Erfahrungen mit Rhode Video Stereo Mic für Blitzschuh?

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Lichtmaler Köln Lichtmaler Köln Beitrag 1 von 10
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Hallo zusammen,

mich würde interessieren, welche vor und Nachteile Ihr an dem Rhode Stereo Video Mic für Blitzschuh seht?

Bei mir stellt sich die Frage nach dem Micro wie folgt:
- Internes der Cam: zu schlechte Quali
- externe Micros meines Voice Recorders Olympus LS-11 verwenden?
- oder aber Ton über Rhode Stereo Video Mic aufnehmen und im Voice Recorder speichern?

Was ist wohl eher zu empfehlen?

Danke vorab und Grüße vom Lichtmaler aus Köln.
Der Fotofutzi Der Fotofutzi Beitrag 2 von 10
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Teste das, was Du eh schon hast (Recorder) doch mal aus.
Wenn dir das zu schlecht ist, dann online das Mic bestellen, testen und bei unzureichender Leistung/Verbesserung zurücksenden ... dafür ist das Rückgaberecht/Fernabsatz ja da - damit man Fehlkäufe nicht ungesehen tätigen muss.
der gelbe Fisch der gelbe Fisch   Beitrag 3 von 10
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Wir wissen ja nicht, welche Töne Du aufnehmen willst.

Mach es aber am besten zuerst mal mit den Mikros Deines LS-11.
Das Rode kann hier und da etwas mehr, aber Du läufst auch eher Gefahr, Dir den Ton zu verhunzen.

Gruß Michael
Martin John Martin John Beitrag 4 von 10
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Das Rhode ist schon ganz schick - aber man bekommt im Zweifelsfall auch die Eigengeräusche der Kamera mit auf die Tonspur. Wenn du ein Punkkonzert filmen willst, dürfte das durch die hohe Grundlautstärke nicht weiter auffallen – willst du nur die Atmo in einer eher ruhigen Gegend kann dir das Rhode alles versauen.

Das wird aber bei anderen Mics nicht deutlich anders sein, so lange sie direkt auf der Kamera positioniert sind.

Äh … Moment

sorry, ich lese gerade erst, dass du mit dem Rhode nicht in den Audio-Kameraeingang willst, sondern in den externen Recorder.

Wenn dem wirklich so ist (warum auch immer), würde auf ein Mikro verzichten, dass direkt auf der Kamera positioniert wird (Grund: siehe Oben).
der gelbe Fisch der gelbe Fisch   Beitrag 5 von 10
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Für Punkkonzerte und Ähnliches ist das Rode m.E. nicht pegelfest genug.
Alphachannel Alphachannel Beitrag 6 von 10
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Das Olympusgerät scheint doch brauchbar zu sein.
Die eingebauten Konmdensatormikrophone sind recht ordentlich und ich würde auf alle Fälle manuell einpegeln.
Es gibt auch einen Blitzschuhadapter, mit dem man das Olympus auf die Cam bringt, wenn gewollt.

Ein Klatscher in die Hände, gefilmt von Cam und gleichzeitig mit dem Olympus recordet als Syncsignal und schon hat man beide Spuren im Nu im Schnittprogramm der Wahl übereinander.
Lichtmaler Köln Lichtmaler Köln Beitrag 7 von 10
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Hallo zusammen,

danke erst einmal für die zahlreichen Beiträge. Ich glaube für vernünftigen Ton sollte ich schon den Ton getrennt vom Bild aufnehmen und das Micro etwas von der Cam weg halten.

Dann ist nur die Frage, was eben besser ist, das Rhode an den externen Recorder, oder nur den Recorder mit seinen 2 Dopppelnieren?

Danke vorab und Grüße vom Lichtmaler aus Köln.
Alphachannel Alphachannel Beitrag 8 von 10
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Ich bin Tontechniker und habe beim Film eine Zeit lang den Ton gemacht. Was beim Rode ein Nachteil sein könnte ist je nach Zweck der Aufnahme die Hypernierencharakteristik. Ein eigener Mann für den Ton wäre bei einer Produktion empfehlenswert (Stichwort angeln) und manche Aufnahmen müssen durch zusätzliche Aufnahme von Atmogeräuschen ergänzt werden, da das Mikro sehr gerichtet arbeitet.
Lichtmaler Köln Lichtmaler Köln Beitrag 9 von 10
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Wow, das nenn ich eine Spezi-Antwort! Vielen Dank erst einmal.
Was würdest Du zur Charakteristik der beiden eingebauten Micros des Recorders Olympus LS-11 sagen? Würde es sich evtl. lohnen diesen direkt an einer Tonangel zu befestigen? Also statt des Rhode Mics?

Danke vorab und Grüße vom Lichtmaler aus Köln.
Alphachannel Alphachannel Beitrag 10 von 10
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Um welche Aufnahmesituationen geht es Dir?

Bei Dialogen nutzt man schon sehr gerichtete Mikrophone, wie jetzt zum Beispiel das Rode Videomike, nur daß man in diesen Fällen ein Monoversion nutzt, welche der Tontechniker mit der Angel immer zur sprechenden Person dreht. Das geht ganz bequem, wenn man die Angel in einer Hand hält und das Ende in der Hüfte abstützt. Dann braucht man nur mit der haltenden Hand an der Angel zu drehen und man hat immer eine Hand frei. In diesem Fall muss der Tontechniker nach dem Dreh meist noch etwas Zeit an der Location verbringen, weil man noch Atmogeräusche braucht, sonst klingt die Aufnahme mit einem sehr gerichtetetn Mikro zu clean.

Wenn es Dir also um Dialoge geht, kauf Dir ein gerichtetes Monomikrophon und nutze Deinen Recorder für Atmos. So wirds beim Film auch gemacht.

Die beiden eingebauten Mikrophone haben eine Nierencharakteristik, wie ich es überblicke?
Man kann den Rekorder schon an einer Angel nutzen und hat mit dieser Lösung einer etwas allroundfähigere Lösung, bei der die Atmogeräusche gleich mit aufgenommen werden. Wenn Du den Rekorder schon besitzt, würde ich es einfach ausprobieren, ob Dir das Ergebniss zusagt. Die Aufnahmequalität mit den internen Mikrophonen dürfte auf alle Fälle ausreichen.

Ein gerichteteres Mikro bringt Dir nur mehr Trennung von den Atmos, was eben zur Sprachverständlichkeit beiträgt, aber ansonsten keine Vorteile, sondern einen höheren Aufwand zur Folge hat.



Nachricht bearbeitet (21:30)
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