SpyderX Pro ausreichend für ambitionierten Hobbiefotografen?

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Aaron Lier Aaron Lier Beitrag 1 von 20
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Hallo liebe Community,

ich bin seit ein paar Monaten stolzer Besitzer des Benq SW240. Seit kurzem kommt bei jedem Start die Meldung, dass mein Monitor kalibriert werden muss. Habe mich nun auf die Suche gemacht, und denke, dass das Kolorimeter SpyderX Pro so ungefähr in mein Budget passt.

Zu mir: Ich würde mich als ambitionierten Hobbiefotografen bezeichnen. Habe eine Nikon D7200 und bearbeite meine Bilder hauptsächlich mit Lightroom 6.14 - spiele also irgendwo in der Mittelklasse, würde ich behaupten.

Da meine Ausrüstung sich insgesamt nicht im High-End-Bereich bewegt, denke ich, dass das SpyderX Pro ein angemessenes Kolorimeter für meine Zwecke wäre.

Würde das gerne eben hier absichern, bevor ich es kaufe. Was meint ihr? Gibt's da was besseres zu dem Preis, oder kann ich da guten Gewissens zugreifen?

Danke im Voraus :)
Christian Gigan Weber Christian Gigan Weber   Beitrag 2 von 20
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Ich nutze Spyder X Elite und würde sagen, absolut empfehlenswert. Ob Pro oder Elite ist in dem Fall wurscht. Beim Spyder X gibt es jedenfalls deutliche Verbesserungen gegenüber all seinen Vorgängern.
Michael B. Rehders Michael B. Rehders   Beitrag 3 von 20
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Zitat: Aaron Lier 08.05.20, 15:30Zum zitierten BeitragDa meine Ausrüstung sich insgesamt nicht im High-End-Bereich bewegt, denke ich, dass das SpyderX Pro ein angemessenes Kolorimeter für meine Zwecke wäre.
Mit dem Spyder X machst du nichts falsch.

Es ist egal, ob du Elite oder Pro kaufst. Nimm das preiswertere Modell!

Der BenQ SW240 ist hardwarekalibrierbar. Dazu benötigst du die Software "Palette Master Elements". Die kannst du kostenlos von der Produktseite deines Monitors herunter laden.
Die Datacolor-Software brauchst du also nicht.
Die Hardware der Spyder-X-Pro/Elite-Modelle ist identisch.

Die Datacolor-Software brauchst du nur, wenn du auch dein Notebook kalibrieren willst. Sollte das ein Retine-Display besitzen, ist der Spyder X momentan der einzige Sensor in diesem Preissegment, mit dem Retina Displays präzise kalibriert werden können. Datacolor Spyder 5 und X-Rite i1 Display Pro verursachen hingegen einen leichten Rotfarbstich. Dieser Farbstich ist gut in einer Grautreppe erkennbar.
Aaron Lier Aaron Lier Beitrag 4 von 20
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Zitat: Michael B. Rehders 14.05.20, 16:23Zum zitierten BeitragZitat: Aaron Lier 08.05.20, 15:30Zum zitierten BeitragDa meine Ausrüstung sich insgesamt nicht im High-End-Bereich bewegt, denke ich, dass das SpyderX Pro ein angemessenes Kolorimeter für meine Zwecke wäre.
Mit dem Spyder X machst du nichts falsch.

Es ist egal, ob du Elite oder Pro kaufst. Nimm das preiswertere Modell!

Der BenQ SW240 ist hardwarekalibrierbar. Dazu benötigst du die Software "Palette Master Elements". Die kannst du kostenlos von der Produktseite deines Monitors herunter laden.
Die Datacolor-Software brauchst du also nicht.
Die Hardware der Spyder-X-Pro/Elite-Modelle ist identisch.

Die Datacolor-Software brauchst du nur, wenn du auch dein Notebook kalibrieren willst. Sollte das ein Retine-Display besitzen, ist der Spyder X momentan der einzige Sensor in diesem Preissegment, mit dem Retina Displays präzise kalibriert werden können. Datacolor Spyder 5 und X-Rite i1 Display Pro verursachen hingegen einen leichten Rotfarbstich. Dieser Farbstich ist gut in einer Grautreppe erkennbar.


Hey Michael,
danke für deine ausführliche Antwort! Ich hatte mir den Monitor tatsächlich aufgrund deiner Empfehlung gekauft, und bin super zufrieden damit!

Mein SpyderXPro ist gestern mit der Post angekommen und ich werde die Tage mal eine erste Kalibrierung vornehmen. Ich habe zwar keine Blendschutzhaube, aber dafür den Eckschreibtisch "Micke" von Ikea, der quasi die gleiche Funktion erfüllt (so aufgestellt, dass kein direktes Tageslicht auf den Monitor fällt).
Ich hatte in einem anderen Thread schon mal gesagt, dass meine Bilder nach dem Druck "zu dunkel" erscheinen, weshalb die Vermutung im Raum steht, dass mein Monitor zu hell eingestellt war/ist (mittlerweile 35 von 100%, damals 45 von 100%).
Meine Idee ist jetzt, mehrere Custom-Modes einzurichten, damit ich sowohl tags, als auch nachts die richtige Monitoreinstellung habe. Mal gucken, wie das klappt...
Schönen Sonntag noch :)
Aaron Lier Aaron Lier Beitrag 5 von 20
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[/quote]
Die Datacolor-Software brauchst du nur, wenn du auch dein Notebook kalibrieren willst. Sollte das ein Retine-Display besitzen, ist der Spyder X momentan der einzige Sensor in diesem Preissegment, mit dem Retina Displays präzise kalibriert werden können.[/quote]

Mein Setting sieht so aus, dass ich meinen Benq SW240 als externen Monitor an meinen Laptop (Acer Aspire V3-772G-747a161TBDWakk) angeschlossen habe, der Laptop meist zugeklappt ist und bei mir quasi wie ein Tower-PC fungiert. Wenn ich jetzt den Benq-Monitor kalibiere, dann wird diese Einstellung doch auf der Grafikkarte meines Laptops gespeichert, richtig?
Ich würde eigentlich auch gerne das Display meines Laptops kalibireren, da dieses einen relativ starken Blaustich hat, aber dann würde doch die Benq- Monitorkalibrieung wieder überschrieben werden, oder?
Oder kann ich beide Kalibrierungen auf der Grafikarte speichern?
Michael B. Rehders Michael B. Rehders   Beitrag 6 von 20
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Zitat: Aaron Lier 17.05.20, 14:53Zum zitierten BeitragHey Michael, danke für deine ausführliche Antwort! Ich hatte mir den Monitor tatsächlich aufgrund deiner Empfehlung gekauft, und bin super zufrieden damit!
Das freut mich zu lesen, dass du ganz offensichtlich zufrieden bist.


Zitat: Aaron Lier 17.05.20, 15:43Zum zitierten Beitrag Wenn ich jetzt den Benq-Monitor kalibiere, dann wird diese Einstellung doch auf der Grafikkarte meines Laptops gespeichert, richtig?
Nein, denn du führst ja eine Hardwarekalibrierung durch.
Bei der Hardwarekalibrierung werden die "Korrekturen" direkt im Monitor (Hardware) gespeichert - und nicht auf dem Notebook. Schau mal im Bildmenü unter "Kalibrierung 1" oder "Kalibrierung 2". Dort ist die aktuelle Kalibrierung abgelegt.
Voraussetzung ist natürlich, dass die Software "Palette Master Elements" verwendet wird.

Wie die Hardwarekalibrierung funktioniert, zeige ich hier Schritt für Schritt im Video:
https://www.youtube.com/watch?v=yObNBVMffrQ
Michael B. Rehders Michael B. Rehders   Beitrag 7 von 20
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Zitat: Aaron Lier 17.05.20, 15:43Zum zitierten BeitragIch würde eigentlich auch gerne das Display meines Laptops kalibireren, da dieses einen relativ starken Blaustich hat, aber dann würde doch die Benq- Monitorkalibrieung wieder überschrieben werden, oder? Oder kann ich beide Kalibrierungen auf der Grafikarte speichern?
Du kannst mal folgendes probieren:

1. Kalibriere zunächst dein Notebook mit der Datacolor Software und dem Spyder X.
Damit hast du am Notebook präzise Farben.

2. Danach führst du die Hardwarekalibrierung am BenQ SW240 durch (mit Palette Master Elements). Damit wird der Monitor korrekt eingestellt, ohne dass das Einfluss haben sollte auf dein gerade kalibriertes Notebook.

Auf diese Weise bleibt dein Notebookdisplay kalibriert. Zusätzlich zeigt der BenQ korrekte Farben von deinem Notebook, wenn du das gespeicherte (!!!) Preset (z. B. Kalibrierung 1) im BenQ aufrufst.

Schau Dir das Ergebnis mal an und berichte.
Aaron Lier Aaron Lier Beitrag 8 von 20
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Zitat: Michael B. Rehders 18.05.20, 17:47Zum zitierten BeitragZitat: Aaron Lier 17.05.20, 15:43Zum zitierten BeitragIch würde eigentlich auch gerne das Display meines Laptops kalibireren, da dieses einen relativ starken Blaustich hat, aber dann würde doch die Benq- Monitorkalibrieung wieder überschrieben werden, oder? Oder kann ich beide Kalibrierungen auf der Grafikarte speichern?
Du kannst mal folgendes probieren:

1. Kalibriere zunächst dein Notebook mit der Datacolor Software und dem Spyder X.
Damit hast du am Notebook präzise Farben.

2. Danach führst du die Hardwarekalibrierung am BenQ SW240 durch (mit Palette Master Elements). Damit wird der Monitor korrekt eingestellt, ohne dass das Einfluss haben sollte auf dein gerade kalibriertes Notebook.

Auf diese Weise bleibt dein Notebookdisplay kalibriert. Zusätzlich zeigt der BenQ korrekte Farben von deinem Notebook, wenn du das gespeicherte (!!!) Preset (z. B. Kalibrierung 1) im BenQ aufrufst.

Schau Dir das Ergebnis mal an und berichte.


Hey Michael,

ich bin jetzt endlich mal dazu gekommen, meine beiden Geräte zu kalibrieren, und bin dabei genauso vorgegangen, wie du es in deiner Anleitung beschrieben hast. Erst habe ich den Laptop alleine mit der Datacolor-Software kalibriert, und anschließend den Monitor mit Palette Master Elements.

Mit dem Ergebnis des Laptopdisplays bin ich recht zufrieden, wenn man bedenkt, wie blaustichig es vorher war. Nun ist er deutlich(!!!) wärmer. Sogar um 10-20% wärmer, als mein Benq-Monitor. Ich wüsste jetzt aber auch nicht, wie ich das ändern sollte, und gebe mich damit zufrieden, dass er generell nicht mehr so extrem blaustichig ist :) Man darf von so einem Standarddisplay wohl auch nicht so ein differenziertes Bild, wie von einem professionellen Monitor erwarten, denke ich.

Mit dem Ergebnis der Hardware-Kalibrierung des Benq-Moniors bin ich tatsächlich nur mittelmäßig zufrieden. Ich arbeite schon immer nur im sRGB-Farbraum, weil die Fotoanbieter wie Pixum oder Vistaprint, wo ich häufiger Drucke bestelle, auch in sRGB arbeiten. Jedenfalls habe ich daher die Kalibrierung in sRGB durchgeführt. Alle anderen Einstellungen habe ich genauso wie du in deinem Video getroffen. Nach der Kalibr. ist das, was ich am Monitor sehe, generell alles ein bisschen blasser und entsättigter. Nicht viel, aber wenn ich schätzen müsste wohl auch so ca. 20% blasser/entsättigter.
Tatsächlich hat mir da die Werksalibrierung in sRGB mehr zugesagt ^^

Mir bleibt wohl nun nichts anderes übrig, als mal ein paar Drucke zu bestellen, und zu gucken, wie die Unterschiede sind.

Kann man die Kalibrierung mittels Palette Master Elements eigentlich zur Not rückgängig machen?

Liebe Grüße und einen schönen Abend :)
Aaron Lier Aaron Lier Beitrag 9 von 20
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Wen es interessiert: Ich habe gerade mit ArtIsRight gesprochen, der viel auf YouTube bzgl. Benq-Monitorkalibrierung macht, und er sagte, dass es ein bekanntes Phänomen sei, dass die Farben nach der ersten Kalibration entsättgiter und kontrastärmer aussehen würden. Das gibt mir jetzt Sicherheit, dass ich vielleicht doch auf dem richtigen Weg bin :) Gleichzeitig finde ich es aber auch bisschen merkwürdig, dass die Werkskalibrierung schon ein gutes Stückchen vom vermeintlichen Standard abzuweichen scheint. Bei Prad hatte ich nämlich gelesen, dass diese bei meinem Monitor eig. sehr gut sein soll.

Ich werde die Tage mal ein paar alte Bilder neu überarbeiten und zum Druck geben, um zu sehen, wie nah ich mit meinem Monitor nun am gemeinschaftlichen Standard bin. Ich dachte, ich lasse mal Testbilder bei Pixum, Vistaprint, Whitewall und vielleicht noch Saal-Digital drucken, um gleichzeitig die Varianz verschiedener Firmen zu testen.
Pixelpiet Pixelpiet Beitrag 10 von 20
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Nur falls mal Bedarf besteht etwas tiefgehender in die Materie der Kalibrierung einzusteigen, hier ein frei herunterladbare aber professionelle Software (natürlich freut sich der Programmierer auch über einen entsprechenden peguniären Beitrag):

https://displaycal.net/

Beim Spyder 5 reichte es das günstigste Gerät zu kaufen. Die Hardware war eh immer identisch, den Unterschied machte nur die beigelegte Software. Mit obiger Software war und ist aber soweit alles ohne Einschränkungen nutzbar.
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 11 von 20
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Zitat: Pixelpiet 22.07.20, 01:04Zum zitierten BeitragNur falls mal Bedarf besteht etwas tiefgehender in die Materie der Kalibrierung einzusteigen, hier ein frei herunterladbare aber professionelle Software (natürlich freut sich der Programmierer auch über einen entsprechenden peguniären Beitrag):

https://displaycal.net/

Beim Spyder 5 reichte es das günstigste Gerät zu kaufen. Die Hardware war eh immer identisch, den Unterschied machte nur die beigelegte Software. Mit obiger Software war und ist aber soweit alles ohne Einschränkungen nutzbar.
Das blöde an DisplayCal ist, dass es die Korrekturen nicht in den Monitor schreiben kann, auch wenn er dies zulässt. Es erzeugt ein ICC-Profile und wendet es auf Seiten der Grafikkarte an. Ein normaler Monitor hat nur eine 8Bit Farbauflösung und die wird durch das Kalibrieren noch weiter beschnitten, so dass es zu Farblöchern kommt. Ein Wide-Garmut Monitor löst Farben mit 10 Bit auf und die Korrekturen finden im Monitor (LUT) statt. So bekommt man keine Löcher.
Ich nutze DisplayCAL zum Einstellen der Grundfarben, Kontrast und Helligkeit. Monitore haben sehr oft viel zu hohe Blauanteile und die schädigen auf Dauer die Augen. So kann man halbwegs richtig einstellen.

Der Spider 5X ist auch für den Profi oft gut genug. Zu beanstanden hätte ich nur die Kalibrierzeit. Der Spider brauch bald 3 mal solange für den Kalibriervorgang als ein X-Rite i1. Ob es pro Farbziel 5 Min. oder 18 Min. sind, ist schon ein Unterschied.
Pixelpiet Pixelpiet Beitrag 12 von 20
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Der aktuelle Spyder X (ohne "5") ist erheblich schneller geworden, da er auch im Unterschied zum 5 nicht mehr mit organischen Filtern arbeitet und meinem Verständnis nach jetzt ein Spektrometer ist. Mit dem Spyder 5 lasse ich die Kalibrierung und Profilierung meist nachts laufen. Mit meinen Einstellungen kann das auch schon mal über zwei Stunden dauern ;-) Da übertreibe ich es für meinen Monitor sicher ;-) Andererseits hatten die älteren Spyder schon immer das Problem der Alterung. Kommt noch etwas auf die Lagerung an, doch weichen die nach wenigen Jahren schon sehr stark von jungfräulichen Messungen ab. Ich habe hier schon ein paar günstigere Messgeräte verschliessen (Pantone Hue und Spyder). Nicht weil ich sie zu oft benutzt hätte ;-)

Florian Höch hat ein Hilfeforum auf seiner Seite, hattest Du da schon mal wegen Deines Monitors nachgefragt?
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 13 von 20
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Zitat: Pixelpiet 02.08.20, 09:06Zum zitierten BeitragFlorian Höch hat ein Hilfeforum auf seiner Seite, hattest Du da schon mal wegen Deines Monitors nachgefragt?Wenn die Frage an mich gerichtet war - ich benutze einen EIZO CS2730 in Verbindung mit einem X-Rite i1 und dem ColorNavigator7.

Eine ganze Nacht für ein Profil?


Noch etwas zur technischen Seite.
Der Monitor ist auch nur die eine Seite der Medaille. Die Grafikkarte muss 10 Bit pro Farbe übertragen können. Die Verbindung zwischen Monitor und Grafikkarte muss auch passen. Nicht jede der verkorksten HDMI-Normen unterstützt die Kombinationen aus hoher Bild- und hoher Farbauflösung. Sicher kann man sich nur bei Display-Port sein. Wenn man den Anspruch hoch ansetzt, muss man sich die ganze Kette anschauen und beurteilen, ob es überhaupt Sinn ergibt, nur an einer Stelle etwas zu ändern.

Noch ein Nachsatz zum Wide-Garmut Monitor abseits der Fotografie. Ich programmiere am liebsten bei 6500K ;-)
Pixelpiet Pixelpiet Beitrag 14 von 20
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Zitat: Jupp Kaltofen 02.08.20, 14:21Zum zitierten BeitragDer Monitor ist auch nur die eine Seite der Medaille. Die Grafikkarte muss 10 Bit pro Farbe übertragen können.


Betriebssystem und Software müßen damit aber auch klar kommen. Nur als Beispiel, Mac OS X kann 10-Bit noch nicht so lange ;-) Und ich glaube mich erinnern zu können Photoshop auch nicht (erst ab CS6). Klar gab es immer wieder Treiber und Zusatzsoftware zu hochwertigen Grafikkarten.

https://imagescience.com.au/knowledge/1 ... ut-support

Öm, ich hatte doch geschrieben, dass kalibrierung und Profilierung schon mal 2 Stunden dauern kann. Also nicht die ganze Nacht ;-) Aber das hängt zum einen mit dem Spyder 5 zusammen, zum anderen eben mit vor allem den Profilierungseinstellungen. Verzichte ich da auf ein paar Farben und Tests gehts natürlich auch etwas schneller. Aber ich habe ja Zeit nachts ;-)
Dieter Ruhe Dieter Ruhe Beitrag 15 von 20
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Zitat: Aaron Lier 17.05.20, 14:53Zum zitierten BeitragIch hatte in einem anderen Thread schon mal gesagt, dass meine Bilder nach dem Druck "zu dunkel" erscheinen, weshalb die Vermutung im Raum steht, dass mein Monitor zu hell eingestellt war/ist (mittlerweile 35 von 100%, damals 45 von 100%).

Die von Dir erwähnte Helligkeitsstufe erscheint mir sehr hoch. Habe ja bislang immer nur manuell kalibriert, aber bei all meinen Monitoren hatte ich bei dezentem Tageslicht den Regler meistens bei 10 auf einer Skala von 0-100 stehen. Ganz selten mal bei 15, max. 20 auf dieser Skala. Bei letzterer Einstellung gerieten auch mir die Ausdrucke zu trüb.

Leute, die nix mit Kalibrierung zu tun haben, nutzen ihren Monitor für herrlich bunte und "brillante" visuelle Genüsse und für Zockerei, die eben auch von den Farben lebt, und deswegen wird am Kontraste- oder Helligkeitsregler ordentlich aufgedreht. Kenne auch Leute, die auf die Tour ihre Bilder vorführen. Kann man machen, aber am besten nicht mit dem Arbeitsmonitor, oder man speichert sich halt noch ein weiteres Farbprofil "just for fun" ab.
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