Auf dünnen Pfählen leben

Auf dünnen Pfählen leben

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Marguerite L.


Premium (World), Zürichsee

Auf dünnen Pfählen leben

es sieht so aus, als ob dieses Haus am Tonle Sap
irgendeinmal bei Hochwasser einstürzen könnte

Stelzenhaus - Kind
Stelzenhaus - Kind
Marguerite L.
Stelzenhäuser am Tonle Sap
Stelzenhäuser am Tonle Sap
Marguerite L.
Stelzenhaus am Tonle Sap
Stelzenhaus am Tonle Sap
Marguerite L.
Sternenkinder
Sternenkinder
Marguerite L.

Von Norden wird der See durch mehrere Zuflüsse gespeist, im Süden tritt der nach dem See benannte Tonle-Sap-Fluss aus, der bei Phnom Penh in den Mekong mündet. Jedes Jahr im Juni ist dort ein weltweit einzigartiges Naturphänomen zu beobachten. Der Mekong führt zu dieser Zeit auf Grund der Monsunregenfälle und durch das Schmelzwasser aus dem Himalaya bis zu 4 mal mehr Wasser als in den trockenen Monaten. Da Kambodscha ein großteils sehr flaches und ebenes Land ist, drängt das Wasser des Mekong in den Tonle-Sap-Fluss, und dieser wechselt die Fließrichtung. Die Wassermassen drängen zurück in das Becken des Tonle Sap und füllen den See, der während der trockenen Jahreszeit eine Oberfläche von 2.600 – 3.000 km² aufweist, bis er auf ca. 10.400 km² (inkl. umliegende Flusslandschaften: bis zu 25.000 km²) anwächst und bis zu fünf mal so tief ist (von 2–3 m auf 14 m). Der Höhepunkt der Überflutungen wird im September erreicht. Zu diesem Zeitpunkt ist knapp ein Drittel der landwirtschaftlichen Kulturfläche Kambodschas von Wasser bedeckt.

Erst im November, wenn der Mekong wieder weniger Wasser führt, wechselt der Fluss erneut die Richtung, und das Wasser des Sees fließt langsam ab. Dieses Ereignis ist Anlass für das sog. Wasserfest (khmer: Bon Om Touk), das auch gleichzeitig den Beginn der Fischereisaison darstellt.

Kommentare 14

  • ps-mira-photo 11. September 2011, 14:00

    Die Pfähle sehen wirklich zerbrechlich aus..
    Danke das Du Deine Erinnerungen vom anderen Ende der Welt mit uns teilst.
    LG Petra
  • Christiane S. 30. Dezember 2010, 18:05

    ...hmmm...
    ...sieht in der Tat schon etwas unstabil aus... :-))
    LG Christiane
  • Leeb Monika 27. Dezember 2010, 17:05

    Durch die Spiegelung wirkt das Haus viel höher, obwohl es so schon wackelig genug aussieht
    LG monika
  • Rainer Switala 27. Dezember 2010, 14:28

    sehr interessante info
    gute gestaltung dazu
    feine perspektive
    gruß rainer
  • Oliver. Becker 27. Dezember 2010, 13:43

    Sieht recht wacklig aus
    und man traut der Konstruktion nicht all zu viel zu.
    Aber wer die Baugerüste in Asien gesehen hat,
    der weiß es kommt nicht immer auf die Optik an.
    ciao Oliver
  • Adrianus Aarts 26. Dezember 2010, 20:19

    SUPER ist deine aufnahme wieder Marguerite, sehr fein und klasse ins bild gebracht
    LG AD
  • DoroS 26. Dezember 2010, 13:27

    Die Pfähle sind wirklich dünn, aber die Menschen sind ja dort auch zarter gebaut.
    Liebe Grüße Doro
  • Gerd Frey 26. Dezember 2010, 11:22

    da drin wäre es mir wohl nicht wohl....
    andererseits hat sich diese bauweise sicher schon jahrhunderte bewährt.
    vg gerd
  • N. Nescio 26. Dezember 2010, 10:10

    romantische idylle - wenn man nicht dran denkt, wie hart das leben sein kann. oder wie am abend die gelsen surren.
    lg gusti
  • TOMO11 26. Dezember 2010, 10:00

    Kaum zu glauben, dass die Statik für diese Häuser ausreicht. Interessant und ein wenig erschreckend zugleich, wie arm diese Menschen leben müssen.
    LG Thomas
  • BilderWolle 26. Dezember 2010, 9:37

    ..wieder sehr archaisch anmutend... und faszinierend zugleich (..mit dem Text dazu)
    lg, Wolfgang
  • Werner Meier 26. Dezember 2010, 9:30

    Danke, sehr interessant!
    lg.
    Werner
  • Peter Bemsel 26. Dezember 2010, 7:59

    Durch die Spiegelung erscheinen die dünnen Stelzen noch viel länger, schaut irre aus.
    LG Peter
  • Daniela Boehm 25. Dezember 2010, 23:39

    Sieht ja schon interessant aus....das das hält wow..LGdani