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Aphasie Bericht: Fabio

Aphasie Bericht: Fabio

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Aphasie Bericht: Fabio

Hallo ihr lieben Buddys,
Ja ihr wisst, dass ich in Aachen war, 8 Wochenlang in der Aphasie-Station. Als ich wieder zuhause war, habe ich mich 3 Monate zurück gezogen um ein Bericht zu schreiben. Ich wollte es veröffentlichen um mehr Transparenz für diejenigen Menschen, die Gesund sind. Ich habe es an 3 Zeitungen geschickt, 2 haben sich gar nicht gemeldet. Das, was jetzt heute in der Zeitung steht, ist nicht das, was ich mitteilen wollte. Es war für mich zu wenig Information, und vor allen das reinfühlen von meinem Bericht.
Ich habe wohl nach 3 Zeitungen aufgegeben, und das ist wohl schade, das ich so schnell auf geben habe. Ich werde es noch mal versuchen :O)

Wenn ihr Lust und Laune habt, hier ist mein ganzer Bericht, für die FC.
Liebe Grüße
Samira

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/vest/serie/2008/4/23/news-40501912/detail.html

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/vest/serie/2008/4/23/news-40505388/detail.html

Erlebnisse Bericht in der Aphasie-Station in Aachen…
(Aphasie kommt aus dem Griechischen und bedeutet „ohne Sprache“…)

Ja ich bin am 18 01.08 wieder zuhause angekommen. Es war sehr seltsam. Die erste Woche hatte ich das Gefühl noch im Klinikum zu sein. In der zweiten Woche musste ich das aufschreiben.
Ihr alle habt mich aufgebaut als ich gehen musste und ich habe es als „anderen Stern“ bezeichnet.
Ich wollte eigentlich gar nicht weg und habe dauernd gehadert mit mir selber ob das wirklich gut ist, in diesem „Atomkraftwert“ zu Wohnen wie ich das beim ersten Mal genannt habe.
Jetzt weiß ich, dass diese Zeit für mich eine Erlebnisreise und eine Erwartung war, die ich jetzt für nichtkranke begreiflich machen möchte!
Ich möchte, jetzt für euch etwas erzählen, wie wir, als Aphasiker zusammen rückten mussten, in diesem unwirklichen Gebäude, in diesem Gang jeden Tag, wo wir 7 Wochen lang uns begegnet sind.

Fast alle Menschen die hier gewohnt haben, hatten ein Schlaganfall, oder ein Aneurysma oder ein Verkehrsunfall…
Einige Leute sind zum ersten Mal in der Aphasie-Station gekommen, weil sie akut behandelt werden mussten und viele waren im Koma. Sie werden wach, und konnten nicht mehr sprechen und schreiben und ihnen stand eine Reise von 7 Wochen in der Aphasie-Station bevor.
Andere Leuten (so wie ich) können wieder kommen, und es wird intensiv Logopädie gemacht. Einige Personen sind schon das 5te mal dabei. Man kann also ein mal im Jahr wieder kommen, wenn die Krankenkasse mit macht.
Sehr viele können gar nicht mehr schreiben! Auch wenn der Schlaganfall schon lange her ist. Bei mir ist es am 26.10.2004 passiert. Mein Aneurysma und nach 10 Tagen im Koma ein Schlaganfall. Ich habe 4 Wochen im Koma gelegen.
Bei jeden Menschen ist es unterschiedlich, wie schwer die Störung betroffen ist.
Sehr viele haben die rechte Seite gelähmt oder taub so wie bei mir. Die Ärzte nennen es „Sensibilitätsstörung“. Es tut sehr weh, wie Feuer, am Fuß und an der Hand es ist irgendwie Steif. Ich vergesse das oft, dass ich das habe, meine rechte Seite…
Und man kann irgendwie wie nichts machen. Ich können Tabletten nehmen, aber das will ich nicht.
Als ich am ersten Tag gekommen bin, habe ich die Leute begrüßt und plötzlich ganz rasch, begriff ich, dass die Geschöpfe unglaublich lieb und nett waren!
Vor einem Jahr und 6 Monaten, hier in der Aphasie-Station, war ich noch sehr krank und war noch sehr mit mir selbst beschäftigt!
Ich konnte damals noch gar nicht schreiben, und auch nicht und auch nicht gut reden. Ich habe deswegen in der zeit, nicht so viel mit bekommen von der Sache, wie es den anderen geht. Ich habe mehr mit Schwestern geredet und nicht so viel mit den Aphasikern, in dieser Zeit musste ich sie distanziert, es war noch zu frisch für mich. Beim zweiten Mal war das umgekehrt.
Jetzt nach 3 Jahren, hat sich alles verändert und bei der Aufnahme, habe ich mir mit der Logopädin mir selber ausgesucht, was ich wichtig finde, z.B. mein Deutsche Grammatik. Denn das reden ist sehr gut geworden.
(Natürlich sind die Fehler schlimm für normale Menschen, wenn die das lesen, aber für mich muss ich sagen, dass das hier toll ist, das ich wieder schreiben kann. Und es ist so müßig, jeden Wort zu sagen und manchmal unglaublich oft bist es richtig ist!)
Es ist leider immer noch so, dass es nicht gut ist wenn Leute mich unterbrochen werden, denn mein Kopf müsst ihr sich so vorstellen, das alles umgeleitet werden muss im Gehirn, wenn ich was sagen will. Ein Wort, der jetzt gerne raus will, ist wie meine Nervenbahnen, wie Blitzen und ein klingeln von rechts nach links, ich kann es fast hören, oder sogar sehen, wie es blinkt, bis mein Wort endlich raus kommt. Oder es will einfach nicht raus, und dann muss ich mir ein Wort Suchen der ähnlich ist.
Es gibt einige Menschen die es auch so beschreiben…
Wenn jemand mich stoppt, wenn der mich unterbricht, kommt eine leere, und ich vergesse was ich eigentlich wollte, und wenn man in 5 Min. mein Kopf mir sagt „das war meine Gedanke von eben“ ist diese Sache natürlich nicht mehr so passend, weil man im Gespräch beim reden eher Gedankenaustausch macht. Ich muss es trotzen manchmal machen, das ich ein Satz noch mal aufgreife, obwohl das Thema nicht mehr in den Rahmen passt. Da wurde schon wieder ein Thema gewechselt. Aber ich will ja reden?! Das macht mich sehr traurig und böse, wenn Menschen nicht verstehen, dass ich langsamer bin. Wenn Menschen ganz schnell reden, und sofort ein neues Thema wählen, komme ich nicht dazu etwas zu sagen, und ich müsste, diese Verarbeitung auch begreifen. Für euch gesunde Menschen dürft ihr also nicht vergessen, dass das sprechen unglaublich wichtig für uns.
Jeder Aphasiker hat sich eine Persönliche Art und weise ausgedacht um das Leben irgendwie zu meistern. Das wichtigste ist: ausreden zulassen! Wenn ich sehe, dass sie nichts sagen können, versuche ich kleine Schlüsselworte zu finden damit sie vielleicht etwas sagen können. Es ist nicht gut, wenn die anderen für sie sprechen lassen, mit einem Thema und der Aphasiker weiß aber eigentlich im Kopf, dass das Thema nicht passend ist. Man muss geduld aufbringen. Das ist mal klar! Man muss sehr genau gucken in der Mimik was er eigentlich sagen will.
Habe eine Situation mit bekommen (die Marion). Ich war im Bett und habe gelesen. Sie ist aufgestanden mit einem Zettel. Ich hab kurz hochgeblickt und habe von weiter weg nichts sehen können, was das war und sie meinte das sie raus geht. Ich wusste also nicht was sie vorhat. Irgendwann bin ich raus gegangen in den Flur. Da standen eine Schwester, Marion und noch eine Person. Ich habe schon lange gelesen, das weißt, dass Marion schon länger versucht etwas zu vermitteln und es hat nicht geklappt. Ich habe dann gefragt, „habt ihr ein Problem? Kann ich irgendwie helfen?“ Dann sagt die Schwester, „ Tja, irgendwie, will Marion was sagen, irgendwas mit dem Essen. Sie hat auch was gemalt, aber das versteh ich nicht.“ Wir waren also in der Küche, wo wir zusammen essen, und Marion hat sich da hingesetzt wo sie immer sitzt. Dann frag ich, ob sie da nicht gut raus kann? Aber sie verneint das. Dann sind wir wieder zum Flur gegangen. Dann wollte ich noch mal das sehen, was Marion gemalt hat. Da ist mir ein Licht aufgegangen. Denn Marion ist diese Woche angekommen und man muss einmal in der Woche einen Speisezettel abgeben, was man essen will und das muss man eigentlich Sonntag abgeben. Was Marion gemalt hat, hab ich denn begriffen. Sie hat wohl gar keinen Speisezettel bekommen, dass haben die Schwester vergessen. Also ich habe dann der Schwester erklärt was los ist, und erst wollte sie das gar nicht glauben, aber das war dann so, und wir haben es gelöst.

Ich möchte euch mal sagen was die Aphasiker, für berufe haben, als ich da war und das kann jeden treffen, ich möchte euch keine angst machen und ich wüsche euch das nicht, was wir haben…
Ein Richter, Christoph, der ist Arzt, ein Dr. Biologe, ein Schreiner, Gabriele, sie ist Dolmetscherin (5 Sprachen, Italienisch, Französisch, Russisch, Englisch, Spanisch), Bärbel, sie ist Schneiderin, Martin, er ist Redakteur, Fabio, er ist Staplerfahrer, ein Polizist, Marion, sie ist Hebamme, ein Fotograf, ein Lehrer, und ich Samira eine Kunsttherapeutin, und noch ein paar Menschen von denen ich es nicht mehr weiß.

Die Menschen, die ich grade kennen lernen durfte, haben mich so sehr berührt und betroffen das ich 2 Wochen lang eine reaktive Depression hatte und auch schon öfter.
Ich habe so tief reingefühlt von den Menschen ich habe schon immer eine dünne Haut gehabt. Ich grübelte immer an deren Schicksale und das konnte ich auch nicht abschalten. Viele Aphasiker haben auch eine reaktive Depression.
Das bedeutet, das man ständig an diese Krankheit erinnert wird, egal was man macht. Bei der Kommunikation den anderen zu vermittelt, „ bitte gibt mit mal ein Kaffee.“ Aber wir können uns es nicht sagen, und auch nicht mehr aufschreiben, die Worte haben uns den weg versperrt. (Ja, ich kann wieder gut sprechen, einigermaßen.) In der Gruppe ist es für uns ja normal, dass man mit Gestik mit Zeichen versucht sich irgendwie verständlich zu machen.
Aber im Normalen Alltagsleben, haben wir alle paar Minuten ein Problem das wir bewältigen müssen. Ich will Brötchen kaufen, 3 Stück. Es ist voll beim Bäcker. Eine Schlage. Ich warte, dass ich dran bin, bin nervös, beim Sagen kommen Worten falsch raus, und werde rot. Ich fühl mich so allein, wie Nackt. Die Personen die mich, meine Worte gehört haben, lachen, und ich bin so traurig und auch so böse. Der ganze Tag ist voll, mit dingen, die man nicht mehr einfach so machen kann.
Jeden kann es treffen der ein Aneurysma erlitten hat, und im Jahr in Deutschland sterben 8.000 Menschen. Die anderen, die nicht gestorben sind müssen damit klar kommen.

http://www.aktion-meditech.de/index.php?inhalt=innovative.fuersgehirn&sprache=de&content_id=spirale

Manchmal denke ich, dass wir, Aphasiker, sich unsichtbar gemacht haben oder ich denke es nur. Es ist, schön, wenn wir das Leben Packen können und es trotzendem versuchen mit aller kraft! Ich habe ab und zu mal kleine Lichtblicke wo ich das gar nicht merke, ich hab Tatendrang und fühl mich gut! Aber ich kenne es allzu gut, dass ich mich abgrenzte und meine Einsamkeit brauche. Ich habe endlose Traurigkeit in mir wenn ich wieder eine Depression habe oder auch nicht. Ich bin im Auto und höre Musik, es ist Englisch oder auch sehr oft Deutsch. Ich kann es nicht mehr singen. Da muss man keine Depression haben, es ist nur traurig.

Das ist eigentlich normal.

Alles wurde u m g e w o r f e n, und jetzt meine ich mich nur selber nicht die anderen Aphasiker, ich weiß nicht wie sie das selber sehen: Mich selber, vor dem Schlaganfall, gibst es mich nicht mehr. Und es ist Hart! Na klar versucht man sich das leben neu zu Strukturieren, aber ich habe die ganze Zeit, die Menschen gesehen, die Gesichter, und diese Gesichter Zeichnen sich ab von andren Gesichtern, deren diese Schicksale nicht Widerfahren sind. „Dem Tod ins Auge sehen“, ich sehe in die Herz rein und fühl so viel Anteilnahme. Ich habe die Lieben Menschen gesehen, die sich nicht artikulieren können und geweint haben, ich war so traurig und habe die Hände gehalten und habe versuchte einfach dabei zu sein, weil ich sie aufbauen wollte, irgendwie!!
Ich habe versucht sie zu trösten und ihnen Kraft zu geben.
Ich hab einfach ein bisschen quatsch gemacht, und ich habe immer wieder betont, dass sie schon ganz viel geschafft haben. Das war keine Mogelei. Ich konnte die kleinen Dinge merken, von allen, wie sie das machen, um das üben zu verbessern, und sich haben Sachen aus gedacht, damit sich etwas bewegt, das Schreiben, das Sprechen, …
Ich wusste, das Christoph, zwar kurz vor der Entlassung noch mal mit dem Prof. Huber gesprochen hatte, und Christoph dachte das, die ganze Intensiv-Logopädie nichts bracht hatte, aber er kann es! Ich habe das gesehen. Er ist ein begieriger forscher und souverän ist er. Er hat den ganzen Tag geübt. Er ist sehr ehrgeizig, und ich kann es mir vorstellen, dass er radikal denkt, dass es viel zu wenig ist. Er ist eben sehr anspruchsvoll. Das sind natürlich nur Vorurteile die ich jetzt behaupte.
Man denkt, „OK, ich kann jetzt Huhn, Hase sagen toll und jetzt?“
Lass es Fließen, wenn die Worte falsch raus kommen, dann ist es egal. Weiter machen, dann kommen die irgendwann wieder, wirklich! Das reden ist das wichtigste überhaupt, ich mache das schon lange, ich rede mit mir selber.
Vielleicht ist es hilfreich, das Christoph, mit vielen Kreativitäten, die er hat, diese Selbstzweifel überwinden kann.
Ich wünsche es so sehr, bei allen…

Ich bin ein sehr offener Mensch, wollte beharrlich helfen wenn ich konnte, wenn ich wusste das hier jemand grade den Schlaganfall hatte und ich bin schon ein bisschen weiter, habe ich immer gesagt, das die mich immer ansprechen können, gar kein Problem! Diese Situation kenne ich so gut, vor 3 Jahren und bei Marion ist es noch nicht lange her. Sie ist eine sehr liebe Frau und hat bei mir im Zimmer gewohnt. Sie ist Hebamme von Beruf. Sie lacht total lustig und hat eine sehr freundliche Art.
Es ist für sie wahrscheinlich eine demotivierende Sache gewesen, weil ich nun ja länger dabei bin, aber ich glaube dass sie sich gut gefühlt hat bei mir.
Ich habe z.B. beim reden gesagt: „Holla die Wald Fee“ weil sie so lustig gelacht hat und sie hat sich gefreut, für diesen Spruch. Ich habe begriffen, dass sie diesen Satz selber auch gesagt hat. Dann habe ich denn Satz aufgeschrieben. Und sie macht auch Taktkin Methode so wie ich in dem ersten Jahr als ich noch gar nicht sprechen konnte. Das haben wir öfter ganz langsam gesagt. Und dann konnte sie das.

Ein Tag hatte ich wirklich Lust auf ein Bier! Und das hab ich beim Abendessen die Leute gefragt, ob wir nicht mal raus gehen, um ein Bier zu trinken.
Mit 5 Leuten sind wir los marschiert. Es war schon dunkel ferner weilten Laternen überall. Ich sehe dann diese Schatten am Asphalt und die 5 Lebewesen die Wandern, einige humpeln und in diesem Moment war das so ein Zusammenhalt, was ich nie mehr vergessen werde.
Alle haben wir was gemeinsam im Kopf und im Herzen, das war sehr tief und dieses Bild Voraugen fand ich sehr berührend nur weil ich nach unten geschaute habe und das Spiegelbild unsere Lebensfrohen Menschlichkeit wieder fand, und gleitzeitig sehe ich unsere Gesichter, die sich abtrennen von Menschen die gesunde sind, nur mein Asphalt mit Schatten…

Fabio musste ein Helm tragen. 6 Wochen lang habe ich ihn gesehen mit Helm. Dann wo ich noch eine Woche in Aachen war musste er ihn nicht mehr anziehen.
Warum?
Das hab ich mich am ersten Tag auch gefragt, denn er hatte ein Schlaganfall vor 5 Monaten. Und viele Sachen habe ich beim erfragen später verstanden. Er war also natürlich nur im Krankenhaus gewesen.
Im ersten Moment dachte ich er hat alle paar Minuten einen Elliptischen Anfall. Das war ein Irrtum.
Er ist wohl spazieren gewesen und umgekippt…
Tja, das ist jetzt schlimm, wie ich das sage, aber so ist es vorgefallen:
Also wenn ein Schlaganfall stattfindet, kann es sein, dass das Gehirn so anschwelt, das man ein Teil vom den Schädel raus nehmen muss, damit das Gehirn nicht Beschädigt wird. Wenn sich die Schwellung vom Gehirn zurück gebildet hat, kann der Schädelknochen irgendwann wieder einsetzt werden.
Ich fand es sehr krass, denn als ich im Koma war, dachten viele auch schon fast daran dass mein Schädel raus musste. Es war auch sehr geschwollen und mein Kopf hat ich wieder beruhigt.
Überlegt das Mal, das Fabio, fast 5 Monate ein Teil von Schädel im Gefrierkühlschrank war.
Unglaublich oder?
Na ja auf jeden fall musst er den Helm halt tragen, damit er sich nicht stößt, es ist doch eine große Fläche am Kopf, wo nur Haut ist, nur im Bett kann er den Helm schon ausziehen. Ich weiß nicht, warum ich das nach 2 oder 3 Tagen getan habe, ich wollte es einfach wissen, keine Ahnung. Ich habe Fabio gefragt, ob das weh tut, wenn man das anfasst, das Gehirn das da freiliegt, kein Schädel?
Fabio hat gesagt: „Ne.“ Und hat sofort den Helm abgenommen und meint, „hier bitte schön.“ „Bor ey.“ Hab ich gesagt, „ soll ich das jetzt wirklich anfassen? Ich hab Angst.” Ich habe dann mit der linken Hand angefasst, weil ich die andere Seite nicht spüren kann.
Es war für mich sehr sehr krass! Es ist ein so großes Arial wo kein Schädelknochen war, es ist halt weich, ich konnte wirklich das Gehirn fühlen!
Er hat dann gefragt was los ist mit mir. Ich war in Gedanken versunken weil wir ja nun mal alle einen Schädel haben, es ist hart. Dieses Gefühl hat mich so verwirrt das ich nicht mehr Essen konnte beim Mittagessen.

In dieser Zeit habe ich einige Menschen gesehen bei denen ein Teil vom Schädel raus genommen werden musste. Also doch ein paar schöne Beulen, am Kopf und narben. Bei mir ist es ja sehr klein, das sieht man am Kopf wenn man es anfasst.

Fabio ist ungefähr 35 Jahre alt, ist verheiratet und hat eine Tochter. Im ersten Moment habe ich sofort gesehen, dass er fast die gleiche Nase hat wie ich. Ein bisschen ähnlich wie meine.
Das war wohl das erst was ich gesagt habe. „Geile Nase!“

Wir haben uns sofort gemocht, weil wir beide sehr verrückt und verträumt sind in positiver Hinsicht, wenn ich das mal so ausdrücken darf. Uns war egal wie die andern Leute denken, und wir haben sehr viel quatscht gemacht. Fabio und ich waren in der Zeit untrennbar.
Mein lieber Freund, Tom, hat sich schon geärgert, als ich immer wieder von Fabio reden wollte. Ich hoffe, das er mir das verzeiht, denn diese ähnlich ist schon verblüffend gewesen.
Und ich wünsche dass er weiß, dass ich ihn ganz voll lieb habe!

Wir haben rumgealbert und viel gelacht und die anderen Leuten auch! Er ist in vielen dingen ähnlich und ich würde es als eine Seelenverwandtschaft bezeichnen. Ich hab mich manchmal schon richtig erschrocken, dass wir die gleichen Erlebnisse gemeinsam hatten wie Fabio und ich.
Z.B. diese Geschichte:
Ich habe ihm berichtet, dass ich mein Papa nicht kennen lern konnte, weil er als ich 2 Jahre als war, wieder nach Syrien gegangen ist, Mama und Papa haben sich nicht verstanden. Dann hat Fabio etwas gesagt, was ich nicht verstanden habe. Wir haben gerätselt wie blöd, mit Händen und Füßen und auch als er es gemalt hat, habe ich es nicht verstanden. Er hat dann z.B. gesagt: „Wer ist das?“ Ich habe gesagt, “Du vielleicht?“ und Fabio sagt “ja! Und wer ist das?“ „Mh, deine Mama?“ Frag ich? Da sagt Fabio, „nein, alle“. „Äh!? Wie alle? Versteh ich nicht?“ Wir haben wirklich sehr lange gerätselt!
Also haben wir kurz aufgegeben weil ich voll kaputt war davon. Nach dem Essen, kam Fabio noch mal zur mir, mit einem Papier, was er gemalt hat. Man sieht 3 Personen, und jemand hat drauf geschrieben „Mama“ und Fabio hat versucht Papa zuschreiben, was man leider nicht erkennen konnte aber ich hatte dann eine Erläutung als ich das sah! Er meinte, dass er auch noch nie den Papa gesehen habe! Er weiß nicht, wer das ist. Ich war dann ganz baff! Ich hab dann gesagt, ach, „Du auch? Oh! Wie krass! Wir beiden haben also das gleich Problem. Schön, wir haben es gelöst das Rätsel endlich.“
Es war beim ersten Versuch gescheitert, weil er die falschen Worte gebraucht hat, als er gesagt hat, „Nein, alle.“ Das war verwirrend.


Er hat mir immer mal gesagt, das die Leute ihn ganz scheiße angucken, wegen dem Helm. Ich kann es mir nicht vorstellen, ich habe es nie ausprobiert, wie man sich fühlt, ich hätte es machen sollen aber ich hätte mich wahrscheinlich sehr geschämt. Wie wäre es bei euch?
(In Holland, in der Uni, haben einige Leute ein Tag mit dem Rollstuhl verbracht, wie man sich fühlt dabei.)
Er wollte schon was basteln mit zwei Hörnern auf dem Helm drauf, das konnte ich mir sehr gut vorstellen!
Einmal war Fabio bei mir im meinem Zimmer und ich hab Walnüsse geknackt, mit meinem Taschenmesser.
Da hatte ich eine Idee. Ich habe so ein UHU zeug was man wieder abziehen kann. Ich sagte erst mal dass die Walnuss gut ist für das Gehirn, und für das Denkvermögen und für die Nerven. Na ja, dann hab ich dem Fabio 3 Walnuss auf dem Helm drauf gepappt. Sehr schöne Fotos. Wir haben schön gelacht! Ich hab gesagt, mal sehen, ob er morgens beim Frühstücken noch die 3 Nüsse noch drauf hat oder nicht.
Na ja er hat die weg geworfen, wie Walnuss. Ich war nicht böse.

Am Donnerstag um 14.30 Uhr ist immer Kunsttherapie. Es ist nicht
Verpflichtend zu kommen und viele habe auch in der Zeit noch andere Terminen die wichtiger sind, wie z.B. Physiotherapie. Und zwar hatte ich das jetzt. Der Raum für die Kunsttherapie ist der Raum wo wir auch essen und da bin ich noch mal kurz rein gekommen, um zu sehen was sie grade machen.. Dann sehe ich, dass die Kunsttherapeutin und Fabio in der Küche standen und Fabio einen Plastikhandschuh angezogen hat. Ich frag sofort; „hast du dir weh getan?“. Ich habe das nicht verstanden, was er meinte das es nichts Schlimmes sei, das konnte ich am Blick sehen. Dann musste ich los zum Physiotherapie.
Ich kam dann wieder, und die Kunsttherapeutin war weg. Ich sah die Bilder von den Leuten an, eins davon ist aus Raufaser Papier gemacht es war groß ungefähr 60x70 cm. Die Farbe war braun, ocker und hier und da ein bisschen schwarz. Und ich dachte sofort an Jackson Pollock. Das Bild sieht im ersten Moment aus wie von Kinderhand gemalt, wo man einfach matschten kann. Ich habe das erst mal von ganz nah gesehen und dann von werter weg. In der Mitte, konnte ich dann plötzlich etwas Rotes und was Grünes sehen, was ich erst nicht sehen konnte. Blitzartig kam ein heftige woge im Vorschein des Bildes, ich sah 2 Hände, Rot und Grün, obwohl alles andere gleich verteilt war, nur die Hände, wird hier ins Bild sehr stark raus getreten vom Rest des Bildes. Ich wusste sofort dass Fabio das gemalt hat. Es war ein Erlebnis, was ich nicht mehr vergessen werde! Fabio hat also selber die Kunsttherapeutin gefragt, ob sie ihn Hilfen könnte um den rechten Hand mit einem Handschuh rumzuwickeln. Er wollte den gelähmten Hand ihn das Gefühl zu geben, es selber zu machen! Damit es funktioniert, hat er die Linke genommen um es zu führen ins Bild.
Ich hab mich so was von gefreut, das er sich selber, mit der rechten Hand gemalt hast.
Er kam grade rein, und ich sagte, „bor, ey, Respekt! Ich sehe dein Bild von eben! Wunderbar Fabio!“ Er, sagt: „Wie weißt du, das ich das gemalt hab?“ „Das weiß ich einfach. Sag mal, hat die Kunsttherapeutin dich ein paar Sachen gefragt? Wollte sie mit dir noch reden mit dem Bild“
„Nein“, sagt Fabio
Da habe ich gesagt: „Du, ich muss dir was ganz tolles Sachen, was du gemacht hast! Ich weiß jetzt nicht ob du das merkst dieses Bild zu malen? Das ist wie eine Selbstheilung für die die Seele, du hast dir deine Lähmte Rechte Hand Rot und Grün dir gesagt „Ich schaffe das!“ und das ist unglaublich schön, weiß du das?“
Mein Gott! Fabio hat sich voll erschocken! Er hat das Bild wirklich nicht gesehen und hat ganz schnell angefangen zuweinen! Sehr schlimm. Ich habe mich dann so schlimm geängstigt was ich gemacht habe. Ich dachte, ich hätte das gar nicht sagen sollen?! „oh je was hab ich getan.“ Er kam zur mir und meinte, „nein, vielen Dank, jetzt weiß ich was du meint. Er hat immer wieder danke gesagt und wollte mich umarmen.“
Nach diesem emotionalen Ereignis, habe ich mir selber so überlegt, dass es Menschen gibt, die nach Längere zeit das Rechte irgendwo abgeschlossen haben innerlich, und sie haben es Akzeptiert das die Rechte nicht mehr da ist, oder andre, versuchen mit Liebenswollenherzen es zu bewegen. Also ich würde nicht jemanden drängen, jeder wie er das möchte. Wenn es grade passiert ist, wie bei Fabio, finde ich es doch schön, wenn sie es versuchen sollten, wenn wir, haben trotzdem 2 Hälfen.

Wir sind alle in einem Boot. Ich möchte Anregungen anbieten und erklären, wie ich das mache, und das die Kunst mir geholfen hat. Ihr wisst, dass wir ständig alles im Kopf machen müsst, und es ist unglaublich ansträngen!! Wir haben andauernd ein Problem, wir sind traurig. Wenn man sich mit irgendwas geschäftig, egal was, hört das in diesem Moment auf. Da vergisst man die Aphasie. Dieser Begriff, Kunsttherapie, ist sehr ausgedehnt und ich schreibe hier von REHA Maßnamen und glaube, dass es bis heute bei vielen Menschen nicht verstanden wurde, was das eigentlich bedeutet.
Viele wollen mit Kunst nichts am Hut haben und es ist oft schade, dass die Verschiedenen Materialien z.B. in einem Krankenhaus, nicht zu Verfügung stehen.

Man sollte in Ruhe feststehen sollen, was er braucht. Was ihn spaß macht. Normaler weise gibt es diese Möglichkeiten die man als Materialien bereitstellen sollte:
Malerei, Grafik, Keramik, Bildhauen in Holz und Stein, Fotografie, Digital Fotos mit Photoshop und Buchbinden.
In vielen Krankenhäusern, oder Psychiatrien wo Kunsttherapie angeboten wird. Gibt es sehr oft nur Papier und Farben und mehr nicht.

Außerdem liegt ein Teilbereich der Künstlerischenart in eine ganz anderen richtig. Nämlich das Betrachten der Dinge, und die 5 Sinne, Sehen, Höhen, Riechen, Schmecken, Tasten. Wenn Menschen sich sträuben, und nicht zur Kunsttherapie gehen, ist es schade.
Mir sind jetzt so viele dinge ein gefallen, was man machen könne, es reicht ja schon, einfach, raus zu gehen, in den Wald zu gehen, z.B. Foto zu machen. Blöde Grimassen zu machen.
Einfach spüren was man sieht, Steine, Holz. Was dich einfach anspricht und es mitnehmen. Die Augen zu machen und etwas Schmecken, usw. Natürlich gibt es etwas für die Person, was ihn liegt, wir müssen das nur erst mal raus kriegen.


http://www.dsg-info.de/pdf/Anhaltszahlen_zum_Schlaganfall.pdf

Jetzt noch mal was mit einer Sache und das hat mit Kliniken allgemein zu tun, da sollte sich selber ganz ehrlich sich diese Zahlen einmal ansehen
„Hochgerechnet, wird im Jahr 2050 mit dem Anstieg der über 60-Jährigen auf rund 38% der Gesamtbevölkerung sich die die Zahlen der Schlaganfälle auf rund 290.000 Schlaganfälle jährlich erhöhen.“

Piktogrammen bedeutet pictum = gemalt, Bild; griech.: gráphein = schreiben ist ein Symbol was sehr einfach gemalt ist, wie z.B. im Zug, bitte still sein, oder ein Symbol, der aussieht wie ein Feuerlöscher, usw.
Wenn ein Mensch der grade aus dem Koma aufwacht, oder in einem Flur für Schlaganfall Patienten liegt, gibt es keine Piktogrammen!

http://www.aphasiker.de/
PictoCom-> Ist dieses Büchlein im Internet, was man kaufen kann.

In USA habe ich das mal gesehen, ich weiß nicht ob die Krankenhäuser es eingeführt haben. Aber es ist doch wirklich ganz einfach so was ein zu führen.
Wenn jemand so gerne sagen würde, ich will Musik hören, kann man es einfach zeigen. In Aachen habe ich mit vielen Logopädinnen gesprochen so gar mit dem Chef. Es ist überhaupt schwierig diese Piktogrammen in der Seite zu bestellen.
Ich meine vor allen direkt beim wach werden, soll diese Bilder im Krankenhaus bereitgestellt sein!
Beim erfragen erklärte die Logopädin sie mir, dass die diese Piktogrammen dann mitnimmt, wenn also jemand doch im Komastation ist. Das kleine Büchlein ist extenzielle, angefallen von Nahung, Krankheit, Reise, usw.
Die Logopädin geht zum Koma-Station auch mit weißem Kittel hin. Wenn sie geht, nimm sie natürlich das Büchlein wieder mit, und die Menschen können sich nicht verständlich machen das ist grausam. Ich muss immer an meine Koma denke, wir war soo kalt. Ich konnte noch nicht mal mit Gestik helfen...
In Aachen habe ich 8 Wochen lang immer wieder betont, wie wichtig das ist, dass die Menschen sich mindestens es Zeigen können wenn eine Schwester kommt und dann haben die Logopädin gesagt, „ach, das muss man erst mal Testen lassen!“ Was muss man den da Testen? Das eine Büchlein würde ja schon mal reichen.
Ich habe das absolut nicht verstanden. Ich glaube das Deutschland einfach Bürokratisch ist und es muss dringet was getan werden.
Wenn man plötzlich in der lade ist, nicht mehr ein Wort mehr zusagen, ist es gut, das es Piktogrammen gibt.
Nachdem Koma weiß ich aus Erfahrung, dass einige keine Piktogrammen wollen, einige schon. Ich weiß, das es hinterher nach dem Koma auch nur noch eine Stütze seien soll.
Ich bin dankbar dass es Logopädin gibt, ich habe das so gebraucht auch jetzt noch. Logopäden, und auch alle anderen können nie verstehen, wie es sich anfühlt und für mich war es immer wichtig, dass sie Mitgefühl haben und leider ist das oft nicht der fall gewesen. Ich bin zwar noch nicht richtig geheilt, aber ich kann helfen!
Die ganzen Übungen die wir bekommen vom Logo ist zwar förderlich, aber es ist eben nicht alles, es ist jeden Tag ein Kampf bis wir sterben.

Aus Recklinghausen
Geschrieben von:
21.02.08
Samira Klaho
Dipl. Kunsttherapeutin (FH/BA)
anerkannte Sozialpädagogin
Aphasiker

Kommentare 10

  • Peter Mertz 18. Januar 2013, 17:01

    immer noch ein toller Bericht, Du bist auf einem gutem
    Weg, weiter so :-)
  • Angela Wulf 12. Januar 2010, 22:10

    Hab lieben Dank für Deinen Bericht, ich hatte den Begriff vorher noch nicht gehört! Sehr berührend!

    LG Gela
  • bakmak 24. Juli 2009, 8:44

    eine sehr berührende Geschichte
    ich bewundere Deine Kraft.
    Es hat mich unglaublich berührt was Du hier erzählst, ein manches Mal musste ich auch schmunzeln - schön, Deinen Humor und auch den Deiner Mitmenschen dort auf Station spüren zu dürfen, so hart und zutiefst nachfühlbar Euer Schicksal auch ist.

    LG
    Petra
  • Kerstin Kniely 20. Mai 2008, 8:37

    Hallo Samira!

    Gut dass Du mich über Daniel Borberg gefunden hast, sonst wäre ich wohl nicht auf diesen Bericht gestoßen, der wirklich interessant und vor allem sehr emotional geschrieben ist!
    Ich hatte teilweise die Tränen in den Augen stehen, weil ich mich in die Personen, die Du beschreibst, Dich eingeschlossen, hineinversetzen konnte. Ich finde es toll, wie Du gekämpft hast, und es immer noch tust. Für Dich, und auch für alle anderen Betroffenen. Es stimmt, es kann jeden treffen, und ich danke Gott dafür, dass ich bisher verschont geblieben bin.

    Dein Bericht ist es wert, der Öffentlichkeit zu zeigen, versuche es weiter, Du wirst es schaffen!

    Liebe Grüße aus Krefeld,
    Kerstin
  • André Reinders 2. Mai 2008, 21:39

    Ich finde das sehr klasse und stark, daß Du diesen Bericht uns allen zeigst! Zeigt es doch, das mit man mit Aufbäumen auch wieder auf die Füße kommt! Wünsch Dir weiterhin soviel Kraft und Mut für Deinen Weg!!

    GLG & ein schönes Wochenende!

    André
  • Tetti 25. April 2008, 11:33

    Herzlichen Dank für den Bericht.
    Da ist der Kelch gerade noch einmal an mir vorbei gegangen.

    LG Michael
  • Manfred Kampf 24. April 2008, 21:24

    dein beitrag macht deine situation sehr transparent!!!
    es gibt ja jemand der dir zuhört! ;)
    lg m
  • Bettina Bürgel-Stein 24. April 2008, 10:36

    Liebe Samira!
    Hast Du schon mal überlegt, ein Buch zu schreiben? Dieser Text ist sehr spannend und lebensnah, aber in einer Zeitung wird er so nie erscheinen. Man wird versuchen, ihn "verständlich" zu machen und zusammenstreichen und umschreiben. Aber in einem Buch oder auch in einem Blog im Internet könntest Du viele Menschen erreichen. Es ist so wichtig was Du schreibst!
    Liebe Grüße
    Bettina
  • Keri Schmunzelfee 24. April 2008, 10:33

    Samira, ich war richtig reingezogen in deinen Bericht und bin es noch. *drück*, gib nicht auf, versuch es weiter, und wenn es noch 50 Zeitungen sind, die 51. druckt es für dich.
    Und du hast recht mit dem Fühlen, Schmecken, Riechen, Greifen, Hören. Wenn ich irgendwo eingeladen bin, bastel ich die Geschenke selbst, ich erlebe sie und es macht Spaß, es beruhigt und man legt sehr viel von sich hinein. Du nutzt es zu Therapiezwecken, ich nutze es zu Therapiezwecken. Du um dein Ich besser auszudrücken und wieder steuern zu können, ich um etwas von mir demjenigen zu schenken.
    Es muss nicht immer Kunst sein, aber überhaupt etwas zu tun, ist gut. Danke für den kleinen Anstoß.
    Viel Farbe wünsche ich dir heute =;o)
    Keri grüßt
  • Annabel 24. April 2008, 10:17

    danke samira für deine worte, die ich gern und mit interesse gelesen habe....
    dein bericht gibt einen guten einblick in deinem sein, wie du die schwierigkeiten des alltags meisterst, dein mitgefühl und verständnis für andere betroffene und macht es für mich verständlicher und leichter zu verstehen.

    einen tag zu meistern, etwas zu schaffen, weiter zu gehen... und leben - gut so, samira.

    ich bewundere deinen mut und deine kraft.

    alles liebe, annabel :)