Hilfestellung zur Hardware-Kalibrierung (BenQ SW270C)

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Baron Baron neu Beitrag 1 von 7
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Hallo Zusammen,

ich habe mir einen BenQ SW270C gekauft und habe diesen jetzt Hardware kalibriert. Aufgrund mangelnder Erfahrung bin ich mir allerdings unschlüssig, ob ich alles passend eingestellt habe und die Ergebnisse okay sind. Bei Recherchen bin ich auf dieses Forum gestoßen und freue mich schon auf das Stöbern hier.

Ich habe Bilder von den Palette Master Einstellungen angehängt sowie das Ergebniss, welche die Software ausspuckt.

Ich habe auch mit der nativen Spyder Software gemesen und die Ergebnisse angehängt.

Was sagen und raten die Profis?

Hier sind alle Bilder: https://1drv.ms/u/s!Ap1H-w9LECMLgokvkb7 ... A?e=RIMTOk
Michael B. Rehders Michael B. Rehders   Beitrag 2 von 7
1 x bedankt
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Das sieht insgesamt schon sehr gut aus.
Allerdings hast Du auf das native Panel des BenQ SW270C kalibriert, wenn ich das richtig sehe.
Das bedeutet: Du nutzt Software, die Color Management unterstützt?

Darüber hinaus würde ich die Leuchtdichte eher auf 120 cd/m² einstellen.
Die Delta E Werte für RGB und Graustufen sind alle im grünen Bereich. Werte unter Delta E 3,0 sind sehr gut. Deine Messungen liegen für RGB sogar unter 0,2!

Wichtig für Dich ist jetzt noch zu wissen: Du solltest fortan nur noch den Bildmodus "Kalibrierung 1" verwenden, weil Windows auf das erstellte ICC Profil zugreift.
Idealerweise legst du auf den Hotkey Puck auf die Taste 1 das "Kalibrierung 1" Preset. Damit kannst du direkt darauf zugreifen und musst nicht erst durch das ganze On-Screen-Menü navigieren, falls du aus versehen das Farbprofil wechselst.
Baron Baron neu Beitrag 3 von 7
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Hallo Michael,
danke für deine Antwort. Ich habe auf das native Panel kalibriert, weil ich diesen Tipp hier gesehen hatte https://www.youtube.com/watch?v=GjJb4-40KyM Deshlab stellte ich auch relativen statt absoluten Schwarzpunkt ein.

Sollte ich etwas anderes einstellen?

Ich nutze Photoshop und Lightroom. Drucken lasse ich bei Saal. Hierfür habe ich das Softproof Profil heruntergeladen. Ich nehme an, die Programme unterstützen Color Management?

Das mit dem Puck ist ein guter Tipp, vielen Dank!
Baron Baron neu Beitrag 4 von 7
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P. S.: Mein Bildschrim ist ja hardware-kalibriert. Liegt nicht eben davon der Vorteil darin, von Software unabhängig eine korrekte Farbdarstellung zu haben?
Hermann Klecker Hermann Klecker   Beitrag 5 von 7
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Sieht für mich erstmal gut aus.
Hermann Klecker Hermann Klecker   Beitrag 6 von 7
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Hast Du die BenQ-Software benutzt UND die von Datacolor? Oder mit datacolor nur gemessen und nicht kalibriert?
Hermann Klecker Hermann Klecker   Beitrag 7 von 7
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Zitat: Baron 06.07.20, 16:26Zum zitierten BeitragP. S.: Mein Bildschrim ist ja hardware-kalibriert. Liegt nicht eben davon der Vorteil darin, von Software unabhängig eine korrekte Farbdarstellung zu haben?

Die Softwarekalibrierung ist auch von Software unabhängig. :-)

Der Vorteil liegt darin, das die Grafikkarte ihren ganzen Farbraum an den Monitor senden kann und dort dann per Hardwaremapping der Kalibrierung entsprechend gemappt wird.

Bei der Softwarekalibrierung wird das Profil in der Grafikkarte hinterlegt. Das führt in der Konsequenz dazu, dass die effektive Anzahl diskreter Farbwerte reduziert wird. Die Karte kann dann weniger unterschiedliche Farbwerte an den Bildschirm senden.

Das mag in Grenzbereichen vielleicht signifikant sein. Für Fotografen eher nicht. Für Web- und Softwaredesigner ist das tatsächlich signifikant, da sich die Softwarekalibrierung auch auf Screenshots auswirken kann, Hardwarekalibrierung allerdings nicht. D.h. dass Tools wie ein Colour-Picker eben nicht den originalen Farbton abgreifen, den eine Software an die Grafikkarte sendet.
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