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dersiebtesohn


Pro Mitglied, Sinsheim
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Über mich

Ich bin manchmal müde und manchmal nicht

Anleitung zu Fotocommunity:

Lobe, was das Zeugs hält, dann wird man Deine Bilder loben, was das Zeugs hält. Suche Dir Mitstreiter. Selbst bei einem grausamen Foto kann man drunterschreiben "So habe ich das noch nie gesehen,danke!". Kümmere Dich nicht zu sehr um Fotografie, das könnte Dich als Feind der Gemeinschaft ausweisen! Versuche nicht über Bildgestaltung zu sprechen, wie es sie vorher nicht gegeben hat. Verweise stattdessen auf Sehgewohnheiten. Sei besonders nett zu denen, die behutsam um die Fotografie herum knipsen und kaum einem Thema gerecht werden. Sei noch netter zu denen, die immer das gleiche Bild, nur mit einem anderen Motiv einstellen. Lobe sie dafür, dass sie sich treu geblieben sind. Wenn Du das alles berücksichtigst und auch sonst recht unauffällig und mittelmäßig ( Dich schön in der Mitte aufhältst und aus der Mitte heraus agierst) bleibst, hast Du hier schon vor Deiner Beerdigung eine geruhsame Zeit.




Am Anfang habe ich noch versucht, unendlich lange mit Idioten zu diskutieren und gab ihnen mehrere Chancen, ihre Dummheiten zu bereuen. Das war sehr naiv von mir. Inzwischen gebe ich den Menschen immer zwei Chancen. Wenn sie die nicht nutzen, kommen sie einfach auf Ignore. Das Leben ist zu kurz und zu wertvoll, um auch nur fünf Minuten mit dummen und bösartigen Menschen zu verbringen, zumal es auf der anderen Seite immer, wenn auch wenige Menschen gibt, denen ich gerne zuhöre.
Ich bevorzuge es jedoch, von anderen auf Ignore gesetzt zu werden. Das macht mir nicht so viel Mühe und lässt mich dann doch wissen, dass ich mit jenen nichts zu tun habe.

https://youtu.be/j83h_86ry2s



2.5.18

Manche haben schlechte Kameras mit schlechtem Glas drauf und machen interessante Fotos. Gute Fotos sind es dann zwar immer noch nicht, aber zumindest sind es ambitionierte und keine belanglosen Fotos und ich schaue sie mir gerne an. Andere hingegen haben teuere Kameras mit gutem Glas drauf und machen belanglose Fotos. Die schaue mir nicht gerne an. Es ist ein Drama!

3.5.18
Huawei preist sein neues Handy P20Pro mit der Versprechung an, dass mit diesem Handy Fotografie nicht mehr die sein werde, die sie einmal war. Ich finde das ziemlich ambitioniert, aber doch auch sehr übertrieben. Fotografie ist schon lange nicht mehr das, was sie einmal war. Im Gegensatz zu analogen Zeiten ist sie beliebig geworden. Inzwischen hängt die ganze Welt am digitalen Autofokus. Inzwischen können sogar Blinde fotografieren und jeder darf, ganz nach Andy Warhol, auch mal für 15 Minuten Superstar sein, denn es wäre ja ein Wunder, wenn unter Milliarden furchtbar hingeknipster Bilder nicht auch mal ein halbwegs brauchbares dabei wäre.

27.5.18

Diese vielen Fotografien von Frauen, bei denen es drauf ankommt die primären weiblichen "Attribute" offenzulegen, um sie als erotische Fotografie an den "Mann" zu bringen und die dann nichts anderes sind, als kleine Bildchen, welche zur Arterhaltung animieren sollen, da könnte ich mich wegschmeißen vor Lachen!


3.7.18

Ich frage mich immer öfter, ob die Fotografie inzwischen so selbstverständlich geworden ist wie Essen und Atmen. Überall sehe ich gezückte Smartphones und Menschen, die alles und jeden fotografieren. Vielleicht braucht der Mensch die Vergewisserung etwas gesehen zu haben, dabei gewesen zu sein. Unmöglich ist es, alle die Bilder zu sichten. Das Einordnen aber wird inzwischen von Apps vorgenommen. Es hat demnach alles seine Ordnung, mit Ortsangabe, Uhrzeit. Man sagt ja, dass die digitale Daten nie aus der Welt zu schaffen sein werden. Was einmal digital erfasst wurde, bleibt in alle Ewigkeit. Ist es wirklich schon soweit, haben wir, zumindest mit unseren Bildern, den Fuß in den Türspalt der Ewigkeit geschoben? Aber welch' eine Ewigkeit wird das dann sein! Groß genug wird sie sein, um all' das Material aufzunehmen, das steht fest. Die Ewigkeit ist eine riesige Cloud, eine Bilderwolke, aus der es nie regnet.

17.8.18

Es ist schon interessant. Manche machen, wenn es um die Kunst geht, die ja auch manchmal die Fotografie berührt, aus ihrem Intellekt eine Hure. Es sind diese verzweifelten Versuche, die auch ein Schriftsteller unternimmt, wenn er ein Buch ohne Komma, mit einem einzigen Satz, schreiben möchte. Auch in der Musik gibt es diese sinnlosen Versuche. Im Grunde brauche ich keine Zwölf-Ton-Versuche. Sie langweilen mich, sie benutzen nur die Musik. Und in der Fotografie gibt es eben auch diese verhirnten Versuche, die dann mit der Begründung daherkommen, ich bin anders. Das reicht mir nicht. Wenn jemand noch nicht einmal im üblichen Sinn ein gutes Bild abliefern kann, dann frage ich mich, weshalb er es dann überhaupt erst im unüblichen Sinn versucht. Wenn jemand im üblichen Sinne ein gutes Bild abliefern kann, muss er es auch im unüblichen Sinne versuchen. Aber die Voraussetzung ist ein gutes Bild. Die Verzerrung der Fotografie, die aus dem Unvermögen heraus stattfindet, finde ich nur noch peinlich.


29.8.18

Die Diktatur des Mittelmaßes ist immer wieder erstaunlich. Die Menschen denken in vorgefertigten Schablonen. Und genau so knipsen sie auch. Nimmt man ihnen die Schablonen weg, schreien sie wie kleine Kinder nach ihnen. Sie können mit der Freiheit überhaupt nichts anfangen. Sie haben für alles Kriterien, die erfüllt werden müssen. Und sie haben natürlich von nichts eine Ahnung, nur immer ein dumpfes Gefühl im Bauch.

30.8.18

Ich lege eine digitale-Medien-Pause bis 2019 ein. Zum Beginn meines vorübergehenden Abschlusses hier noch jemanden kennengelernt, der behauptet hat, große Kunst, große Literatur und große Musik bedeute ihm weniger als seine Mitgliedschaft in FC. Ja, genau so eine Einstellung braucht es. Da blüht die Mittelmäßigkeit im Kopf und bringt jene Blüten hervor, die hier im FC-Nährboden prächtigst gedeihen. Zum Abschluss ein Ignore von mir. Das scheint logisch..:-) Menschen, die in ihrer kleinen Blase leben und diese Blase für die ganze Welt halten.... Furchtbar, dass die Dummen und Stumpfen immer nur von der Dummheit nie genug kriegen.

Kommentare 172

  • Knackscharf 31. August 2018, 19:30

    Medienpause bis 2019 ...nicht Dein Erst jetzt. Deine Bilder sind eine Wohltat neben all dem weichgespülten und feinpolierten Alltagsbrei hier in der FC. Schade .....
  • dersiebtesohn 29. August 2018, 11:51

    Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt, so nennt man das wohl, Froilein Gitte.
  • Froillein Gitte 27. August 2018, 19:47

    Sehr viel Meinung hier.....
  • Li.B. 9. August 2018, 22:48

    Eben :). Schönen Gruß nochmals
    ;)
  • Li.B. 7. August 2018, 10:59

    Aus aktuellem Anlass:
    "Bildränder oder auch Rahmen, wie sie von manchen genannt werden, sind wichtig, damit die Ahnungslosen, die an Photographie nicht Interessierten, etwas haben, worüber sie schreiben können." Alfons Gellweiler
    Lieben Gruß mal wieder! :)
  • Dadatrixa 29. Juli 2018, 10:42

    zu 3.5.18
    fotografie war immer schon belanglos, nur hat man dies nicht bemerkt, weil es 1. weniger gab und 2. man weniger zu gesicht bekam, also konsumieren konnte. da hat auch die digitale revolution nichts dran geändert (an der belanglosigkeit, an der verfügbarkeit gibt def eine große veränderung, aber nciht seit der digitalisierung, sondern seitdem fotografie für jeden im alltag verfügbar ist > handy). jmd der glaubt, dass analoge fotos mehr fotografie sind als digitale, hat sich anscheindend noch nie fremde urlaubsfotos oder gar familenalben anschauen müssen. es ist ein irglaube, dass dort mehr »schmalz« reingeflossen sei als in heutige digitale bilder

    27.5.18
    dieses genre habe ich »aus künstl. sicht« auch noch nie verstanden, denn egal wie mans dreht, bleiben es vorlagen. manche besser (weniger offensichtlich), manche weniger besser (ofeensichtlicher) fotografiert.
  • Dadatrixa 29. Juli 2018, 10:36

    sich davon zu lösen, gemocht/geliebt zu werden ist der erste schritt zu freiem/eigenem denken. wer immer darauf aus ist, andern zu gefallen, wird nie selbstständig denken können bzw. wollen. und somit ist es def eine charakterbeschreibung »nicht (von jedem) gemocht zu werden« mehr noch, es zeugt von starkem charakter von vielen nicht gemocht zu werden.
  • dersiebtesohn 24. Juli 2018, 16:24

    Dorothee K.,

    wie auch immer, das wundert mich nicht. Du darfst davon ausgehen, dass ich in FC nicht sehr beliebt bin...:-) Ich selbst halte diese Tatsache für eine meiner Tugenden.
  • Dorothee K. 23. Juli 2018, 12:14

    lol, hier habe ich mindest vier Namen gefunden, mit denen ich mich schon mal gezofft habe:-))
  • dersiebtesohn 27. Mai 2018, 12:08

    Danke Wolle,

    alt zu werden ist ein ganz normaler und selbstverständlicher Vorgang, wenn man nicht vorher stirbt. Und natürlich kann der Kopf jung und erlebnishungrig bleiben. Diese Diskrepanz zwischen Kopf und Körper, zwischen dem Jesus und dem gestern, das ist es, was das Altwerden zu einer solch' großen Aufgabe macht.

    Viele Grüße
    Bernd
  • dersiebtesohn 4. Mai 2018, 11:19

    Danke Alfons, Danke Remesco
    Ja, Alfons, so ist das. Solange man denkt, stellt man fest, dass in der Dimension des Seins, verknüpft mit Zeit, etwas Unberechenbares liegt. Ich denke, also bin ich kann also auch heißen ich denke, weil ich war, aber niemals ich denke, weil ich sein werde...:-)

    Herzlichst
    Bernd
  • Alfons Gellweiler 3. Mai 2018, 19:34

    Ich denke (dass du recht hast),
    also bin ich (auch alt).
  • Remesco 29. März 2018, 19:15

    Schöne und einzigartige Galerie
    Glückwünsche
  • Dr. Labude 24. Mai 2017, 11:40

    Wer "Der Fall" zitiert, kann eigentlich kein schlechter Mensch sein.
  • ingo struck 1. Dezember 2016, 7:42

    hi bernd tb, freu mich über die nachfrage...,
    reden demnächst, gruß und biba, ingo
    ...hoffe dir gehts gut.

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