Dies ist eine Bezahl-Funktion
Premium-Nutzer können schon ab 4 € im Monat alle Funktionen der fotocommunity nutzen.
  • In allen Foren lesen und schreiben
  • Aktbilder hochladen und anschauen
  • Am Galerie-Voting teilnehmen
  • Bis zu 30 Fotos pro Woche hochladen
> Jetzt Premium-Mitglied werden
 
 
 
 

Schwarzweißfotografie

Schwarzweißfotografie bezeichnet die Fotografie, die nur Helligkeitsunterschiede wiedergeben kann. Sie ist das älteste Verfahren der Fotografie überhaupt. Sie ist heute weitestgehend durch die Farbfotografie abgelöst worden. Sie spielt aber noch eine Rolle in der Astrofotografie, da Schwarzweißfilme mit höherer Empfindlichkeit verfügbar sind, und in anderen Bereichen der wissenschaftlichen Fotografie.
https://www.fotocommunity.de/img-info/ii/thumb/3/3c/180px-1577279.jpeg" alt="" width="180" height="111" longdesc="/info/Bild:1577279.jpeg" />
vergrößern
Außerdem wird Schwarzweißfilm gerne verwendet, wenn es darum geht, das Auge auf bestimmte Bestandteile des Bildes zu lenken, z.B. den Gesichtsausdruck einer Person, oder die Formensprache des Motivs. Das kann beispielsweise in der Aktfotografie, Portraitfotografie, Landschaftsfotografie, Architekturfotografie oder Reportagefotografie der Fall sein.

Bedeutung besitzt das Verfahren auch durch die Möglichkeit, durch das Vorsetzen von farbigen Gläsern (Filter) vor das Objektiv bestimmte Farben in ihren Grauschattierungen aufzuhellen oder abzudunkeln.


Auch bei Verwendung einer digitalen Kamera kann ein aufgenommenes Motiv in Schwarzweiß wiedergegeben werden. Dazu gibt es verschiedene Wege. Vor das Objektiv geschraubte Filter (z.B. Gelb- oder Rotfilter) machen dabei allerdings keinen Sinn mehr.

Viele Kameras bieten die Möglichkeit, die aufgenommenen Bilddaten gleich in der Kamera in ein Schwarzweißbild umzuwandeln und ggf. sogar einen Filtereffekt zu simulieren. Die resultierenden Bilder liegen dann aber ausschließlich in schwarzweiß vor.

Eine bessere Möglichkeit ist, die Aufnahmen in Farbe abzuspeichern und erst später am PC in schwarzweiß umzuwandeln. Das funktioniert mit Bilddateien im jpg-Format, besser aber noch mit dem in vielen Kameras einstellbaren RAW-Format. Letzteres bietet deutlich umfassendere nachträgliche Bearbeitungsmöglichkeiten. Damit können excellente Schwarzweißfotos hergestellt werden ohne die Möglichkeit zu verlieren, das Motiv auch in Farbe zu betrachten.

Siehe auch: Farbfotografie


  Letzte Änderung: 10:39, 30. Okt 2008 von . Basiert auf dem Text von Marc S. und Andreas Meyer und anderen. - Aufrufe: 33608
Der Textinhalt dieser Seite steht unter der Creative Commons License. Alle Fotos und Grafiken sind urheberrechtlich geschützt, wenn nicht anders angegeben. Der Text spiegelt nicht unbedingt die Meinung der fotocommunity wider.