67.677 12
0 6

#15/2025

Willkommen zu Agora - Bilddiskussion intensiv
Wir freuen uns, dass Du Dich intensiver mit diesem Foto auseinandersetzen möchtest.

Bei Agora liegt der Schwerpunkt auf der Wahrnehmung und Interpretation des Fotos
- NICHT in dessen Bewertung -

Es handelt sich bei diesem Bild um eine Fotografie

~.~.~.~

Diese Leitfragen können Dir dabei helfen, in die Welt des AGORA-Fotos einzutauchen

1. Was nehme ich wahr? (analytisch)
2. Wie interagieren die verschiedenen Elemente im Bild? (analytisch)
3. Welche emotionale Wirkung entfaltet sich bei mir? (emotional)
4. Welche Botschaft, welche Bildaussage, welche Geschichte erkenne ich? (Interpretation)

~.~.~.~


Auf diese Weise erhältst Du die Möglichkeit, ein Foto eingehend zu erforschen und (möglicherweise) faszinierende und neue Aspekte zu entdecken, die Deine Fotografie auf ein neues Level heben können. Gleichzeitig erfahren die Bildautoren, welche anderen Interpretationen des Fotos existieren. Sie entdecken neue Blickwinkel und können so über ihr Foto und dessen Entstehung nachdenken.

*** Wichtig ***
Wir bitten Dich darum, die Anmerkungen auf das Foto zu fokussieren und um Beachtung unserer Gemeinschaftsstandards:
https://www.fotocommunity.de/standards#miteinander

*Kommentare, die nichts zur inhaltlichen Diskussion des Bildes beitragen, Fragen zum Prozess, destruktive, bewertende und/oder verletzende Anmerkungen, werden von den TeilnehmerInnen u. LeserInnen gemeldet und durch die fotocommunity Administration geprüft und ggf. geahndet *

Um Dein eigenes, bisher unveröffentlichtes Bild in Agora zu präsentieren, bitte nutze diesen Link:
https://fotoschule.fotocommunity.de/agora/

Kommentare 12

  • Agora 3.0 - Bildbesprechung intensiv 28. April 2025, 8:24

    Die Diskussion ist hier beendet.
    Agora wird unter dem folgenden Foto fortgesetzt:
    #16/2025
    #16/2025
    Agora 3.0 - Bildbesprechung intensiv
  • Agora 3.0 - Bildbesprechung intensiv 26. April 2025, 9:27

    Wörndy Streng schreibt:
    "Sorry, bin mit meinen Technischen Möglichkeiten derzeit etwas eingeschränkt. Darum in kurzen Worten: Ich kann zu meinen Fotos selbst nicht viel sagen, darum wollte ich einmal die Meinung anderer hören. Danke!
    Das Foto wurde in Wien aufgenommen und in PS bearbeitet. Ja ich bin von einigen Amerikanischen Fotografen beeindruckt.
    In dieser Fabrik wurden Stahlseile hergestellt.
    LG Wörndy Streng "
  • Gerhard Körsgen 24. April 2025, 13:21

    Ziemlich trutzig steht sie da, wie eine Burg, diese gewerbliche Halle.
    Lange nicht mehr benutzte Schienenrillen führen zu ihr, lange nicht mehr eingedämmter wilder Bewuchs umrankt sie seitwärts.
    Etwas kryptische Buchstaben stehen auf dem Rolltor, "JI" soll das wohl heißen, aber was bedeuten sie ? Mal kurz gegoogelt aber nichts eindeutiges gefunden. Vielleicht die Firma oder Marke oder das Hauptprodukt was dort gefertigt wird.
    Geht man durch Industriebrachen wird man diverse solcher Hallen finden, je nachdem noch zeitweise in Betrieb, was ich trotz des verlassen wirkenden Eindrucks auch hier nicht ausschließen würde, nicht wahrscheinlich aber durchaus möglich. Die Fenster des Baus sind intakt und die Umgebung nicht verdreckt oder zugemüllt, aber eben von Wildwuchs umgeben.
    In der fotografischen Darstellung ging es nicht um maximale Neutralität, dann hätte der/die Bildautor/in das vielzitierte "Becher`sche Licht" gesucht: Hell aber ohne Schatten, der Himmel als "unendliche Lichtwanne". Hier aber leuchtet rechts nah an der Überstrahlung der Himmel seitlich vom Gebäude hervor und das Blau der Wolken korrespondiert mit dem Blau der Wände des Vorbaus, was in Kontrast mit dem beigefarbenen Vordergrund, dem gedeckten dunklen Grün der Pflanzen und dem Graubraunschwarz der Halle eine gewisse Farbharmonie erzeugt.
    Linksrandig werden noch ein paar Details angedeutet, da könnten sowohl eine Oberleitung einer Bahnstrecke, ein Kranausleger und eine Brücke respektive Übergang sein, aber genau sieht man das nicht, nur fragmentarisch angedeutet.Auch dieses passt farblich in s  Gesamtbild.
    Ich könnte mir vorstellen dass vielleicht jemand hier ein Foto seines ehemaligen Arbeitsplatzes präsentiert.  Vielleicht nach längerer Zeit irgendwie mal wieder dran vorbeigekommen, etwas Zeit gehabt und dann dem Impuls gefolgt "ach, lass`mal gucken wie es jetzt aussieht" - und dieses Foto gemacht.
    Vielleicht erfahren wir es am Wochenende.
  • GL photo 24. April 2025, 12:06

    Ich kann nicht erkennen, warum dieses Gebäude verlassen sein soll. Ein angerosteter Container und einige Grasbüschel am Boden reichen meiner Meinung nach für diese Annahme nicht aus. Das Hauptgebäude ist intakt und hat unversehrte saubere Fenster.
    In meinen Augen ist es die Rückseite einer Industriehalle. Am linken Rand ist eine Konstruktion erkennbar, die ein Verbindungsweg zur Vorderseite des Gebäudes sein könnte.
    Den üppigen Blüten der Vegetation entnehme ich, dass sich der Komplex in einem subtropischen Land befinden könnte, vielleicht in Indien oder in HongKong. Eventuell auch in den USA.

    Das Foto ist sorgfältig komponiert, vorhandene Linien führen den Blick. Auch das Gebäude selbst bietet horizontale und vertikale Linien, Rechtecke, Quadrate und Rauten. Die in zwölf Quadrate unterteilte vordere Fläche des Containers könnte man als konstruktivistische Kunst interpretieren, als ein weiteres Bild innerhalb eines geometrischen Ambientes. Vielleicht soll es aber auch nur die nüchterne Darstellung einer örtlichen Gegebenheit sein. 
    Man darf gespannt darauf sein, aus welchem Grund die fotografierende Person dieses Bild präsentiert.
  • Rolf M 22. April 2025, 18:47

    Wie schon geschrieben wurde, lebt das Bild vor allem von den starken geometrischen Formen - der Gebäude selbst und deren Fassaden, Fenster etc.: fast überall gerade Linien, Rechtecke etc. Diesbezüglich "sauber" fotografiert. Dazu die starken Führungslinien in die Tiefe (die Schienen).
    Genremäßig könnte man vermutlich sagen: lost place. Neben der starken Formkomponente sorgt auch das für zusätzliche Aufmerksamkeit - das Genre ist , glaube ich, noch immer recht beliebt.
    Das - auch schon erwähnte- "Gemüse" am rechten Bildrand empfinde ich nicht als störend, es passt zum lost place-Eindruck.
    Etwas störend, weil zu aufmerkamkeitsbindend, ist der Himmel oben rechts. Zu hell, daher immer wieder den Blick anziehend, obwohl er m.E. eigentlich zum BIld nichts beiträgt.
    Insgesamt löst das Bild bei mir die Stimmung von Verlassenheit, vielleicht Vergänglichkeit aus. Auch regt es Fragen an wie: was war dort? warum wurde es -freiwillig?- beendet.
    Das Foto bewirkt also etwas im Betrachter(bei mir jedenfalls), damit ist es nach meinem Verständnis "gelungen" - oder : ein sehenswertes Foto.
  • mahu01 22. April 2025, 16:49

    Diese stark formbetonte Fotografie wirkt auf mich irgendwie anziehend – musste mir aber lange überlegen weshalb. Ich denke es liegt daran, dass ich vom Leben gezeichnete Gegenstände – aber auch Personen – schlicht spannend finde.

    Es fällt zudem auf, dass die Linien sauber begradigt wurden – entweder nachträglich mittels Bearbeitungssoftware oder bei der Aufnahme mit einem Tilt-Shift-Objektiv. Das würde mich interessieren!

    Der Bildaufbau enthält für meinen Geschmack etwas viele Kompromisse: damit die Fenster des kleineren Gebäude links noch gut sichtbar bleiben, wurde die Aufnahme so gemacht, dass der Schienenstrang nicht mittig verläuft. Das finde ich persönlich schade, da ja links ebenfalls eine natürliche Linie in Richtung Tor verläuft. Zudem ist für mich das grosse Gebäude im Hintergrund etwas zu hoch gerutscht. Mit etwas mehr Himmel hätte m.E. die Gesamtkomposition gewonnen.

    Ein in der Summe für mich spannendes Bild. Gratulation.
  • framebyframe 22. April 2025, 11:04

    Stillstand, Pleite, Rezession, so kann man diese triste Aufnahme betiteln. Ein Sinnbild der gegenwärtigen Wirtschaftslage hierzulande. Aber hier gehts noch weiter zurück in der Zeit. Schienen, die jäh im Beton enden sind schon lange nicht mehr zu gebrauchen. Dort wo etwas durch ein Rolltor geliefert werden sollte zur Wertschöpfung herrscht tote Ruhe. Rost zeigt allenthalben hier und da seine Übernahme des Geschehens, Verfall. Schade, denn das übersichtlich gestaltete ehemalige Produktionsgebäude wirkt durchdacht in der Symmetrie. Fenster und Wellblech bilden ein hübsches Sandwich. Sogar zwei Laternen erlaubten in den Abendstunden lang vergangener Produktionstage, Licht zu geben. Traurig. Die beiden weissen schrägen Buchstaben standen mal für eine Firma. Vergessen. Eine durchdachte Aufnahme, die zeigt, dass wirtschaftliche Prozesse irgendwann auch mal vorbei sind. Auf ein Neues.
  • Matthias von Schramm 22. April 2025, 10:37

    Neben dem offensichtlichen Gebäude, fallen mir zunächst zwei Dinge auf. Im Hintergrund meine ich eine Lärmschutzeinrichtung und Kabel zu erkennen, bzw. transparente Aufbauten, die auf eine Bahnstrecke hinter dem Hauptmotiv schließen könnten. Auf dem verriegelten Eingangstor des Gebäudes befinden sich die grafisch angeordneten Buchstaben Jl (vielleicht ein Trademark, welches ich aber nicht kenne). Diese schräg nach rechts kippenden in weiß gehaltenen Zeichen erinnern aber auch an Architektur. Ein Sockel mit einem Haus und ein weiteres schlankes Hochhaus daneben. Spinnt man die Zeichen weiter, so greifen sie wie ein Puzzle ineinander. Somit gibt ergibt das Zweidimensionale aufgezeichnete eine Art Gleichnis zum tatsächlich aus mindestens zwei Teilen bestehenden Gebäude.

    Links sticht in Richtung Betrachtenden ein etwas containerartiges in sich unterteilter mit Rostspuren versehener Kasten hervor, der freundlich in einem hellen blau gehalten ist. Dahinter ein großes Gebäude, vielleicht eine Art Lagerhalle mit übermächtigen (vielleicht Rolltor), welches nach unten nicht ganz geschlossen ist. Rechts unten sieht man etwas hinter dem Tor, was ich nicht definieren kann, aber darauf schließen lässt, dass die "Lagerhalle" nicht komplett leer ist. Oben Fenster, innen Stahlstreben, aussen so etwas wie Wellblechanmutung.

    Eine Art Industrieromanze, welche durchaus die Qualität zum Lost Placed besitzt. Pflanzen im rissigen, fast schienenartigen Boden und Buschwerk an und neben den Gebäuden lassen darauf schließen, dass dieser Platz eher verlassen ist. Besonders die drei leeren dunklen quadratischen Löcher im "Container" erheben diesen Eindruck. Dann gibt es noch ein weiteres wichtiges Detail. Rechts gibt es eine kleine Treppe und dahinter eine Eingangstür zur "Lagerhalle". Es gibt also einen separaten Eingang für Befugte. Ich stelle mir da in den besten Zeiten Herren mit weißen Laborkitteln vor, die dunkle Aktentaschen und signalgelbe Helme tragen, die dort ein und aus gehen und als Aussenstehender fragt man sich, was da geschieht.

    Eine nicht mehr so neue Topographie sozusagen, die meinen Geschmack trifft und die in ihrer Schlichtheit eine Menge bietet. Die Abstufungen der Farben, von dunkel bis hellgrau, von blau bist rostrot. Dazu das grün der Pflanzen, welches sich wegen Still-Lage einiges zurück erobert. Die vielen Quadrate und Rechtecke, die geordnet sind, aber in ihren Formen so verschieden. Der dazu passende bewölkte Himmel mit weiteren Farbnuancen ins gräuliche tauchend. Interessant dabei ist, dass man die Tiefe des Hauptgebäudes gar nicht erkennen kann. Ist es lang und tief, dann wäre meine Vermutung der Bahnstrecke dahinter ein Irrtum. Daher empfinde ich den sehr zentralen Blick auf das Gebäude auch als sehr gelungen. Er bleibt etwas rätselhaft, obwohl man durch die Treppe rechts zur Tür einen kleinen Eindruck der Dimensionen hat.

    Interessant auch die zwei am Gebäude befestigten Bogenlampen, die beinahe komplett untergehen, sowie auch die blaue Tür unten rechts, die ich aufgrund der Treppe und dem Zugang drüber zunächst übersehen habe.

    Das Bild stellt selbstverständlich eine nachindustrielle Nüchternheit dar und scheint (verändert man hier nichts) dem natürlichen Prozess des Verschwindens ausgesetzt. Doch durch die verwendeten Materialen bleibt vieles und hinterlässt auch lange nach Gebrauch die Spuren menschlichen Treibens von Sinn und Unsinn, Geschäftsfähigkeit, Kommunikation und Konsum und wird zur Industrieruine. Mahnung zwar, aber auch für mich immer eine Ästhetik, die als gewaltiges Readymate die Landschaft "verschönert" und sich als Filmkulisse für Autorenfilme im Low Budget Bereich eignen könnte.
  • _Anders_Varnaemen_ 21. April 2025, 23:31

    Solche Bilder wie dieses kenne ich vor allem aus den USA, aus der New-Topographics-Bewegung, vor allem von Stephen Shore, in Schwarz-Weiß auch von Lewis Baltz oder Robert Adams und vielen anderen, und auch in der Fotocommunity gibt es ja eine Menge Aficionados, die nicht hinter Eisvögeln oder dem Nordlicht hinterher sind, sondern sich in Industriegebieten herumtreiben.

    Bei diesem Bild fällt mir zuerst auf, dass es keine tonnenförmige oder kissenförmige Verzeichnung hat. Ansonsten sehe ich starke Führungslinien im unteren Bereich des Bildes, aber das Gebäude ist steht weit oben, weit hinten. Ich frage mich, ob mir das gefällt, kann mich nicht richtig entscheiden.

    Das Bild ist nicht konsequent symmetrisch, einmal natürlich weil das Gebäude gar nicht symmetrisch ist, und zum zweiten sind auch diese Führungslinien nicht ganz symmetrisch, vor allen Dingen die sehr dominante Führungslinie unten in der Mitte verläuft etwas diagonal, und es ist auch eine Asymmetrie da bezüglich der Bepflanzung: rechts haben wir einige Pflanzen, links nur ein paar Bodendecker.

    Es gibt ja "Bildgestaltungsregeln", nehmen wir mal eine ganz uralte, die heißt:

     "Vordergrund macht Bild gesund;
    Mittelgrund tut Inhalt kund;
    Hintergrund: nicht kunterbunt".

    Also Vordergrund haben wir hier sehr spärlich, sehr sparsam, und Inhalt haben wir eigentlich auch relativ wenig. Man muss schon sehr genau hinschauen und Spaß haben am Erkennen von Texturen, Strukturen, geometrischen Formen, Farbtönen und kleinen Details. Mir gefällt das Bild gut, allerdings ist es auch irgendwie beliebig - es gibt viele solche Bilder, und deshalb könnte ich mir vorstellen, dass ich mich in einem Jahr daran kaum mehr erinnern kann, es hat keinen Aha-Effekt, bei dem ich denke: wow! das ist ja ein Mega-Foto, weil es etwas beliebig erscheint; ähnliche Fotos kann man überall auf der Welt in Industriegebieten machen.

    Mir kommt noch William Eggleston in den Sinn. Bei dem wäre wahrscheinlich vorne noch irgendetwas auf dem Bild zu sehen, vielleicht ein Motorrad oder ein Fahrrad oder sonst etwas.

    Und dann gibt es ja auch noch Bernd und Hilla Becher. Bei denen ist ein einzelnes Foto auch nicht viel spannender als dieses, aber in der Serie wirken sie dann ganz anders.
    Auch hatten die beiden sehr harte Richtlinien: keine Wolken oder andere Wetterphänomene, keine Büsche oder andere Distraktionen, nur pure, aufs Wesentliche reduzierte Reportage. Hier herschen diese Regeln nicht vor, es wirkt streng, aber nicht so wie die Bilder der Bechers.

    Als Fazit würde ich ein klares Bekenntnis in Form eines "jein" ablegen. Ja, es gefällt mir ein wenig, und nein, es ist mir inhaltlich zu belanglos und formal vielleicht zu inkonsequent.
  • N. Nescio 21. April 2025, 22:42

    Vierecke, gerade Linien (weitwinkelig verjüngt) und etwas Naturgemüse, rechts ist dieses wild-wolkig, unstreng.
    Wellblech, Glas, Rost, fehlende Fensterscheiben. Links unter dem Würfel-Hilfsgebäude kommt am Betonboden ein Kabel/-Rohr- und Leitungskanal hervor. Boden ist betoniert, um bei irgendwelchen Flüssigkeitsaustritten den Boden nicht zu verseuchen, was sehr kostspielig wäre. Der Betonboden ist leicht rinnenförmig geneigt, zwei solcher Rinnen parallel, um Regenwasser oder Verunreinigungen ins Kanalsystem oder eine Sammelgrube zu leiten. Die im Beton eingelassenen Eisenschienen sind deshalb so kurz, weil sie nur dazu dienen eine schwere Last (Großmaschine) vom Trailer abzuladen und auf diesen Schienen auf den am zu schiebenden Trumm angebrachten Rollenrädern durchs Hallentor zu schieben. Das Rolltor ist deshalb so groß, weil etwas so großes durchpassen muß. Normalerweise  hätte ich noch zusätzlich zum großen Tor ein kleineres Fußgängertor erwartet, das man einfach und schnell ohne großen Aufwand öffnen kann. Sieht man aber nicht. Rechts von der Halle führt eine kleine weiße Eisentreppe zu einem Gangway, die hinter dem Gebäude verschwindet. Das große Tor trägt die weißen Buchstaben JI, das würfelförmige Hilfsgebäude trägt ein weißes Schild wsl. mit einem Text. Über dem Tor sind 2 Neon-PeitschenStraßenlampen, rechts in der Ferne sieht amn eine Straßenlampe und das Grundstück dürfte entweder mit einer mannshohen Mauer umgeben sein, oder gegenüber dem Umland um 2 m abgesenkt sein. Das Grundstück ist überdies mit einem blauen Metallzaun gegen Eindringlinge geschützt. Links über dem Zaun sieht man im fernen Hintergrund einen Teil eines horizontalen gelben Gitterträgers, ähnlich einem Baukranausleger. Links über dem Zaun sieht man 2 horizontale Seile oder Stromleitungen. Die Halle hat oben eine durchgehende Fensterreihe. Man sieht etwas hinein und erkennt vertikale Betonträger mit schrägen Stahlträgern. Warum im Gegensatz zum Hilfsgebäude die Fenster in gutem Zustand zu sein scheinen, weiß ich nicht. Ein Industriegebäude, nicht blankgeputzt und wahrscheinlich außer Betrieb. Eventuell ein Umspannwerk, denn falls auf der Rückseite des Gebäudes kein Warenauslieferungstor ist, dann wurden in dem Gebäude keine Waren produziert... eventuell Stromproduktion oder Kanonenreparaturwerkstätte, nein, keine Panzer (letztere würden eher per Bahn angeliefert)  ... etc.  und die Halle scheint mir keinen Schwerlast-Portalkran zu bergen.

    Den Zweck des Gebäudes hoffe ich am Samstag durch den Bildautor zu erfahren.
  • Clara Hase 21. April 2025, 19:32

    Schienen, alt, viel Wellblech, Rost, akurater Bau noch. Sehr breites Rolltor.
    Die Schienenspur ist recht breit - Straßenbahn wohl nicht.
    Lost Place? Sieht so aus. Rankendes Grün wächst bereits in den Nebeneingang bei der Treppe..Das Dach sichtbar von drei Seiten mit Fenstern. Licht ist also notwendig.
    Der Boden mit den riesigen Betonplatten erinnert mich an die DDR. Gebrochen, gelöchert. Es spriesst etwas Grün hervor. Sehr lange scheint mir dieser Zustand noch nicht zu sein.

    Von aussen ist das Grundstück mit blauem Zaun eingezäunt, dahinter ein blauer Horizont - untere Absperrgitter. Eigentlich ist hinter dem Zaun ein Nichts..
    Der davor stehende Bau ist offen - könnte eine Art Container sein.
    Es wirkt noch heil - und aufgeräumt.
    Oberleitungsdrähte mit Straßenlateren llinks schwingen sie sich am Gebäude vorbei.