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Daguerreotypie

Fr die Herstellung einer Daguerreotypie verwendet man Silberplatten oder versilberte Kupferplatten, die poliert, mit Jod- oder Bromdmpfen sensibilisiert und dadurch lichtempfindlich gemacht werden (es bildet sich an der Oberflche Silberiodid bzw -bromid). Die so vorbereiteten Platten werden in einer Kamera eine lngere Zeit belichtet und anschlieend mit Hilfe von Quecksilberdmpfen entwickelt. Danach wird das fotografische Bild entweder in einer heien Kochsalzlsung oder - bei Raumtemperatur - in einer Natriumthiosulfatlsung fixiert und kann anschlieend als Foto betrachtet werden. Dieses Foto ist ein Unikat, bleibt mit dem metallischen Schichttrger, der Kupferplatte, verbunden und kann nicht wie beim erst spter erfundenen Negativ-Positiv-Verfahren vervielfltigt werden.

Die dnne, mit Silberhalogeniden beschichtete, lichtempfindliche Schicht auf der Plattenoberflche muss vor der Herstellung des Fotos im Dunkeln aufbewahrt werden. Zur Belichtung setzt man diese Schicht an der Rckseite eines Fotoapparates dem durch das Objektiv der Kamera einfallenden Licht aus. Dabei wird das Silberhalogenid zu metallischem Silber reduziert. Nach der Entwicklung und Fixierung entsteht ein positives, jedoch seitenverkehrtes Bild aus schwrzlichem Silber, das nur dann als Foto optimal zu erkennen ist, wenn das Licht in einem ganz bestimmten Winkel auf die Platte einfllt. Bei einem anderen Einfallswinkel des Lichtes hat man eher den Eindruck eines Negativs. Die Daguerreotypie liefert ein positives Bild von groer Feinheit, aber starkem Spiegelglanz, ein Bild, welches jedoch nur auf dem gleichen umstndlichen Weg der Kamera-Aufnahme eine Kopie gestattet. Dieser Prozess wurde verdrngt durch das Negativ-Verfahren Talbots, aus welchem sich spter das Kollodiumverfahren entwickelte.

Zu beachten ist, dass die Oberflche einer echten Daguerreotypie nicht wischfest ist, weshalb man es vermeiden sollte, sie mit den Fingern zu berhren.

Quelle:[1] (http://de.wikipedia.org/wiki/Daguerreotypie)


  Letzte nderung: 17:14, 31. Mrz 2005 von Kurt Salzmann . - Aufrufe: 7157
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