27" Monitor zur Bildbearbeitung, 4K vs WQHD

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fotowa fotowa Beitrag 1 von 10
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Ich würde hier gerne 2 Fragen behandeln und hoffe auf zahlreiche Unterstützung. ;)

Anwendung: 75% Bildbearbeitung mit LR und PS, 20% Videoschnitt (4k) mit Davinci Resolve, 5% Office
Vorgaben: 27", sRGB 100%, AdobeRGB 99% Abdeckung, Hardware Kalibrierung, Preisgrenze 1000€

1.Frage:
Muss es ein 4k Bildschirm sein, oder tut es auch ein WQHD?

2.Frage:
Welchen Monitor würdet ihr empfehlen, bzw. welche Erfahrungen habt ihr damit?
Meine Favoriten aktuell wären EIZO CS2731, NEC PA271Q, BenQ SW270C, PV270 oder SW271 (4k)

Lieben Dank
Winfried
fotowa fotowa Beitrag 2 von 10
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Mittlerweile sind schon ein paar Modelle ausgeschieden. Die Entscheidung muss nun zwischen den beiden
EIZO CS2731 vs BenQ SW270C
gefällt werden.
A.F. - Fotodesign A.F. - Fotodesign   Beitrag 3 von 10
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da bleibt ganz klar nur einer übrig...
Der Eizo!


den Benq hatte ich zum Testen besser gesagt 4 davon
weil 3 schon nach kurzer Zeit nicht mehr Farbtreu wahren
soll heißen sich zum Teil Bereiche des Bildschirms Gelb und/oder Blaustichig zeigten
und wie man so liest ist das eher die Regel als die Ausnahme.

ich selbst benutze inzwischen einen Eizo CG2730
fotowa fotowa Beitrag 4 von 10
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Lieben Dank! Ich habe mir den Eizo schon geholt. Bis jetzt macht er ein gutes Bild!
A.F. - Fotodesign A.F. - Fotodesign   Beitrag 5 von 10
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na dann würd ich mal sagen alles richtig gemacht
viel Spaß mit dem neuen Monitor
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 6 von 10
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Gute Entscheidung - ich habe den Vorgänger CS2730 und bin damit top zufrieden. Insbesondere für Brillenträger sind die preiswerteren Varianten von BenQ usw. ungeeignet, da die vertikalen Linien und Kanten des Motivs, sehr stark mit blauen und roten parallelverlaufenden Linien durch das "Wide-Garmut Panel" verzeichnet werden. Der Eizo und der Apple-Monitor sind die einzigen Geräte die ich kenne, die diesen Effekt nicht zeigen.

Wenn Du Kalibrieren musst, nutze die Lizenz des Colornavigators, die bereits im Monitor enthalten ist. Einfacher kann man den Umgang mit Farbprofilen nicht machen. Eizo bietet als Colorimeter den EX4 an, welcher ein OEM-Spider ist. Seine Vorgänger waren beim Kalibrieren sehr langsam. Der EX3 brauchte für ein Profil etwa 30-35min und dies dauerte mir zulange.
Ich habe einen "X-rite i1" angeschafft, der für ein Profil nur etwa 5-7 min braucht. Der Colornavigator funktioniert tadellos damit und bei so kurzen Kalibriervorgängen macht man sie dann auch, wenn sie notwendig werden.

Viel Spass mit dem EIZO
luisa90 luisa90 Beitrag 7 von 10
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Hallo :)
ich habe schon einen guten Monitor zuhause aber da ich gerne auch mal bei meinen Eltern bisschen was machen und ihre Bilder aufhübschen und so, und der monitor dort ist....ich würde sagen Banane oder antik.
Meine Mutter hat mit jetzt diesen Artikel hier geschickt und gefragt ob einer davon was wäre (ich liste die modelle unten gleich nochmal auf): https://www.technikhiwi.de/27-zoll-moni ... ll_Monitor
Samsung C27F396F
Acer G276HLLBIDX
BenQ GL2760H
HP 27f
Ist da einer dabei der auch zur anständigen Bildbearbeitung taugen würde oder sollte ich ihr das lieber ganz ausreden?
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 8 von 10
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@luisa90:
In diesem Thread ging es um Wide-Garmut Type mit 4K / 2K Auflösung, 30Bit Farbtiefe und Hardware-Kalibrierbarkeit.
Soweit ich sehen kann, sind die vorgeschlagenen Geräte, ganz normale PC-Monitore. Jedes dieser Geräte ist mehr oder weniger geeignet. Was man unter geeignet versteht, ist sehr relativ denn es hängt stark davon ab, welchen Anspruch man an das Gerät stellt. Anzeigen werden alle Monitore die Bilder - irgendwie. Will man die Bilder mal Drucken lassen, wird es allerdings schwierig.
Beispiel - ein Bild auf deinem Smartphone dargestellt, wird auf meinem Monitor anders aussehen und auf einem anderen Gerät wiederum anders. Der Druck unterscheidet sich wiederum von dem Bild, dass du bearbeitet hast.

Warum werden die Farben so unterschiedlich dargestellt? Weil die Farbwiedergabe auf den normalen Monitoren keiner Referenz folgen. Die Farbwiedergabe bei normalen Monitoren ist beschränkt und nicht alle notwendigen Farben sind darstellbar. Die Ausleuchtung der Monitorfläche ist bei normalen Monitoren nicht homogen - man hat also eine ungleichmäßige Ausleuchtung, was zusätzlich zu fleckiger Darstellung führt. Und das schlimmste ist, dass normale Monitore über einen sehr hohen Blauanteil verfügen, was die Augen auf Dauer schädigt.

Die Wide-Garmut Monitore weisen alle diese Nachteile nicht auf. Die Apple Retina Displays sind ebenfalls von sehr hoher Qualität.
Wenn es also um professionelle Bildbearbeitung geht, kommt man an solchen Geräten nicht vorbei.
Farbmanagement - die angeführten Aspekte sind nur eine Untermenge von dem, was es noch beschreibt, füllt Bücher.
Solange man nicht Drucken will, ist alles nur eine Frage des Anspruchs. Will man die Bilder/Fotos drucken lassen, ist es kaum möglich, das Ergebnis zu bestimmen. Wenn es halbwegs passt, ist dies Glückssache.

Verstehst du nun, dass der "Monitor" nur ein Teil des Ganzen ist und man Monitore zur Bildbearbeitung nach ganz anderen Kriterien auswählt, als nur nach dem Preis oder Marke?

Ich kann nicht mal mit gutem Gewissen eine einfachere Lösung empfehlen, weil Diese einfach zu schlecht sind und unzuverlässig sind.
Und um noch einen obendrauf zu setzten - Ein "Apple iMac mit 27" Retina Display" ist günstiger als ein vergleichbarer Eizo Wide-Garmut Monitor.
der o.g. Eizo CS2731 ist der günstigste Eizo mit 27" und liegt bei €1000.- und die ggf. notwendige Grafikkarte mit 10Bit pro Farbkanal, liegt bei rund 150 Euro. Zum Kalibrieren des Monitors braucht man noch ein Colorimeter
was zwischen 80-150 Euro liegt. Die Software und Lizenz für die Kalibriersoftware ist bei Eizo inbegriffen.

Dies, was ich nun zusammengefasst habe, kostet in Summe etwas 1300 Euro. Es geht auch günstiger, wenn man statt Eizo auf BenQ, LQ usw. setzt. Man spart etwa 200 Euro, hat aber keine Lizenz für das Kolorimeter.
Meiner Erfahrung nach sind dieses Lösungen ohne wirkliche Ersparnis, halbherzig und man ärgert sich über die Kleinigkeiten. Eizo ist kompromisslos und eigentlich immer eine gute Wahl.

Würde ein 24" Monitor wie der EIZO ColorEdge CS2420 nicht ausreichen? Der ist erheblich günstiger...

Nun musst du entscheiden, ob all dies lohnenswert ist um nur ein paar Bilder zu entwickeln.
Michael B. Rehders Michael B. Rehders   Beitrag 9 von 10
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Zitat: Jupp Kaltofen 18.09.20, 23:03Zum zitierten Beitrag Es geht auch günstiger, wenn man statt Eizo auf BenQ, LQ usw. setzt. Man spart etwa 200 Euro, hat aber keine Lizenz für das Kolorimeter.
Ich weiß jetzt nicht, wie das bei LG aussieht.
Die BenQ PhotoVue-Serie unterstützt die gängigen Messsensoren.
Dafür braucht man nur "Palette Master Element" von der Produktseite seines Monitors herunterzuladen. Die Software ist kostenlos, und die Hardwarekalibrierung kann beispielsweise mit den Spyder 5, Spyder X, i1Display Pro und i1Pro2 durchgeführt werden.
Die Sensoren sind Plug & Play einsetzbar.
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 10 von 10
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Ich will jetzt auch keine Dauerdebatte um eines Monitors machen, der sowieso nie angeschafft wird. Über Farbmanagement wurde schon so viel geschrieben - das sollte wohl reichen.
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