Systemkamera gesucht

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Steffen Hammerle Steffen Hammerle neu Beitrag 1 von 39
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Hi zusammen,

ich habe bisher nur mit dem Smartphone Fotografiert und suche nun für meine nächste Reise nach einer richtigen Kamera, welche möglichst kompakt ist. Jedoch möchte ich keine "Digicam" mit festem Objektiv"
Meine Hauptmotive werden voraussichtlich die klassischen Reisemotive sein. (Landschaft, Gebäude/Sehenswürdigkeiten, Tiere in freier Wildbahn und evtl. im Zoo)
Eine engere Auswahl habe ich noch nicht getroffen, habe jedoch öfter gelesen, dass die Sony alpha 6000 ganz gut sein soll. Auch befindet sie sich im Kostenrahmen, da ich für den Body nicht allzu viel ausgeben wollte, da so ein zusätzliches Objektiv ja auch ins Geld gehen kann.

Bin für Vorschläge und Tipps bezüglich der Auswahl und darüber hinaus sehr dankbar.
Falls sich Rückfragen ergeben, gerne schreiben.

Vielen Dank schon mal im Voraus!

Gruß Steffen
Holger L Holger L Beitrag 2 von 39
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"möglichst kompakt" ist denke ich die falsche Herangehensweise. Möglichst kompakt hast du schon und eine Systemkamera passt so oder so nicht in die Hosentasche.

Das Handling ist der springende Punkt. Wie kommst du an die Bedienelemente, Sucher links außen oder besser mittig, brauchst du einen Touchscreen oder würdest du auch ohne zurecht kommen usw.

An deiner Stelle würde ich möglichst unvoreingenommen in den Laden gehen und die Kameras in die Hand nehmen und even auch versuchen, Einstellungen vorzunehmen wie Blende setzen oder AF Punkt setzen.

Qualitativ sind alle aktuellen Modelle auf hohem Niveau, da brauchst du dir keine Sorgen machen, dass dir am Ende eine schlechte Kamera gefällt.
Klaus Beyhl Klaus Beyhl Beitrag 3 von 39
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Ich habe nur EIN Angebot von sehr vielen herausgesucht (keine besondere Affinität zum Anbieter!) . Die A6000 habe ich selbst und sie damals noch vor Jahren für viel mehr Geld gekauft.
Das was sie jetzt mit 2 Objektiven kostet ist ein hervorragendes und unschlagbares Angebot für eine nach wie vor hervorragende Kamera - auch wenn es Nachfolger gibt.
https://www.saturn.de/de/product/_sony- ... &gclsrc=ds

Du kannst natürlich wesentlich bessere Objektive nach und nach dazu kaufen.
https://www.youtube.com/watch?v=73GI3pQjjJU

Gruß, Klaus
MissC MissC Beitrag 4 von 39
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Zitat: Steffen Hammerle 26.11.19, 19:02Zum zitierten BeitragTiere in freier Wildbahn und evtl. im Zoo)

Es ist meiner Meinung nach ein großer Anfänger-Fehler, sich nur die eventuell in Frage kommenden Gehäuse mit Kitzooms anzuschauen, wenn das zu den Hauptmotiven zählt.

In solchen Fällen rate ich dringend, einen gründlichen Blick auf die verfügbaren Objektiv zu werfen und zu prüfen, ob es für das System die eventuell zusätzlich benötigten Objektive und wenn ja, wie groß, schwer und vor allem teuer sind die. Für Tiere im Zoo und erst recht in freier Wildbahn kann man gar nicht genug Telebrennweite haben. Die 210mm (315mm KB-äquivalent) des Tele-Kitzooms finde ich dafür entschieden zu kurz.

Landschaft, Gebäude und Sehenwürdigkeiten sind weniger das Problem, das geht mit jedem Kitzoom. Wobei ich hier zumindest auf eine Anfangsbrennweite von 24mm (KB) achten würde. Aber das ist bei dem Sony-Kitobjektiv ja der Fall.
WolfgangKI WolfgangKI   Beitrag 5 von 39
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Wir hatten Gelegenheit dieses Jahr im Augsburger Zoo Aufnahmen zu machen. Da war das Zoom von 100-400 (KB-Äquivalent 200-800) mm richtig genial, ab 600 mm KB-Äquivalent kann man auf Distanz gute Tieraufnahmen machen.. 200mm reicht da nicht aus.

Für so spezielle Aufgabenstellungen wie Tiere auf weiterer Distanz kommt man um ordentliche Brennweiten nicht herum..

Ich bin immer wieder vom Handling und der Kompaktheit der Lumix G9 begeistert.. Durch die gute Stabilisierung in der Kamera und am Objektiv bekommt man ohne Stativ mit 400 mm Brennweite verwacklungsfreie Aufnahmen..

WolfgangKI
MissC MissC Beitrag 6 von 39
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Memo an mich: Nicht übermüdet in Foren posten.
Darum einen Satz aus meinem vorigen Beitrag noch einmal in verständliches Deutsch gebracht:
Zitat: MissC 26.11.19, 23:35Zum zitierten Beitrag...und zu prüfen, ob es für das System die eventuell zusätzlich benötigten Objektive gibt und wenn ja, wie groß, schwer und vor allem teuer diese sein werden.

Zitat: WolfgangKI 27.11.19, 02:05Zum zitierten BeitragIch bin immer wieder vom Handling und der Kompaktheit der Lumix G9 begeistert.
Das ist sehr schön für dich, aber was hilft das dem TO?
Eine G9 liegt weit vom gewünschten Preisrahmen entfernt und ist auch alles andere als kompakt.
Klaus Beyhl Klaus Beyhl Beitrag 7 von 39
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Zitat: MissC 27.11.19, 10:56Zum zitierten BeitragEine G9 liegt weit vom gewünschten Preisrahmen entfernt und ist auch alles andere als kompakt.

Und WAS würdest du dann innerhalb des von dir vermuteten Kostenrahmen empfehlen?
Bisher las man nur, was NICHT gut wäre, denn du hast ja indirekt auch von der meinerseits angedachte A6000 eher abgeraten (mangels weitem Tele-Zoom).
Bleibt dann nicht nur mft? ;-)

Gruß, Klaus
MissC MissC Beitrag 8 von 39
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Ich habe von nichts abgeraten, ich habe nur geraten, sich die für das System verfügbaren Objektive genau anzuschauen.

Da es in diesem Forum leider eine weit verbreitete Angewohnheit ist, sich zu registrieren, einen Thread zu eröffnen und sich dann nie mehr in diesem blicken zu lassen, spare ich mir die Arbeit konkreter Empfehlungen, so lange nicht erkennbar ist, wie groß das Interesse des TO an einer Beratung wirklich ist.

Aber da du nachgefragt hast:
Ja, wenn es 1.) möglichst kompakt sein soll und 2.) eine lange Telebrennweite geplant ist wäre für mich mFT immer die erste Wahl. Zum Einstieg beispielsweise eine Panasonic GX80 + 12-32 mm oder eine Olympus E-M10 II + 14-42 mm Kitzoom (leider keine 24mm KB am Anfang). Dazu für die Tiere noch ein Olympus 75-300 mm oder Panasonic 100-300 mm.

Sollte der TO die Tiere in freier Wildbahn und im Zoo von der Motivliste streichen spricht aus meiner Sicht auch nichts gegen eine A6000.
FBothe FBothe   Beitrag 9 von 39
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Zitat: Steffen Hammerle 26.11.19, 19:02Zum zitierten BeitragBin für Vorschläge und Tipps bezüglich der Auswahl und darüber hinaus sehr dankbar.
Falls sich Rückfragen ergeben, gerne schreiben.


Eine erste Rückfrage ist, wie viel Geld du für Kamera + Objektiv + Zubehör (SD-Card, Zusatzakku) aufbringen kannst. Davon hängen eine weitere Überlegungen ab.

Vielleicht wäre die Lumix GX80 im Set mit dem Zoom 14-140 (derzeit für knapp 700 Euronen beim großen Fluss) eine Überlegung wert. Mit dem Objektiv 12-32 ist die GX80 natürlich wesentlich preiswerter, aber mit dieser Brennweite auch eingeschränkter. Ich kenne das Zoom Lumix 14-140 aus eigener Erfahrung und kann es wirklich empfehlen.
Das Gros der von dir genannten Aufnahmebereiche können damit abgedeckt werden.
Steffen Hammerle Steffen Hammerle neu Beitrag 10 von 39
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Erstmal vielen Dank für die zahlreichen antworten und Tipps.
Für den Anfang würde ich gerne mit einem brauchbaren Kit starten (Oder auch auch Kit + z.B. Tele-objektiv wenn es im preislichen Rahmen bleibt) und anschließend ergänzen, wenn ich genauer weiß, was ich brauche. Daher wäre es glaube ich nicht schlecht, wenn es eine möglichst große Auswahl an Objektiven gibt.
Bei der Lumix GX80 sollte die Auswahl an Objektiven ja gut sein, da auch die von Olympus passen, wenn ich mich nicht täusche, oder?
Preislich wären die 700-800€ für Body und Objektiv noch machbar. Zubehör (akku & Karte, evtl Tasche) sollte ja nicht übermäßig teuer sein.
FBothe FBothe   Beitrag 11 von 39
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Zitat: Steffen Hammerle 27.11.19, 16:32Zum zitierten BeitragBei der Lumix GX80 sollte die Auswahl an Objektiven ja gut sein, da auch die von Olympus passen, wenn ich mich nicht täusche, oder?

Ja, das stimmt. Und auch von einigen Fremdherstellern gibt es Objektive für das MFT-System. Da findet sich ganz bestimmt das Passende.
WolfgangKI WolfgangKI   Beitrag 12 von 39
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Mit der GX80 machst Du nichts falsch. Du hast eine große Auswahl an Objektiven. Meine Empfehlung zum Zubehör - nimm OriginalAkkus von Panasonic, Du ersparst Dir viel Frust..

Viel Erfolg bei der Suche und beim Kauf..

Gruß
WolfgangKI
Anders Varnaemen Anders Varnaemen Beitrag 13 von 39
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Zitat: Klaus Beyhl 26.11.19, 22:37Zum zitierten Beitrag... A6000 ... ein hervorragendes und unschlagbares Angebot
A6000 mit 16-50mm plus 55-210mm ... 759 EUR

Klingt nicht schlecht, aber ich habe schon vor einiger Zeit in England die A6000 mit dem 16-50er zum Preis von 400 Pfund gesehen, und das 55-210er kostet dort manchmal auch nur 150 Pfund. Zusammen also 550 Pfund. Rund 645 EUR.

Im Doppelkit ist es dort meist 600 bis 700 Pfund, also teurer!
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 14 von 39
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Achhh neee, nicht schon wieder diese halbgare A6xxx.

Ich frage mich bei solchen Empfehlungen immer wieder, warum diese Sony a6xxx immer und immer wieder in Verbindung mit den grottenüblen Kit-Zooms als Option für Anfänger empfohlen wird. Die Kit-Linsen taugen nichts und der Body ist eine ergonomischer Unfall.

Die A6xxx ist eine Kamera für Leute, die keine Kamera brauchen. Sie liegen zu 90% im Schlafzimmerschrank und warten hauptsächlich auf den kommenden Kindergeburtstag oder Malle-Urlaub. Sie stehen auf Automatik und der Akku wird nach 2 Jahren defekt sein.

Eine Kamera ist kein Spielzeug sondern ein Werkzeug. Sie hat eine einzige Funktion - Fotos aufzunehmen.
Nach diesem Kriterium sollte man auch wählen.

Also :
- Warum eine Kamera kaufen? Was war der Auslöser für den Wunsch?
- Welche Erwartungen knüpft man an so eine Kamera?
- Was möchte man denn aufnehmen?
- Was kann man mit dem Smartphone nicht aufnehmen? Limits?

Zitat: Holger L 26.11.19, 20:00Zum zitierten BeitragDas Handling ist der springende Punkt. Wie kommst du an die Bedienelemente, Sucher links außen oder besser mittig, brauchst du einen Touchscreen oder würdest du auch ohne zurecht kommen usw.

Abseits jeder technischen Betrachtung ist es viel wichtiger, an die wichtigsten Funktionen der Kamera bei der Aufnahme ranzukommen, ohne dass man die Kamera vom Auge nehmen muss - also Blind bedienbar sein muss. Dass sind Blende, ISO, Belichtungszeit. Ein Menü oder Touchpanel kann das nicht leisten.
Wahlräder und Drehknöpfe sind besser als Drucktaster.

Der Body muss eine Mindestgröße aufweisen. Ein Kriterium dass scheinbar immer weniger Beachtung findet und die Kameras zu klein gebaut werden. Ganz besonders bei den DSLM (Systemkamera) Kameras findet derzeit wohl ein Kontest statt, wer die kleinste Kamera bauen kann. Das kenne ich noch vom Handy.
Linsen werden mit steigender Qualität nicht nur teurer, sondern auch schwerer und größer.

Ist der Body zu klein, ist das Handling unsicher und man hat einfach keinen Raum mehr, wo man die Bedienelement sinnvoll anordnen könnte. Ergonomie nennt man dies.

Hab gestern ein RF 24-105mm f/4L IS USM an der R und der RP gehabt. Das Objektiv ist ein Schwergewicht und an der EOS RP schon recht unhandlich, weil der Body auch so mickerig ist.
Dagegen ein EF 70-200L f/2.8 III an einer EOS 5DMK4 angeschraubt, führt sich trotz des geringfügig höheren Gewichts und Länge, deutlich besser an und ist weniger anstrengend.

Vergiss die A6000. Wenn es unbedingt Sony oder Mirrorless sein soll - dann eine Sony A7. Die kostet derzeit 666.- und damit kann man fotografieren. Daran würde ich erstmal nur ein 50iger drankleben und lernen was man braucht. Wenn du die Frage nach dem, was du aufnehmen willst, sicher beantworten kannst, brauchst du vermutlich keine schlechten Zooms mehr.
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 15 von 39
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Zitat: WolfgangKI 27.11.19, 18:27Zum zitierten Beitragimm OriginalAkkus von Panasonic, Du ersparst Dir viel Frust..Und nicht nur bei Panansonic
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