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Adrianus Aarts


Premium (Pro), Zwijndrecht

Astilbe 2020.321

Wünsche euch einen schönen und trockenen Mittwoch

Prachtspieren (bot. Astilbe) stellen eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Steinbrechgewächse (Saxifragaceae) dar. Die Gattung umfasst rund 20 Arten. In den Gärten sind Kulturformen der Hybridgruppe Astilbe x arendsii zu finden.
Sie machen ihrem Namen alle Ehre. Die Prachtspieren entwickeln auffällige Blütenstände, die wie federweiche Büschel steif in die Höhe streben. Für das Gestalten des Gartens sind die Stauden besonders wertvoll. Sie zeichnen sich durch eine üppige Blütenpracht und geringe Ansprüche aus. Kaum eine andere Pflanze entwickelt im Schatten ein vergleichbares Blütenmeer wie die Prachtspieren. Die Gewächse hauchen den verwaisten Ecken im Garten neues Leben ein und schaffen eine Atmosphäre, die gute Laune versprüht.
Astilben entwickeln Grund- und Stängelblätter. Sie tragen am Stängel Laubblätter, die sich aus Blattstiel und Blattspreite zusammensetzen. Nach oben hin nimmt die Größe der Blätter zu. Die Blattstiele sind mit haarähnlichen Strukturen besetzt. Die ein- bis mehrfach gefiederten Blattspreiten sind von einer glänzenden Schicht überzogen. Jedes Fiederblättchen ist kurz gestielt und oval bis rhombisch oder länglich bis lanzettlich ausgebildet.
Sie sind wie die Blattstiele mit mehrzelligen Auswüchsen besetzt, die an Haare erinnern. Das endständige Fiederblatt überragt in seiner Größe die seitenständigen Blattfiedern. Es hat eine dreilappige Gestalt. Die Ränder der einzelnen Blättchen sind gesägt oder gezähnt. An der Basis der Blätter sitzen kleine häutige Nebenblätter.
Prachtspieren wachsen als getrenntgeschlechtliche Pflanzen. Es gibt weibliche und männliche Exemplare. Sie tragen Blütenstände, die aus 500 bis 2.000 Einzelblüten bestehen. An der Basis der Blütenstände sitzen Tragblätter. Die Einzelblüten sitzen auf kurzen Stielen, die sich bis zur Fruchtreife rückwärts krümmen. Die Blüten erstrahlen in verschiedenen Farbtönen. Die Palette beinhaltet weiße, violette und rote Farben. Zuchtformen tragen cremegelbe, karminrote oder dunkel-violette Blüten.
Jede Blüte besteht aus einem grünlich-weißen Blütenbecher. Die Schaufunktion übernehmen die bunt gefärbten Kelchblätter. Prachtspieren haben zwischen vier und fünf Kelchblätter, die in ihrer Länge die Kronblätter deutlich überragen. Die vier bis fünf Kronblätter sind unscheinbar. Einige Arten entwickeln keine Kronblätter. Im Blütenzentrum sitzt eine scheibenförmige Erhebung, die der Nektarproduktion dient. Die Blütezeit beginnt im Juni und zieht sich bis in den September hinein.

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Exif

Kamera DMC-FZ1000
Objektiv ---
Blende 3.8
Belichtungszeit 1/80
Brennweite 37.8 mm
ISO 160

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