Reisestativ Tipps/Bohnensack/Stativklemme

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Manfred-G Manfred-G Beitrag 1 von 20
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Hallo zusammen.

Suche ein Stativ das ich vor allem auf Reisen verwenden soll daher bin ich bei der größe sehr Empfindlich. Es sollte möglichst die folgenden Anforderungen erfüllen:
- Kompakt (sollte unter 45cm bleiben)
- Belastbar sollte das Stativ mit einer Canon EOS 350D + 70-300mm IS sein
- Höhe sollte mindestens 130cm betragen
- Schnellwechselsystem
- Preis bis ca. 150€ (komplett)
- Kugelkopf bevorzugt(kann auch gerne fest verbaut sein)

-- bei der Stabilität bin ich von meinem derzeitigen Stativ nicht gerade verwöhnt, daher sehe ich es eher als eine untergeordnete Eigenschaft. Natürlich kann ein Reisestativ in der Preisklasse nicht mit den "Großen" mithalten.

Habe schon das Manfrotto 715B und das Manfrotto 785 SHB ausprobiert. Beim 785 SHB gefällt mir allerdings der Kopf nicht. Irgendwie macht der nicht den Eindruck als würde der Mechanismus zum feststellen lange halten. Das Manfrotto 715B is derzeit also derzeit mein Favorit.

Hat jemand Erfahrung mit den beiden Stativen oder sollte ich mir noch andere Stative anschauen die in diese Preisklasse fallen?

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe



Nachricht bearbeitet (22:03h)
Matthias Schulze Matthias Schulze Beitrag 2 von 20
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20 Euro Plastestativ aus dem Blödmarkt.

Das hat zwar keinen Kugelkopf, aber leistet sonst alles was Du Dir so vorstellst und Du sparst 130 Euro wenn Du das dann irgendwann fluchend entsorgt hast um Dir was richtiges zu kaufen. Naja, 'leistet sonst alles' ist vielleicht etwas übertrieben, die Brennweite ist deutlich zu lang für sowas, aber, irgendwo muss man Kompromisse machen.
Und der Unterschied zwischen dem Plastikmüll und einem 190er von Manfrotto ist den Aufpreis nicht wert.

Zitat:Natürlich kann ein Reisestativ in der Preisklasse nicht
mit den "Großen" mithalten.


Schöner Satz, leider etwas realitätsfern - nur die simpelsten und kürzesten Stative haben in dieser Preisklasse die Bezeichnung 'Stativ' überhaupt verdient. Ein Reisestativ ist für mich ja ein richtiges Stativ in möglichst leicht - und deswegen Carbon und wiederum deswegen weit teurer als die normale Ausführung.
Guido lighthunter Guido lighthunter Beitrag 3 von 20
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Das Manfrotto 190 ist rel. kompakt und wäre für mich ein guter Kompromis aus Gewicht, Grösse und Leistung. Ich habe es mit dem kleinen 3D Neiger 234RC, wobei ich hier eher einen Kugelkopf nehmen würde, da der nicht so sperrig auf Reisen ist (z.B. 486RC).

Es soll Leute gegeben haben, die mit der Kombi tatsächlich eine gute Aufnahme gemacht haben. Nur um mal weniger destruktives beizutragen.
Markus Ka Markus Ka   Beitrag 4 von 20
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... das schlechteste Stativ ist besser als keines... .
Also nimm halt ein 190er oder 055er. So schlecht sind die nicht.
Juergen B. Juergen B. Beitrag 5 von 20
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... über das Manfrotto 190 liest man i.a. nur Gutes ... allerdings: ein Stativ, welches - schon ohne Stativkopf - 1,8 kg wiegt und damit in Summe die 2 kg überschreitet ist für mich kein Reisestativ ... ( ich wäre jedenfalls nicht bereit dieses über mehrere Stunden hinweg zu schleppen ...)
... würde als Reisestativ das 'Slik Sprint Pro EZ' empfehlen: ca. 75 Euro - das Stativ hält ohne Probleme eine D80 + Nikkor 105 VR ...

hier ein Produkvideo :
http://www.traumflieger.de/oscommerce-2 ... cts_id=120



Nachricht bearbeitet (7:58h)
Sören Spieckermann Sören Spieckermann   Beitrag 6 von 20
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Mein Tipp:
Bohnensack

Zitat:Es sollte
möglichst die folgenden Anforderungen erfüllen:
- Kompakt (sollte unter 45cm bleiben)

erfüllt

Zitat:- Belastbar sollte das Stativ mit einer Canon EOS 350D +
70-300mm IS sein

erfüllt

Zitat:- Höhe sollte mindestens 130cm betragen

das wird problematisch :-(

Zitat:- Schnellwechselsystem

Schneller geht es nicht. Drauflegen, ausrichten, auslösen

Zitat:- Preis bis ca. 150€ (komplett)

Wenn du dir den Sack oder Socken etc... selber strickst wird es deutlich preiswerter. Eine Füllung findest du vor Ort im Supermarkt für wenig Geld.

Zitat:- Kugelkopf bevorzugt(kann auch gerne fest verbaut sein)

-entfällt.

Alternative:
Entweder deutlich teurer =>gutes Carbonstativ + guter Kugelkopf (wobei ei nguter Kugelkopf dein Budget schon deutlich übersteigt)
oder Abstriche in den Anforderungen. =>Dann die üblichen Verdächtigen. Manfrotto, Berlebach,....

Gruß
Sören
Matthias Schulze Matthias Schulze Beitrag 7 von 20
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Zitat:Das Manfrotto 190 ist rel. kompakt und wäre für mich ein
guter Kompromis aus Gewicht, Grösse und Leistung.


=D

Sehr wenig Gewicht, sehr wenig Größe und noch weniger Leistung. Wie gesagt, den Aufpreis nicht wert. Aber, auch Lomos haben 1/4'' Gewinde...

Zitat:... über das Manfrotto 190 liest man i.a. nur Gutes ...


Bei aller Liebe, wer bitte schreibt gutes über das 190er? Das muss die Sorte Verbraucherkritik à la "das hab ich auch, also ist es gut" sein, von den Leuten hat doch noch nie im Leben einer ein gutes Stativ gesehen, geschweige denn in der Hand gehabt haben.
Ja, es ist besser als die meisten Dinger, die im Blödmarkt rumstehen, nein, das macht es noch lange nicht zum guten Stativ - es ist halt die Obergrenze dessen, was der Durchschnittsamateur ausgibt, den Aufpreis zu den Plasteteilen ist es aber meines erachtens nicht wert.

Zitat:allerdings: ein Stativ, welches - schon ohne Stativkopf -
1,8 kg wiegt und damit in Summe die 2 kg überschreitet
ist für mich kein Reisestativ ... ( ich wäre jedenfalls
nicht bereit dieses über mehrere Stunden hinweg zu
schleppen ...)


Ja, da muss man eben den entscheidenden Unterschied sehen, macht man das um zu fotografieren oder macht man das für die schönen Eindrücke, die man nebenbei noch festhalten möchte. Für letzteres reicht vielleicht - das ist jetzt ausnahmsweise nicht böse gemeint - eine gute Digikompakte oder Oly micro4/3 und man kann seine SLR daheim lassen bis man sich bewusst entscheidet zu fotografieren.

Ansonsten, ich sehe das wie Sören, der Bohnensack leistet viel für sehr wenig Einsatz, halt mit dem leider doch sehr großen Nachteil so gut wie immer Bodennah arbeiten zu müssen, wenn man nicht grade einen Stein oder einen Baumstumpf findet.

Ganz generell, benutz' mal die Suchfunktion zum Thema Stativ, da wurde schon soo viel geschrieben, insbesondere hier im Zubehörforum wohin der Thread verschoben wurde.
Manfred-G Manfred-G Beitrag 8 von 20
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Danke für die viele Antworten.

Mit meinem Billigstativ für 20 Euro, aus einem bekannten Elektromarkt, hab ich keine gute Erfahrung gemacht. Das zieht sogar nach unten, wenn man nicht mit Gewalt die Schrauben festdreht.
Die Kombination aus z.B. Manfrotto 190CXPRO4+484RC2 ist schon wieder 59,5cm hoch. Und kostet auch eine ganze Menge 300+. Hab jetzt nur mal das kleinste Manfrotto im Stativkonfigurator ausprobiert. Etwas in der Größe schleppe ich mit Sichheit nicht mit dem Rucksack durch Asien.

Sehr gut gefällt mir die Idee mit dem Bohnensack. Allerdings muß man da sehr stark Einschränkungen beim de Bildkomposition hinnehmen. Gibt wohl nicht immer die Gelegenheit ein passendes Fleckchen dafür zu finden.

Slik Sprint Pro EZ find ich nicht schlecht. Ist aber immer noch ziemlich groß.

Mal anders gefragt. Kann man die zwei Stative die ich vorgeschlagen habe denn für kleiner Objektive mit ein DSLR vernünftig verwenden? z.B. 350D +Canon 28-105mm 3,5-4,5 USM II

Welchen Nachteil habe ich durch ein "minderwertiges" Stativ?
Die Kombination aus Kamera und Stativ hält zumindest im Laden auf den beschriebenen Stativen.

Zitat aus dem Infobereich der Fotocommunity zum Thema Stative:
"Die meisten Spiegelreflexkameras (je nach Modell) sind empfindlich für Unschärfen im Verschlußzeitenbereich zwischen ungefähr 1/8sek und 1/60sek. Bei längeren Brennweiten (über 200mm) kann auch eine 1/125sek oder darüber, von einem nicht ganz so stabilen Stativ, noch zu Unschärfen führen. Im Verschlußzeitenbereich unter 1/4sek, und ziemlich sicher unter 1sek, beträgt die Zeit der "Verwackelung" wärend der Aufnahme nur einen Bruchteil der Gesamtbelichtungszeit und die Vibrationen werden kaum, oder meist gar nicht, sichtbar. "

Folgerung:
=> d.h. ich kann bei Verschlußzeiten von weniger als 1/8 sec und über 1/125 sec doch Vernünftig fotografieren.
=> mit Spiegelvorauslösung vielleicht sogar vielleicht noch besser
=> außerdem kann ich auch noch auf Bildern sein die ich mache. Klingt doch toll. ;)
=> Ich kann das Ding überall hinstellen im Vergleich zu Bohnensack und Klemmen
=> Sogar mit dem 20 Euro bei 1/30sec bleibt die Unschärfe im Rahmen solange ich keine Poster drucke. Das es mit anderen Stativen deutlich besser ist kann ich mir aber auch vorstellen.

Sieht so aus als ob viele von euch, wesentlich mehr Zeit und Geld in Ihr Hobby stecken, dass merkt man an den Fotos. Werde aber auf keinen Fall wesentlich mehr Geld ausgeben als geplant. Lösungen a la Carbonstativ scheiden daher aus.
Matthias Schulze Matthias Schulze Beitrag 9 von 20
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Zitat:Etwas in der Größe schleppe ich mit Sichheit nicht mit
dem Rucksack durch Asien.


Jo... wie gesagt, will man fotografieren oder will man reisen. Ich für meinen Teil hab schon mein komplettes Großformatgeraffel auf die Zugspitze geschleppt, aber, das ist nicht und muss auch nicht jedermanns Sache sein.

Zitat:Mit meinem Billigstativ für 20 Euro, aus einem bekannten
Elektromarkt, hab ich keine gute Erfahrung gemacht. Das
zieht sogar nach unten, wenn man nicht mit Gewalt die
Schrauben festdreht.


Du meinst, Du hast die schlechten Erfahrungen schon gemacht und willst sie jetzt auf kaum spürbar höheren Niveau erneut machen? Würd' ich ja nicht...

Der Infobereich der FC ist mit Vorsicht zu genießen, unter Stativempfehlungen findet man da ganz wirre Vorschläge... Stativstabilität ist von mehreren Faktoren abhängig, nur eine ist die Vibration durch den Spiegelschlag. Ganz generell sind die größten Problemverursacher die Winkelgeschwindigkeiten, z.B. lange Brennweite, hoher Vergrößerungsfaktor etc, verfolge mal die Links zu den englischen Seiten ganz unten, die sind passabel.


Und ganz kurz, die genannten Werte sind nicht die 'kritischen Zeiten', es sind die 'besonders kritischen Zeiten'. Ja, selbst mit einem minderwertigen Stativ kann man durchaus fotografieren, du hast sicher die Suchfunktion zum Thema Stativ benutzt und bist somit sicher auf den schlauen Spruch gestoßen:

"Das schwerste Stativ ist immer das beste, das beste Stativ bringt einem nix, wenn man es daheim gelassen hat weil es zu schwer war und das schlechteste Stativ ist besser als garkeines"

Nochmal, ja auch mit dem 20 Euro Plastedingen kann man auch fotografieren, es ist weit besser als garkein Stativ - es erfüllt fast alle Deiner Anforderungen, nur, der eine Abstrich ist halt die Stabilität, lange Brennweiten werden es gnadenlos überfordern, wenn nicht grade zufällig genug Licht vorhanden ist, dass man es auch aus der Hand hätte halten können. 'Geringfügig' mehr Geld investieren verbessert die Angelegenheit auch nicht wirklich, so wenig, daß das Geld verschwendet wäre.


Als Alternative - mal über ein Einbeinstativ nachgedacht?
Manfred-G Manfred-G Beitrag 10 von 20
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Vielleicht sollte ich doch mit einem Bohnensack einsteigen. Der ist leicht, kompakt, preiswert und scheint recht stabil zu sein.

Nur mal so zum Verständnis. Ich habe gesehen, dass es auch Stativklemmen gibt, aber wenn ich diese an einem Straßenschild oder einem Geländer befestigt werden habe ich doch wieder ein rießen Problem mit Schwingungen. Vor allem sollten die Schwingen doch vom Material abhängen (meistens Metall). Kann so eine Lösung wirklich funktionieren?
Matthias Schulze Matthias Schulze Beitrag 11 von 20
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Zitat:Nur mal so zum Verständnis. Ich habe gesehen, dass es
auch Stativklemmen gibt, aber wenn ich diese an einem
Straßenschild oder einem Geländer befestigt werden habe
ich doch wieder ein rießen Problem mit Schwingungen. Vor
allem sollten die Schwingen doch vom Material abhängen
(meistens Metall). Kann so eine Lösung wirklich
funktionieren?


So Uniklemmen wie die Manfrotto Superclamps meinst Du? Nein, da liegst Du richtig, ich kenn die Dinger auch nur als Halterung für Licht, nicht für Kameras. Nichtdestotrotz mag das durchaus funktionieren, Du musst halt an stabile Teile dran.


PS: Bohnensack ist nie verkehrt - wenn er Dich nervt lass einfach das Füllmaterial weg und schon hast Du nur noch ein bisschen Stoff zu tragen.

PPS: Um nochmal auf das Einbeinstativ zurückzukommen...
Guido lighthunter Guido lighthunter Beitrag 12 von 20
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http://www.pixelrama.de/

Der Seitenautor benutzt das ach so billige und so schlechte anfrotto 055. Da kann man sehen, was man mit so einem Stativ machen kann.
Matthias Schulze Matthias Schulze Beitrag 13 von 20
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Och komm schon, ich bin in dem anderen Thread extra nicht drauf eingegangen, ich dachte Du merkst es selber: Weitwinkelaufnahmen bei kürzesten Verschlusszeiten kannst Du auch aus der Hand halten.


Auf der Seite findet sich übrigens auch was zum Thema Stativ, ich darf zitieren:

Zitat:Ach ja, ein Stativ braucht man natürlich auch noch. Mein
Tipp: Kaufen Sie sich ein wirklich gutes Dreibein, was
Sie für den Rest Ihres Lebens begleitet, z.B. ein Gitzo
GT3540LS aus Carbon. Es ist zwar nicht ganz billig, aber
langfristig gerechnet sicherlich preiswerter als sich
alle drei Jahre ein neues "Schnäppchen" aus dem Kaufhaus
zu holen, das zwar günstig in Anschaffung, aber genauso
instabil wie sein Vorgänger ist.


und

Zitat:In bestimmten Situationen z.B. auf Veranstaltungen mit
vielen Menschen benutze ich gerne ein Einbeinstativ [...]


Du solltest Deine Quellen sorgfältiger prüfen.
FF-Foto - Andreas und Frank Fischer FF-Foto - Andreas und Frank Fischer Beitrag 14 von 20
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schau mal hier:

http://www.ff-foto.de/tv/ausruestungs-t ... clamp.html

lg frank
Der TIEGER Der TIEGER Beitrag 15 von 20
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Manfred G. schrieb:

Zitat:Nur mal so zum Verständnis. Ich habe gesehen, dass es auch
Stativklemmen gibt, aber wenn ich diese an einem Straßenschild
oder einem Geländer befestigt werden habe ich doch wieder ein
rießen Problem mit Schwingungen. Vor allem sollten die
Schwingen doch vom Material abhängen (meistens Metall). Kann so
eine Lösung wirklich funktionieren?


Diese Lösung funktioniert:

Lustige und lehrreiche Robbenbilder (II): Seelöwin Molly interessiert sich für Fotografie Lustige und lehrr… Der Zooknipser 15.02.07 5

..und ist in der abgebildeten Situation sogar meinem Gitzo-Stativ überlegen (ebenso wie der Bohnensack in anderen Situationen).

Trotzdem ist so etwas immer nur eine Ergänzung, niemals ein Ersatz - es gibt tausend Situationen, wo die Einschränkungen erheblich wären.
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