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18./30 Element des Optimismus in meiner näheren Umgebung: Viel mehr als nur Grass

18./30 Element des Optimismus in meiner näheren Umgebung: Viel mehr als nur Grass

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18./30 Element des Optimismus in meiner näheren Umgebung: Viel mehr als nur Grass

MOTIVATIONEN:
Ich stellte schon einmal diesen Ort meines Gartens auf einem Foto dar.
Ich nannte den Weizen, der langsam keimte - ich hätte ihn schon als Wintersaat einbringen sollen, er wäre jetzt weiter.

B E S C H R E I B U N G:
Unten beginnt es mit Löwenzahn. Sogar am Kantstein (Hamburgisch für "Rinnstein") in der dortigen Asphaltritze am Straßenrand blüht der Löwenzahn nun schon knallegelb vor meinem Haus.
Dann kommt darüber das kleine kräftiggrüne Weizenfeld - kaum zu erkennen neben den Grassflächen, aber mehr als Grass eben.
Darüber noch ein paar Büschel alter vorjähriger vertrockneter Grashalmbüschel.
Dann endlich der zur Zeit blühende und schwer duftende GELBE Ginster.
Wenn der gelbe ausgeblüht hat, dann startet der WEIßE Ginster seine orchideenhafte Blüte (2 Büsche) und dann danach der rote Himbeer-Ginster (1 Busch) - es ist sozusagen eine bunte Hecke aus Ginster.
Einen geschlossenen Zaun zur Straße gibt es nicht.
Hartmut hat Angst, dass deswegen die Hunde in den Ginster pissen und kacken könnten oder Besoffene kotzen - was mich nicht sooo sehr stören würde - Dünger ist Dünger.
Aber vorm Zaun lasse ich immer alle Vierteljahr 10 Liter Billig-Essig in den Boden einsickern, was dort den Grasswuchs verhindert - nur spezielle Moose wachsen dort und das Essig-Aroma lässt die Hunde jaulend ihre Herrchen und Frauchen auf die andere Straßenseite zerren - dort kackt und pisst es sich essigfrei - Hunde mögen keinen Essig.
Die Hundebesitzer, die ich kenne, die dürfen aber die Kackebeutel ihrer Hunde in meinen Ascheimer (Hamburgisch für "Rest-Misch-Mülltonne" versenken - das brennt dann gut in der Müllverbrennungsanlage in Stapelfeld und gibt dufte Fernwärme für die Hochhäuser...
Da leere Batterien nicht mehr in den Mischmüll dürfen, schlucke ich sie runter - das ist die Almalgan-Methode.

Kommentare 4

  • Inge Striedinger 4. Mai 2008, 18:30

    hallo Werner,

    erst der Text macht Deine Fotos zu was Einmaligem - hab lange nachgedacht, in welche literarische Kategorie man das einordnen könnte. Umweltkritische Realliteratur?

    Bitte weitermachen.
    GLG Inge
  • Heidi Schneider 4. Mai 2008, 7:43

    Meine frühere Vermieterin hegte einen über 100jährigen Garten, wo aus jedem Quadratdezimeter von Frühjahr bis Herbst abwechselnd etwas blühte. Es tut mir heute leid, dass ich das nicht dokumentiert habe...
    Den mit dem Essig muss ich mir merken...

    Ein Chemiker hat mir mal bewiesen, dass das Aufbereiten der Batterien wesentlich schädlicher (und Energie schluckender) ist, als das Wegwerfen. Er meinte, wir hätten diesen Sammelzwang in der Schweiz, weil wir die zwei Recycling Firmen beschäftigen müssen...

    Ein Rundum wohltuendes Bild.
  • Willi Thiel 3. Mai 2008, 23:27

    ich würde die leeren batterien dort verbuddeln, dann brauchst du irgendwann keinen essig mehr weil eh nix mehr wächst.ansonsten würde ich stacheldinger pflanzen wegen hunde und den kotzis
    auch eine lösung oder ?
    vg willi
  • Adrena Lin 3. Mai 2008, 16:00

    Ich finde es bewundernswert, wie weit Du denkst und handelst...Du sorgst sogar mit für die Fernwärme der Hochhäuser....das mit dem Essig war mir bisher auch noch fremd...:-))))
    Liebe Grüße
    Andrea