Antiautoritäre Erziehung ;-)

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Horst Witte


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Antiautoritäre Erziehung ;-)

Aus meiner Tochter ist trotzdem was geworden!!!

Speziell für Karin und Drea.

Kommentare 17

  • Baumbewohnerin 21. April 2010, 16:31

    Sicherlich wurde Mozart optimal gefördert.
    Mit einem nur 10% musikalisch begabten Sohn, der als 5-jähriger besser Trecker fahren konnte als Klavier spielen, hätte Leopold allerdings keinen Don Giovanni und auch wohl sonst nichts Besonderes aus ihm rausholen können, was die ganze Welt über Jahrhunderte bewegen würde.
    Es gibt unzählige Eltern, die ihre "begabten" Kinder schon in früher Kindheit plagen, um aus ihnen was Besonderes zu machen.
    Das Außerordentliche gelingt nur dann, wenn die Begabung von vornherein so groß ist, dass man sie "genial" nennen kann.
  • Horst Witte 21. April 2010, 16:18

    Stimmt so nicht.
    Mozart wurde von seinem Vater Leopold an die Arbeit getrieben, dass dem Vater später in Don Giovanni ein unrühmliches Denkmal gesetzt wurde. Mozart hat an dieser Kindheit sein kurzes Leben lang zu knacken gehabt.
  • Baumbewohnerin 21. April 2010, 16:05

    Bei Mozart war es andersrum, er hat schon mit 4 oder 5 Jahren geniale Stücke komponiert.
    Ein Genie erreicht ohne große Anstrengung auf seinem Fachgebiet das, was Nichtgenies selbst mit 100 % Schweiß niemals erreichen würden.
  • Horst Witte 21. April 2010, 15:47

    Das "Scheißen" war metaphorisch gemeint.

    Genie bedeutet: 90% Schweiß --- 10% Talent.
    (Glaube von Edison)
  • willma... 20. April 2010, 16:29

    deswegen werd ich mein enkel trotzdem nie auf küchenschränke scheißen lassen, in der hoffnung, dasses ein genie wird. :-)

    genies werden geboren, nicht dazu erzogen.
  • Horst Witte 20. April 2010, 15:29

    Karin hat das richtig erkannt!!!
    Durch Küchenschrank zur Kunst. Nur so!

    Michelangelo hat auf alle Schränke geschissen. Wenn er so brav und diszipliniert gewesen wäre, wie kleinbürgelich gewünscht, hätte er nie die Sixtinische Kapelle geschaffen.
  • willma... 20. April 2010, 0:09

    *mich grad untern küchenschrank schmeiß* ))
    endlich weiß ich, warum meine kleene zum kunststudium im ersten anlauf nicht zugelassen wurde - ihr fehlten die schrankmalereien!
    kann ei'm aber auch ma eher gesacht werden...
  • Baumbewohnerin 19. April 2010, 22:59

    ja...und du meinst, der Küchenschrank sei maßgeblich daran beteiligt? *g
  • Horst Witte 19. April 2010, 22:50

    Der Schrank war der Zeichenblock. ;-))
    Kurzfristig.
    Sie hat Zeichenblöcke in der Folgezeit en masse gehabt.
    Drea, und du weißt, wie gut sie schon als Kind malen konnte. Und auch später. Du wolltest doch sogar mal ein Bild von ihr kaufen.
  • Baumbewohnerin 19. April 2010, 22:40

    Vielleicht bin ich begriffsstutzig, aber mir will der pädagogische Sinn und Vorteil partout nicht einleuchten, warum ein Kind Schränke bemalen muss, statt einen Zeichenblock zu benutzen .-)

    Ich bin auch Philosoph, und mein´Buch heißt: Wenn aus Kindern trotz linker und antiautoritärer Erziehung was wird, hat man Glück gehabt :-))

    LG
    Drea
  • Horst Witte 19. April 2010, 22:27

    Einer der wirklich guten (und verständlichen) Philosophen, die wir heute haben, ist R.D.Precht - seit mindestens einem Jahr in der Spiegel Bestsellerliste. Er ist total antiautoritär (und links) "erzogen" worden.

    Sein Buch "Lenin kam nur bis Lüdenscheid" ist ein Zeitdokument, spannend und lesenswert.
  • Horst Witte 19. April 2010, 22:14

    Menno.
    Sonja hat NIE irgendwo was vollgemalt!!!

    Die Küchenschränke hatten genau die richtige Höhe. Außerdem war alles im Nu wieder abgewischt. Vorteil moderner Küchen.
    Gutes Training für Motorik.

    Sonja hat das noch einmal gemacht. Dann war die Phase abgeschlossen.

  • Adrena Lin 19. April 2010, 22:11

    Na klar ist etwas aus ihr geworden.....:-))))
    Lieben Gruß
    Andrea
  • Jana Sandner 19. April 2010, 22:11

    dein untertitel... *lol*
    mein sohn hat im alter von 5 jahren geguckt, was man mit einem akkubohrer so alles anstellen kann. danach haben wir ihm gezeigt, wie man löcher in der wand wieder zuspachtelt. ob aus ihm was wird, können wir noch nicht abschließend beurteilen, aber ich bin optimistisch. ;-)))

    LieGrü, Jana (-:

  • willma... 19. April 2010, 22:09

    da fällt mir eine episode ein -
    eine kollegin war mit ihrem sohn zu besuch bei uns.
    einmal allerdings nur, ich fand später immer eine ausrede. ))
    ihr 'kleiner' (ca 6 ) hatte im kinderzimmer komplett eine wand vollgekritzelt, meine tochter (5) weinte bitterlich - diese wand war einst wunderschön mit farbe bemalt worden von ihr und mir und unser ganzer stolz.
    sie wäre aber deshalb nie auf die idee gekommen, in anderen wohnungen ebenfalls wände zu bemalen.

    soviel zu dem thema grenzen kennen...
    darum ging es ja wohl in unserer letzten diskussion. :-)

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