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Gerhard Körsgen


Pro Mitglied, Köln

Annähernde Wertschätzung

Aufnahme 15.06.2019, nueva Casa Körsgen, Köln.

Den Wert eines guten Buches kann man pekuniär kaum beziffern. Für die einen verzichtbare Ramschware kann es dem anderen nahezu alles bedeuten.
Bei mir persönlich ist es so dass ich für ein gutes Fotobuch buchstäblich meine letzten Cents geben würde.
Zufälliges temporäres fotogenes "kreatives Chaos" auf meinem Schreibtisch, welches mir als Vorlage diente für mein Beitragsbild zum Fight-Club-Thema

Annäherung
Annäherung
Fight-Club

Kommentare 28

  • Petra Lubitz 17. Juni 2019, 17:15

    Mir gefällt das Thema deines Beitrags sehr und finde es dankswert, wie persönlich du dich dazu äußerst. Die wirklich guten Dinge des Lebens sind doch gerade nicht die Geldscheine oder Münzen, obwohl man sie zum Überleben benötigt. Du zeigst hier ein Bild mit Tiefenwirkung!
    Gruß Petra
  • HF25 17. Juni 2019, 0:02

    schwieriges foto. in stichworten: euromuenzen kenne ich, das buch und den/die verfasser*in nicht. beides im diagonalaufbau nebeneinander ins bild gesetzt. gut. buchtitel nicht abgebildet. hm. die holzfasern des untergrunds in der gegenlaeufigen diagonale. insgesamt auch schoene farbgegensaetze. beleuchtung der szenerie durch seitlich positioniertes oberlicht. die blendwirkung auf der holzoberflaeche gut im griff behalten.
    mit dem foto scheint eine denkaufgabe verbunden, die symbolbedeutung der abgebildeten gegenstaende gemeint zu sein. vermutlich links der buchpreis in euromuenzen, rechts die ware auf einem verkaufstisch. nehme das wochenthema hinzu: entweder der/die verkaeufer*ìn oder du selbst haeltst entweder die ware oder die geldsumme fuer unangemessen, nur annaehernd gleichwertig. durch deinen erlaeuterungstext bin ich voll im bilde. ja, kann ich verstehen, dass du im notfall auch buecher mit muenzgeld bezahlst. im gesamtpaket von text und bild ein sehr informatives und passendes foto. wuensche euch eine erlebnis- und erfolgreiche veranstaltung in laasphe.   lg horst
  • Inge Striedinger 16. Juni 2019, 21:28

    Klingt interessant, ich habe nach diesem Fotografen gesucht. Bestimmt sehenswert!
    LG Inge
  • hexe adriana 16. Juni 2019, 20:13

    cool! ich liebe bücher! guter beitrag zum thema!
    lg
  • lophoto.uwl 16. Juni 2019, 17:08

    für ein buch sollte man immer etwas übrig haben...nicht nur geld.
  • norbert lampe 16. Juni 2019, 13:34

    Ohne Erklärung hätte ich es nicht kapiert.
    LG Norbert
  • kristofor 16. Juni 2019, 12:56

    Ja, das Buch hätte ich jetzt auch gern, die Münzen, nun ja, die würde ich auch nehmen.
    Aber wie sieht es dann auf deinem Schreibtisch aus? Die Platte übrigens kommt mir bekannt vor, Ikea oder so auf zwei Böcken, hatte ich jahrelang auch... Ciao und Gruß! K
  • Mei Ge 16. Juni 2019, 12:43

    Danke, dass du mir diesen Fotografen näher gebracht hast... der Ausschnitt auf dem Buchtitel machte mich neugierig und das Video ist wirklich sehr sehenswert.
    LG Hannah
  • Suchbild 16. Juni 2019, 12:09

    Da bekommt der Begriff "Fotobuch-Sammlung" eine ganz neue Bedeutung :-)
  • Fotomama 16. Juni 2019, 9:12

    Ein Bild, das an Aussagekraft gewinnt, wenn man dienen vehementen Kampf für mehr Auseinandersetzung mit guter Fotorafie kennt ;-)
    Ist die Vieldeutigkeit Absicht? Das Bild kann ja auch heißen „Die großen Scheine ist es mir nicht wert – aber wenn ich noch ein bisschen Kleingeld übrig hab …“ oder „Wenn das Geld schon da liegt, wieso nicht das Buch davon kaufen“ … oder „ist ja offensichtlich genug Geld da“ …
    So ist nicht nur der Wert des Buches vom Betrachter abhängig, sondern auch die Interpretation des Bildes.
    Gruß, Anette
    • Gerhard Körsgen 16. Juni 2019, 11:26

      Manchmal habe ich da auch Scheine neben meinen Büchern liegen, aber Münzen machen sich m.E. in punkto Symbolkraft und auch optisch besser. Scheine unterscheiden sich von ihrer Textur zudem nicht so sehr vom untergründigen Holz. Münzen sind auch etwas brillanter, sie reflektieren mehr Licht, wirken bei gleicher Farbsättigung intensiver. Das Buch wiederum ist strikt schwarzweiss - ein starker optischer Kontrast. All' das spielt hier mit hinein. Die mögliche Mehrdeutigkeit habe ich hier eher "nebenbei mitgenommen", die war nicht das Hauptanliegen. Beste Grüße.
  • Caroluspiel 16. Juni 2019, 1:16

    Ich betrachte nur Dein Foto und halte es für gewollt und total uninspiriert. Auf dem Tisch sollte schon etwas mehr passieren, ...
    ciao Philipp.
    • Gerhard Körsgen 16. Juni 2019, 1:26

      Ist halt ein Foto welches unter der Rubrik "Symbolische Fotografie" unter der es u.a eingeordnet ist am besten verstanden werden kann. Hier quasi als Diptychon "Geld gegen Wert" wobei das wiederum grafisch aufgelöst ist mit "rund versus diagonalen Linien" und farblich  "color versus schwarzweiß".
      Das Grundarrangement war hier zufällig, der finale Bildausschnitt hingegen nicht. Ist auch eher subtil, weniger mit dem Holzhammer. Muss man nicht mögen aber kann man...;-) Mir selbst gefällt es gut.
      LG.
  • xDreamer 15. Juni 2019, 23:27

    Ein sehr ausdruckstarker Fotograf, der ist auf alle Fälle jeden Cent wert! Eine gute Wahl! Ich wünsche Dir viel Spaß und tolle Anregungen in Bad Laasphe!
    VG Detlef
  • Klaus-Günter Albrecht 15. Juni 2019, 23:05

    Hallo Gerry,
    ich habe mir die Seite mal angeguckt. Du weißt vielleicht, daß ich mal Japanisch gelernt habe und von daher doch ein wenig erfahren habe, wie Japaner ticken. Nicht daß ich jetzt der große Experte wäre - bin ich nicht - , aber ein wenig Einblick habe ich schon. Was ich da gesehen habe, ist - kein Wunder - recht spezifisch und man kann das gut mißverstehen. Fotografie ist im Prinzip eine universelle Sprache, aber man kann sie so und auch ganz anders nutzen. Selbst wenn man ein und das gleiche fotografiert, ist doch Absicht und Erwartung an das Bild manchmal recht divers. Nimm von ihm, was Dir gefällt aber erwarte nicht, daß Du seine Absicht triffst.
    Liebe Grüße Klaus
    • Gerhard Körsgen 15. Juni 2019, 23:27

      Bei Japanern glaube ich eh NIE sie ganz zu verstehen. Dafür bin ich da kulturell viel zu weit außen vor. Aber gerade WEIL ich sie nicht verstehe sind sie ja so interessant ;-) Mich interessiert der Aspekt dass wir "westlichen" uns einbilden eine angeblich "universelle Bildsprache" in der Fotografie etabliert zu haben. Aber schon allein durch die unterschiedliche "Leserichtung" mit der man eine Fotografie je nach kulturellem Hintergrund betrachten kann können Fotografien global betrachtet je nach Land ganz unterschiedlich wahrgenommen werden. 
      Bei japanischer Fotografie bin ich da noch sehr im Lernprozess.
      LG.
  • Brita H. 15. Juni 2019, 22:37

    Hast du dein Sparschwein geschlachtet? So viel Kleingeld in der Börse hat viel Gewicht, da müssen Hosenträger her ;-)
    Interessantes Video.
    VG Brita
  • LIBOMEDIA 15. Juni 2019, 21:19

    Manchmal muss die Spardose ran.
    Ich glaube allerdings nicht, dass du dich einschränken wirst. Dafür steckt zu viel Herzblut drin.
    Ich wünsche euch viel Freude in Laasphe !!
    lg*Rainer