Stativ für Tierfotografie

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finrok finrok Beitrag 1 von 8
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Hallo zusammen,
vielen Dank erst einmal für die Aufnahme in der Community.
Ich habe heute ein Sigma 150-600mm E für einen sehr guten Kurs (Dank an CypberMonday) :-)
bestellt. Dieses wird an einer Canon EOS 77D betrieben.

Da ich noch kein entsprechendes Stativ habe, wollte ich hier nachfragen, welches man empfehlen kann.

Vielen Dank im Voraus.

Gruß
Finrok
Sören Spieckermann Sören Spieckermann   Beitrag 2 von 8
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Die EOS 77D wiegt ca. 540g
Das Sigma 150-600 E ca. 2.000g

Summe also knapp an die 2,5kg

Grundsätzlich Rechne ich immer so das die Traglast des Stativs min. das 2x (3x) fache des Gewichts das getragen werden soll ausmacht. Natürlich kommt hier noch der Kopf mit seinem Gewicht dazu.

Also würde ich erstmal anfangen zu Fragen: Welchen Stativkopf?
2D oder 3D-Neiger?
Kugelkopf?
Gimbalkopf?

Und wenn die Frage nach dem Kopf erledigt ist: => Schnellwechselsystem? Wenn ja welches.

Und dann fragt man sich erst welches Stativ dazu.
und da gibt es dan nso fragen:
Welches Stativmaterial? (Holz. Alu, Carbon,Gußeisen...)
Max. Transportlänge ?
Vorgaben bzgl. Minimalhöhe oder Maximalhöhe?

Falls du die ganzen Fragen umgehen willst:
Rollei C5i Carbon Stativ Als preisgünstige Lösung. Aber je nachdem wen du fragst stabil oder auch mal als nicht stabil benannt. Wenn du das Stativ sehr häufig und evt. auch mit größeren LAsten nutzt würde ich zu was anderem greifen.

Ich persönlich würde heute zu einem Berlebach Stativ Report 823 mit einem Markins Q3i-TR Kugelkopf Traveler Kugelkopf tendieren. "Etwas" teurer als die Rollei-Variante, dafür imho eher "für die Ewigkeit" gebaut.
2wheel 2wheel Beitrag 3 von 8
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Ein C5i Carbon oder Alu ist sicher sehr transportabel (ist wahrscheinlich auch nicht unwichtig), es stellt sich eher dann die Frage nach dem Stativkopf bei dieser Anwendung, der mitgelieferte Kugelkopf ist da net so optimal .....
Photonenbändiger Photonenbändiger Beitrag 4 von 8
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das rollei c5i ist für diese kombi schon arg grenzwertig. selbst probiert. der kopf erst recht. das geht mit ach und krach noch mit einem 70-200/2.8, wenn man weiß, was man macht, wo die grenzen liegen und einige dinge beachtet. in den händen eines neulings wäre das nichts.

ich würde eher zum rollei solid rock alpha tendieren. kommt so um die 440€, wiegt ca 2,2kg, carbon und keine mittelsäule (wichtig, wenn man die platte durch eine nivelierkalotte ersetzen muss).

alle anderen fragen wurden hier aufgeführt:

Zitat: Sören Spieckermann 02.12.19, 15:27Zum zitierten BeitragAlso würde ich erstmal anfangen zu Fragen: Welchen Stativkopf?
2D oder 3D-Neiger?
Kugelkopf?
Gimbalkopf?


kugelkopf ist so die eierlegende ... die alles ein bisschen aber nichts richtig gut kann. ist eben auch die frage, was man ausgeben will/kann. wenn geld keine rolle spielt, dann den sachtler FSB 8. wer mit solchen sachen arbeitet, will nichts anderes mehr. ist jetzt für diese kombi ein bisschen oversized. aber auch gute KKe gehen ordentlich ins geld. finger weg von solchen chinakrachern, die für tw unter 100€ bei ama*** angeboten werden. ist rausgeschmissenes geld. es gibt sehr nette teile von novoflex, markins, kirk, RRS usw.

grundsätzlich gilt: stabilität bekommt man nicht umsonst, weder beim preis, noch beim gewicht. unter 1000€ invest würde nicht mal anfangen, nachzudenken (stativ+kopf). das sage ich aus leidvoller erfahrung! vor 14 jahren habe ich mir dann ein 5er gitzo carbon gegönnt und bin nach etlichen probierereien einiger KKe, gimbals usw 2011 beim sachtler gelandet. seit dem ist die stativwelt für mich i.o., auch wenn bei mir größere lasten zu tragen sind (600/4.0).
kmh kmh Beitrag 5 von 8
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Zitat: Photonenbändiger 03.12.19, 20:40Zum zitierten Beitragunter 1000€ invest würde nicht mal anfangen, nachzudenken (stativ+kopf)

etwas preiswerter geht es dann doch. Mit einem Novoflex classic ball 3 oder 5 und einem ordentlichen Berlebach Stativ liegst Du ca. 200 € darunter. Alles andere ist 2x ausgegebenes Geld.
Es empfiehlt sich, einmal bei 600 mm Brennweite und einem "günstigen" Stativ den live view zu betrachten. Dann staunt man, wie dolle alles wackelt. Mit einem guten Stativ wackelt nix.

vG Markus
pzinken pzinken Beitrag 6 von 8
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Das Gewicht ist weniger der limitierende Faktor, unter 2-3 Kilo wird kein Stativ zusammenbrechen. Aber die Brennweite setzt einen möglichst schwingungsarmen Unterbau voraus, sonst hilft ein Stativ wenig.

Wenn Abmessungen und Gewicht eine untergeordnete Rolle spielen, würde ich auch zum Holzstativ (Berlebach) greifen, mehr Stativ für's Geld wirst du kaum finden. Zumal die Dinger absolut unkaputtbar sind. Markins Q3 oder Novoflex CB3 sind das untere Ende was Kugelköpfe angeht, ein größerer schadet nicht.
2wheel 2wheel Beitrag 7 von 8
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Es gibt doch einige Wege zum Ziel, bleibt immer ein Kompromiss aus Transportabilität und Anwendung ....

Ich benutze aktuell 4 verschiedene Stative eben aus diesen Motiven.

Wenn es geht Verzicht auf die Mittelsäule (Teufelszeug), die dünnsten Beinsegmente möglichst nicht verwenden.

Dann wird auch ein kompakteres Teil durchaus stabil, bleibt dann noch die Baustelle Kugelkopf ...
pzinken pzinken Beitrag 8 von 8
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Zitat: 2wheel 04.12.19, 12:23Zum zitierten Beitrag...

Ich benutze aktuell 4 verschiedene Stative eben aus diesen Motiven...

Ich auch ;-) Deshalb sind weitere Angaben des TO nötig, um sinnvolle Tipps geben zu können.
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