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Alpentopographie

Zu den vorwiegend urbanen Bildern hier setze ich mit meinen vielleicht einen Gegenpol, hoffe aber, dass sie trotzdem interessieren.
Bin immer an (positiver wie negativer) Kritik interessiert.

Kommentare 11

  • Hans Peter von Wyl 8. Oktober 2010, 16:56

    @a* Wie du sagst "Wir sind so weit auseinander nicht". Ich unterschreibe den ersten Teil deiner Anmerkung und versuchte mit meinem Bild den zweiten Teil. Einige Anmerkungen hier machen deutlich, dass ich einen Teil der Betrachter zumindest emotional erreichen konnte. Der Bildaufbau ist nicht zufällig, ich bin der Meinung, dass meine gestalterische Absicht erkennbar sein müsste (auch wenn niemand wirklich darauf einging). Es ging mir nicht einfach um ein Erinnerungsfoto.
    Ich denke, auch in der professionellen Fotografie spielen die Emotionen des Fotografen eine wichtige Rolle. Ohne sie könnte er gar nicht kreativ tätig sein. Wer sich nicht packen lässt, kann andere nicht packen. Das gilt für alle Kunstformen.
    Dass sich nicht alle vom Gleichen emotional oder intellektuell ansprechen lassen, hat nicht unbedingt mit dem betrachteten Gegenstand etwas zu tun, sondern vielmehr mit der Subjektivität des Betrachters, auch wenn es selbstverständlich gewisse objektive Kriterien gibt. Doch wir neigen ja alle dazu, "unsere" Welt als DIE Welt zu sehen.
    Jaggies: War mir schon klar, was das ist, habe sie aber erst jetzt durch starke Vergrösserung des Fotos erkannt. Da ist der Sensor meiner DX-Kamera wohl überfordert gewesen (oder kennst du Abhilfe?).
    Dass du etwas von Fotografie verstehst, hat mir ein Blick in deine Sammlung gezeigt, wo ich bei vielen deiner Bilder das umgesetzt fand, was du hier vertrittst.
    Danke, dass du dich mit meinem Bild auseinandersetztest.
    Gruss hp
  • Arno F 8. Oktober 2010, 16:22

    Der Schtonksche Ausspruch ist nicht schlecht.
    Auf meinem Monitor haben die Schleierwolken einen leicht grünen Schimmer was die Farbwiedergabe betrifft. Stört aber nicht, der Gesamteindruck der Alpenlandschaft gefällt mir.
    Was ich aber beachtlich finde, - daß überhaupt noch jemand den Mut hat Landschaftsfotos dieser Art hier einzustellen, das ist ja nicht gerade der „Standard“ hier. Solche Sachen werden schnell als nicht zeitgemäß oder Kitsch oder ähnliches abgetan. Wer mitreden will macht andere Fotos oder wechselt seine Einstellung zur bildlichen Darstellung. Andere Szenen bestimmen das Zeitgeschehen. Man braucht nur mal ein paar Seiten durch die Kritiksektion hier zu klicken
    Schade eigentlich, daß manche Sachen zu kurz kommen oder eben langsam verschwinden. Vielleicht auch eine Erscheinungsform der Digitalfotografie mit allen Nebeneffekten. Meiner Meinung nach sind die Landschaftsfotos von Hans Peter von Wyl hier ein interessanter Beitrag der Darstellung von Landschaften und er vermittelt naturästhetische Eindrücke.
    Wahrscheinlich bewegt man sich zum Ort solcher Motive auch längere Zeit im Freien und hat Freude an der Natur. Ich finde dieses und andere Fotos des Fotografen hier gut, aber das ist eben nur meine Meinung.
  • atarax 8. Oktober 2010, 15:32

    @Hans Peter:
    Wir sind so weit auseinander nicht:
    Fotos sind (wie die Muschel vom Strand, eine Haarlocke, ein Kinderschuh ...) in der Tat oft wertvolle persönliche Erinnerungsstücke, die ganze Welten von Emotionen eröffnen können.
    Für Außenstehende sind solche privaten Erinnerungs-Katalysatoren jedoch weit weniger wertvoll - eine Veröffentlichung macht dann wenig Sinn.

    Ganz anders die professionelle Seite: hier geht es überhaupt nicht um die Emotionen des Fotografen, sondern um nichts anderes, als die professionelle Umsetzung der "Realität" in eine bildnerische Form, Aussage und Sprache, die dem späteren Betrachter "die Augen öffnet", d.h. ihn emotional und/oder intellektuell anspricht oder gar herausfordert.

    PS: Jaggies sind digitale Artefakte. Sie zeigen sich z.B. an der Dachkante in der Form einer getreppten Stufenlinie.

    Mit Gruß
    a*
  • Roger v. H. 8. Oktober 2010, 13:59

    Hins. der o.a. "Überschärfung" stimme ich insofern zu, als daß der Übergang Felsen/ Himmel etwas unnatürlich wirkt.
    Es schaut für mich in diesem Bereich ein wenig wie der Übergang in einer Kollage aus.
    Die dunklen Bereiche würde ich zudem etwas aufhellen, aber das ist für mich eine reine Geschmacksfrage.
    Ansonsten ein schönes Pic.
  • Hans Peter von Wyl 8. Oktober 2010, 9:04

    "Ja ja, das Leben ist eine Baustelle, die in hohem
    Maße mit kulturtheoretischen Artefakten diskorreliert :-)"
    Schöner Satz! :-)
    Die besondere Einstellung der Erbauer besagter Hütte besteht darin, dass sie diese Alp im Sommer bewirtschaften. Zugegeben, die Hütte entspricht nicht ganz dem, was wir uns normalerweise unter einer solchen vorstellen. :-)
    Gruss hp

  • schtonk 8. Oktober 2010, 0:39

    Ja ja, das Leben ist eine Baustelle, die in hohem
    Maße mit kulturtheoretischen Artefakten diskorreliert :-)

    Wer da oben hinbaut, hat schon eine besondere
    Einstellung zum Leben... war mein erster Gedanke
    beim Betrachten. Mir gefällt das Bild wie es ist -
    auch wenn mein Monitor die Farben vllt. anders
    wiedergibt als der von X oder Y.

    Es grüßt
    der schtonk

  • Hans Peter von Wyl 7. Oktober 2010, 19:19

    @ a* "Was ich hier (wie so oft) als mindestens problematisch sehe, ist der Versuch , Natur möglichst "naturgetreu" abbilden zu wollen"
    Der Aufenthalt in der Natur ist (für mich) immer ein Erlebnis, welches geprägt wird durch das, was ich wahrnehme. Dass Wahrnehmung subjektiv ist, steht wohl nicht zur Diskussion und damit ist auch der Begriff "Realität" relativ. Wenn es mir gelingt, auf einem Foto wiederzuerkennen, was ich gesehen habe, wenn dabei wieder die gleichen Emotionen geweckt werden, dann bin ich zufrieden mit dem Foto.
    Wenn ich z.B. im Geo Bilder von bekannten Naturfotografen betrachte, dann löst das immer auf der Gefühlsebene etwas aus, was höchst wahrscheinlich auch die Intention des Fotografen ist; vielleicht hat er vom Stilmittel der Idealisierung Gebrauch gemacht um mich zu verführen, vielleicht ist es ihm einfach gelungen das Grandiose eines Naturerlebnisses zu vermitteln, wie er es selbst erlebt hat.
    Wie fotografierst du Natur, dass das Foto nicht zum "Kalenderblatt" verkommt?
    P.S. Was du mit "Jaggies am rechten Dachrand" meinst, ist mir nicht klar. Ich sehe ein Fleckchen Schnee, das an den Dachrand reicht.
  • atarax 7. Oktober 2010, 17:55

    In der Tat, Frau W.: am Prenzlauer Berg habe ich noch nie solche Farben gesehen.
    Allerdings im Hochgebirge am Abend schon ...
    So ist halt Natur manchmal: sozusagen natürlich - da hilft auch kein politisch korrekter Weißabgleich mehr.
    (Die Romantisierung steuert dann der Betrachter bei, vorzugsweise der großstädtische).

    Wenn mich hier technisch was stört, dann sind's vielleicht die Jaggies am rechten Dachrand, nicht aber die Auslegung der Schärfe.

    Was ich hier (wie so oft) als mindestens problematisch sehe, ist der Versuch , Natur möglichst "naturgetreu" abbilden zu wollen.
    Dem liegt der weitverbreitete Irrglaube zugrunde, Aufgabe, Zweck und Ziel von Fotografie sei die möglichst genaue Reproduktion (vermeintlicher) Realität.
    Was dabei so oft entsteht, sind im besten Fall fototechnisch einwandfreie Kalenderblätter oder gar Fototapeten.

    a*
  • Ralf Ääro 7. Oktober 2010, 13:46

    Die Überschärfung (wenn sie denn tatsächlich störend wäre), kann man ein bisschen an den Felsen ausmachen. Vor allem der Rand schneidet sehr in den Himmel.
    Finde ich aber nicht weiter schlimm. Das Bild als gesamtes gefällt mir sehr gut. Schönes Alpenbild, was zeigt, was die Alpen ausmacht (ausser Schnee ;))
  • Hans Peter von Wyl 7. Oktober 2010, 10:43

    @Frau W.: Danke für deine Meinung. Du gibst mir sicher einen Indikator, woran die Überschärfung erkennbar ist. Was die Farben anbelangt, so sah das für mich gestern in der Abendsonne auch in der Realität aus.
  • Frau W. 7. Oktober 2010, 10:04

    leider ist das Bild sehr überschärft und die Farben romantisieren natürlich heftigst.

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