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kaigner79

Heimstudio einrichten

Zitat: kaigner79 30.05.25, 21:24ich möchte mir für zuhause ein mobiles Heimstudio zulegen. Hier gibt es soviele Möglichkeiten. Deshalb suche ihr hier bei euch den Rat.
Bereits vor Jahren habe ich mich von meinem 300 m² großen Studio gelöst. Portraits, Fotoaufnahmen von Produkten, die ich für verschiedene Magazine teste, mache ich in meiner "Schreibstube" oder meinem "Kino". Daher ist es eine mehr oder weniger mobile Einrichtung. Überdies buche ich mir Hotel-Suiten, Studios und andere Location, um über die beschränkten Aufnahmemöglichkeiten "zu Hause" hinaus arbeiten zu können. Zum Beispiel für Mode- oder sonstige PR/Werbeaufnahmen.

Daher kann ich deine mobilen Anforderungen gut nachvollziehen.

Ich habe mich bezüglich Portraits und Stills weitgehend von Blitzlichtanlagen verabschiedet. Lediglich wenn starkes Umgebungslicht absehbar ist, hole ich meine Hensel Studioblitze heraus.
Darüber hinaus habe ich festgestellt, dass die meisten Menschen ein kontinuierliches "Scheinwerferlicht" angenehmer empfinden, als kurzes grelles Blitzlicht.

Die LED-Lampen zeichnen sich durch ihre Farbtreue aus. Nicht nur 6500 Kelvin kann ich damit einstellen, sondern auch beliebige LED-Farben für Vorder- und Hintergrund.

Mit folgenden LED-Lampen habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht, da diese von Hand und via Smartphone-App steuerbar sind:
LED-Lampen von Neewer
https://www.amazon.de/dp/B0BHVHQ2SS?ref ... tle_1&th=1

Die Walimex pro Roll-up Hintergrund zum ausziehen ist für Portraits einfach großartig (auch mobil)
https://www.amazon.de/dp/B09WZ3WLV1?ref ... tle_1&th=1

Lampen und Roll-up-Hintergrund beanspruchen verpackt nur wenig Platz, und sie sind darüber hinaus gut zu transportieren.

Zitat: kaigner79 30.05.25, 21:24 Ist es technisch möglich z.b.: eine Walimex Softbox mit einem NEEWER Dauerlicht zu verwenden?
Das ist gar nicht zwingend nötig.
Du kannst Softbox-Folie/Stoff oder Diffusor-Papier/Folien für kleines Geld per laufendem Meter kaufen. Das nutze ich auch unterwegs. Via Klemmen werden diese Softbox-Folien vor die LED-Strahler gespannt. Das nimmt wenig Platz weg, und die Stärke der "Softbox"-Effekte kann man mit mehreren Lagen der Folie bestimmen.

Das erscheint alles zunächst einmal sehr provisorisch, funktioniert in der Praxis aber sehr gut und zielführend.
09.07.25, 16:02
Zitat: kaigner79 30.05.25, 21:24ich möchte mir für zuhause ein mobiles Heimstudio zulegen. Hier gibt es soviele Möglichkeiten. Deshalb suche ihr hier bei euch den Rat.
Bereits vor Jahren habe ich mich von meinem 300 m² großen Studio gelöst. Portraits, Fotoaufnahmen von Produkten, die ich für verschiedene Magazine teste, mache ich in meiner "Schreibstube" oder meinem "Kino". Daher ist es eine mehr oder weniger mobile Einrichtung. Überdies buche ich mir Hotel-Suiten, Studios und andere Location, um über die beschränkten Aufnahmemöglichkeiten "zu Hause" hinaus arbeiten zu können. Zum Beispiel für Mode- oder sonstige PR/Werbeaufnahmen.

Daher kann ich deine mobilen Anforderungen gut nachvollziehen.

Ich habe mich bezüglich Portraits und Stills weitgehend von Blitzlichtanlagen verabschiedet. Lediglich wenn starkes Umgebungslicht absehbar ist, hole ich meine Hensel Studioblitze heraus.
Darüber hinaus habe ich festgestellt, dass die meisten Menschen ein kontinuierliches "Scheinwerferlicht" angenehmer empfinden, als kurzes grelles Blitzlicht.

Die LED-Lampen zeichnen sich durch ihre Farbtreue aus. Nicht nur 6500 Kelvin kann ich damit einstellen, sondern auch beliebige LED-Farben für Vorder- und Hintergrund.

Mit folgenden LED-Lampen habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht, da diese von Hand und via Smartphone-App steuerbar sind:
LED-Lampen von Neewer
https://www.amazon.de/dp/B0BHVHQ2SS?ref ... tle_1&th=1

Die Walimex pro Roll-up Hintergrund zum ausziehen ist für Portraits einfach großartig (auch mobil)
https://www.amazon.de/dp/B09WZ3WLV1?ref ... tle_1&th=1

Lampen und Roll-up-Hintergrund beanspruchen verpackt nur wenig Platz, und sie sind darüber hinaus gut zu transportieren.

Zitat: kaigner79 30.05.25, 21:24 Ist es technisch möglich z.b.: eine Walimex Softbox mit einem NEEWER Dauerlicht zu verwenden?
Das ist gar nicht zwingend nötig.
Du kannst Softbox-Folie/Stoff oder Diffusor-Papier/Folien für kleines Geld per laufendem Meter kaufen. Das nutze ich auch unterwegs. Via Klemmen werden diese Softbox-Folien vor die LED-Strahler gespannt. Das nimmt wenig Platz weg, und die Stärke der "Softbox"-Effekte kann man mit mehreren Lagen der Folie bestimmen.

Das erscheint alles zunächst einmal sehr provisorisch, funktioniert in der Praxis aber sehr gut und zielführend.
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hollekubi

Monitor - schwere Entscheidung

28.05.25, 09:27
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Siegfried

LED Lampe für Macroaufnahmen

Zitat: Siegfried 19.04.09, 16:01Hallo,
wer hat Erfahrung mit LED-Taschenlampen in der Macrofotografie oder zum Aufhellen. Vor allem interessiert mich, welcher Typ keinen Farbstich hervorruft, bezw. wie die Kelvin Grade sind.

Viele Grüße
Siegfried


Ich würde mir da nicht den Kopf über teure, exotische Lichtquellen / LEDs zerbrechen ...

Nehm die, die Dir zur Verfügung steht ;-))

Fotografiere im RAW-Format und passe die Farbtemperatur / den Weißabgleich in Deinem Bearbeitungsprogram Deinem pers. Geschmack an.

Wenn Du es richtig professionell machen willst, fertigst Du eine Testaufnahme mit einer "richtigen" Graukarte an.

Ein nützliches Tool, sehr preiswert, ist zum Beispiel "Datacolor Spyder Checkr 24" (incl. Graukarte)
Kannst Du in Deiner Fototasche überall hin mitnehmen.
.
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Joan

Gimbal-Stabilisator

Ich habe mir vor einiger Zeit einen Gimbal zugelegt. Meine Erfahrungen sind unterschiedlich:

* Einerseits: er ist groß, schwer, unhandlich... wenn ich meine Fototasche packe, überlege ich dreimal, ob ich ihn wirklich mitnehmen bzw. aufs Stativ schrauben soll. Wenn ich längere Strecken zu Fuß zur Location zurückzulegen habe, wirkt er eher wie ein Klotz.
* Andererseits: wenn ich erstmal an meiner Location angekommen bin, der Gimbal sich auf dem Stativ befindet und ich die Kamera draufgeschraubt habe, bin ich jedes Mal aufs neue begeistert davon, wie butterweich sich die Kamera justieren lässt. Ich genieße das in solchen Momenten. Sehr sogar!

Kleine Anmerkung noch zur Frage, ob man den Bildstabilisator bei Verwendung eines Stativs / eines Gimbals ausschalten muss: um ehrlich zu sein, vergesse ich das regelmäßig (geht vielen anderen offenbar auch so) und schalte ihn erst später im Laufe der Fotosession ab. Wenn ich dann hinterher die Bilder am Computer vergleiche, habe ich ehrlich gesagt noch nie einen Unterschied festgestellt zwischen den Bildern, die mit und jenen, die ohne VR aufgenommen worden sind. Ob das ausschließlich an meinen schlechter werdenden Augen liegt, mag ich bezweifeln. Darüber hinaus gibt es Situationen, in denen das EINschalten des VR trotz Nutzung eines Stativs durchaus Sinn macht (z.B. bei starkem Wind oder Vibrationen, beispielsweise bei Langzeitbelichtungen im Freien, oder auch bei leichten Stativen, die minimale Bewegungen nicht vollständig eliminieren).
22.03.25, 10:34
Ich habe mir vor einiger Zeit einen Gimbal zugelegt. Meine Erfahrungen sind unterschiedlich:

* Einerseits: er ist groß, schwer, unhandlich... wenn ich meine Fototasche packe, überlege ich dreimal, ob ich ihn wirklich mitnehmen bzw. aufs Stativ schrauben soll. Wenn ich längere Strecken zu Fuß zur Location zurückzulegen habe, wirkt er eher wie ein Klotz.
* Andererseits: wenn ich erstmal an meiner Location angekommen bin, der Gimbal sich auf dem Stativ befindet und ich die Kamera draufgeschraubt habe, bin ich jedes Mal aufs neue begeistert davon, wie butterweich sich die Kamera justieren lässt. Ich genieße das in solchen Momenten. Sehr sogar!

Kleine Anmerkung noch zur Frage, ob man den Bildstabilisator bei Verwendung eines Stativs / eines Gimbals ausschalten muss: um ehrlich zu sein, vergesse ich das regelmäßig (geht vielen anderen offenbar auch so) und schalte ihn erst später im Laufe der Fotosession ab. Wenn ich dann hinterher die Bilder am Computer vergleiche, habe ich ehrlich gesagt noch nie einen Unterschied festgestellt zwischen den Bildern, die mit und jenen, die ohne VR aufgenommen worden sind. Ob das ausschließlich an meinen schlechter werdenden Augen liegt, mag ich bezweifeln. Darüber hinaus gibt es Situationen, in denen das EINschalten des VR trotz Nutzung eines Stativs durchaus Sinn macht (z.B. bei starkem Wind oder Vibrationen, beispielsweise bei Langzeitbelichtungen im Freien, oder auch bei leichten Stativen, die minimale Bewegungen nicht vollständig eliminieren).
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fotografina jbe

Empfehlungen/Erfahrungsbericht Canon RF Teleobjektiv

Ich habe mich, aufgrund Gewicht + Preis damals auch für das 100-400 5.6-8 IS USM entschieden. Für mich sind die Bilder okay. Meine Tierbilder bis zu der Schwanenparade sind fast alle mit diesem Objektiv entstanden. Dafür das es meine ersten Vogelbilder sind finde ich es gut, mit etwas mehr Übung kann man wahrscheinlich auch mehr herausholen. Mit der R6 hast du auch etwas mehr Unterstützung, ich glaube der AF ist schneller als bei meiner R und du hast ein Tieraugenfocus.
Manchmal wünschte ich mir schon etwas mehr Brennweite, aber andere Objektive sind schwerer und unhandlicher und ich denke für einen TK ist das RF 100-400mm f/5.6-8 IS USM zu lichtschwach.
Wie Manfred schon geschrieben hat, ausleihen und testen wäre die beste Variante.
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