Stativsuche

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Peter PG Peter PG Beitrag 1 von 10
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Ich möchte ein neues Stativ kaufen, das möglichst vielseitig und reisetauglich ist und trotzdem ausreichend stabil. Meine schwerste Ausrüstung hat 3,8 kg (Vollformatkamera plus Tele bis 600 mm). Ich möchte Langzeitbelichtungen machen (30 Sek. bis 4 Minuten), Tierfotografie, Natur, Berge. Packmaß sollte unter 50 cm sein, Gewicht bis 2 kg ist okay, Preis max. 500 EUR. Ich weiß, das ist eine eierlegende Wollmilchsau, aber gibt es einen vernünftigen Kompromiss? Wie hoch sollte die im Prospekt angegebene max. Traglast des Statives sein, wenn ich dann 3,8 kg draufbaue? Ich denke, dass 4 kg zu wenig sind, besser 8 kg oder noch mehr?
2wheel 2wheel Beitrag 2 von 10
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Also mein Reisekompromiss war/ist ein Rollei C5i (Alu), allerdings geht mit dem Kugelkopferl und ein Tele mit 600 mm sicher nicht, das Stativ selber steht recht stabil, zur Befestigung brauchst sicher ein anderes Teil ....

Die Mittelsäule ist natürlich nicht benutzbar mit längeren Brennweiten.
TLK TLK   Beitrag 3 von 10
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Zitat: Peter PG 21.05.18, 11:12Zum zitierten BeitragWie hoch sollte die im Prospekt angegebene max. Traglast des Statives sein, wenn ich dann 3,8 kg draufbaue? Ich denke, dass 4 kg zu wenig sind, besser 8 kg oder noch mehr?

Wiegt die Kamera-Objektiv-Kombination incl. Batterien/Akkus etc. ~4 kg (ich habe mir mal ein Aufrunden erlaubt), sollte die angegebene Tragfähigkeit des Stativs ~8 kg nicht unterschreiten, besser sogar ~10 kg betragen. Die Faustformel lautet: 40...50% der angegebenen Tragfähigkeit ergeben die effektive Belastbarkeit, d.h., das ist die Last, welche die Kamera samt Objektiv für verwacklungsfreie Aufnahmen haben darf.
Nurdin23 Nurdin23 Beitrag 4 von 10
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Hast du dein Stativ gekauft?
joachimx joachimx   Beitrag 5 von 10
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Zitat: Nurdin23 21.05.18, 22:00Zum zitierten BeitragHast du dein Stativ gekauft?
Nee, hat er gewonnen.

Einen Kugelkopf würde ich Dir auch nicht empfehlen. Eher einen Drei - Wege Neiger.
pzinken pzinken Beitrag 6 von 10
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Einen Kopf hast du bereits? Der würde sonst für solche Brennweiten schon einen großen Teil des Budgets verbrauchen...
Unter 2 Kilo und auch noch kompakt, das wird kaum machbar, wenn es auch noch befriedigende Ergebnisse ermöglichen soll. Beim Tele handelt es sich um ein 150-600 oder sowas? Das überfordert die üblichen Reisestative, kann ich zumindest aus meiner Erfahrung mit dem Nikon 200-500 sagen. Vielleicht wäre ein Berlebach (Maxi-)Mini und zusätzlich ein Einbeinstativ eine Lösung? Bleibt zumindest im Budget und passt zusammen so gerade vom Gewicht und Packmaß.
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 7 von 10
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Zitat: 2wheel 21.05.18, 11:59Zum zitierten BeitragAlso mein Reisekompromiss war/ist ein Rollei C5i (Alu), allerdings geht mit dem Kugelkopferl und ein Tele mit 600 mm sicher nicht, das Stativ selber steht recht stabil, zur Befestigung brauchst sicher ein anderes Teil ....

Die Mittelsäule ist natürlich nicht benutzbar mit längeren Brennweiten.


Da kann ich schon sagen dass das C5i ehr ungeeignet ist. Das fängt mit dem ständig nachrutschenden Kugelkopf an und geht weiter mit der absolut wackeligen Mittelsäule weiter. Nicht zuletzt sind die ausgefahrenen dünnen Stangensegmente der Beine wackeln schon bei einem 28-300 Canon an einer 5D Mk4 ganz schön. Die Kohlefaservariante C5i Carbon ist dabei auch nicht steifer, nur leichter und teurer.
Ich weiß nicht ob man für dieses Gewicht überhaupt noch von einem Reisestativ sprechen kann.
Ich musst emich entscheiden und habe mir das Stativsystem zusammengestellt. Stativkopf von Manfrotto (Arca-Swiss), Stativbasis und Beine von Novoflex. Die Carbon nutze ich für Unterwegs bei leichterem Objektiv, ALU bei schwerem Geschütz. das 150-600 Sigma Sport hatte ich leiweise mal drauf montiert und man konnte von Standfestigkeit reden. Der Manfrotto-Kugelkopf ist deutlich fester und rutscht nicht nach. Leit ist das Ganze nicht wirklich aber stabil und Variabel. Eine Mittelsäule ist nicht vorgesehen, könnte man wohl aber als Option machen.
Preiswert, na ja, also bei 450Euro liegt man irgendwie immer. Es gibt als alternative auch eine Stativbasis von Siriu und Manfrotto. Ich mag jedoch die Klippverschlüsse der Beingegmentfixierung gar nicht.
Der Novoflex hat den Vorteil dass man die Beine in unterschiedlichen Längen und Stärken (Arbeitshöhe) anschrauben kann.
2wheel 2wheel Beitrag 8 von 10
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@ Kaltofen

Also mit der Ausführung und dem Packmass muss man immer Kompromisse eingehen, mehr als doppelt so teure Lösungen schienen mir eben nicht befriedigender .....

Ich habe als einzige Änderung einen stärkeren Kugelkopf angebaut.

Reisestativ heisst bei mir, dass es im Packmass fluggepäcktauglich sein muss, zur Mittelsäule und dem Kugelkopferl hatte ich doch eh schon meinen Kommentar abgegeben .... ;-)
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 9 von 10
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Zitat: 2wheel 08.06.18, 11:30Zum zitierten Beitrag@ Kaltofen

Also mit der Ausführung und dem Packmass muss man immer Kompromisse eingehen, mehr als doppelt so teure Lösungen schienen mir eben nicht befriedigender .....

Ich habe als einzige Änderung einen stärkeren Kugelkopf angebaut.

Reisestativ heisst bei mir, dass es im Packmass fluggepäcktauglich sein muss, zur Mittelsäule und dem Kugelkopferl hatte ich doch eh schon meinen Kommentar abgegeben .... ;-)


Meine Lösung war halt etwas teurer, besteht aber aus nur einem Gerät welches sich für meine Anwendungsfälle konfigurieren und dabei wenig Kompromisse übrig lässt. Natürlich ist es eine Preisfrage. Ich habe mir vorher auch überlegt ob der Anschaffungspreis im Verhältnis zum Nutzwert steht. Ich ja Freizeitknipser und kein Profifotograf. Ich habe jedoch in anderen Bereichen auch die Erfahrung gemacht, dass diskret angeschaffte Systeme für jeden Anwendungsfall auf die Dauer auch nicht günstiger sind.
In Summe werden 3 stück 200 Euro-Stative eben auch in Summe 600 Euros verschlingen. Der Unterschied ist, dass es einen zeitlichen Abstand zwischen den Einzelanschaffungen gibt und es dadurch nicht offensichtlich ablesbar ist, was das Gerät gekostet hat. Ich hab so ein Credo - "Es soll nur einmal schmerzen".
Leider bieten viele Hersteller keine skalierbare Systeme an - warum auch, die wollen ja lieber neu verkaufen.
Die Hersteller die sowas machen, lassen sich dies oft versilbern. Man muss also schon genau hinsehen. und rechnen.
Am Beispiel des TO und seiner Anforderung würde ich erst gar kein Reisestativ sehen. Kugelkopf ist einfach unhandlich. Ein Gimbal ist schon ehr ein Kandidat der sowas gut bewegen und führen kann. Es ist allerdings eine Frage von Gewicht und Größe. Was nutzt ein Gimbal wenn das Basisstativ dies nicht tragen kann ohne dass es sich bewegt? Sehr vielschichtig - eine Kardinallösung scheint es wohl nicht zu geben, daher wohl auch das reichhaltige Angebot am Markt.

Mein Stativ ist für Makro am Boden (kleine ALU Beine mit Kugelfüße), bei Arbeitshöhe 1,6m mal leicht mit Carbon oder stabil mit Alu-Beinen nutzbar. Ich benutze einen Manfrotto Kugelkopf oder die Fokusschiene von Novoflex. Das Zeug hält schon was aus ohne zu wackeln. 150-600mm Sigma Sport und das Canon 28-300L waren bisher die schwersten Klopper die es tragen musste. Die Carbon-Beine sind für solche "Teile" einfach nicht steif genug.
Nun denn - ich denke es ist nun alles erörtert und ich denke dass "meine Sicht" der Dinge sicherlich nicht universell sind - zeigen jedoch auch einen Entscheidungsweg auf.
PANOSundART PANOSundART   Beitrag 10 von 10
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Ich habe ein wuchtiges Feisol Stativ für knapp 700,- Taler (nach 2 Fehlkäufen) gekauft. Das läst sich beliebig erweitern und umbauen, je nach geforderten Zweck. Ist auch Carbon, leicht aber stabil genug um meine Nikons mit z.B. meinem 400mm AF-I f2.8 zu verkraften. Da kommen schnell 8 Kg Last zusammen die auch noch dem Wind trotzen.
https://www.feisol.eu/produkt/feisol-el ... telsaeule/

Als sogenanntes Reisestativ hab ich noch ein Rollei c6i welches mich aber bisher nicht so Recht überzeugen will.

Als Kopf mal nach den Uniqball UBH45-Q googeln, ist ne Mischung aus Kugelkopf und 2 Wegeneiger. Schleppt auch meine Kombis klaglos.

LG, Alfred
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