Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unseren Webseiten zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Deiner Nutzung unserer Webseiten an unsere Partner für Emails, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen

Was ist neu?
An der B 246 bei Beelitz / Brandenburg, Landkreis Potsdam - Mittelmark

An der B 246 bei Beelitz / Brandenburg, Landkreis Potsdam - Mittelmark

Adolf Zibell


World Mitglied, Potsdam

An der B 246 bei Beelitz / Brandenburg, Landkreis Potsdam - Mittelmark

Die Bockwindmühle

Die Bockwindmühle (auch Ständermühle, Kastenmühle oder Deutsche Windmühle) ist der älteste Windmühlentyp in Europa. Kernmerkmal dieses Mühlentyps ist es, dass das gesamte Mühlenhaus auf einem einzelnen dicken Pfahl (dem „Hausbaum“) steht, der senkrecht in einem unterhalb der eigentlichen Mühle befindlichen hölzernen Stützgestell (dem namengebenden „Bock“) befestigt ist. Auf dem Bock kann die komplette Mühlenmaschinerie mittels der Hebelwirkung des Außenbalken in den Wind gedreht werden. Diese Methode ist jedoch bei wechselnden Windrichtungen nicht optimal und sehr beschwerlich.

Geschichte der Bockwindmühle

Früheste Erwähnungen von Bockwindmühlen gibt es in Belgien und Nordfrankreich zu Beginn des 12. Jahrhunderts. Sie treten im deutschen Raum häufiger seit Beginn des 15. Jahrhunderts auf und wurden normalerweise zum Mahlen von Getreide verwendet. Bockwindmühlen wurden in Norddeutschland seit dem 16. Jahrhundert nach und nach von den Holländermühlen verdrängt.
Der Name rührt von einem Untergestell, dem „Bock“ her, in dem das eigentliche Mühlenhaus (oder der Mühlenkasten) gelagert ist. Dieses meist aus Eichenholz gefertigte rechteckige Mühlengehäuse ist mitsamt dem Mahlgang, dem Getriebe und den Müllereimaschinen um den senkrecht stehenden „Hausbaum“ (etwa 65 Zentimeter im Durchmesser) oder Ständer drehbar. Der Mühlenkasten wird mittels eines Auslegerbaums, des sogenannten Steerts, so gedreht, dass die Mühlenflügel „im Wind stehen“, das heißt, der Wind bläst von vorne auf die Flügel und setzt sie in Bewegung. Unterstützt wird dieses Nachdrehen des gesamten Mühlenkastens mit den angehängten Flügeln durch rund um die Mühle in die Erde gerammte Pfähle: Mittels eines Flaschenzugs zwischen Pfählen und Steert kann die Mühle besser in den Wind gedreht werden.
Englische Bockwindmühlen (englisch: post mills) hatten anstelle des handbedienten Steertes überwiegend eine großdimensionierte Windrose an der Rückseite angebracht. Sie war auf einer radgestützten Aufhängung (Stuhl) montiert, die am unteren Ende der Zugangstreppe saß. Der Bock englischer Bockmühlen war – ähnlicher der Titzer Mühle – oft mit einem meist runden Steinbau (Rundbau, engl. roundhouse) umgeben.
Eine Treppe an der Rückseite des Gehäuses führte ins Mühleninnere. Die ganze Mühle konnte relativ leicht abgebaut und an einem anderen Ort wieder aufgebaut werden. Nur der „Bock“, auf dem die Konstruktion saß, musste neu errichtet werden.
Quelle : Wikipedia

Kommentare 4

  • Eifelpixel 22. Mai 2017, 8:06

    Eine schöne alte Windmühle im klassischen Stil
    Immer ein schönes Motiv wünscht Dir Joachim
  • Brüke 20. Dezember 2013, 17:51

    Schade von diesen Mühlen werden es immer weniger.
    Gruß von KLaus
  • Georges Vermeulen 9. April 2013, 9:09

    Eine sehr schöne Aufnahme .!
    Gr Georges
  • Kosche Günther 13. September 2012, 19:53

    Das ist eine riesige Mühle man sieht dem ganzen das Alter auch an und schaut immer noch herrlich aus.
    Der Salzsee im Süden von Tunesien ist Riesengross, einen Damm baute man über den See mit etwa 70 Kilometer länge,ein herrliches Erlebnis einen Salzsee zu sehen,Danke! Liebe Grüsse Günther