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Cropfaktor

Technik - Kamera


Der "Cropfaktor" ist seit Einfhrung der digitalen Spiegelreflexkameras (DSLR) in aller Munde.

Er ist nichts anderes als eine Art Gedankensttze, um den Bildwinkel eines Objektivs an einer digitalen Spiegelreflexkamera in Relation zu einem Objektiv derselben Brennweite an einer Kleinbildkamera zu beschreiben. An der physikalischen Brennweite eines Objektives ndert sich dabei natrlich nichts!

Der Bildwinkel eines Objektivs (das, was nachher auf dem Bild zu sehen ist) ist abhngig von dessen Brennweite und dem Aufnahmeformat der Kamera.

Mit der Zunahme des Aufnahmeformates (grerer Film/Chip) vergrert sich der Bildwinkel eines Objektivs (mehr drauf auf dem Bild).

Beispiel:

In den gngigen DSLRs ist das Aufnahmeformat (die Gre des Bildsensors) im Gegensatz zum Kleinbildfilm verkleinert. Dadurch verringert sich natrlich auch der Bildwinkel eines Objektivs im Vergleich zu einer Kleinbildkamera.

Beispiel fr Cropfaktor
vergrern
Beispiel fr Cropfaktor

Nehmen wir mal an das Bild der Mwe ist mit einer KB Kamera oder einer Vollformat DSLR (wie Canon 1Ds, Kodak 14n) aufgenommen. Dann ist der gelbe Teil der Teil der bei einer DSLR mit 1,6x Cropfaktor auf dem Sensor - also auch in der Datei landen wird (z.B. bei der EOS 300D).

Das Ganze hat den Vorteil, dass man wenn man viele Teleaufnahmen macht nicht so groe Teleobjektive fr denselben Bildausschnitt braucht bzw. nicht so nah an das Objekt heran mu. Die Wirkung des Objektives verndert sich aber nicht - denn ein Tele oder Weitwinkel verndert ja nicht nur den Bildausschnitt. Auerdem knnen die Objektive jetzt kleiner und leichter (Gewicht) gebaut werden, da man nicht mehr das ganze volle Kleinbildformat ausleuchten muss, sondern nur den inneren hier gelben Bereich. Schlechtere Vollformatobjektive die an den Rndern eine nicht so gute Leistung wie in der Mitte haben "wirken" jetzt besser, da die "schlechten Stellen" abgeschnitten werden.

Das Ganze hat natrlich auch Nachteile und zwar fr Weitwinkelfotografen, diese brauchen um viel auf das Bild zu bekommen ein strkeres Weitwinkel (also ein Objektiv mit geringerer Brennweite).

Ein 1:1 Makro bleibt ein 1:1 Makro. Man wird bei einer Makroaufnahme zwar "weniger" sehen da wie gesagt der Rand abgeschnitten wird und es sieht damit so aus, als sei man nher heran, ABER es ndert sich eigentlich nicht. Denn 1:1 bedeutet ja nur, dass z.B. 10mm^2 eines Objektes auf 10mm^2 auf der Filmflche einnimmt - und genauso verhlt es sich mit der "Cropchipflche" - nur, dass diese eben generell kleiner ist und die 10mm^2 prozentual mehr Flche einnehmen als auf einem KB Film.


Weblinks


  Letzte nderung: 13:19, 3. Feb 2010 von Der Fotofutzi . Basiert auf dem Text von Franz-Josef Wirtz und Uwe Mbus - Fotoportraits und anderen. - Aufrufe: 88203
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