Monitor und Drucker

Diskutier doch mit!
Anmelden und kostenlos mitmachen.
Kostenlos mitmachen
Google Anzeigen Google Anzeigen
Knipser_Frank Knipser_Frank Beitrag 1 von 78
1 x bedankt
Beitrag verlinken
Ich lese hier immer wieder das einige spezielle Monitore zur Bildbearbeitung haben. Da ich auf meinem Laptopmonitor nicht so viele Details erkennen kann macht es wohl auch Sinn.
Aber wie ist das Zusammenspiel Monitor Drucker? Gibt es bestimmte Konstellationen die sich als vorteilhaft erwiesen haben? Sollte man z.B. alles vom gleichen Hersteller nehmen?
Ich weiß das es Kalibrierungsmöglichkeiten gibt, allerdings betreibe ich Fotografie hauptsächlich nur für Hausgebrauch und nicht prof. daher sollte es finanziell auch nicht in die Profiliga gahen.
Michael B. Rehders Michael B. Rehders   Beitrag 2 von 78
1 x bedankt
Beitrag verlinken
Wenn du zu Hause druckst und nicht gerade den Canon 1000 Pro dafür verwendest, dann wird dein Drucker maximal die Farben in sRGB ausgeben.

Von daher benötigst du einen Monitor, der 100 Prozent sRGB unterstützt.
Damit kannst du auf deinem Bildschirm schon mal alle Farben sehen, die Dein Drucker darzustellen vermag.
Dann halte dich an die Standardwerte:
Farbraum: sRGB
Farbtemperatur: 6500 Kelvin
Weißpunkt: D65
Gamma: 2.2
Leuchtdichte: 120 cd/m²

Diese Werte sollte auch der Drucker darstellen können.
Farbabweichungen können passieren, wenn du ein anderes Papier verwendest.
Es gibt Papiere, die mehr Blauanteile besitzen, es gibt Papiersorten, die mehr Gelbanteile besitzen. Entsprechend verändern sich die Farben - vor allem Auffällig auf weißen Flächen.

Auch sollten die (teuren) Original-Druckerfarben verwendet werden, weil darauf das Druckerprofil abgestimmt ist.
Druckst du aus Photoshop oder Lightroom heraus, kann das Druckerprofil direkt angewählt werden.
Werden preisgünstigere "No-Name"-Tinten genutzt, kann das negativen Einfluss auf die Farbdarstellung haben.
Wenn du einen Epson nutzt, kannst du das Drucker/Papier-Profil sogar in Photoshop einpflegen/anwenden, so dass du die Farben auf dem kalibrierten Monitor so sehen solltest, wie sie später annähernd aus dem Drucker kommen.

Zitat: Knipser_Frank 28.09.20, 17:16Zum zitierten BeitragIch weiß das es Kalibrierungsmöglichkeiten gibt, allerdings betreibe ich Fotografie hauptsächlich nur für Hausgebrauch und nicht prof. daher sollte es finanziell auch nicht in die Profiliga gahen.
Einen Kalibrierten Monitor halte ich für wichtig. Im Grunde reicht dafür ein Datacolor Spyder X oder X-Rite i1Display Pro. Diese Sensoren haben Software für die Kalibrierung beiliegen. Damit kannst du deinen Monitor einstellen/kalibrieren. Das funktioniert relativ einfach, in dem du die oben aufgeführten Angaben (Farbraum, Weißpunkt, Farbtemperatur, Gamma) dort eingibst und die Anweisungen der Programme befolgst.
Knipser_Frank Knipser_Frank Beitrag 3 von 78
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Zitat: Michael B. Rehders 28.09.20, 18:10Zum zitierten BeitragVon daher benötigst du einen Monitor, der 100 Prozent sRGB unterstützt.
Damit kannst du auf deinem Bildschirm schon mal alle Farben sehen, die Dein Drucker darzustellen vermag.
Dann halte dich an die Standardwerte:
Farbraum: sRGB
Farbtemperatur: 6500 Kelvin
Weißpunkt: D65
Gamma: 2.2
Leuchtdichte: 120 cd/m²


Danke für deine ausführliche Antwort.
sRGB reicht mir völlig aus. Da gibt es auch schon relativ günstige Monitore mit IPS Panel in 24Zoll.
Aus deiner Antwort entnehme ich das die Hersteller für das Zusammenspiel egal sind.
Was mich bissl stutzig macht ist Gamma 2.2. Ist das nicht extrem hell? Ich habe jetzt schon das Problem das die Drucke dunkler sind als der Monitor anzeigt, daher habe ich bei meinem Laptop Gamma auf 0.8 gesetzt.
Andererseits kann man bei diesem Wert wesentlich mehr Details bei Dunkelheit sehen.
Michael B. Rehders Michael B. Rehders   Beitrag 4 von 78
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Zitat: Knipser_Frank 30.09.20, 16:41Zum zitierten BeitragWas mich bissl stutzig macht ist Gamma 2.2. Ist das nicht extrem hell? Ich habe jetzt schon das Problem das die Drucke dunkler sind als der Monitor anzeigt, daher habe ich bei meinem Laptop Gamma auf 0.8 gesetzt.
Es geht um Standards. Also um Vorgaben, an die sich alle halten sollten, die an einem digitalen Workflow beteiligt sind:
Fotograf, Grafiker, Druckdienstleister.
Weicht auch nur einer dieser Personen vom Standard ab, kommen suboptimale Druckergebnisse heraus.

Du glaubst gar nicht, wie oft ich schon von Kunden/Auftraggebern gehört habe: "Auf meinem Monitor sieht das aber anders aus."
Nachdem ich denen ihren Monitor kalibriert habe, waren sie in aller Regel zufrieden.

Wenn du ein Bild via Gamma stark aufgehellt betrachtest, um eine bessere Durchzeichnung zu sehen - aber der Druckdienstleister mit dem standardisierten Gamma 2.2 druckt - dann saufen Details im Schwarz ab, die du auf deinem (zu hell eingestellten) Monitor noch gesehen hast.
Von daher bleibe innerhalb der Norm und helle das Bild mit dem Bildbearbeitungsprogramm auf, wenn dir Inhalte zu dunkel erscheinen. Zum Beispiel mit dem Helligkeitsregler oder der Tonwertkorrektur. Danach siehst du das Bild richtig auf dem Bildschirm und es wird korrekt gedruckt.
Dieter Ruhe Dieter Ruhe Beitrag 5 von 78
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Zitat: Knipser_Frank 30.09.20, 16:41Zum zitierten BeitragZitat: Michael B. Rehders 28.09.20, 18:10Zum zitierten BeitragVon daher benötigst du einen Monitor, der 100 Prozent sRGB unterstützt.
Damit kannst du auf deinem Bildschirm schon mal alle Farben sehen, die Dein Drucker darzustellen vermag.
Dann halte dich an die Standardwerte:
Farbraum: sRGB
Farbtemperatur: 6500 Kelvin
Weißpunkt: D65
Gamma: 2.2
Leuchtdichte: 120 cd/m²


Danke für deine ausführliche Antwort.
sRGB reicht mir völlig aus. Da gibt es auch schon relativ günstige Monitore mit IPS Panel in 24Zoll.
Aus deiner Antwort entnehme ich das die Hersteller für das Zusammenspiel egal sind.
Was mich bissl stutzig macht ist Gamma 2.2. Ist das nicht extrem hell? Ich habe jetzt schon das Problem das die Drucke dunkler sind als der Monitor anzeigt, daher habe ich bei meinem Laptop Gamma auf 0.8 gesetzt.
Andererseits kann man bei diesem Wert wesentlich mehr Details bei Dunkelheit sehen.


Mein Eizo läßt am Paneel überhaupt nur Gamma-Werte von 1.8, 2.0 und 2.2 zu. Der Wert 2.2 erzeugt bei mir ein etwas gesättigteres Bild, 1.8. dagegen wirkt deutlich blasser und heller. Deswegen wundere ich mich jetzt etwas über Deine Erfahrenswerte am Laptop, Frank.

Generell würde ich Dir vorläufig erstmal empfehlen, bis Du Dich für ein richtiges Kalibrierungstool (wie etwa im Falle PS: Adobe Gamma) oder integriert in monitoreigener Software (im Falle einer Monitoranschaffung) oder besser noch für ein professionelles Kalibrierungswerkzeug wie diesen Spyder entschieden hast, den Gammawert auf 2.2 voreinzustellen und Helligkeit sowie Kontrast wirklich mit den dafür vorgesehenen Reglern einzustellen bzw. diese erstmal gehörig runterzufahren.

Denn ich nehme an, dass bei Dir Helligkeit und Kontrast viel zu hoch eingestellt sind, wie bei den meisten Usern, die nicht speziell Fotooptimierung am Bildschirm ausführen. Hinzu kommt, dass die Laptopbildschirme tendenziell sehr hell voreingestellt sind. Mein Helligkeitsparameter steht dagegen auf Null und es ist immer noch viel Licht da. Versuche mal Werte zwischen 7 und 10 bei einer Skala von 0-100. Damit bin ich meistens gut gefahren. Der Kontrast steht bei mir fast durchweg auf 50. Versuche damit mal einen Probedruck und berichte mir, wenn Du magst.

Richtiges Farbmanagement ist das natürlich noch nicht, aber eine provisorische Annäherung und ein erster Gehversuch, Bildschirmanzeige und Druckergebnis etwas ähnlicher zu gestalten.

Hilfreich dabei ist natürlich, wenn der Weissabgleich auf Deinen Fotos stimmt. Somit bräuchtest Du zunächst mal nichts an der Farbschraube drehen und erhieltest trotzdem annähernd stimmige Druckergebnisse. Ich bin lange Zeit damit gut gefahren. Hilfreich sind mir beim Weissabgleich die Kamerapresets (Sonne, Wolken, Schatten, Glühlampe usw. ).

Damit Du farblich nicht allzu viel bei Deinen Bildern während der Optimierung verstellst, laß zunächst mal noch die Finger vom Sättigungsregler und sättige allenfalls sachte mit dem Dynamikregler nach (max. +5 auf einer Skala von -100 - +100). Es gibt andere Methoden, Bildern etwas mehr Brillanz durch Nachbearbeitung einzuhauchen, die sich weniger mit Farbmanagement beißen.

Aber wie gesagt, all das nur mal für die ersten Schritte bzw. solange Du noch mit dem Laptopbildschirm arbeitest.
Christian Gigan Weber Christian Gigan Weber   Beitrag 6 von 78
1 x bedankt
Beitrag verlinken
Zitat: Dieter Ruhe 02.10.20, 00:10Zum zitierten BeitragRichtiges Farbmanagement ist das natürlich noch nicht, aber eine provisorische Annäherung und ein erster Gehversuch, Bildschirmanzeige und Druckergebnis etwas ähnlicher zu gestalten.
Ja, überhaupt nicht. Und ich muß sagen, wenn ich noch keine wirkliche Idee von FM hätte, würden mich Deine Ausführungen vollends verwirren. Alleine dieses Adobe Gamma ist ja eigentlich schon Knortz. Dann wirbelst Du da Begriffe aus der Profilierung/Kalibrierung, wie z.B. Gamma mit solchen aus der eigentlichen Bildbearbeitung, z.B. Farbregler, Weißabgleich in wenigen Sätzen wild durcheinander.
Der TO sollte sich von Anfang an ein vernünftiges Kalibrierungstool wie z.B. einen Spyder X anschaffen und sich mit FM beschäftigen. Literatur zum Thema Monitorkalibrierung gibt es reichlich. Selbst die Schritt für Schritt Anleitung der Kalibrierungssoftware hilft schon viel. Das erstellte Monitorprofil liegt dann auf Betriebssystemebene und alle Anwendungen die FMfähig sind greifen darauf zurück. Am Monitor selbst darf dann keinesfalls mehr etwas verstellt werden.
Dieter Ruhe Dieter Ruhe Beitrag 7 von 78
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Zitat: Christian Gigan Weber 02.10.20, 13:36Zum zitierten BeitragZitat: Dieter Ruhe 02.10.20, 00:10Zum zitierten BeitragRichtiges Farbmanagement ist das natürlich noch nicht, aber eine provisorische Annäherung und ein erster Gehversuch, Bildschirmanzeige und Druckergebnis etwas ähnlicher zu gestalten.
Ja, überhaupt nicht. Und ich muß sagen, wenn ich noch keine wirkliche Idee von FM hätte, würden mich Deine Ausführungen vollends verwirren. Alleine dieses Adobe Gamma ist ja eigentlich schon Knortz. Dann wirbelst Du da Begriffe aus der Profilierung/Kalibrierung, wie z.B. Gamma mit solchen aus der eigentlichen Bildbearbeitung, z.B. Farbregler, Weißabgleich in wenigen Sätzen wild durcheinander.
Der TO sollte sich von Anfang an ein vernünftiges Kalibrierungstool wie z.B. einen Spyder X anschaffen und sich mit FM beschäftigen. Literatur zum Thema Monitorkalibrierung gibt es reichlich. Selbst die Schritt für Schritt Anleitung der Kalibrierungssoftware hilft schon viel. Das erstellte Monitorprofil liegt dann auf Betriebssystemebene und alle Anwendungen die FMfähig sind greifen darauf zurück. Am Monitor selbst darf dann keinesfalls mehr etwas verstellt werden.


Ich denke, durch meine abschnittsweise gegliederten Erklärungen kann jeder Mitleser und auch Anfänger nachvollziehen, wo von Einstellungen am Monitor oder aber beim Fotografieren selbst und der anschließenden Bildoptimierung die Rede war. Denn meines Erachtens fängt ein solides Farbmanagement bereits am Auslöser der Kamera an. Ich hab´ da nix durcheinander geworfen.

Ich wage jetzt mal die steile These, dass wenn ein Bild korrekt belichtet ist, der Weissabgleich perfekt sitzt und man durchgängig im sRGB-Farbraum verbleibt, und das sowohl bei den Kameraeinstellungen wie auch später bei der Druckvorbereitung mit einem Bildbearbeitungsprogramm, wird man von den meisten Druckquellen passende Ergebnisse erhalten, sei es am heimatlichen Drucker oder bspw. bei Cewe oder Foto Mayer. Selbst wenn man keine spezielle Kalibrierung vornimmt, sondern nur darauf achtet, dass die Monitorhelligkeit einigermaßen passt.

Und das erreiche ich bspw. mit diesem Adobe Gamma. Ebenso eine vernünftige Kontrasteinstellung. Ein Programm, welches im Übrigen weit verbreitet ist und mit dem ich jahrelang bei Hochzeitsbildabzügen für Freunde oder Fotokalendern gut gefahren bin. Und teilweise hatte ich noch nicht mal die Kontrolle, wo sie überall meine Bilddateien abziehen ließen, wenn ich keine Abzüge mitliefern brauchte.

Ich habe nie sonderlich viel an der Farbschraube beim Fotografieren oder "Entwickeln" gedreht, sondern schlichtweg auf den richtigen Weissabgleich geachtet. Also gab es auch ohne aufwändige Kalibrierung keine bösen Überraschungen für mich.

Allerdings halte ich den Spyder letztendlich trotzdem für nützlich, nämlich wenn "Problemfälle" für den Druck vorbereitet werden sollen: das können sehr kontrastreiche Bilder sein, bei denen ich dann in der BEA speziell für den Druck den Kontrast etwas herunterzuregeln versuche, oder auch fotografisch bzw. scantechnisch suboptimale Bilder, die eine stärkere Nachbearbeitung benötigen. Aber auch nach Aufnahmen unter künstlichem Licht ist natürlich eine richtige Kalibrierung zielführender.

Aber nicht jeder mag sich gleich so Gerätschaften wie den Spyder auf den Schreibtisch stellen. Knipser Frank sprach ja bereits hier oder anderswo von ganz anderen Prioritäten, die er setzt, nämlich erst mal bei einigen vernünftigen Objektiven oder vielleicht einem neuen Monitor.

Also...alles zu seiner Zeit. Nicht für jeden ist Bildoptimierung und Fotodruck Lebensmittelpunkt, und die allermeisten meiner Bekannten lassen Bilder mit zufriedenstellenden Ergebnissen ausdrucken ohne überhaupt je was über Kalibrierung gehört zu haben. Reinfälle bei ihnen erlebe ich allenfalls, wenn der Monitor schlichtweg zu hell oder kontrastreich eingestellt war.

Eine Kalibrierung im engeren Sinne macht an einem Consumerlaptop ohnehin keinen Sinn, denn da kannst Du soviel einstellen, wie Du willst, die werden Dir nie ein authentisches Druckergebnis anzeigen, weil sie dafür schlichtweg ungeeignet sind. Das wäre in etwa so, als wenn Du einen 80 Euro Ghettoblaster mit einem Dolby Surround-System koppeln und ein realistisches 3D-Klangerlebnis schaffen wolltest. Das wird Dir ebenfalls nicht gelingen.

Bei den meisten Laptops, wenn es nicht gerade eines mit Retina-Display ist, kann man da eigentlich nur Schadensbegrenzung und eine grobe Annäherung über die Regelung der Bildschirmhelligkeit erreichen. Und dafür braucht es zunächst mal keinen Spyder.
Christian Gigan Weber Christian Gigan Weber   Beitrag 8 von 78
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Zitat: Knipser_Frank 28.09.20, 17:16Zum zitierten BeitragIch weiß das es Kalibrierungsmöglichkeiten gibt, allerdings betreibe ich Fotografie hauptsächlich nur für Hausgebrauch und nicht prof. daher sollte es finanziell auch nicht in die Profiliga gahen.Einen Monitor zu kalibrieren/profilieren hat mit professionell nichts zu tun und bringt auch für den Hausgebrauch nur Vorteile. Und gute Tools kosten auch wirklich nicht die Welt.
Christian Gigan Weber Christian Gigan Weber   Beitrag 9 von 78
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Zitat: Dieter Ruhe 03.10.20, 16:24Zum zitierten BeitragDenn meines Erachtens fängt ein solides Farbmanagement bereits am Auslöser der Kamera an.Das ist falsch. Ohne kalibrierten Monitor brauchst Du mit FM gar nicht erst anfangen.Zitat: Dieter Ruhe 03.10.20, 16:24Zum zitierten BeitragIch wage jetzt mal die steile These, dass wenn ein Bild korrekt belichtet ist, der Weissabgleich perfekt sitzt und man durchgängig im sRGB-Farbraum verbleibt, und das sowohl bei den Kameraeinstellungen wie auch später bei der Druckvorbereitung mit einem Bildbearbeitungsprogramm, wird man von den meisten Druckquellen passende Ergebnisse erhalten, sei es am heimatlichen Drucker oder bspw. bei Cewe oder Foto Mayer. Selbst wenn man keine spezielle Kalibrierung vornimmt, sondern nur darauf achtet, dass die Monitorhelligkeit einigermaßen passt.Auch hier muß ich widersprechen. Auch wenn die Belichtung und der Weißabgleich nach Deinem Geschmack sind, hängt die korrekte Darstellung vom (kalibrierten) Monitor ab. Und natürlich werkelt jeder Dienstleister noch an den übermittelten Dateien herum, bis es einigermaßen paßt. Ich wähle da jegliche Bildoptimierung immer ab, weil ich weiß was ich an meinem, kalibrierten Monitor gemacht habe.Zitat: Dieter Ruhe 03.10.20, 16:24Zum zitierten Beitragwird man von den meisten Druckquellen passende Ergebnisse erhalten, sei es am heimatlichen Drucker Ich möchte ja auch nicht irgendwie passende Ergebnisse, sondern solche die aussehen wie mein Monitorbild. Und gerade mit dem eigenen Drucker erziele ich perfekte Ergebnisse. Allerdings habe ich auch hier für jede Papier/Tinten Kombination ein eigenes Profil erstellt. Das ist deutlich aufwändiger und teurer als eine Monitorkalibrierung und ist von daher für die meisten Nutzer wahrscheinlich uninteressant. Zu meinem Workflow mit FM gehört es einfach dazu.Zitat: Dieter Ruhe 03.10.20, 16:24Zum zitierten BeitragAllerdings halte ich den Spyder letztendlich trotzdem für nützlich, nämlich wenn "Problemfälle" für den Druck vorbereitet werden sollen: das können sehr kontrastreiche Bilder sein, bei denen ich dann in der BEA speziell für den Druck den Kontrast etwas herunterzuregeln versuche, oder auch fotografisch bzw. scantechnisch suboptimale Bilder, die eine stärkere Nachbearbeitung benötigen. Aber auch nach Aufnahmen unter künstlichem Licht ist natürlich eine richtige Kalibrierung zielführender.Nochmal! Ein kalibrierter Monitor ist eigentlich Grundvoraussetzung. Und entweder arbeitest Du an einem solchen oder eben nicht, dann bleibt alles ein Glücksspiel. Wie Deine Bilder auf anderen, vielleicht schlecht eingestellten Displays dargestellt werden, darauf hast Du ohnehin keinen Einfluß.Zitat: Dieter Ruhe 03.10.20, 16:24Zum zitierten BeitragAber nicht jeder mag sich gleich so Gerätschaften wie den Spyder auf den Schreibtisch stellen.Meiner liegt die meiste Zeit im Schrank;-)Zitat: Dieter Ruhe 03.10.20, 16:24Zum zitierten Beitragdie allermeisten meiner Bekannten lassen Bilder mit zufriedenstellenden Ergebnissen ausdrucken ohne überhaupt je was über Kalibrierung gehört zu haben.Hab ich weiter oben schon was zu gesagt.Zitat: Dieter Ruhe 03.10.20, 16:24Zum zitierten BeitragEine Kalibrierung im engeren Sinne macht an einem Consumerlaptop ohnehin keinen Sinn,Auch das würde ich so nicht unterschreiben. Eine Kalibrierung bringt immer eine deutliche Verbesserung, meist besonders was die Farbtemperatur angeht. Druckvorbereitung an einem Monitor, der noch nicht mal den sRGB Farbraum abdeckt, macht natürlich keinen Sinn.
Knipser_Frank Knipser_Frank Beitrag 10 von 78
1 x bedankt
Beitrag verlinken
Zitat: Christian Gigan Weber 02.10.20, 13:36Zum zitierten BeitragJa, überhaupt nicht. Und ich muß sagen, wenn ich noch keine wirkliche Idee von FM hätte, würden mich Deine Ausführungen vollends verwirren.
Ich finde die Erklärung von Dieter grundsätzlich erstmal verständlich, zumindest in der Theorie, ob ich ich in der Praxis umgesetzt bekomme werde ich sehen. Das der Monitor für Bildbearbeitung nicht geeignet ist ist mir schon bewusst, aber der Laptop ist nun schon 6 Jahre alt und mit Fotografie beschäftige ich mich erst seit ein paar Monaten.
Zitat: Christian Gigan Weber 02.10.20, 13:36Zum zitierten BeitragDer TO sollte sich von Anfang an ein vernünftiges Kalibrierungstool wie z.B. einen Spyder X anschaffen und sich mit FM beschäftigen. Literatur zum Thema Monitorkalibrierung gibt es reichlich.
Es ist bestimmt nicht verkehrt sich etwas intensiver mit FM zu beschäftigen, aber gerade am Anfang gibt es viele Bereiche in denen man erstmal die Grundkenntnisse kennenlernen sollte. Ist zumindest meine Meinung und derzeitige Vorgehensweise. Bücher zu kaufen finde ich am Anfang auch noch nicht so Sinnvoll, weil es Monate dauert bis man die 899 Seiten gelesen hat. Da würden wahscheinlich min 2 Monate vergehen bevor das erste Bild geknipst wird.
Christian Gigan Weber Christian Gigan Weber   Beitrag 11 von 78
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Zitat: Knipser_Frank 04.10.20, 11:19Zum zitierten BeitragEs ist bestimmt nicht verkehrt sich etwas intensiver mit FM zu beschäftigen, aber gerade am Anfang gibt es viele Bereiche in denen man erstmal die Grundkenntnisse kennenlernen sollte. Ist zumindest meine Meinung und derzeitige Vorgehensweise. Bücher zu kaufen finde ich am Anfang auch noch nicht so Sinnvoll, weil es Monate dauert bis man die 899 Seiten gelesen hat. Da würden wahscheinlich min 2 Monate vergehen bevor das erste Bild geknipst wird. Deine Sichtweise kann ich gut nachvollziehen. Es ist schon etwas vertrackt, sich Grundlagen auf verschiedenen Ebenen der Fotografie aneignen zu müssen (wollen). Bei mir fand das rein fotografische Lernen noch ausschließlich auf Diafilm statt. Das war zwar deutlich teurer und auch indirkter (warten auf die Entwicklung usw), aber ich brauchte mich mit FM und Nachbearbeitung noch nicht weiter befassen. Michael B. Rehders hat es ja schon gesagt. Es geht um Standards, die jeder in der Prduktionskette einhalten sollte. Auch bei der Filmentwicklung gab es Diese. Die ganzen Prozesse waren und sind standardisiert. Heute liegt meist alles in Händen des Fotografen. Das ist einerseits ein Segen, denn es erweitert die Möglichkeiten sehr, auf der anderen Seite ist es aber auch ein Fluch, weil Du Dich jetzt um die Postproduktion und alles was damit zusammenhängt selber kümmern mußt. Und ob Bücher oder eine andere Quelle...eine Anleitung wirst Du brauchen. Du fragst ja hier nicht umsonst. Bücher finde ich nicht schlecht. Niemand wird wohl erst mal ein Buch durchackern, bevor er mit Spielen und Testen anfängt. Man liest doch meist die Themenbereiche zu denen gerade was unklar ist. Kümmere Dich ruhig in erster Linie um die Grundlagen der Fotografie. Aber glaube mir, einen Monitor zu kalibrieren, auch den von einem 6 Jahre alten Consumerlaptop lohnt sich immer (und behindert auch sicher nicht Deine Lernprozesse), denn dadurch werden sein Werte zumindest, soweit technisch möglich, den Standards angenähert. Und das macht eigentlich immer einen deutlichen Unterschied zu vorher.
MBodo MBodo Beitrag 12 von 78
2 x bedankt
Beitrag verlinken
Meiner Meinung wird dem Thema FM eine viel zu hohe Bedeutung eingeräumt. Ich hatte mit unserer Gruppe in den letzten sechs Jahren mehrere Fotoausstellungen mit ca. 30 - 60 Farbfotografien. Wir gehen für die Prints immer zum gleichen Ausbelichter und hatten bisher einen wirklich krassen Fall von Farbabweichung bei einer einzigen Fotografie, der wir auch trotz akribischer Recherche nicht auf die Spur gekommen sind. In unserer Gruppe kalibriert niemand seinen Monitor. Das ist für Profis ein wichtiges Thema, die mit Fotografie ihr Geld verdienen. Für Hobbyknipser wie mich(uns), absolut zu vernachlässigen. Und wenn das Rot in einem Print nicht richtig "knallt"... Kein Betrachter hat das in unseren Ausstellungen je bemängelt. Auch keine Profis, und die sind schon eine Spur kritischer als die, die nur wegen der leckeren Getränke erscheinen.
Christian Gigan Weber Christian Gigan Weber   Beitrag 13 von 78
2 x bedankt
Beitrag verlinken
Zitat: MBodo 04.10.20, 14:08Zum zitierten BeitragMeiner Meinung wird dem Thema FM eine viel zu hohe Bedeutung eingeräumt. Ich hatte mit unserer Gruppe in den letzten sechs Jahren mehrere Fotoausstellungen mit ca. 30 - 60 Farbfotografien. Wir gehen für die Prints immer zum gleichen Ausbelichter und hatten bisher einen wirklich krassen Fall von Farbabweichung bei einer einzigen Fotografie, der wir auch trotz akribischer Recherche nicht auf die Spur gekommen sind. In unserer Gruppe kalibriert niemand seinen Monitor. Das ist für Profis ein wichtiges Thema, die mit Fotografie ihr Geld verdienen. Für Hobbyknipser wie mich(uns), absolut zu vernachlässigen. Und wenn das Rot in einem Print nicht richtig "knallt"... Kein Betrachter hat das in unseren Ausstellungen je bemängelt. Auch keine Profis, und die sind schon eine Spur kritischer als die, die nur wegen der leckeren Getränke erscheinen.Auch Hobbyknipser haben mitunter den Anspruch einen Print zu bekommen, der dem Monitorbild möglichst nahe kommt. Und ich habe ja an anderer Stelle schon geschrieben, daß Dienstleister oft noch kräftig Bearbeitung betreiben um zu vernünftigen Resultaten zu kommen.
Dieter Ruhe Dieter Ruhe Beitrag 14 von 78
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Zitat: Christian Gigan Weber 04.10.20, 07:23Zum zitierten BeitragZitat: Dieter Ruhe 03.10.20, 16:24Zum zitierten BeitragDenn meines Erachtens fängt ein solides Farbmanagement bereits am Auslöser der Kamera an.Das ist falsch. Ohne kalibrierten Monitor brauchst Du mit FM gar nicht erst anfangen.

Erst mal ...trotz all meiner Widerspenstigkeit ;-) ein Danke an Dich, Christian, und alle anderen, dass man sich auch mal ausführlicher über mehrere Tage hinweg unterhalten kann und nicht immer sofort liefern muss. Das ist nicht immer unbedingt selbstverständlich, denn anderswo isses oft so, wenn man zwei Tage zu spät postet, ist der Zug schon abgefahren.

In den meisten Fällen wird sRGB angefordert, ob Druck oder Digidatei für Fotowettbewerbe. Daher deckt man mit Voreinstellung sRGB den größten Einsatzbereich ab und man geht damit auf Nummer Sicher, zumindest als Amateurknipser. Deswegen habe ich durchgängig über alle Medien und Raw-Konverter- wie Bildsoftware hinweg sRGB eingestellt.

Außerdem ist ein falscher Weissabgleich farblich das grössere Problem als lückenhaftes Farbmanagement und wirkt sich stärker auf den Prints aus - wie ich beim Duplizieren diverser Gemälde meiner Frau am eigenen Leib erfahren mußte. Denn Laien wie sie kümmern sich noch nicht mal um einen ordnungsgemäßen Weissabgleich, sondern verlassen sich auf die Kameraautomatik. Erschwerend kam dazu, dass sie mir keine RAW´S lieferte und ich mich folglich nicht an den Zahlen der WB-Presets im RAW-Konverter orientieren konnte, sondern nach "Sicht" den WB nachregeln musste. Bis ich entnervt auch die Duplikation an sich selbst in die Hand nahm. Manchmal trifft es PS aber mit seiner Tonwertautomatik ganz gut bei der WB-Korrektur.


Zitat: Christian Gigan Weber 04.10.20, 07:23Zum zitierten BeitragIch möchte ja auch nicht irgendwie passende Ergebnisse, sondern solche die aussehen wie mein Monitorbild. Und gerade mit dem eigenen Drucker erziele ich perfekte Ergebnisse. Allerdings habe ich auch hier für jede Papier/Tinten Kombination ein eigenes Profil erstellt. Das ist deutlich aufwändiger und teurer als eine Monitorkalibrierung und ist von daher für die meisten Nutzer wahrscheinlich uninteressant.

Dass hauptsächlich Tinten, aber auch Drucker selbst qualitäts- und interpretationsbedingt(Treiber) unterschiedliche Ergebnisse liefern, ja, diese leidvolle Erfahrung habe ich auch bereits hinter mir. Lasst bloß die Finger weg von Billigtinten...absolute Katastrophe, die können Euch den ganzen Drucker bzw. dessen Druckdüsen verhunzen, ganz zu schweigen von den falschen Farben, die sie liefern. Selbst hochwertigere Tinten von Fremdherstellern konnten mich nie so recht überzeugen, weil sie ebenfalls bei ein und demselben Druckern zu unterschiedlichen Farben führten.

Das hieße aber in der Konsequenz, dass Farbkalibrierung zwecks Druckens überhaupt nur einen Sinn ergibt, wenn man es so macht wie Du, Christian, also sogar eigene Druckerprofile für jedes Gerät erstellt. Allerdings habe ich keine Ahnung, welche Dinge man dafür zusätzlich braucht. Ich weiss nur soviel, dass sich manche sogar in Photoshop einarbeiten und als eigenes Farbprofil abspeichern lassen, hängt aber vom Hersteller ab.

Wenn man dann aber Bilder speziell für den Druck entwickelt und nicht nur für die Bildschirm- oder Beameranzeige, fängt man eigentlich zweimal an bzw. müsste dann konsequenterweise auch zwei Tiff oder PSD-Dateien archivieren. Ein Aufwand an Speicherplatz und Arbeitszeit, den sicher die meisten Amateure scheuen.

Adobe RGB etwa macht meines Wissens nach nur Sinn, wenn man es gleich in der Kamera einstellt und durchgehend bis zur Druckausgabe beibehält. In sRGB(also schmalem Farbraum) fotografieren und dann grade mal bei Bedarf in Adobe RGB umwandeln bringt vermutlich ähnlich wenig wie eine 8-Tiff-Datei später in ein 16-Bit-Tiff umzuwandeln. Es ist wie beim Teppichbodenzuschnitt: man kann immer was abschneiden (in 8 Bit oder sRGB), aber einmal passiert, kann man nicht wieder zurück. Oder man arbeitet von vornherein zweigleisig, lichtet also in Adobe RGB ab und macht daraus zu reinen Vorführzwecken auf dem Bildschirm oder Beamer eine sRGB-Datei.

sRGB wurde ja eigentlich nur für eine bessere Bildschirmanzeige entwickelt, enthält allerdings nicht alle Druckerfarben. Vor Jahren hieß es mal, man solle auf jeden Fall jedes Foto (zusätzlich) als Adobe-RGB archivieren, denn zukünftige Entwicklungen bei der Bildoptimierung, bspw. Thema Künstliche Intelligenz, könnten daraus am meisten schöpfen. Aber der KI etwa von Luminar isses anscheinend völlig schnuppe. Wir werden sehen, was die Zukunft bereithält.


Zitat: Christian Gigan Weber 04.10.20, 07:23Zum zitierten BeitragZitat: Dieter Ruhe 03.10.20, 16:24Zum zitierten BeitragIch wage jetzt mal die steile These, dass wenn ein Bild korrekt belichtet ist, der Weissabgleich perfekt sitzt und man durchgängig im sRGB-Farbraum verbleibt, und das sowohl bei den Kameraeinstellungen wie auch später bei der Druckvorbereitung mit einem Bildbearbeitungsprogramm, wird man von den meisten Druckquellen passende Ergebnisse erhalten, sei es am heimatlichen Drucker oder bspw. bei Cewe oder Foto Mayer. Selbst wenn man keine spezielle Kalibrierung vornimmt, sondern nur darauf achtet, dass die Monitorhelligkeit einigermaßen passt.

Auch hier muß ich widersprechen. Auch wenn die Belichtung und der Weißabgleich nach Deinem Geschmack sind, hängt die korrekte Darstellung vom (kalibrierten) Monitor ab. Und natürlich werkelt jeder Dienstleister noch an den übermittelten Dateien herum, bis es einigermaßen paßt. Ich wähle da jegliche Bildoptimierung immer ab, weil ich weiß was ich an meinem, kalibrierten Monitor gemacht habe.


Ich lass´ trotzdem immer deren Optimierungstool drüber laufen, weil nicht nur Farbmanagement allein die Druckergebnisse zu beeinflussen scheint, sondern auch andere, technische Gegebenheiten sowie Qualitätsstandards vor Ort, denn trotz versprochener Standards fallen die Ergebnisse von Druckerei zu Druckerei unterschiedlich aus, wenn auch immer ganz passabel. Hängt ja allein schon vom Papier ab. Nur der Programmierer vor Ort kann dafür sorgen, dass Deine Fotodatei optimal an den Werkseinstellungen der Druckerei und an das verwendete bzw. bestellte Fotopapier angepasst wird, aber auch an den möglichen Kontrastumfang, den die Drucker zu leisten imstande sind. Deswegen glaube ich, Christian, dass Du hauptsächlich bei Deinem Heimdrucker von Deiner sorgfältigen Kalibrierung profitierst.


Zitat: Christian Gigan Weber 02.10.20, 13:36Zum zitierten Beitrag Alleine dieses Adobe Gamma ist ja eigentlich schon Knortz. Ich schlug aber auch einem guten Monitor beiliegende Software vor, die meistens ein hochwertigeres Tool für die Bildschirmkalibrierung bereithält.

Zitat: Knipser_Frank 04.10.20, 11:19Zum zitierten BeitragIst zumindest meine Meinung und derzeitige Vorgehensweise. Bücher zu kaufen finde ich am Anfang auch noch nicht so Sinnvoll, weil es Monate dauert bis man die 899 Seiten gelesen hat. Da würden wahscheinlich min 2 Monate vergehen bevor das erste Bild geknipst wird.

Ganz genauso wie Christian habe ich auch mit Dias angefangen, für eine kurze Zeit auch mit Negativfilm. Da stellten sich die ganzen Fragen noch nicht. Und ich frage mich, Christian, wenn Du gleich mit Digifotografie begonnen hättest, ob Du all den Aufwand wirklich von Anfang an betrieben hättest.

Ich hab´ auch einfach spontan begonnen, auch später, als ich auf Digital umstieg und mich den Fragen gewidmet, so wie sie anfielen. Teils auch empirisch durch Try und Error...und dann erst nachgelesen. Learnig by Doing bleibt dafür länger im Kopf haften. Meine Anleitung für Frank war auch nur als Erste Hilfe angedacht, für seine ersten Drucke am heimatlichen Drucker. Halt zum Einfühlen, wie stark Monitoranzeige, Bildbearbeitung, meistens ausgerichtet an der Anzeigehelligkeit des Monitors, und Druckausgabe interagieren.


Zitat: MBodo 04.10.20, 14:08Zum zitierten BeitragMeiner Meinung wird dem Thema FM eine viel zu hohe Bedeutung eingeräumt. Ich hatte mit unserer Gruppe in den letzten sechs Jahren mehrere Fotoausstellungen mit ca. 30 - 60 Farbfotografien. Wir gehen für die Prints immer zum gleichen Ausbelichter und hatten bisher einen wirklich krassen Fall von Farbabweichung bei einer einzigen Fotografie, der wir auch trotz akribischer Recherche nicht auf die Spur gekommen sind. In unserer Gruppe kalibriert niemand seinen Monitor. Das ist für Profis ein wichtiges Thema, die mit Fotografie ihr Geld verdienen. Für Hobbyknipser wie mich(uns), absolut zu vernachlässigen. Und wenn das Rot in einem Print nicht richtig "knallt"... Kein Betrachter hat das in unseren Ausstellungen je bemängelt. Auch keine Profis, und die sind schon eine Spur kritischer als die, die nur wegen der leckeren Getränke erscheinen.

Danke MBodo, so empfinde ich das meistens auch.
A.F. - Fotodesign A.F. - Fotodesign   Beitrag 15 von 78
2 x bedankt
Beitrag verlinken
2 haben hier was sinnvolles und korrektes geschrieben...
beim Rest stehen mir die (nicht vorhandenen) Haare zu Berge!!!
Diskutier doch mit!
Anmelden und kostenlos mitmachen.
Kostenlos mitmachen
Nach
oben