#28/2025
Willkommen zu Agora - Bilddiskussion intensiv
Wir freuen uns, dass Du Dich intensiver mit diesem Foto auseinandersetzen möchtest.
Bei Agora liegt der Schwerpunkt auf der Wahrnehmung und Interpretation des Fotos
- NICHT in dessen Bewertung -
Es handelt sich bei diesem Bild um eine Fotografie
~.~.~.~
Diese Leitfragen können Dir dabei helfen, in die Welt des AGORA-Fotos einzutauchen
1. Was nehme ich wahr? (analytisch)
2. Wie interagieren die verschiedenen Elemente im Bild? (analytisch)
3. Welche emotionale Wirkung entfaltet sich bei mir? (emotional)
4. Welche Botschaft, welche Bildaussage, welche Geschichte erkenne ich? (Interpretation)
Du willst wissen, warum diese Fragen einen Unterschied machen?
https://news.fotocommunity.de/bildbetrachtung-der-weg-aus-der-wortlosigkeit/
~.~.~.~
Auf diese Weise erhältst Du die Möglichkeit, ein Foto eingehend zu erforschen und (möglicherweise) faszinierende und neue Aspekte zu entdecken, die Deine Fotografie auf ein neues Level heben können. Gleichzeitig erfahren die Bildautoren, welche anderen Interpretationen des Fotos existieren. Sie entdecken neue Blickwinkel und können so über ihr Foto und dessen Entstehung nachdenken.
*** Wichtig ***
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Agora 3.0 - Bildbesprechung intensiv 28. Juli 2025, 6:36
Die Diskussion hier ist nun beendet.Agora wird unter dem folgenden Bild fortgesetzt:
#29/2025
Agora 3.0 - Bildbesprechung intensivAgora 3.0 - Bildbesprechung intensiv 26. Juli 2025, 5:36
felixfoto01 schreibt:"Danke für Euren Blick und Eure Interpretation, Eure Kommentare.
Dieses Foto möchte nicht mehr sein, als man sehen kann: Eine Momentaufnahme aus der Strassenbahn in Fahrt am Bertha-von-Suttner Platz in Bonn, während der Vorbeifahrt an der Ampel, ca 50-70 meter vor der Haltestelle. Heute hat dieses Foto keine Bedeutung, erscheint trivial und für manche langweilig.
Eines Tages wird es die Gebäude im Hintergrund nicht mehr geben. Dann wird es eine historische Aufnahme mit Erinnerungsfaktor sein.
Die EXIF Daten des Bildes sagen, dass es am 1. Juli 2017, kurz vor 18:00 Uhr aufgenommen wurde. Nichts von dem, was auf dem Bild zu sehen ist, konnte ich vor der Aufnahme sehen. Sie ist völlig zufällig entstanden und genau das macht es für mich aus. Jede Zuschreibung, jede Interpretation passierte danach. Ein Bild ohne Planung und Richtung. Experimentell und zufällig.
Ich sehe in meinem Bild die Bewegung und sehe durch die Lücken: Zwischen den Ampelpfählen (und Ampeltastern eingeklemmt) den Mann, der in die andere Richtung über die Straße möchte, das Fahrrad durch die Armbeuge der Frau (rechts). Ich sehe “Dialoge” und “Tripletts”: das Gelb des McD Logos und sein schwaches Echo in der Farbe der Haare der Frau. Die Farbe des Hauses links im Hintergrund, die Haare der Frau, das McD Logo. Die schwarze Kleidung der Frau, der schwarze Pullover des Manns und die Dunkelheit in der Tiefe des Schnellrestaurants. Das Orange der Ampeldrücker, die Stühle und das Logo, auch wenn hier die Farbe nicht exakt getroffen ist. Die Hand der Frau, die das Schwarz ihrer Kleidung durchbricht. Die weißen Linien auf der Straße und an der Fassade. Die Frau, die dort verwischt steht, entgegen der Fahrtrichtung schaut und mit ihrem Kopfhörer ein wenig mysteriös erscheint - ich muss immer mehrmals hinsehen, damit ich nicht ein Ohr, sondern den Kopfhörer sehe.
Das dominierende Grau deutscher Großstädte, das auch durch die vielen Farbtupfer nicht besiegt werden kann. Visuelle Kälte, die selbst durch den Sommer nicht erwärmt wird.
Für mich “lebt” dieses Bild durch die Bewegungsunschärfe der Frau und der - aufgrund der Entfernung zum Objektiv - vermeintlichen Schärfe des Hintergrunds: Invertiert zu dem, was “eigentlich richtig ist”. Ein nicht einmal selten eingesetztes Stilmittel.
Die Spiegelung ist vermutlich Werbung in der Straßenbahn, die an der Scheibe reflektiert. Da ich mein Objektiv nicht abgeschirmt habe, sind natürlich auch Spiegelungen von “hinter mir” möglich. Fotografie in und aus einer Straßenbahn ist so schön vielschichtig.
Danke an das AGORA Team für die Annahme, Veröffentlichung und Begleitung.
Schönes Wochenende!
felixfoto01"
Sag mal Micha 25. Juli 2025, 18:07
Falls noch jemand gesucht wird, der mit dem Bild etwas mehr anfangen kann, so bin ich das.Es wirkt, als ob zufällig Hinweise per Ellbogen enthalten sind, so zufällig, dass sie mir nicht mehr zufällig erscheinen.
Grundsätzlich gilt natürlich weiterhin, dass Straßenszenen mit jugendlicher Frische und Restaurantbesuche der zu sehenden Art positive Gefühle und Erinnerungen auslösen. Daher muss nichts am Schnitt verändert oder sonstwie anders ausgerichtet werden, außer Grüßen nach Bonn.
Wem nach mehr Schärfe ist, soll woanders essen.
Gerhard Körsgen 25. Juli 2025, 14:21
Eine Aufnahme die einiges bei mir auslöst......
Ich fühle mich an die Zeiten erinnert als ich auf dem Weg von und zur Arbeit auf dem Fahrrad sitzend meist mit einer kleinen Digi-Knipse unterwegs während der Fahrt ohne Displaykontrolle rein nach Gefühl für Zeit und Raum Fotos machte.
Anfangs sahen viele Fotos so aus wie dieses hier, weil so kleine und oft alte Knipsen a sehr langsam scharfstellen und b dabei meist auf "Unendlich" fokussieren - der Hintergrund bleibt dabei meist scharf, selbst wenn man selbst in Bewegung ist. Erst später kam ich auf die Idée kurz vor dem Auslösen auf den Boden zu fokussieren und das dann mit halbgedrücktem Auslöser zu fixieren um auch Objekte an denen ich knapp vorbeifahre scharf oder zumindest etwas schärfer zu bekommen.
Da hier aber eine Spiegelung implementiert ist tippe ich auf eine Aufnahme aus einem Auto heraus, möglicherweise mit einem Smartphone - das 16:9 Format bringt mich darauf.
Das kann beides natürlich "falsch" sein, aber optisch führt mich das Foto dort hin.
...
Fotografieren auf diese Art und Weise ist weit weniger "seriös zielgerichtet" als gemeinhin, vielmehr ein Spielen mit der Möglichkeit eine Aufnahme zu bekommen die man normalerweise so nie gemacht hätte und sich selbst zu überraschen. Im Prinzip verpassen wir alle ja ständig irgendwelche fotografischen Möglichkeiten weil niemand einen 360° Rundumblick hat und selbst wenn man ihn hätte niemals ermessen könnte was alles passieren KANN - vor allem im urbanen Raum.
Mit etwas Gefühl und vor allem Glück kann man aber so tatsächlich Fotos bekommen die zumindest "interessant" sind.
Wenn das hier gezeigte im weitesten Sinne mit meinen Gedanken zusammen träfe würde mich das sehr freuen.
Und sollte ich mich irren bin ich sehr gespannt darauf was sonst so dahintersteckt.
Ich bin gespannt.
Das hat wieder Mal Spaß gemacht hier ;-)
fpch 25. Juli 2025, 12:23
Die Höhe der Kamerposition erscheint sehr niedrig, so dass die Vermutung naheliegt, dass die Aufnahme von einem Kind stammt. Da Kinder die Umwelt anders als Erwachsene wahrnehmen, wäre die in meinen Augen völlig uninteressante Aufnahme erklärbar. Nicht erklärbar wäre dann allerdings für mich, wieso Eltern so ein Bild veröffentlichen.Bei der ungewöhnlichen Bildkomposition ist nicht zu erkennen, ob der Fokus versehntlich auf McD gelandet ist, oder ob die Frau das eigentliche Motive werden sollte. Die Frau geht auf die Kamera zu, scheint diese entdeckt zu haben und dreht den Kopf zur Seite, um nicht fotografiert zu werden.
framebyframe 25. Juli 2025, 10:56
Mit etwas Zuschnitt links und rechts könnte man dem Foto etwas dokumentarisches abgewinnen. Eine Doppelbelichtung, nachdem die schwarze Lady das Bild verlassen hätte, könnte es rausreißen. So wirkt es wie eine Randomaufnahme. Ist es Abscheu vor der Fastfoodheimsuchung und will sie schnell weg? Damit könnte man noch was ersinnen. Sie scheint aber ohnehin mit dem Kopfhörer nicht an essen zu denken.Matthias von Schramm 22. Juli 2025, 12:39
Ein Standbild wie aus einer Bodycam auf Brusthöhe mitten im Leben einer Stadt. Hauptprotagonistin ist eine zwar unscharf, aber doch deutlich erkennbare weibliche Person. Ihr langes Haar weht im Wind. Über ihrem dunklen Oberteil hält sie an der Umhängevorrichtung eine ebenfalls dunkle Handtasche fest. Ihre Handhaltung deutet das an. Am rechten Ringfinger ein Ring, der in gewissen kulturellen Kreisen ein Zeichen für eine Person im ehelichen Verhältnis sein kann. Sie trägt so große rote schicke Kopfhörer. Ein modisches Accessoire vieler Menschen, aber auch ein Zeiten eine akustischen Abschottung in einer Welt, in der man eher anonym und für sich sein mag. Mir fällt es jedenfalls nach wie vor immer noch auf, wenn Menschen anstatt den üblichen Stöpseln ihrer Smartphones auffällige Kopfhörer tragen.Auf fast gleicher Höhe befindet sich eine zweite Person auf dem Bild. Im rechten Anschnitt sieht man einen hellgrau bekleideten Arm und ebenfalls eine dunkle Handtasche. Mehr ist von der weiteren Person nicht zu sehen.Die Personen begegnen der fotografierenden Person scheinbar im schnellen Laufschritt der Stadtgeschwindigkeit. Hinter den Menschen eine Kreuzung, rechts hinter dem Kopf der Hauptperson eine Ampeleinrichtung für den Autoverkehr. Links neben der Frau zwei Stahlpfeiler, die wohl auch zur Ampelanlage gehören. Aufschluss dazu könnten die zwei orangen Knöpfe geben, mit denen man ein Signal für die kommende grüne Fußgängerampel auslöst
Links offenbar an einer Kreuzung wartend ein Mann von hinten. Er dreht den Kopf nach rechts. Er ist in die Ampelanlage grafisch eingebettet. Er steht mit seinen Bluejeans breitbeinig da. Sein Dastehen, diese Pose kommt bei mir unangenehm an. Machogehabe, oder halt eine gewisse Gewöhnung daran so dazustehen. Es erinnert mich daran, dass ich mal ein Musikerpaar fotografierte. Zwei sehr schöne Menschen, deren Miteinander ich schlüssig, romantisch und authentisch einfangen wollte. Doch der Kerl stand immer so breitbeinig da. Als ich ihn bat, mal etwas anders zu stehen, kam die Antwort: "Ich bin ein Mann!" Falsche Antwort.
Links sieht man eine Reihe von Profangebäuden, sehr schmucklos. Das rechte vornehmlich präsente Gebäude des Bildes beherbergt die Fast-Food Kette mit der gelben Möwe. Vor der Filiale ein paar zusammengeräumte Stehtische, eine Reihe von Menschen laufen vorbei. Die Mc Donalds Filiale ragt fast bis zur Bildmitte in das Blickensemble hinein. Auf der Straße davor sind Zebrastreifen und ähnliche weiße Zeichen für den Verkehr im üblichen weiß auf grauem Asphalt auszumachen.
Farblich sind über das Bild ein paar Farbtupfer verteilt. Die besagten orange Knöpfe an der Ampel, die roten Kopfhörer der Frau, ein blaues Schildchen ganz links, das lange vertikale rote Schild an der MC Donalds Filiale, die gelben "Möwen".
Eines fällt auf. Der Hintergrund ist scharf, die Person vor allem im Vordergrund ist unscharf. Aus eigener Erfahrung ist es bei mir immer sehr Impulshaft möglichst einen Vordergrund mit dem Fokus herauszustellen, weil eine unscharfe Hauptprotagonistin im Vordergrund erst einmal für Verwirrung sorgt. Diese Verwirrung kann durchaus positiv sein und in diesem Fall ist es so für mich. Die Szene wirkt dazu passend wie ich finde, sehr grau, sehr städtisch, sehr flüchtig und dies obwohl viel zu sehen ist.
Es ist für mich eine Art geordnetes Chaos zu sehen und dies obwohl man nach dieser Ordnung noch suchen muss. Ein nicht sehr freundliches Bild. In die "Möwe" würde ich nicht einkehren wollen, der breitbeinige Herr wirkt auf mich nicht sehr einladend (obwohl er freilich ein netter Mensch sein kann), ich gebe mich lieber weg von hier und suche gerne durchaus Urbanes, was mich mehr anspricht. Dennoch ist bei mir fotografisch ein Eindruck geblieben, der durchaus nicht negativ ist.
P.S.: das in der Frau spiegelnde "Provinzial - Logo" gibt Rätsel auf. Andere Spiegelungen erkenne ich nicht auf dem Bild. Die Spiegelung könnte entstehen z.B. durch das Fotografieren durch eine Seitenscheibe eines Autos und die dunkle Farbe der Kleidung bietet den Kontrast für die Spiegelung. Doch von woher kommt diese Spiegelung? Wo ist dieses Logo? Hinter der fotografierenden Person?
N. Nescio 22. Juli 2025, 10:09
Schlank, groß, wehendes Haar, Fingerring. Lebensgefühl und Schlendern einer Jungen in der modernen BetonGrosstadt. Emotion, Bewegung, Grau, unhell ohne Höhepunkte oder Brillanz. Der Mofafahrer zischt vorbei, alles fließt in den Häuserschluchten. Statt Schanigarten eines ehrwürdigen Kafees in der Sonne nun einfach McDonalds. Stell dir den Kontrast zum Bauernhof mit bellendem Hund und riesigem Kastanienbaum vor … wo statt der glatten, abweisenden Stadtwände, vielleicht sogar die Bäurin rauswinkt und Apfelmost anbietet. Die vllt nicht absichtlich während des Auslösens gewählte Komposition unterstützt die emotionale Bildwirkung. Das, was sich an Wildheit in der stadtschlucht bewegen kann. Hätte man in der Stadt etwas Geld, würde man sich ein Palais mit Parkgarten gönnen - man hat aber bloß grauglatten mc Donalds und Geschäftsauslagefenster als amusement. Eine Normalität, die gar nimmer auffällt, weil man es ohnehin nicht ändern kann. Stell dir vor: ein Pferd ebenda.mahu01 22. Juli 2025, 10:05
Ich habe mir dieses Foto nun mehrfach angeschaut. Die Idee des Bildes erschliesst sich mir leider bis heute nicht.Der Schnitt ist links, wie rechts unsauber und die Verkehrsampel hinter dem Kopf der Frau ist auch nicht wirklich optimal.
Die Augen wandern beim Betrachten des Bildes von der «ruhigen» rechten Bildhälfte des McDonalds Restaurant hin zur Frau und zum stehenden Mann.
Die Frau auf der linken Bildhälfte versprüht dank der Unschärfe etwas Dynamik und könnte ein guter Kontrast zum McDonalds Restaurant sein.
Der breitbeinig dastehende Mann auf der linken Bildhälfte beeinträchtigt diese Dynamik aber sofort wieder.
Das Bild ist grau und irgendwie trübe, aufgenommen an einem regnerischen Tag in einer eher tristen Umgebung – so wirkt das Bild auch auf mich.
elstp 21. Juli 2025, 17:22
Eigentlich will der Autor dieses Bildes dem Betrachter wohl was erzählen, aber er hat sich einen Standort ausgesucht, von dem aus er nichts erzählenswertes erwischt.Die Hervorhebung einer Fast-Food-Kette könnte als Gesellschaftskritik missverstanden werden, eine mögliche Protagonistin muss wohl in Eile gewesen sein. Das einzige, was dem Fotografen ins Auge gesprungen sein wird, ist diese große freie Fläche, auf der sich nicht einmal eine Taube aufhalten mag, so kahl ist sie.
Wer ein Bild ‚zeichnet‘, der möchte etwas festhalten, und wer es veröffentlicht, der hat auch was zu erzählen. Traut er sich nicht? Oder ist er ein Spion, der aus seinem Versteck heraus dokumentieren möchte, was er heimlich herausgefunden hat? Dann will er der Welt den Spiegel vorhalten, indem er zeigt, wie sie ihm erscheint.
Ich könnte es ihm nachfühlen. In der heutigen Zeit kann man den Eindruck haben, dass man, wenn man etwas zum Ausdruck bringen will, mit dem Strom schwimmen muss, um nicht auf Ablehnung zu stoßen. Dann sagt man halt lieber nichts. Sieht also so der Mainstream aus? Man geht der menschlichen Begegnung aus dem Weg, kommuniziert anonym und oft abstoßend und wehrt sich gegen Übergriffe, indem man nicht mehr ins Bild kommt mit seiner Botschaft?
So gesehen erzählt mir dieses Bild etwas, was ich aushalten muss.
Gruß LILO
_anders_varnaemen_ 21. Juli 2025, 12:48
Die linke Bildhälfte ist mit Informationen geradezu gedrängt, ganz links sehe ich irgendein kleines blaues Schild, das farblich sehr dominant ist, dann sehe ich einen Mann und sehr groß eine Frau mit einem Kopfhörer. Das Bild wurde durch eine Scheibe hindurch aufgenommen. In der Frau spiegelt sich das Logo der PROVINZIAL-Versicherung, in deren Agentur sich der Fotograf eventuell befindet.Die rechte Seite ist hingegen vergleichsweise leer an Informationen. Man sieht eine McDonald's Filiale, davor sehe ich einige Personen. Das als Kritik an Globalisierung und Konsumgesellschaft zu interpretieren, ist mir aber zu weit hergeholt.
Emotional und intellektuell gibt mir dieses Bild nicht besonders viel, eher sieht es mir aufgrund der unorthodoxen Verteilung der Bildelemente ein bisschen wie ein zufälliger Schnappschuss aus und nicht wie eine raffinierte Komposition.