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Der Sinkersee im Arntal bei Inervillgraten(Osttirol)
Die Einheimischen sagen ’s Sinkerseabl. Der erste Teil des zusammengesetzten Wortes stammt vom alten deutschen Begriff sinkan, 9. Jh., „versinken (im Wasser)“. In Tiroler Mundarten bedeutet sink oder singch „Geländesenke“, senke „Einsenkung des Bodens, in der sich Wasser sammelt“. Und immer gab es Neues zu entdecken: Im feuchten Moorwald sind verschiedene Moose zu bewundern, zwischen denen Schwarz- und Preiselbeeren und der stachelige Wacholder wachsen, was zum See gehört“). Im Blockwald über Geröll und Steinblöcken gedeihen in den Klüften besonders viele Moosarten. Hier passt ihnen das Klima (Schatten, Zugluft, Luftfeuchtigkeit).
Im Übrigen: ’s Seabl soll früher größer gewesen sein. Der kleine Seespiegel reicht aber weit hinein unter die Ansammlung von Felsblöcken und grobem Schutt in Richtung Unterstaller (entstanden durch die Verwitterung der Felspartien oberhalb des Sinkerseabl - wenn Wasser in eine Kluft gelangt und gefriert, sprengt das Eis den Fels; es hat um 9 % mehr Volumen als Wasser). Im Sommer sind von der Seite her nur kleine Rinnsale zu sehen, die plötzlich versiegen und nach Regen wieder erscheinen. In sehr regenarmen Sommern trocknet ’s Seabl aus. Wie stark bei normaler Witterung aber die unterirdischen Quellen sind, macht der Abfluß „des kleinen Sees“ in den großen Talbach deutlich.

Tourismusverband Tirol/Region Hochpustertal

Kommentare 1

  • mitu 20. August 2011, 19:32

    Märchenhaft. Das kann ich mir aquch gut bei Vollmond vorstellen.

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Exif

Kamera E-420
Objektiv Olympus Zuiko Digital ED 14-42mm F3.5-5.6
Blende 6.3
Belichtungszeit 1/250
Brennweite 14.0 mm
ISO 100