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Tonwertkorrektur

Eine der wichtigsten Techniken in der Bearbeitung digitaler Fotos ist die Bearbeitung der Tonwertkurve eines Bildes. Diese Tonwertkurve liegt in Form eines so genannten Histogramms vor, also einer Hufigkeitsverteilung der Helligkeitswerte (Tonwerte). Die Tonwertkurve sollte bei jedem Bild wenigstens in Augenschein genommen werden, um keinesfalls mgliche Tonwertreserven zu verschenken.

Tonwert

Jedes RGB-Bild besteht aus den Farben Rot, Grn und Blau. Ein Pixel kann in jedem dieser drei Farben einen Wert von 256 Tonwerten annehmen (0 ist schwarz, 255 ist wei). Aus dieser Mischung unterschiedlicher heller Grundfarben entstehen die Farben des Bildes.

Tonwertkurve

Die Tonwertkurve zeigt dann die Verteilung der einzelnen Farbkanle und alle zusammen. Viele aktuelle DSLR-Kameras haben die Mglichkeit, die Tonwertkurve gleich nach der Aufnahme auf dem Display zu zeigen. Dort kann der Fotograf unverzglich feststellen, ob eine gute Verteilung der Tonwerte vorliegt oder eher nicht, um so ggf. die Aufnahme mit anderen Einstellungen zu wiederholen. Liegen die Tonwerte hauptschlich links im Diagramm, ist das Bild sehr dunkel, liegen sie rechts, ist es eher hell. Fehlen links oder rechts Tonwerte, dann wirkt das Bild hufig kontrastarm, denn es fehlen entweder schwarze und dunkle bzw. helle und weie Farbtne.

Bearbeitung der Tonwertkurve

Durch die nachtrgliche Bearbeitung der Tonwertkurve kann man – in Grenzen – fehlende Tonwerte ausgleichen, indem man den so genannten Weipunkt (ganz rechts), den Schwarzpunkt (ganz links) und den so genannten Gamma-Wert (Mitte) verschiebt. Dabei schiebt man in der Regel zunchst den Schwarzpunkt so weit nach rechts, bis man die ersten Sulen erreicht, den Weipunkt analog nach links bis man ebenfalls die ersten Sulen erreicht und schlielich den Gamma-Wert um die Mitteltne aufzuhellen oder abzudunkeln. Nach dem Besttigen dieser Vernderungen werden die vorhandenen Tonwerte auf 256 Tonwerte verteilt. Professionelle Bearbeitungsprogramme erlauben zustzlich die Bearbeitung der Tonwerte der drei Grundfarben.

Im nchsten Schritt schaut man sich dann noch die Gradationskurve an, um ggf. die Feinheiten im Tonwertumfang heraus zu arbeiten.


  Letzte nderung: 13:35, 15. Dez 2008 von Franz-Josef Wirtz . Basiert auf dem Text von Frank Bothe. - Aufrufe: 10893
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