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#17/2025

Willkommen zu Agora - Bilddiskussion intensiv
Wir freuen uns, dass Du Dich intensiver mit diesem Foto auseinandersetzen möchtest.

Bei Agora liegt der Schwerpunkt auf der Wahrnehmung und Interpretation des Fotos
- NICHT in dessen Bewertung -

Es handelt sich bei diesem Bild um eine Fotografie

~.~.~.~

Diese Leitfragen können Dir dabei helfen, in die Welt des AGORA-Fotos einzutauchen

1. Was nehme ich wahr? (analytisch)
2. Wie interagieren die verschiedenen Elemente im Bild? (analytisch)
3. Welche emotionale Wirkung entfaltet sich bei mir? (emotional)
4. Welche Botschaft, welche Bildaussage, welche Geschichte erkenne ich? (Interpretation)

~.~.~.~


Auf diese Weise erhältst Du die Möglichkeit, ein Foto eingehend zu erforschen und (möglicherweise) faszinierende und neue Aspekte zu entdecken, die Deine Fotografie auf ein neues Level heben können. Gleichzeitig erfahren die Bildautoren, welche anderen Interpretationen des Fotos existieren. Sie entdecken neue Blickwinkel und können so über ihr Foto und dessen Entstehung nachdenken.

*** Wichtig ***
Wir bitten Dich darum, die Anmerkungen auf das Foto zu fokussieren und um Beachtung unserer Gemeinschaftsstandards:
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*Kommentare, die nichts zur inhaltlichen Diskussion des Bildes beitragen, Fragen zum Prozess, destruktive, bewertende und/oder verletzende Anmerkungen, werden von den TeilnehmerInnen u. LeserInnen gemeldet und durch die fotocommunity Administration geprüft und ggf. geahndet *

Um Dein eigenes, bisher unveröffentlichtes Bild in Agora zu präsentieren, bitte nutze diesen Link:
https://fotoschule.fotocommunity.de/agora/

Kommentare 14

  • Michael L. aus K. 12. Mai 2025, 9:40

    zu 1 und 2 (analytisch) wurde hier schon alles geschrieben. Oder zumindest das meiste.
    zu 3: Mir tut der einsam neben dem Paar laufende Mensch irgendwie Leid. Die Separation von dem Paar wird ja durch die "Rinne" extrem verstärkt.
    zu 4: Welche Botschaft? Versuche, nie das dritte Rad am Wagen zu ein.

    P.S.: Statt der Hafenszenerie hätte man auch jede Unterführung oder irgendeinen Tunnel nehmen könne, Kran, Lampen, Gebäude brauchts in der Form nicht. Hätte man zeigen wollen, wie klein doch die Menschen da im Hafen sind, hätte man die Kamera ein bißchen hoch kippen müssen.
  • Fotorauschen65 11. Mai 2025, 8:19

    Hallo zusammen, mein Auge und Gefühl sagt mir folgendes: 
    - der Betrachter wird mit der Rinne unten mitte ins Bild, in die Szene mit den Personen geführt (gut)
    - die Laternen und deren Lichtrichtung zeigen auf die Bühne (Szene) = gut
    - die Lichter der Laternen bilden wie eine Kette (hinter einander) und führen den Betrachter ins Bild / zur Szene = gut
    - die tiefe Aufnahmeposition ist auch gut = zeigt "Bodenkontakt" und "Bodennähe", was als solide und gut geerdet verstanden werden kann = gut
    - die Lichtverteilung und die Konturen für die Bedingungen sind gut
    Fazig: ein gutes Bild und eine passende Szene
    (mir ist der Vergleich mit anderen Bilder aus der gleichen Region egal, das Bild zählt hier)
  • Clara Hase 10. Mai 2025, 22:30

    shiva, das Haus hinter der brücke scheint von Christo eingepackt zu sein - die Lampen also eher für eine Baustelle? die Lampen haben auch alle Betonpflöcke.
  • Agora 3.0 - Bildbesprechung intensiv 10. Mai 2025, 8:15

    Klaus Schachtschneider schreibt:

    Hallo allerseits und vielen Dank für die Gelegenheit, dass eins meiner Fotos intensiv besprochen werden kann.
    Über die sehr ausführlichen Bildbesprechungen habe ich mich sehr gefreut. Es wurden viele Aspekte angesprochen, positive und konstruktive negative Kritik geäußert. All dies hilft mir sehr, meine Fotografie zu verbessern. Ganz lieben Dank dafür.

    Das Foto wurde an einem usselig kalten Winterabend im Düsseldorfer Medienhafen aufgenommen, was ja auch die Bildstimmung günstig beeinflusst hat. Mir war der Bildaufbau und die Gestaltung schon bei der Aufnahme wichtig. Die reflektierende Schiene sollte zum Geschehen hinführen. Hier war auch der tiefe Aufnahmepunkt hilfreich. In den dicken Klamotten und mit den behandschuhten Händen war das gezielte Scharfstellen schon etwas herausfordernd, insbesondere, weil ich am Boden kauern musste ;)

    Dass die drei Personen dann genau so gelaufen sind, war ein glücklicher Umstand, denn geplant war die Aufnahme nicht. Ich sah die Personen vor mir und habe spontan die Kamera gezückt. Man muss ja auch mal Glück haben :)
    • Michael Menz 10. Mai 2025, 19:16

      Es wird sicher ein ordentliches Tele im Einsatz gewesen sein. Ich habe auch mal im Netz geschaut. Hinter "deiner" Kranbrücke mit dem gewölbten Gebäude gibt es eine weitere, die wiederum passt zum gezeigten Bild.
      https://pixabay.com/de/photos/kran-hafen-d%C3%BCsseldorf-industrie-478257/
      Man (und Frau) beachte den schwarzen Punkt am 4.Wandelement von unten beim hohen weißen Gebäude. Nun alles von weiter links gesehen: Passt.
      Hätte Klaus im letzten Satz geschrieben: "Ich sah die Personen vor mir und habe sie spontan ins geplante Bild integriert", hätte es auch - und wahrscheinlich besser - gepasst. Für mich also alles gut soweit.
      Kleiner Tipp am Rande für die nächsten "Kandidaten": Agora-Bildeinreicher sollten sich in der laufenden Runde mit dem Loben von Kommentaren zurückhalten. Mir war nach den ersten drei Kommentaren klar, "wer's war". Kein Weltuntergang, aber ... ;-)
    • ShivaK 10. Mai 2025, 20:05

      danke für den Hinweis ... man wird ja vor lauter KI-Bildvermischungen hier in der fc schon ganz wuschig ... Asche auf mein Haupt!
    • Gerd Scheel 10. Mai 2025, 21:43

      Danke Michael!
    • Klaus Schachtschneider 18. Mai 2025, 0:38

      Ich bin doch überrascht ob der diversen Unterstellungen. Weder habe ich am Bildinhalt etwas verändert, noch kam KI zum Einsatz, noch wurden die Personen "montiert". Wahrscheinlich können sich einige nicht vorstellen, dass man auch bei spontanen Motivgelegenheiten auf den Bildaufbau achtet. Ich mache das so. Und: von den lobenden Rezensenten ist mir KEINER bekannt.
      Ich werde einfach auch weiterhin versuchen, gute Fotos zu machen, ohne KI, Montage, Betrug oder Heckmeck.Denn das Fotografieren-Gehen ist das, was mir Freude bereitet. Nicht etwa, Wettbewerbsgewinner zu generieren unter Einsatz von 90 Prozent Photoshop. Dass ich ab und an bei internationelen Wettbewerben gut abschneide, freut mich um so mehr.
  • Gerhard Körsgen 8. Mai 2025, 14:06

    Geschickter Bildaufbau mit "Sogeffekt": Die Schiene führt unmittelbar zu den Protagonisten die auf gleicher Höhe und eng nebeneinander gehen, ein Paar und ein Freund/Bekannter/Verwandter.
    Natürlich ist es öffentlicher Raum, aber die Staffelung und Neigung der Leuchten/Lampen hat etwas von einem Bühnenbild, ebenso die leuchtenden Fenster und der Kran im Hintergrund.
    Das klare und farbneutrale sw versachlicht die Stimmung die ansonsten ins nebulös-gefühlige kippen könnte, auch die Person die neben dem händehaltenden Paar geht trägt dazu bei die romantische Allegorie die das Paar allein erzeugt hätte nicht aufkommen zu lassen. Zufall oder Kunstgriff, wie auch immer, für mich funktioniert das, bildsprachlich.
    Ein Foto einer alltäglichen Situation die durch die stimmige Darstellung "geadelt" etwas Besonderes wird. Der filmische Gestus wurde schon angesprochen (Casablanca, Tatort), da gehe ich mit.
    Auf unprätentiöse Art hat das für mich "Glamour".
    Daumen hoch für dieses agora-Beitragsbild.
  • Matthias von Schramm 8. Mai 2025, 9:54

    Wie eine sorgfältig arrangierte Filmszene wirkt das Bild auf mich. Drei Personen als Silhouette von hinten, wohl im Hafengebiet unterwegs. Im Vordergrund eine Schienenrinne, die Kamera liegt fast am Boden. Die Rinne macht fast die halbe Breite des unteren Bildrandes aus. Man sieht Lichter, Signalleuchten an einer Art Turm, rechts ein Gebäude, davor ziemlich zentral im Bildhintergrund ausgerichtet eine Kranvorrichtung. Ein Paar wandelt durch diese kühle erleuchtete SW abgebildete Szene Hand in Hand. Ein Mann wandelt daneben. Wie ein Abendspaziergang wirkt das Ganze. Privat unterwegs am Kai vielleicht. Straßenlampen beleuchten den Weg, doch irgendwo im Hintergrund taucht man ins Dunkel.

    Hafengeschichten in Bild und Wort sind unermeßlich und unendlich. Meist in Erzählungen romantischer als in der Wirklichkeit. So eine schöne "Illusion" zeigt mir das Bild. Ein Hauch von "Casa Blanca", der berühmten Szene mit Bogart und Bergmann (da war es wohl ein Flughafen) kommt mir im Sinn. Dazu fehlt vielleicht noch Nebel und Rollenklischees in einfachster Form vergangener Zeiten. Dazu ist dann diese sehr schön zu betrachtende SW Aufnahme dann noch zu sachlich. Doch das Hand in Hand wandeln zeigt immerhin eine Art Verbundenheit. Menschen die Zueinander sind in so einer Umgebung. I like!
  • mahu01 6. Mai 2025, 10:19

    Ein wunderschönes Bild, das mich sofort anspricht.

    Es ist hervorragend gestaltet – mit spannender Perspektive. Ohne Personen wäre das Bild schon sehr interessant. Dank den Personen noch viel besser. Aber es hat nicht einfach zufällig Leute auf dem Bild, sondern ein Paar und eine einzelne Person, was das i-Tüpfchen der Gestaltung darstellt. Da beschleicht auch mich das Gefühl, ob diese Szenerie gestellt wurde. Aber auch wenn…es ist eine hervorragende Aufnahme und in SW genau richtig entwickelt.

    Das Bild spricht aber auch emotional an: Abend-Stimmung mit leicht nebliger Szenerie, perfektes Licht, industrieller Charme verstärkt durch den holprigen Boden (Kopfsteinpflaster) und die Wasserrinne. Dazu passend die Kleidung der Personen (nicht sommerlich bekleidet, sondern offensichtlich kühl).

    Kritik auf hohem Niveau: vielleicht hätte ich den rechten Rand etwas mehr nach links verschoben – es hat da 2 gerade noch in das Bild ragende Elemente (Dachrand in der oberen Hälfte und etwas schwarzes im beleuchteten Fenster), die mich persönlich etwas stören – das kann aber auch mit dem Upload so passiert sein.

    Gratulation!
  • framebyframe 6. Mai 2025, 9:51

    An einem leicht nebligen Abend gehen ein Paar Hand in hand sowie eine männliche Person links der beiden auf einem Hafenkai von dannen. Der Blick des Mannes links schweift in Richtung einer Galerie von Laternen ab. Am Abstand zu dem Paar könnte man unterstellen, dass eine  echte Gemeinamkeit der Drei nicht vorliegt. Zentral durch das s/w Bild streckt sich eine mit Wasser vollgelaufene Schiene, in der sich das Licht der Laternen spiegelt. Die Perspektive ist hier relativ weit unten angesetzt. So wird erreicht, dass die Hafenelemente, Kran und Gebäude ausgewogen dem Bild Stabilität geben. Ohne die Personen wäre das Bild sehr statisch, gerade durch die vorherrschenden Senkrechten und Geraden. Das schräg einfallende Licht der Laternen soll wohl die Szene beleuchten und zur Interpretation einladen. Und? Es scheint hingegen, dass es eher absichtlich so aufgestellt wurde. Niemand sonst stört hier, so dass man geschickt abgewartet hat bis die Szene stimmt. Schlußszene in einem 'Tatort'.
  • Clara Hase 5. Mai 2025, 18:02

    da bin ich teils zu Hause, an der Elbe bei Hamburg, in Hamburg.
    Altonaer Kaispeicher, der wohl Schüttgut hatte. Unten das blanke noch eine Schiene für die Waggons. Kopfsteinpflaster recht, mitte links.
    Es ist schon später Abend, oder gar noch Winter. Viel Licht - benebelt - ein feuchter Tag evtl.?
    Zwei Personen noch in dickem Mantel schlendern Hand in  Hand -
    eine Dritte Person trägt einen Hut oder gut ausgeformte Mütze, hat die Hände in die Manteltaschen geschoben.
    Sie gehen nicht im Lichterstrahl denn es fallen keine Schatten an die rechte Seite.
    Ein nicht öfffentlicher Weg, der sogar mit einer Tür abgesperrt war.
    Es gibt da viel zu sehen auf der Elbe. wir sehen hier nichts davon. Nur einen Neubau
    der an den Kaispeicher anschliesst. Kleiner Zwichenraum..
    Das Foto ist bodennah aufgenommen - zweigt sich gar eine Frostschicht?
    Die Schiene hat Reflexe vom Licht, so blank war sie für mich eher nicht.
    3. Ein ruhiges beschauliches Bild.
    Gerne-Weg der Hamburger, selbst im tiefsten Schnee.
    Tatsächlich ist es hier ein Kran und keine Brücke unter dem sie hindurchgehen.
    Zu 4. Zweisamkeit und fast auch Einsamkeit.

    Nach Mitternacht - ich glaub mich laust der Affe.
    Der Aufbau für den Kran, hat auf allen meinen Bildern noch Fenster, und keinen Kran obenauf.
    Und in dem Foto oben in höhe der kleinen Lichter, sehe ich jemanden drin stizen, guckt uns evtl an.
    Das ist wohl doch woanders, grrr. Denn das nachfolgende Haus hatte in Hamburg Dann 5 Etagen mit Balkon. Und was hinter dem Kran so geradlinige nach hinten fällt ist mir auch unbekannt. Mein Gott die Details - gut finde ich das obige Foto trotzdem.

    seltsam - was hatte mich so loslegen lassen?