KLEMENS H.


Premium (Pro), aus der Stadt zwischen Solling und Weser

Amselfelder... - (Abschied des Herbstes)

...Herbst-Idyll... -
die Sonne versinkt gerade hinter dem
in gelbem Dunst eingehüllte Bergrücken... -

...eine ungewohnt schneidend kalte Luft
fließt in das weite Wesertal -

...hinter mir
aus dem Apfelbaumgarten des Einsiedlerhofes
kickst ein Amselhahn
in die Stille des Abends,
und zetert
gegen den Abschied des Herbstes...
Wehmut kommt auf...
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
- siehe auch im gelben Licht:

Abendfrieden am Fluss...
Abendfrieden am Fluss...
KLEMENS H.
Land des gelben Lichts... (Abendblick vom Köterberg)
Land des gelben Lichts... (Abendblick vom Köterberg)
KLEMENS H.

Kommentare 24

  • KLEMENS H. 28. Januar 2007, 17:31

    @...ein sehr interessanter Gedanke, Ralf -
    ...er lässt mich grübeln...:

    ... dürfte die Natur dann aber auch
    das Lebens-Prinzip in sich tragen,
    dass ein Lebewesen das andere verzehrt,
    um selbst (über-) leben zu können...?

    ...vorausgesetzt, dass das körperliche Sein
    eine Verbindung hat zum Geistigen
    bzw. zum Seelischen... (?!)

    LG Klemens
  • Ralf Perlak 28. Januar 2007, 17:19

    lieber Klemens,

    wer weiß, was aus uns Menschen geworden wäre, hätte die Natur eine Seele ...

    lg ralf
  • N. Claudia 28. Januar 2007, 11:17

    manchmal denke ich dass sich der herbst noch gar nicht so richtig verabschiedet hat. der winter hat wohl nur ein kurzes sgtelldichein gegeben, morgen soll schon wieder alles wegtauen.
    die "abschiedsstimmung" jedoch ist wunderschön, klasse ausstrahlung - gefällt mir sehr gut.
    einen lieben gruß in deinen sonntag sendet claudia
  • Birgit Pittelkow 27. Januar 2007, 16:32

    ja, der Abschied des Herbstes war dieses Mal eine langwierige Sache, er hat sich immer wieder gegen den Winter zur Wehr gesetzt und so manche Schlacht gewonnen, aber jetzt hat er entgültig verloren.
    Eine schöne Erinnerung in tollen Farben,
    lG Birgit
  • Martina Bie. 27. Januar 2007, 1:22

    klemens, danke :-) - aber ich glaube es ja, weil ich es selber gesehen habe. auch hier bei uns ist ja alles durcheinander geraten :-))).
    ist eigentlich auch egal, wann ein bild entstand: das eingehülltwerden ist schön... ;-))))
    lg martina
  • KLEMENS H. 26. Januar 2007, 22:30

    Danke Martina:

    ...dieses Jahr war es besonders ver-rückt:
    bei manchen Baumarten war noch bis Anfang Dezember grünes Laub dran...

    Für die Landwirte scheint es auch
    keine klar trennbaren Jahreszeiten mehr zu geben... -
    umso besser... :-))

    ...damit Du es mir noch besser glauben kannst, Martina,
    dass das Foto es so zeigt, wie es war,
    habe ich noch die Jahreszahl hinzugefügt... :-))

    Ich freue mich,
    wenn meine Bildstimmung "therapeutisch" auf dich wirkt,
    diese Wirkung hatte ich bereits für mich an jenem Tag und an diesem Ort...:
    "wellness for my soul..." ;-))

    LG Klemens
  • Martina Bie. 26. Januar 2007, 16:59

    "abschied des herbstes"... es will mir nicht so recht in den sinn, beim anblick des frischgrünen feldes und der belaubten bäume an solch ein verabschieden zu denken. aber das diesjährige jahresende brachte ja alle klischees diesbezüglich durcheinander. also befreunde ich mich doch damit :-))).
    deinem "markenzeichen", dass eine farbe in verschieden weichen und starken/schwachen abstufungen dominiert, bist du auch hier treu geblieben. diese aufnahmen erzeugen bei mir immer das gefühl, umhüllt zu sein von einem sanften, seidenen tuch, durch dessen gewebe ich hindurchblinzele und solche eindrücke wie diesen gewinne... *streicheleinheiten für die seele*
    lg martina
  • KLEMENS H. 26. Januar 2007, 16:49

    @ Gerd-chen:
    ...das Erlebnishafte an diesem Bild
    ist ja immer auch darin enthalten,
    (...unterstützt noch durch den Untertitel...) -

    ...unabhängig davon, ob es AUCH
    oder NICHT AUCH durch die Farbenwerte mit-getragen wird,
    mit zum Ausdruck gebracht wird...

    Die Farben sind allerdings der unmittelbarste Emotionsträger...
    Das ist dann der entscheidende Unterschied z.B. zum SW-Foto...

    LG Klemens

    P.S.: ...gelbliche Farbtöne
    werden selbst von Rot-Grün-"Schwächelnden"
    genauso wie von "Normal-Sichtigen" wahrgenommen,
    insofern ist dieses Bild "eines für alle"... ;-))
  • Gerhard Schuster - lebrac 26. Januar 2007, 16:34

    hallo Klemens,
    Bild und Geschichte lassen mich sofort in deine Welt eintauchen.
    was soll ich sagen? ich kann "es" erkennen und ich denke viele andere sicher auch.
    obwohl - na du weisst schon ;-) rot-grün, Naturwissenschaftler...
    leider sehe ich das Bild jetzt erst.
    LG Gerd
  • Lutz-Henrik Basch 26. Januar 2007, 9:42

    Hallo Klemens,
    wieder eine Deiner stimmungsvollen Landschaftsaufnahmen mit herrlich flächigen Farben.
    Das ist Romantik pur, die gefällt.
    Herzl. Gruß aus Berlin
    Lutz
  • Robert Und Christian Högner 26. Januar 2007, 7:50

    Ja, lieber Klemens, zumindest für mich hast du es perfekt "auf den Punkt" gebracht. Da liegen wir beide ja jetzt doch tatsächlich auf der selben "Wellenlänge" :-)))

    Gruß Christian
  • KLEMENS H. 25. Januar 2007, 22:07

    ...ohjeh, lieber Christian,
    jetzt habe ich dich aber "heraus"-gefordert... ! :-))

    ...ist schon klar, dass das Jeder weiß, das mit den Wellenlängen... -
    aber es reizte mich sehr,
    aus dem von dir gegebenen Anlass,
    allgemein bewusst zu machen,
    dass das, was wir Stimmung oder "Bauchgefühl" nennen,
    eigentlich auch aus unserem KOPF kommt,
    und dass es nicht einfach aus der Natur "ab-gelesen" werden kann...

    UND ich möchte hinzufügen:
    dass damit trotzdem überhaupt nicht
    ausgeschlossen ist,
    dass Gottes Wesen unser Mensch-Wesen braucht
    und in seinen Schöpfungsplan "von vornherein" eingegliedert hat... :-))

    ...aber eben nicht direkt und "einfach" erkennbar
    und zuordnungsbar... :-))

    ...einverstanden...? ;-))

    LG Klemens
  • Robert Und Christian Högner 25. Januar 2007, 21:49

    @Klemens
    Zuerst einmal möchte ich dringend richtig stellen, dass ich KEIN Naturwissenschaftler bin. Das steht ganz sicher nirgendwo geschrieben. Ich arbeite in einem wissenschaftlichen Institut als Fotograf FÜR meine Kollegen, die Astro-Physiker, bzw. die astrophysikalische Forschung, was sich überwiegend auf die (fotografische) sehr spezielle Datengewinnung mit unserem Teleskop beschränkt. Anders möchte ich es auch gar nicht haben…

    Das genügt allerdings, "besser als jeder Andere" zu wissen, was du schreibst. Ich denke eigentlich, dass fast alle Leute diese physikalischen Grundlagen kennen. Aber wer fängt beim genussvollen Betrachten der Natur schon an, das zu Sehende als verschiedene, schnöde Wellenlängen zu analysieren und diese dann entsprechenden Emotionen zuzuordnen, die diese bei ihm auslösen? Das würde ich seltsam finden…

    Ganz sicher ist mein Denken durch jahrzehntelange Arbeit auf der Sternwarte geprägt, aber nicht zuletzt auch dadurch, Enkelkind eines Pfarrers zu sein – Alles nicht so einfach, Klemens :-))

    LG Christian
  • KLEMENS H. 25. Januar 2007, 19:35

    @ Christian (Högner):

    ...wenn wir die Natur nur auf uns beziehen,
    so ist das archaisches bis mittelalterliches Denken
    und eine völlig verengte Sichtweise:

    als Naturwissenschaftler (Astro-Physiker ?)
    weißt Du ja besser als jeder Andere,
    wieviele Wellenlängen uns umschwirren,
    manche können wir SEHEN,
    andere als Vibration oder Wärme FÜHLEN,
    wieder andere HÖREN...
    (...oder eben auch gar nicht mit Sinnen wahrnehmen...)

    Das Sehen der Tiere
    erfolgt in von uns verschiedenen Wellenbereichen
    (bekannte Beispiele: Katze, Hund, Biene, Vogel, Fisch...)

    Auch beim Menschen allein gibt es z.B. Rot-Grün-Blinde,
    überlege mal was das bedeutet...!
    Sie sind nicht für eine farbpsychologische Wahrnehmumg empfänglich...!

    ...aber auch die gesund Farb-Sehenden
    können emotional "blind" sein,
    weil sie bei den verschiedenen Farben nichts empfinden...

    Also ist ein von Farben ausgelöstes Empfinden
    immer auch eine
    (von der Natur und der Kultur geprägte)
    individuelle Leistung des Gehirns...

    ...und nichts von der Natur Vorgegebenes,
    das wir in ihr nur "ablesen" müssten...

    HG Klemens
  • Robert Und Christian Högner 25. Januar 2007, 15:51

    Sehr schönes Licht - Das sieht gut aus, Klemens!

    Ziemlich interessant finde ich den Gedanken, dass die Natur nur deshalb schön ist, weil wir sie so sehen und empfinden. Ich hab das so noch gar nicht betrachtet....obwohl es ja logisch ist....schöne Farben beispielsweise entstehen ja eigentlich erst über Auge und Gehirn.............Oder aber: Der, der die Natur gemacht hat, war total romantisch und hat sich richtig Mühe gegeben......für uns..........hm............ ;-))

    Gruß Christian