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17.915 12 Editors' Choice

berutti


World Mitglied, Leonberg

b1943


Editors' Choice

Reduzieren auf etwas Einfaches und überführen von etwas Individuellem zu etwas Allgemeinem, das sind sicher zwei Aspekte einer Abstraktion.
Was bei diesem Bild bleibt, sind wenig Farben, etwas Struktur, ein paar große Linien, ein kleiner Riss, und in dessen Innern ganz wenig Licht. Das Bild scheint uns hier sehr konsequent reduziert, weniger wäre zu wenig, mehr wohl zu viel.
Das Konkrete ist also draußen, gleichzeitig haben wir aber auch das Gefühl, als hätte sich heimlich etwas Sinnliches hinein geschlichen. Könnte dies ein Aspekt für ein Kunstwerk sein?
Wie seht ihr dieses Bild, oder allgemeiner noch, seine Bilder?

Kommentare 12

  • sonnenlicht 28. Juli 2019, 17:57

    Glückwunsch zur Krönung!
    Das für viele unsichtbare sichtbar gemacht. Sehenswerter Minimalismus.
    vG
  • Anders Varnaemen 16. Juli 2019, 20:44

    Ich denke nicht, dass das wirkliche "Kunst" ist. Tausende (um genau zu sein: 3.386) Fotos im Portfolio sprechen vielleicht auch dagegen, denn von wirklicher "Kunst" erwarte ich etwas Neues, das Bisherige Transzendierendes, nicht endlose Variationen desselben Themas.

    Aber: ich finde das Portfolio von "berutti" trotzdem sehr sehenswert. Mutig, kreativ. Eine Orgie in Sachen Strukturen und Texturen. Anders als viele hier, die irgendwie "nach Schema F" arbeiten, ist er einfalls- und variantenreich. Viele Bilder sind sehr dekorativ ... ich kann mir gut vorstellen, dass man sowas verkaufen könnte. Wenn "Kunst" das ist, was man am Kunstmarkt absetzen kann, ist das vielleicht doch "Kunst".

    Auf jeden Fall einen Blick wert, und auch einen zweiten und dritten.
  • P. Schnappi 15. Juli 2019, 19:42

    Minimalismus pur!!!
    Eine wunderbare, künstlerische Ausführung, die den Betrachter
    gefangen hält ... eine Bearbeitung, die mit schönen Graustufen, wenig Licht und bizarren Linien punktet ... der scheinbar willkürlich ins Holz geschlagene Metallkeil ist ein schöner Fluchtpunkt ...
    Glückwunsch zur Krönung!
    VG Petra
  • ShivaK 11. Juli 2019, 12:39

    zweifellos eine sehr gelungene Präsentation ... ob von einem Gemälde, oder einer Gegebenheit vor Ort (Mauerwerk mit Übermalungen) und nachträglicher Hinzufügung dieses kleinen Somethings ... es ist egal. Wenn ich das Portfolio betrachte, liegt diese weiche Überlappung der Genres vielen Bildern zugrunde. Mir gefällt es in seiner Düsternis und der gekonnten Bildgestaltung ... und es ist erfreulicherweise mal etwas ganz anderes unter den EC-Bildern ... wie eine Tür, die sich öffnen lässt.
  • felixfoto01 10. Juli 2019, 20:05

    Die Fotografie eines Gemäldes ist noch immer eine Fotografie. Das verwirrende hierbei ist allerdings, dass man nicht die Fotografie beurteilt, sondern das abgebildete Gemälde. Ob etwas ein Kunstwerk ist, oder nicht? - Wurde diese Frage nicht bereits durch Duchamp und seinen Readymades beantwortet?
    Das Gemälde ist sehr kunstfertig hergestellt worden und ist für sich gesehen bereits bemerkenswert. Die Fotografie bringt das zur Geltung und wirft weitere Fragen auf.
    Danke Editors Choice, dass unser Horizont durch Bilder wie dieses erweitert werden.
  • Editors' Choice 10. Juli 2019, 18:30

    Editors' Choice

    Reduzieren auf etwas Einfaches und überführen von etwas Individuellem zu etwas Allgemeinem, das sind sicher zwei Aspekte einer Abstraktion.
    Was bei diesem Bild bleibt, sind wenig Farben, etwas Struktur, ein paar große Linien, ein kleiner Riss, und in dessen Innern ganz wenig Licht. Das Bild scheint uns hier sehr konsequent reduziert, weniger wäre zu wenig, mehr wohl zu viel.
    Das Konkrete ist also draußen, gleichzeitig haben wir aber auch das Gefühl, als hätte sich heimlich etwas Sinnliches hinein geschlichen. Könnte dies ein Aspekt für ein Kunstwerk sein?
    Wie seht ihr dieses Bild, oder allgemeiner noch, seine Bilder?
  • Ha Sch55 6. November 2017, 12:24

    diese Art zu fotografieren sieht man leider sehr selten....
    Mich regt es an, meine Fantasie schweifen zu lassen.
    MfG
    Harald
  • Kerschhackl Hans-Peter 28. September 2017, 21:55

    Und das ist ein Startseitenfoto von der Fotocommunity ???????
    Mit dem Titel: "b 1943" - hier braucht man scho sehr viel Fantasie dazu..........
    Oft versteh ich dann meine Bilder nicht.
    Lg. Hans-Peter Kerschhackl
    • mia taugts 28. September 2017, 22:07

      Das ist ganz einfach zu verstehen: In der Kunst gibt es die unterschiedlichsten Stilrichtungen, wie z.B. Naturalismus, Pointilismus, Impressionismus, Expressionismus........ und auch Minimalismus. zum Minimalismus wird man wohl dieses Bild zählen müssen und da geht es um: Weniger ist sehr mehr
      Ich halte es für ein faszinierendes Spiel mit Formen und Farbe(n)
    • Ute Allendoerfer 28. September 2017, 22:27

      Ja klar braucht es hier Fantasie Hans-Peter. Das Foto entspricht nicht dem, was wir täglich sehen. Du machst ganz anders Fotos, eine ganz andere Richtung. Du bildest das ab, was dir im Leben begegnet und was der Betrachter sofort zuordnen kann. berutti macht nichts anderes, nur sieht er anders, er setzt andere Prioritäten. Da gibt es kein Falsch und kein Richtig, sondern einfach unterschiedliche Sichtweisen. Aber ich finde es gut, das du dein Unverständnis ausdrückst. Aber deine Bilder geben dem Betrachter keine Rätsel auf, sie entführen in Urlaub, Freizeit usw. Vermitteln ein Gefühl von deiner Heimatliebe. Fotografie ist vielseitiger, als wir es manchmal wahrhaben wollen. Diese Werke von berutti, fordern dazu auf, sich auf andere Sichtweisen einzulassen. Ich hoffe , ich habe den richtigen Ton und die richtige Weise getroffen, dir zu vermitteln, was ich meine. Schöne Grüße nach Austria. Lgute
  • Ute Allendoerfer 28. September 2017, 21:31

    Irgendwie ein kleines bisschen Nichts, und doch ne ganze Menge! Festhaltend für mehr als ein paar Sekunden.
  • fotoGrafica 21. August 2017, 10:16

    fotografie als kunst
    gruss wolfgang

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Exif

Kamera PENTAX K-30
Objektiv ---
Blende 5.6
Belichtungszeit 1/400
Brennweite 35.0 mm
ISO 100

Auszeichnungen

Editors' Choice 10. Juli 2019

Öffentliche Favoriten