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Aussicht mit vier Türmen

Aussicht mit vier Türmen

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Christian Gebhardt


kostenloses Benutzerkonto, dem schönen Süden

Aussicht mit vier Türmen

Auf der Stadtführung mit Karsten M bekam ich den Tipp, ich solle doch mal über das Nauener hinweg schauen und drauf achten, was ich dort sehe.

Zu sehen bekam ich im Vordergrund das Nauener Tor und im Hintergrund davon die beiden Türme des Bellvedere auf dem Pfingstberg sowie einen unbedeutenden Funkmast (den ich nicht wegretuschieren wollte)

Das Belvedere ist ein Schloss, das Teil der Potsdamer Schlösser und Gärten nördlich des Neuen Gartens ist. Friedrich Wilhelm IV ließ es errichten, weil man von eine schöne Aussicht haben soll (leider kann ich nicht sagen ob es stimmt, aber nach der nächsten Stadtführung werde ich das hoffentlich beurteilen können)

In zwei Bauphasen wurde die Doppelturmanlage nach dem Vorbild der italienischen Renaissance errichtet. Die erste Bauphase ging von 1847 - 1852 und die zweite von 1860 - 1863.
Die umliegenden Gartenanlagen wurden von Peter Joseph Lenné entworfen.

Zwischen dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem Jahr 1988 war es dem Verfall überlassen und für die Öffentlichkeit gesperrt, da man auf die Grenzanlagen und West-Berlin blicken konnte. Erst 1987 entschloss sich eine Gruppe junger Potsdamer das Belvedere aus dem Dornröschenschlaf zu erwachen und Gründeten 1988 unter dem Dach des Kulturbundes der DDR die "Arbeitsgemeinschaft Pfingsberg", welche seit 1990 Förderverein Pfingstberg e.V. heißt.

Dank der Fördermittel und großzügiger Spenden, u.A. von Versandhausbesitzer Dr. Werner Otto, konnte das Belvedere restauriert werden und ist jetzt unter Verwaltung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und steht seit 1999 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.

Zur besseren Ansicht bitte F11 drücken

Weitere Infos zum Belvedere auf dem Pfingstberg bei Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Belvedere_auf_dem_Pfingstberg

Kommentare 6

  • Karsten M 6. April 2007, 21:44

    @Annelie: Die Fahrleitung hängt nun einmal dort und es wäre eine starke Verfälschung des Bildes sie aus dem Bild zu nehmen zumal ja vor dem Tor erkennbar eine Niederflurbahn steht.
    VG Karsten
  • Gabarge 3. April 2007, 21:43

    Ich ärgere mich immer über die Stromkabel über der Straße. Sie stören mein Empfinden gewaltig. Schöne Aufnahme trotzdem
    Liebe Grüße
    Annelie
  • Karsten M 2. April 2007, 21:08

    Ist doch ganz gut geworden! Ist halt blöd das die Häuser das Licht so schlucken. Man Du hast sogar das Heider mit drauf bekommen :-). Übrigens der Bus hinter dem Tor macht Werbung für die Linie auf der er fährt und die an den Sehenswürdigkeiten im Norden vorbeifährt.
    @ Toni: Termin machen und erscheinen! Oder ihr mietet Euch mal eine der Potsdamer Bimmeln (z.B. 001- breit grins) und dann machen wir mal eine Rundfahrt.
    VG KaMü
  • Toni Krüger 31. März 2007, 22:09

    So eine Stadtführung würde ich wie schon mal erwähnt auch mal mitmachen;-)))
    Sieht echt super aus. Toller Blick - gut festgehalten.
    vG Toni
  • Michael Wolf2 31. März 2007, 18:03

    Schade, etwas sehr "grau in grau". Ein Aufhellen der Tiefen würde sich bestimmt lohnen.
    Gruß Michael
  • Steffen°Conrad 31. März 2007, 15:16

    In punkto Potsdamer Sichtachsen ist Dein Stadtführer unschlagbar*durw*
    Interessant ist die Perspektive auf jeden Fall...
    schade das das Licht in der Häuserzeile so geschluckt wird!!
    VG conni