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Linear

Wenn sich ein Wert aus dem anderen wie folgt berechnen lsst besteht ein linearer Zusammenhang:

y = k*x

k ist hier der Linearittsfaktor.

Wenn man mit ganzen Zahlen arbeitet bedeutet da, da sich bei einem Sprung der Gre x auf den nchsten Wert die Gre y immer um den gleichen Betrag k ndert. Bei einem logarithmischen Zusammenhang ndert sich die Gre y immer um den gleichen Faktor. Siehe Logarithmisch.

Eine weitere Eigenschaft von linearen Zusammenhngen ist das Verstrkungsprinzip. Wenn sich x verdoppelt, verdoppelt sich auch y.

Linearitt ist ein typisches Merkmal von "technischen" Sensoren und Signalverarbeitung, wenn auch nur in bestimmten Grenzen. Im Gegensatz dazu arbeiten die menschlichen Sensoren, also z.B. Augen und Ohren und die dazugehrige Signalverarbeitung im Gehirn logarithmisch. Nur so lassen sich z.B. die starken Helligkeitsunterschiede zwischen einer sternklaren Nacht und einem sonnigen Tag mit dem Auge erfassen.


Auf Photographie bezogen bedeutet Linearitt:

Wenn eine Belichtung von 1 lx*s auf einem Dia eine Schwrzung mit einer Transmission (Lichtdurchlssigkeit) von 2% erzeugen, ergeben sich fr 2 lx*s 4%, vorausgesetzt das Dia verhlt sich linear. Filmmaterial verhlt sich bei mittleren Helligkeiten meist linear. Alles ber einem bestimmten Belichtungswert fhrt zu einem vollstndig transparenten Dia, alles unter einem bestimmten Belichtungswert zu einem maximal geschwrzten Dia. Das sind dann die Grenzen des linearen Bereichs.

Bei einem digitalen Sensor ergibt eine doppelt so hohe Belichtung eine doppelt so hohe Spannung am lichtempfindlichen Element. Auch hier nur in den Grenzen des Mebereichs. "Dunkler" als Spannung gleich null kann es nicht werden, genauso nicht "heller", als die Spannungsversorgung bzw. Verstrkereinheit zulsst. Die Spannung wird dann in digitale Werte umgesetzt. Wenn z.B. bei einem 8-Bit-Sensor 1lx*s eine digitale 1 erzeugt, dann ergibt sich fr alles kleiner als 1lx*s eine 0, fr 5lx*s eine 5, fr 255lx*s eine 255 und fr alles ber 255lx*s auch eine 255. Das bedeutet in diesem Beispiel, da man einen linearen Bereich von 1lx*s bis 255lx*s hat.

-- Florian Schott 09:57, 14. Apr 2006 (CEST)


  Letzte nderung: 07:57, 14. Apr 2006 von Florian Schott . Basiert auf dem Text von Micha Luhn und Franz-Josef Wirtz. - Aufrufe: 10454
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