CVM-VM10II als gutes Anfängermikrofon?

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Aaron Lier Aaron Lier Beitrag 1 von 5
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Hallo liebe Community,

ich habe heute mit meiner D7200 ein Video innerhalb einer Blumenwiese gemacht, in der zahllose Bienen und Hummeln umherschwirrten - wunderschön :) Die Videoqualität der D7200 ist schon ganz ok (man ist heutzutage natürlich besseres gewohnt), aber die Soundqualität ist eher schlecht, als recht. Man kann die Bienen zwar mehr oder weniger Summen hören, aber klarer Sound ist was anderes...
Habe mir die Kamera auch eher zum Fotografieren, als zum Filmen gekauft, aber ich würde doch gerne hin und wieder ein bisschen mit der Videofunktion experimentieren.
Da man mich auf dem Video sowohl atmen und an der Kamera herumfummeln hört, als auch Grundrauschen und Winrauschen vernehmen kann, würde ich mir nun gerne ein kleines externes Mikrofon zulegen. Das muss jetzt kein High-End Mikrofon sein, aber es sollte relativ solide Qualität abliefern.
Meine Idee ist - im Fall der Bienenwiese - dieses externe Mikrofon auf ein zweites Stativ ein paar Meter von mir entfernt zu plazieren. Habe ein bisschen rumgegoogelt, und würde gerne erstmal nicht sooo viel ausgeben wollen. Klar, Qualität hat immer ihren Preis, aber ich weiß bei Mikrofonen noch gar nicht Bescheid...
Was meint ihr dazu, wenn ich das CVM-VM10II mit hilfe dieses Adapters auf ein Stativ in der Bienenwiese stelle? Wird man die Bienen dann gut und klar hören können, oder muss ich deutlich tiefer in die Tasche greifen?

https://www.amazon.de/gp/product/B0748C ... _qh_dp_hza

gibt's auch mit ein paar Wochen Wartezeit und 15€ billiger aus China: https://www.ebay.de/itm/Comica-CVM-VM10 ... SwabJc73p4

Und hier ein möglicher Adapter für's Stativ: https://www.ebay.de/itm/Blitzschuh-Adap ... m1851#rwid

freue mich auf Vorschläge :)
Markus Hack Markus Hack Beitrag 2 von 5
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Mit dem gewählten Mikrofon wirst du die Tonqualität sicher steigern können, aber die beschriebene Erwartung an die Qualität erreicht man damit nicht. Das liegt nicht am Mikrofon, sondern an der Physik. Ein Mikrofon muss so nahe wie möglich an die Schallquelle ran, da es keine Äquivalent zum Teleobjektiv bei den Mikrofonen gibt.

Da es sich bei dir nach Naturfilm anhört würde hier sicher schon ein Verlängerungskabel für das Mikrofon viel helfen. Nicht zu vergessen ein separates Stativ, bzw. Befestigungsklemmen für das Mikrofon. Zu beachten ist auch, dass man für den Ton die Szene immer etwas länger laufen lässt, um im Schnitt einen durchgängigen Sound zu haben.
Baturalp Baturalp Beitrag 3 von 5
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Wenn ich das richtig gesehen habe, ist das ein Mikrofon mit Richtcharakteristik, bedeutet, es nimmt nur Geräusche auf, die sich in einem engen Kreis abspielen, ähnlich einem Teleobjektiv mit 600mm, deshalb nennt man es Richtmikrofon. Was du eher brauchst,wäre eines mit Nierencharakteristik, dessen Kreis einer Niere gleicht und mehr an Schallquelle aufnimmt, vergleichbar mit einem 50mm Objektiv (im Vergleich mit einem 600mm). Damit könnte man einen "weiteren Kreis" einfangen, Bienen bleiben nicht unbedingt lange an einem Ort. Zumindest für diese Situation wäre es eher das Richtge. Eine andere Möglichkeit wäre ein Fieldrecorder.
Schau mal bei Musikhaus Thomann, da gibt es immens viel an Musikequipment, auch Mikros, die du brauchen/einsetzen könntest. Du kannst dich auch von den Jungs beraten lassen.
Baturalp Baturalp Beitrag 4 von 5
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Vllt sowas https://www.thomann.de/de/zoom_h1n.htm
Markus Hack Markus Hack Beitrag 5 von 5
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Ein Richtmikrofon ist kein Teleobjektiv!

Es stellt sich auch die Frage wie viel Aufwand man treiben möchte. In Richtmikrofon in einem Windkorb, an einem Fieldrekorder ist sicher das Richtige für richtig guten Ton, aber so etwas ist dann schon eher etwas für ein Zwei-Mann-Team. Wobei sich der zweite Mensch richtig gut in den Ton einarbeiten muss. Vom finanziellen Aufwand ganz abgesehen.

Die Analogie Richtmikro ist wie ein Teleobjektiv passt nicht ganz. Klar wird der erfasste Tonbereich im wesentliche auf das Geschehen vor dem Mikro beschränkt. Die Physik bleibt aber gleich, dass ein Mikrofon so nah wie möglich ans Geschehen ran muss, sonst geht das Summen der Bienen im Rauschen der Aufnahme unter.

Persönlich nutze ich die Kombination aus Fieldrekorder und einem Richtmikrofon an einer Tonangel im Windkorb. Angefangen habe ich mit einem Zoom H4n. Wichtig ist die Möglichkeit "richtige" Mikrofone über XLR-Stecker anschließen zu können (https://www.thomann.de/de/zoom_h4n_pro.htm). Wenn man sich ordentlich einarbeitet ist das ein weites und interessantes Feld.
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