Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unseren Webseiten zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Deiner Nutzung unserer Webseiten an unsere Partner für Emails, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen

1.213 10

Klaus-Peter Beck


Premium (World), Bergheim

Abendstimmung

Saison Ende am Walchensee.
Der Walchensee ist einer der tiefsten (maximale Tiefe: 192,3 m) und zugleich mit 16,40 km² auch einer der größten Alpenseen Deutschlands. Der See liegt 75 km südlich von München inmitten der Bayerischen Voralpen. Im Unterschied zu den meisten anderen größeren Seen Bayerns ist er nicht Eigentum des Freistaats Bayern und unterliegt damit auch nicht der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen. Er gehört stattdessen mit seiner gesamten Fläche einschließlich der Insel Sassau der Gemeinde Kochel am See. Im Osten und Süden grenzt er mit seinem Ufer an die Gemeinde Jachenau.
Um 1900 wurde in München die Idee geboren, das Gefälle zwischen dem Walchensee und dem fast 200 m tiefer gelegenen Kochelsee zur Stromerzeugung im Kraftwerk Walchensee zu nutzen. Dazu wurden bereits 1903 Tauchversuche zur Erkundung des Seeuntergrundes durchgeführt. Treibende Kraft und Persönlichkeit war Oskar von Miller, der auch 1903 das Deutsche Museum gegründet hat. Das wasserpolizeiliche Genehmigungsverfahren zog sich bis 1918 hin. Unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg wurden die Bauarbeiten begonnen. Am 24. Januar 1924 trieb zum ersten Mal Walchenseewasser eine Turbine am Ufer des Kochelsees an.

Herbst am Kochelsee
Herbst am Kochelsee
Klaus-Peter Beck

Kommentare 10