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16. Kreuzweg auf der Halde Haniel

16. Kreuzweg auf der Halde Haniel

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Jackpanama


World Mitglied, Bottrop

16. Kreuzweg auf der Halde Haniel

Karfreitag 2010

16. Kreuzweg auf der Halde Haniel in Bottrop

7 000 Gläubige beteten mit Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck auf der Halde in Bottrop
Der steile Anstieg war für viele beschwerlich. Die Wege waren voller Matsch und auch nicht breit genug für die vielen Menschen. Sie kamen nur mühsam voran.
Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck ging den Kreuzweg zum ersten Mal. Er begleitete die Gläubigen an den 15 Stationen vorbei bis zum Kreuz auf der Spitze der Halde, wo er eine Predigt hielt.
Mühsam die Serpentinen hinauf zum Kreuz
Busse brachten zuvor diejenigen Gottesdienstteilnehmer die Halde hinauf, denen der Aufstieg zu beschwerlich war. Für sie übertrugen Lautsprecher die erklärenden Texte von den Kreuzweg-Stationen.
An ihrem Fuß hatte der neue Bergwerksdirektor Wolfram Zilligen den Bischof und die Gläubigen empfangen. Zilligen war zu Beginn ein wenig nervös, so dass ihm ein kleiner Versprecher unterlief. Er verlegte den Kreuzweg an seinen ehemaligen Arbeitsplatz: die Marler Zeche Auguste Victoria. Aber sowohl die Besucher als auch Zilligen selbst nahmen es mit Humor.
Vom Fuß der Halde aus gingen die Christen über rund 1200 Meter mühsam die Serpentinen hinauf an den Stationen des Kreuzweges vorbei. Diese kennzeichnet jeweils ein für den Bergbau typisches Utensil, ein Zitat eines Geistlichen sowie eine von Tisa von der Schulenburg entworfenen Kupfertafel, auf denen der Leidensweg Christi dargestellt wird.
Fürbitten für Menschen, die Hilfe brauchen
So heißt zum Beispiel die vierte Station „Jesus begegnet seiner Mutter“, dies ist auch auf der Kupfertafel abgebildet. Daneben steht einen Tonnenwagen, worauf ein Zitat von Papst Johannes Paul II. zu lesen ist. Anlässlich seines Besuchs des Bottroper Bergwerks 1987 sagte er: „Die Lebenskraft des Ruhrgebietes ist die Solidarität.“
Dieses Papstwort fand sich immer wieder an den Stationen des Kreuzweges, in Bischof Overbecks Predigt und auch schon bei der Begrüßung durch Wolfram Zilligen. „Kirche und Bergbau bilden eine starke Gemeinschaft“, sagte der Bergwerksdirektor.
Auch in den Fürbitten der Kommunionkinder während des Gottesdienstes auf der Halde ging es um Hilfe für diejenigen, die misshandelt wurden oder keine Perspektiven haben und um Solidarität mit denen, deren Ruf geschädigt wurde.

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