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Panikaugust


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Über mich

was schert mich :
Scheinfenster,
Geisterbilder ,
stürzende Linien ,
entscheident ist die Bildaussage .

Kommentare 11

  • Panikaugust 3. August 2009, 22:58

    Farbkorrekturen

    Orange , Blau und bestimmte Rottöne sind nun mal
    gefährdet und neigen zu flimmern .
    Bei der Bearbeitung muß man viel experimentieren
    und den Kontrast der jeweiligen Farbe manchmal extrem zurücknehmen .
    Eigene Farbwünsche sind kaum erfüllbar .
    Hauptsache , es flimmert nicht .
  • Panikaugust 2. August 2009, 1:40

    Zwinkerprobe

    Es gibt Stereoeffekte , die man als Störung empfindet,
    aber nicht auf Anhieb benennen kann .
    Dadurch daß zwei Bilder aus versetzter Position
    gemacht werden , kommt es oft vor ,
    daß Bildteile nicht in beiden Bildern gleich erscheinen ,
    oder sogar in einem der beiden Bilder völlig verdeckt sind .
    Ist dieses verdeckte Bildteil hell vor dunklem Hintergrund , dann empfindet man das besonders als Störung .
    Um herauszufinden , was die Ursache ist ,
    kann man wechselseitig ein Auge schließen und
    dabei erkennen , ob z.B. im linken Bild
    so eine Abdeckung vorliegt .
    Ist es nur eine kleine Partie , kann man diese im jeweiligen Bild einfach retuschieren , das heißt der allgemeinen Umgebung angleichen und die Störung ist beseitigt .
    Bei größeren Abdeckungen hilft nur ein aufwendiges Stereo-Klonen des Bildteiles
  • Panikaugust 2. August 2009, 1:22

    nochmal zur Basis

    Wenn Du die Basis nicht weiter verringern kannst , dann geh selbst weiter zurück .
    Den passenden Bildausschnitt kannst Du beim Montieren dann frei wählen .
    Übrigens sollte man bei Stereos immer den Bildausschnitt großzügig wählen , denn man weiß nie ,
    wieviel vom Bild nach der Montage übrigbleibt .
  • Panikaugust 2. August 2009, 1:18

    Tipps für Neueinsteiger

    Gute und gleichmäßige Ausleuchtung des gesamten Motivs .
    Schlagschatten sind nämlich die Quelle für störende Geisterbilder .

    Motive mit möglichst vielen , in der Tiefe gestaffelten Bildteilen ,
    sind besonders gut geieignet .

    Steht kein gut synchronisiertes Gespann zur Verfügung , dann gibt es Probleme mit allem , was sich bewegt .
    Das können sein - weiterziehende Wolken , bewegtes Wasser , Blätter am Baum und natürlich laufende oder fahrende Passanten usw .

    Bei der Anfertigung von Anaglyphen muß man auch auf die Farben achten .
    Bestimmte Rottöne sind Gift für den Betrachter .
    Da genügt es schon , wenn ganz hinten jemand eine rote Jacke trägt .
    Sowas läßt sich aber bei der Bearbeitung nachbehandeln .

    Wird fortgesetzt
  • Panikaugust 2. August 2009, 1:11

    Meine Erfahrungen zur Basis :


    Der Abstand zum nächstnäheren Objekt bestimmt die Basis .
    Meine persönliche Faustregel lautet ganz grob : Basis = Abstand : 30
    Mit einem 12cm Gespann sind da natürliche Grenzen gesetzt .
    12 x 30 = 360 - das nächstliegende Objekt sollte sich also nicht näher als
    3,60 meter vor der Linse befinden , auch nicht z.B.das kleinste Blatt oder ein dünner Zweig .
    Bei einer weitläufigen Landschaftsaufnahme kann die Basis dann schon mal mehrere Meter betragen .
    Dieser Richtwert von 30 gilt aber nicht für Tele - oder Weitwinkeleinstellungen .
    Für diese Einsatzfälle habe ich aber keine Empfehlung parat ,
    denn ich wende den Zoom gar nicht an und das Weitwinkel - Gespann nur in Situationen ,
    wo es anders nicht geht .
    Im Nahbereich ( ca 30cm ) sollte die Basis etwa 1cm betragen .
    Normalabstand (ca 3m ) etwa 10cm
    Bei 30Meter entsprechend 1Meter usw .
    Bei zu großer Basis ergibt das neben Störungen beim Betrachten auch noch den sogenannten Lilliput-Effekt , das heißt ,
    Häuser sehen aus wie Spielzeug und die einzelnen Ebenen werden wie Kulissen erscheinen .
  • Panikaugust 1. August 2009, 23:52

    Bearbeitung von störungsbehafteten Anaglyphen ,
    auch Geister , Echos oder Doppelkonturen genannt .

    Nach der ersten Montage zur Anaglyphe stellt man meist
    mehr oder weniger starke Störungen fest .
    Jetzt heißt es genau zu analysieren , was die Ursachen dafür sind .
    Man nimmt wieder die beiden Ausgangsbilder in sein Bearbeitungsprogramm und versucht wie folgt beschrieben ,
    mit aufhellen , bzw abdunkeln die Ursachen zu mildern .
    Nachdem alles korrigiert ist , werden die Bilder als 1. Bearb. Stufe gespeichert und wieder zur Anaglyphe zusammengesetzt .
    Findet man weitere Fehler , kann man mit den Bildern der
    1. Bearb.Stufe weitere Korrekturen vornehmen
    und wieder zusammensetzen u.s.w.
    Es ist jedenfalls nicht damit getan , das Bild im Ganzen mit Kontrast und - oder Helligkeit zu verändern .
    Man muß zuerst herausfinden , was die Störungen verursacht .
    Meist sind es markante helle Bildteile ,
    die ihre Echos nach beiden Seiten der optischen
    Versatzlinie projizieren . Bisher war ich der Meinung,
    die Projektion erfolgt nur nach links .
    Die helle Radkappe des Caddys beweist , es projiziert auch nach rechts - nur nicht so deutlich .
    Aber immer noch stark genug , eine Sehstörung zu erzeugen .
    Wie stark diese dann sichtbar werden
    hängt ab vom Kontrast - je höher , um so störender .
    Hat man die Übeltäter herausgefunden ,
    muß man mit Abdunkeln der Ursache und - oder Aufhellen der Störfläche die Geister möglichst
    unsichtbar machen .
    Das wäre eventuell nochmal einen Versuch wert , anstatt die Radkappe zu stark abzudunkeln , vielleicht den Raum unter dem Caddy aufhellen , oder beides zu gleichen Anteilen .
    Sicher werden jetzt viele Neulinge die Backen aufblasen , aber ich habe versucht ,die Problematik
    so allgemeinverständlich wie möglich zu formulieren .
    Es wäre schön , auch mal die Stimme eines Einsteigers zu hören . Traut euch ruhig !
    Grüßle Panikaugust

    Die beiden Bilder zeigen deutlich die Verbesserungen .


    Loket
    Loket
    Panikaugust
  • Shi Bi De 15. April 2009, 8:27

    Genau!
    Scheinfenster - ich weiss noch nicht mal, was das ist :-)
    Geisterbilder: Sind doch ganz reizend und gibt's in der IR-Fotografie auch, wenn man nicht gerade eine umgebaute Cam besitzt :-)
    Stürzende Linien - kann man schlimmstenfalls gerade ziehen, wenn sie nicht zu arg sind. An sonsten: Deiner Meinung.
    Und tatsächlich ist die Bildaussage das Wichtigste von Allem. Und genau deshalb habe ich das auch in meinem Profil erwähnt: Der Stil eines Fotografen soll und darf niemals kritisiert werden!

    Danke dann noch für Deine wertvollen Informationen.

    Grüessli
    Peter
  • Silke Haaf 18. November 2008, 20:58

    Hallo Ekkehard,

    hier habe ich meinen einzigen Anaglyphenklapprahmen:

    ...guten Rutsch! (Anaglyphe)
    ...guten Rutsch! (Anaglyphe)
    Silke Haaf

    Viel Spaß beim Probieren!
    Gruß von Silke
  • Dietrich Benzler 1. November 2008, 10:33

    Hallo Panikaugust,
    Danke für Deine Anmerkung. Leider seht dieser Brunnen an dieser Stelle. Vieleicht werde ich es mal mit einer andern Kamera und lichtstarken Objektiv nochmal machen.
    Gruß Dietrich
    Pinkelbuben
    Pinkelbuben
    Dietrich Benzler
  • SisX 24. September 2008, 17:11

    warum steht da der ganze Text in deinem Profilbild...?
    wie umständlich :-))))
  • Lutz Regener 11. September 2008, 7:22

    Herzlich willkommen bei FC - ich wünsche Dir viel Spass und viele Kontakte

    Grüsse
    Lutz
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