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Messsucherkamera

Fotowissen - Technik - Kamera - Objektiv - Anschlusssysteme - Objektivadapter


Die Messsucherkamera ist eine Spezialform der Sucherkamera. Sie verfgt zustzlich ber einen, mit dem Objektiv gekoppeltem, Mischbild-Entfernungsmesser. Dieser erlaubt durch die Paralaxe zweier Bilder die Bestimmung der Entfernung zum Motiv. Etabliert hat dieses System Leitz mit der Leica II und deren Nachfolgemodellen. Zeiss Ikon hat dann bei seiner Contax einen Mischbild-Entfernungsmesser eingebaut, der es erlaubt, die Distanz einzustellen, whrend man durch den Sucher blickt. Messsucher nach diesem Prinzip, die zustzlich mit der Distanzeinstellung des Objektivs gekoppelt sind, haben sich inzwischen zum Standard entwickelt. Die Messsucherkamera hat ihre Strken einerseits dort, wo Gerusche vermieden werden sollen, beispielsweise in der Theaterfotografie, da sie im Gegensatz zu einer Spiegelreflexkamera keinen Spiegelschlag hat. Andererseits ermglicht eine Messsucherkamera die Konstruktion echter Weitwinkelobjektive, da sich zwischen Objektiv und Film kein Spiegel befindet. Diese erreichen oft eine hhere optische Qualitt als die bei der Spiegelreflexkamera blichen Retrofokus-Konstruktionen. In den letzten Jahren wird der Begriff "Messsucherkamera" oft auch flschlich fr hochwertige Sucherkameras mit Autofokus wie die Konica Hexar oder die Contax G verwendet.


  Letzte nderung: 13:07, 24. Mrz 2006 von Marc Schlueter . Basiert auf dem Text von Gabriela rlings und David Marquis. - Aufrufe: 10087
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