Vögel in der Natur Fotografieren. Wie macht ihr das?

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Schmidt_Thomas Schmidt_Thomas Beitrag 1 von 10
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Hallo ich möchte euch mal fragen wie ihr Vögel in der Natur Fotografiert.

Am Vogelhaus finde ich es kein Problem. Auch im Garten ist das kein Problem. Meine Frage ist eher, wie macht ihr es im Wald, am See oder sonst wo.

Setzt ihr euch in den Wald und wartet bis sie ankommen?
Lauft ihr und hofft das ich einen Vogel seht?
Wenn ihr wartet Tarnt ihr euch? Wenn ja womit?
Wie macht ihr das?

Wäre über Ratschläge froh.

Gruss Thomas
FBothe FBothe   Beitrag 2 von 10
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Tarnzelt und warten ...
Sören Spieckermann Sören Spieckermann   Beitrag 3 von 10
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Evt. hilft dir dieser Text weiter.
http://www.naturfotografen-online.de/wp ... otografie/

Auch wenn ich sagen muss das einige der dort beschriebenen "Vorbereitungen" hier manchem Naturfotografen die Zornesräöte ins Gesicht treiben dürfte. (z.B. das bereitstellen von "Sitzgelegenheiten" für die Vögel nahe dem Tarnzelt und das man dann hofft das die Vögel diese Gelegenheit wahrnehmen)
Sasa Laperashvili Sasa Laperashvili Beitrag 4 von 10
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Hallo Thomas,
bis ich hier Alles schreibe, wird vielleicht meine Ratgeber-Seite hilfreich:

http://sasaphoto.de/ratgeber/

Grüße
Sasa
Schmidt_Thomas Schmidt_Thomas Beitrag 5 von 10
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Danke schon mal an alle die mir geholfen haben.
Für alle die gerne Tier suchen können hier mal schauen www.naturgucker.de
Ist vieleicht noch nicht ganz ausgereift aber ich finde es bis jetzt die Beste Webseite
Sasa Laperashvili Sasa Laperashvili Beitrag 6 von 10
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Zitat: Schmidt Thomas00 09.12.19, 20:34Zum zitierten BeitragDanke schon mal an alle die mir geholfen haben.
Für alle die gerne Tier suchen können hier mal schauen http://www.naturgucker.de
Ist vieleicht noch nicht ganz ausgereift aber ich finde es bis jetzt die Beste Webseite

Hallo Thomas,
man kann sich nicht immer an solche Seiten wie Naturgucker, oder Ornitho.de orientieren, da es Arten gibt, welche nicht in den selben Habitate bleiben und immer wieder weiter ziehen. Vor Allem im Herbst/Winter und auch Frühjahr.
Häufig werden Vögel gemeldet, welche auf dem Durchzug gesehen wurden, welche heute da sind und morgen 100 Km entfernt. Als Beispiel, am Sonntag wurden bei der Ingolstädter Staustufe Krickenten gesehen. Da ich meiner Beobachtungen nach in den letzten 10 Jahren dort keine Krickenten gesichtet habe, vermute ich, die waren auf dem Durchzug. Heute könnte ich Stunden verbringen und vergeblich nach Krickenten suchen....
Dies betrifft natürlich nicht alle Vogelarten, dafür sollte man aber etwas Wissen aufbauen (wie auf meiner Ratgeber Seite empfohlen). Außerdem werden auf den Seiten nicht die genauen Standorte vermittelt. Beispiel: Jemand meldet einen Eisvogel, welcher relativ Standorttreu ist. Nur, der Eisvogel kann Fluss, oder Bach entlang Kilometer entfernt seinen Ansitzplatz haben und dort, wo er gesehen wurde, einfach durchgeflogen ist.
Ich bis selbst Vogelzähler und melde meine Sichtungen bei Ornitho.de und schaue die Seite auch regelmeßig an. Wenn man eine seltene Vogelart trifft, wird eine "Geschützte Meldung" getätigt, um die Art nicht zu gefährden.
Kurz gesagt, diese Seiten können auch hilfreich sein, aber m. E. eher selten. Wissensaufbau aber, wäre erst Mal viel wichtiger.
VG
Sasa
effendiklaus effendiklaus   Beitrag 7 von 10
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Zitat: Schmidt_Thomas 04.12.19, 19:57Zum zitierten Beitrag Auch im Garten ist das kein Problem.

Leicht dahergesprochen.
Hab nen Zaunkönig dort rumwieseln, vermutlich ein Gast.
Der ist schneller, als ich Verhaltensstrukturen erkennen kann.
Da hilft wohl auch kein Tarnzelt.
Photonenbändiger Photonenbändiger Beitrag 8 von 10
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Zitat: Schmidt_Thomas 04.12.19, 19:57Zum zitierten BeitragSetzt ihr euch in den Wald und wartet bis sie ankommen?

nicht sinnvoll. sich aufs gerate wohl irgendwo hinzusetzen bringt so gut wie nichts. zunächst wie sasa: artenkenntnis sind das a+o. also biotopansprüche der arten, jahreszeitliches vorkommen, brutbiologie usw.

dann folgt die recherche. also losziehen (ich fahre meine reviere mit dem rad ab), fernglas, guggen. die meiste zeit in der NF draußen verbringe ich so - ohne tele, bestenfalls "kleines besteck", also ein makro, WW und kleines stativ. ich fahre doch nicht ständig mit 40kg geraffel durch die gegend! hab ich "blöd" auf der stirn stehen? .-)

Zitat: Schmidt_Thomas 04.12.19, 19:57Zum zitierten BeitragLauft ihr und hofft das ich einen Vogel seht?

bloß das nicht! die tiere nehmen dich eher wahr, als du sie sehen kannst.

Zitat: Schmidt_Thomas 04.12.19, 19:57Zum zitierten BeitragWenn ihr wartet Tarnt ihr euch? Wenn ja womit?

meist zelt. aber eine königslösung gibt es nicht. kommt auf die gegenheiten an. da heißt es: geistig flexibel und kreativ sein.

noch ein paar hinweise:

- tiere haben oft zeitliche und örtliche gewohnheiten. finde das heraus.
- sei vor dem tier da! wer ein tier erst sieht und dann aufbaut, wird umsonst sitzen. in dem fall ist es besser, am folgetag 1h vorher da zu sein. ist das ier dann noch nicht da, aufbauen und warten.
- beachte die jeweiligen schutzgebiets-VO! sonst gibt es schnell mal ärger. einblick in karten und VO-texte bekommt man bei der zuständigen UNB
- u.u. wirst du um den antrag auf ausfertigung einer sondergenehmigung nicht drum rum kommen. den musst du aber gut begründen, sonst wird das nichts. einfach mal zu fragen "darf ich da mal mein zelt stellen .... " - vergiss es!
- meide horstschutzzonen
- sprich dich mit jagd-/landpächtern ab
- vllt nimmt dich ein erfahrener an die hand. finde also raus, wo so einer in deiner nähe wohnt.
Kova- a Kova- a Beitrag 9 von 10
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Kauf Dir ein Feldstecher und gehe in ein Gebiet wo Ruhe herscht.Setze Dich gut getarnt ruhig und still ab und beobachte mit dem Feldstecher mal paar Tage die Umgebung. Wo ist wer anzustreffen.Wie und wann ist das Licht am besten.Dann installiere Dir Fotomöglichkeiten (Zelt) oder grabe Dir eine Mulde.
Ich denke Du weisst das Du ein Teleobjektiv dafür brauchst.

Und vor allen viel Geduld und Ausdauer !
Roman F. Hümbs Roman F. Hümbs   Beitrag 10 von 10
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Hallo Thomas,

ich für mein Teil tarne mich nicht wirklich, nehme aber ein wenig Rücksicht auf meine Anziehsachen :-) Man muss ja nicht wie ein bunter Hund wirken! beim fotografieren von Vögeln.

Wichtig ist, das man sich etwas mit der Art auskennt und dem Gelände. Bei bestimmten Wetterlagen suche ich, sofern die Zeit dazu da ist, gewisse Punkte in der Natur auf und gehe von da aus auf meine Fotopirsch. Das klappt ganz gut. Manchmal setze ich mich auch hin und warte entsprechend, z.B. auf einen Eisvogel.
Langsam und bedächtige Bewegungen sind von Vorteil - gerade Eisvögel sind recht scheu. Dennoch ist mir der Aufwand mit einem Tarnzelt zu groß - da lauf ich lieber einen bestimmten Bereich ab und komm auf meine Bilder :-)

Für den Specht haben wir uns auch in den Wald gesetzt und gewartet. Im Vorfeld geschaut an welchem Baum er ist, welche Einflugschneisen er bevorzugt und dann heißt es bei passendem Licht und Uhrzeit warten. Viele Vogelarten haben relativ feste aktive Zeiten.

Gruß Roman
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