Gift entwich als Schlange, er trank ohne zu sterben, warf seinen Mantel auf die Verbrecher und diese erwachten zum Leben, worauf Aristodemus sich bekehrte."

  • bibichanum 2. Februar 2014, 18:21

    lehrreich - wußte ich auch noch nict - Deine Fotos bilden weiter !
    vg b