Canon EF 50mm 1:1,8 STM vs. Sigma 18-200mm 1:3,5-6.3 II DC

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Mönchengladbacher Mönchengladbacher Beitrag 1 von 11
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Hallo an die Gemeinde!

Ich verwende für Landschaftsfotografie, aber auch im Moment zb für Pilze, Herbstlaub, Gräser etc oft das Sigma Zoom 18-200 mm 1:3,5-6.3 an einer alten Canon 50d, bzw auch 7 d. Ich drucke mit dem Tintenstrahler auf DINA A4 aus.
Jetzt bin ich von der Schärfe der Sigma Optik nicht immer begeistert. Ok, dafür hat sie auch einen weiten Bereich. Jetzt überlege ich das original Canon EF 50mm 1:1,8 STM anzuschaffen. Es ist ja eine Festbrennweite, wenn auch ohne Stabi ( was auch ok wäre).
Hat jemand Erfahrung, ob ich mit dem festen 50mm bei Landschaftaufnahmen bzw Naturaufnahmen ( Pilze) etc. mit mehr Schärfe rechnen kann?
Wenn ich mit dem Sigma arbeite, versuche ich im ISO-Bereich 100 bis maximal 400 zu bleiben und probiere schon alle Blendenstufen aus um die Schärfe zu beeinflussen.
Also was meint ihr, könnte ich mit dem Canon 50mm mehr Schärfe rauskitzeln??

Gruß Volker vom Niederrhein.
WolfgangKI WolfgangKI   Beitrag 2 von 11
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Ja, die Festbrennweiten liefern durch ihre höhere Lichtstärke ein schärferes Bild. Bei guten Lichtverhältnissen kommst Du locker auf 1/1000 sek und noch kürzer. Das sieht man an den Aufnahmen deutlich

Es gibt gute Nahlinsen die Du auf das Objektiv Schrauben kannst, das erweitert den Nahbereich erheblich..

Ich würde Dir auch eine Lichtstärke 1:1,4 empfehlen. Ich habe zwar kein Canon, aber viel Erfahrung mit lichtstarken Festbrennweiten.

Dieses Zoom 18-200 ist zwar nicht schlecht, aber auch nicht richtig gut..

liebe Gruesse

WolfgangKI
Photonenbändiger Photonenbändiger Beitrag 3 von 11
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Zitat: WolfgangKI 18.10.19, 00:33Zum zitierten BeitragJa, die Festbrennweiten liefern durch ihre höhere Lichtstärke ein schärferes Bild.

aha! das höre ich nach über 30 jahren fotografie zum ersten mal! was bitte hat eine hohe lichtstärke denn mit einem schärferen bild zu tun? dann müsste mein 24-70/4.0 eine üble gurke sein. richtig ist: man kann grob sagen, dass eine FB besser abbildet, als ein zoom. aber das ist nicht zwingend. ich kenne zooms, da würde man keinen unterschied zu einer FB feststellen. und ich kenne sogar FBen, die sind schlechter, als ein zoom.

Zitat: WolfgangKI 18.10.19, 00:33Zum zitierten BeitragBei guten Lichtverhältnissen kommst Du locker auf 1/1000 sek und noch kürzer.

hä? die belichtungszeit hängt doch von vielen einflussgrößen ab! iso, arbeitsblende, lichtmenge, motivhelligkeit usw. eine kurze verschlusszeit ist kein garant für scharfe bilder. das kommt auch auf die statik des motivs an, stativeinsatz usw. deiner logik zufolge, müßte man ja immer eine zeit von 1/8000 anstreben. sorry, hatte ich in 30 jahren nicht. ich glaub 1/6400 war mal das kürzeste. und zu blöd: dieses bild ist unscharf! (fliegender singvogel)

Zitat: WolfgangKI 18.10.19, 00:33Zum zitierten BeitragEs gibt gute Nahlinsen die Du auf das Objektiv Schrauben kannst

toller tipp! die dinger sind fast genau so teuer, wie ein makroobjektiv! jedenfalls die richtig guten achromaten. warum wohl? weil es, wie alles, was man vor die frontlinse schrauben kann, ein eingriff in eine bestehende optische rechnung darstellt. sowas ist immer verlustbehaftet. merke: wer entsprechende abbildungsmaßstäbe bis 1:1 erreichen will und qualität anstrebt, der wird sich ein makroobjektiv zulegen, die wahrlich nicht die welle kosten.

Zitat: WolfgangKI 18.10.19, 00:33Zum zitierten BeitragIch würde Dir auch eine Lichtstärke 1:1,4 empfehlen.

und dann? schrumpft der schärfenbereich noch mehr. auch im makrobereich sollte man abblenden, wenn man die stacktechnik nicht beherrscht.

Zitat: WolfgangKI 18.10.19, 00:33Zum zitierten BeitragDieses Zoom 18-200 ist zwar nicht schlecht, aber auch nicht richtig gut..

nicht schlecht? ich kenne kein weitgespreiztes objektiv, welches nicht schlecht. die meisten sind einfach nur grottig.

fazit: selten habe ich in den letzten jahren in einem, noch dazu so kurzen beitrag so viel mist lesen müssen!

@TO: grundsätzlich kann man mit einem 50mm objektiv sowas machen, was du vor hast. wenn größere abbildungsmaßstäbe erforderlich werden sollten, geht immer noch ein 12mm zwischenring. die kosten nicht die welt. habe ich manchmal auch im einsatz, selbst mit makroobjektiv. ansonsten würde ich zu einem makroobjektiv raten. sollten die standardmäßigen 90-100/2.8er von der brennweite zu lang sein, dann nimm ein ef-s 60mm/2.8. geht nur keine schelle dran - für mich ein no go. egal, was du nimmst: wenn du im einsatz alles richtig machst, dann wirst du dich erstmal vor dem bildschirm erschrecken, was es heißt, ein scharfes bild gemacht zu haben und nutzt fortan dein 18-200 als briefbeschwerer.
WolfgangKI WolfgangKI   Beitrag 4 von 11
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Warum so pampig? kann es sein dass Du Dich leicht im Ton vergreifst? Sorry, ich will mich hier nicht rumstreiten..

Ich fotografiere auch schon über 40 Jahre..
Photonenbändiger Photonenbändiger Beitrag 5 von 11
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Zitat: WolfgangKI 18.10.19, 19:05Zum zitierten Beitragkann es sein dass Du Dich leicht im Ton vergreifst?

nein.

Zitat: WolfgangKI 18.10.19, 19:05Zum zitierten BeitragIch fotografiere auch schon über 40 Jahre..

das bedeutet gar nichts! und schließt falsches denken nicht aus.
K.G.Wünsch K.G.Wünsch Beitrag 6 von 11
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Die Festbrennweite wird Dir bei Deinen genannte Motiven nicht viel bringen. Es wäre viel besser gewesen die Gurke von 18-200mm im Laden zu lassen und statt dessen eines der Doppelzoomkits aus 18-55 (mit Bildstabilisator) und 55-250mm (egal welche Version) zu kaufen, die sind optisch gut. Dann noch ein brauchbares Stativ und damit umgehen lernen... Ein 50mm f/1.8 ist ganz nett zum rumspielen mit geringer Schärfentiefe, nur das Objektiv passt weder für Makro, Nahaufnahmen noch Landschaft!
Mönchengladbacher Mönchengladbacher Beitrag 7 von 11
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Hallo nochmal!

Also ich wollte hier keinen Krieg anfangen :-), nur mal nachfragen, wie ich schärfere Bilder machen kann. Ich denke ich versuch es jetzt mal tatsächlich mit der Festbrennweite Canon EF 50mm 1:8 STM, vieleicht hohl ich mir danach noch das Canon 55-250 mm von dem hier die Rede war. Nebenbei: ich hatte als Junge mal eine analoge Voigtländer VSL1 mit M42 Schraubgewinde 24x23 mm Filmkamera. Die war zwar primitiv, aber die hatte eine wirklich saugute Optik, ohne Quatsch. Das war ein 50 mm 7-Linser, mehrfachvergütet, ich glaube Colour-Ultron hies diese Linse. Ich habe damit Dias gemacht und analoge Farbnegative, die waren sowas von scharf und farbecht, davon kann das Sigma nur träumen! Leider hat es aber keinen Zweck die alte Canon 7d zu
machen machen
TLK TLK   Beitrag 8 von 11
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Denke für Motive wieZitat: Mönchengladbacher 17.10.19, 23:44Zum zitierten Beitrag... Pilze, Herbstlaub, Gräser etc. ...
... Naturaufnahmen ( Pilze)...
auch über ein Makroobjektiv nach.
Falls es Unklarheiten gibt, was damit gemeint ist, so kannst Du das z.B. auf https://www.andreashurni.ch/makro/makroobjektive.htm nachlesen... ;)
Kasimirs Pfotogravieh Kasimirs Pfotogravieh Beitrag 9 von 11
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Ob 50mm Brennweite für deine Ambitionen in puncto Bildwinkel passen, kannst du einfach und ohne Ausgaben ausprobieren: Stell an deinem Suppenzoom 50mm ein, bevor du durch den Sucher schaust. Wenn du häufig das siehst, was du festhalten willst, dann kauf dir das Objektiv. Wenn nicht, dann drehe am Zoomring, bis es dir gefällt und merke dir die Brennweite. Irgendwann wirst du feststellen, was du am häufigsten nutzt. Mit einem Objektiv dieser Brennweite hast du dann den meisten Spaß.
2wheel 2wheel Beitrag 10 von 11
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Also die 50er hat eine Naheinstellgrenze von ca. 35 cm, da lässt sich ausser Käfer etc. schon einiges an Detail aus der Natur darstellen .......

Unabhängig davon ist die Verwendung eines lichtstarken 50ers an gerade an APS-C schon wörtlich genommen sehr erhellend. Der Blick durch den Sucher wird allein durch die Lichtstärke schon besser.

Die optische Qualität ist trotz des kleinen Einstiegspreises recht gut .....
FBothe FBothe   Beitrag 11 von 11
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Zitat: Mönchengladbacher 17.10.19, 23:44Zum zitierten BeitragHat jemand Erfahrung, ob ich mit dem festen 50mm bei Landschaftaufnahmen bzw Naturaufnahmen ( Pilze) etc. mit mehr Schärfe rechnen kann?

Gegenüber dem 18-200er Suppenzoom bei 50mm Brennweite - auf (fast) jeden Fall. Das 50er ist allein bei Offenblende etwas weich. Bei Blende f4 bis f5,6 bildet es allerdings sehr scharf ab, wenn die anderen Parameter passen.

Zitat: K.G.Wünsch 18.10.19, 20:39Zum zitierten BeitragEin 50mm f/1.8 ist ganz nett zum rumspielen mit geringer Schärfentiefe, nur das Objektiv passt weder für Makro, Nahaufnahmen noch Landschaft!

Kann sein, muss aber nicht. Man schränkt sich damit eben sehr ein in Sachen Brennweite.
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