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Lichtmaler Köln Lichtmaler Köln Beitrag 61 von 73
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Zitat: Photonenbändiger 16.10.19, 18:36Zum zitierten Beitrag@lichtmaler: sehr interessante ansätze. wie ich merke, hast du dich schon umfassend mit der thematik befasst. kann man ja nicht von allen hier sagen. ich nenne mal keine namen :-).

dass all das, was es an überdenkenswerten lösungen, sowohl einzeln, als auch im verbund (vieles würde wohl nur im zusammenspiel der einzelnen komponenten funktionieren) gibt und wir technologisch sehr wohl in der lage sind, bereits jetzt bestehende probleme und jene, welche global betrachtet noch auf uns zukommen werden, zu lösen sind, aber nicht umgesetzt werden, lässt doch die frage aufkommen: wer blockiert hier? wer hat ein interesse daran, dass alles so bleibt, wie es ist, obwohl wir alle wissen, dass es nicht so bleiben kann? also ich habe da so einen verdacht :-).


Danke, wenn auch sicherlich andere Leute über wesentlich mehr Detailwissen zu den Dingen verfügen werden.

Warum ich so ein Verfechter dieser These: "Dinge anders machen als bisher, statt Verzicht..." bin, ist einfach erklärt, man wird es vielleicht noch mit viel Mühe und Glück schaffen die EU-Bürger von Verzicht zu überzeugen, wenn auch nicht alle. Aber was man ganz bestimmt nicht schaffen wird, ist, die restlichen 6,5 Milliarden anderer Menschen auf der Erde (in Zukunft wohl noch ein paar Milliarden mehr), davon zu überzeugen, den Luxus den Europa bisher lebte niemals erleben zu dürfen/können, das glaube ich wird niemals funktionieren.
Aber z.B. die Reduktion der Fahrzeugleistung und deren Antriebsarten zu ändern um damit trotzdem die Mobilität und damit ein Stück Freiheit für den Menschen zu erhalten, halte ich für machbar und letztlich auch wichtig für die Akzeptanz.

Die Ursache könnte heißen "Lobbyisten" und die Lösung "Lobby-Control"! ;-)

Grüße vom Lichtmaler aus Köln.
Baturalp Baturalp Beitrag 62 von 73
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Zitat: Lichtmaler Köln 16.10.19, 18:45Zum zitierten BeitragDanke, wenn auch sicherlich andere Leute über wesentlich mehr Detailwissen zu den Dingen verfügen werden. Letztendlich sollte es mein Themengebiet sein, die Architektur beschäftigt sich schon länger mit autarken Systemen, es bleibt aber derzeit immer noch im konventionellen Bereich. Die Photovoltaikanlage, bzw. die Solarsaysteme zur Energiegewinnung, scheinen derzeit das Innovativste zu sein.
Lichtmaler Köln Lichtmaler Köln Beitrag 63 von 73
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Zitat: Baturalp 17.10.19, 20:06Zum zitierten BeitragZitat: Lichtmaler Köln 16.10.19, 18:45Zum zitierten BeitragDanke, wenn auch sicherlich andere Leute über wesentlich mehr Detailwissen zu den Dingen verfügen werden. Letztendlich sollte es mein Themengebiet sein, die Architektur beschäftigt sich schon länger mit autarken Systemen, es bleibt aber derzeit immer noch im konventionellen Bereich. Die Photovoltaikanlage, bzw. die Solarsaysteme zur Energiegewinnung, scheinen derzeit das Innovativste zu sein.

Und wann kommen die ersten druckbaren Solarzellen? Die ersten Solarzell-Folien? Die ersten marktreifen Solarzellen für Fensterscheiben?

Grüße vom Lichtmaler aus Köln.
Baturalp Baturalp Beitrag 64 von 73
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Kleine Ergänzung. Ein autarkes System, mit einem ökologisch/ökonomischen Kreislauf ist im kleinen Maßstab möglich, ein Einfamilienhaus ist realisierbar, im größerem Umfang ein Dorf. Es ist eine Kostenfrage, auch, ob genug Fläche dafür zur Verfügung steht. Ein autarkes System benötigt Fläche für eine weitgehende Selbstversorgung. Wenn ich weiter ausführen wollte, füllt es Bände, Ideen gibt es genug, allein die Bewältigung der Masse an Bevölkerung ist schwierig, die in ein solches System integriert werden muss. Eine große Aufgabe, viel Bürokratie.
Baturalp Baturalp Beitrag 65 von 73
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Zitat: Lichtmaler Köln 17.10.19, 20:30Zum zitierten BeitragDie ersten marktreifen Solarzellen für Fensterscheiben? Tatsächlich laufen Forschungen in diese Richtung, Fensterscheiben, die eine synergetische Aufgabe erfüllen, die einen effizienten U-Wert haben, um genug Tageslicht im Gebäude zuzulassen, aber die Überhitzung des Raumes verhindern, dadurch auch eine beschattende Wirkung erzielen.
Abgesehen davon, es gab schon viele Lösungen, die Welt zu retten, es scheitert immer an der Umsetzung, es scheitert immer an uns, wir, die eigentlich alles in der Hand haben, eine Änderung zu erzwingen, zu wollen.
Aythya Aythya   Beitrag 66 von 73
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Ich finde die Idee mit der Dokumentation der Umweltvermüllung gut.
Hier mein leider nicht schöner Beitrag, der mir richtig schlechte Laune macht:

[fc-foto:43120456]
reflexfelix reflexfelix Beitrag 67 von 73
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Ich finde den Thread hier toll! Einfach nur erschreckend, wie viel Müll auf der Erde herumliegt. Wenn man sich das einmal vor Augen führt, dann hoffe ich wachen viele Menschen auf und ändern etwas! Man kann einfach so viel tun. Ganz am Anfang des Threads hat schon jemand viele Tipps aufgezählt. Vor allem auf die Produkte zu achten, die man einkauf (saisonal, ohne Plastik, kein Palmöl, etc.) halte ich für sehr wichtig und das ist auch etwas, was so ziemlich jeder umsetzen kann. Die Ausrede, dass es keine Alternativen gibt zieht auch schon lange nicht mehr, denn mittlerweile gibt es auch schon Supermärkte, wo man sich seine Behälter zum Einfüllen der Sachen selbst mitnehmen muss. Also weiter so! Finde diese Fotos für das „Augen-Öffnen“ ganz super!
hügelflitzer hügelflitzer Beitrag 68 von 73
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Leider haben anscheinend manche Menschen überhaupt nichts in der Birne. Dieser nette Anblick bot sich mir beim Vorbeifahren am Straßenrand einer Nebenstraße in der Oststeiermark. Schwer anzunehmen, dass hier jemand dem Inhalt seines Fahrzeuges entsorgt hat. Ein Müllkübel findet sich in beiden Richtungen innerhalb weniger Minuten. Ich kann's nicht verstehen.


[fc-foto:43170963]
Griseldis Münchow Griseldis Münchow Beitrag 69 von 73
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Eine gute Idee, unserer Wegwerfverhalten, dieses Ex und Hopp im persönlichen Radius zu dokumentieren.
Ich bin mit Hund täglich an Tatorten unterwegs. Bequemlichkeit, Gleichgültigkeit, ja Hirnlosigkeit, die Leute veranlasst, ihren Müll in freie Natur zu entlassen. OK, dann nehme ich jetzt mal die Knipse mit.
Josefka Josefka Beitrag 70 von 73
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Wenn da was geht, dann nur über die Veränderung von Bewusstsein, die eine Veränderung des eigenen Verhaltens nach sich zieht. Und Bewusstsein entsteht (auch) aus Informations-Input, vulgo Sinneseindrücken.
Also wirkt auch ein Bild, das einen "Tatort" zeigt, vielleicht als "Weltverbesserungsmosaiksteinchen", indem es unterschwellig Bewusstsein ändert...

Eine geniale Erfindung Eine geniale Erfi… Josefka 01.05.15 7
Photonenbändiger Photonenbändiger Beitrag 71 von 73
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ich habe es erst heute wieder auf meiner täglichen runde mit dem rad gesehen: 2 große blaue säcke am straßenrad abgelegt und dann: eine riesige tüte mit babywindeln aus dem auto gefeuert - es lag alls verstreut zwischen den bäumen.
Mittelosteuropa-Entdecker Mittelosteuropa-Entdecker Beitrag 72 von 73
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Prinzipiell begrüße ich jeden Öko-Gedanken, unterscheide aber zwischen dokumentierender und ästhetischer Fotografie. Ich glaube, die FC eignet sich eher für letzteres. Ehe ich hier Müll-Fotos hochlade, kann ich auch zum nächsten Ökovereins-Event gehen.
Noch eine Bemerkung zum abschweifend angesprochenen Thema Mobilität: Ich will bestimmte Ziele (Arbeit, Einkauf, Erholung, ...) erreichen, nicht zwangsläufig weite Wege zurücklegen, der E-Auto-Hype ist (im Interesse bestimmter Lobbys) somit viel zu kurz gedacht!
Photonenbändiger Photonenbändiger Beitrag 73 von 73
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Zitat: Mittelosteuropa-Entdecker 22.02.20, 10:07Zum zitierten BeitragIch will bestimmte Ziele (Arbeit, Einkauf, Erholung, ...) erreichen, nicht zwangsläufig weite Wege zurücklegen

wer das anstrebt, der richtet sein verhalten entsprechend aus. und wird schnell fststellen, dass man in städten für 99% aller wege gar kein auto braucht.

Zitat: Mittelosteuropa-Entdecker 22.02.20, 10:07Zum zitierten BeitragE-Auto-Hype ist (im Interesse bestimmter Lobbys) somit viel zu kurz gedacht!

das ist nicht nur zu kurz gedacht! das ist gar nicht gedacht! denn es ist nur die verlagerung eines problems in eine andere technologie und greift nicht entsprechende lösungsansätze auf, welche dringend geboten sind. individualverkehr kann nicht das konzept sein und wird langfristig nicht aufgehen. der platz für verkehrsraum in einer stadt ist begrenzt. und wenn man eine fortbewegungsart begünstigt, muss man eine andere benachteiligen. i.m. werden autos begünstigt. womit die fahren, kann den anderen egal sein. die gefährdungskulisse für schwächere verkehrsteilnehmer bleibt bestehen (ich komme mit dem geburtstagfeiern schon nicht mehr hinterher). das würde sich erst ändern, wenn man das autofahren in städten so unattraktiv macht, das selbst dem uneinsichtigsten dämmert, dass ein rad in jeder hinsicht die bessere alternative ist. und zwei von vielen maßnahmen wären für mich: begrenzung der fahrspuren auf eine je richtung und innerorts max 20km/h durch zwangsabregelung der motoren am ortseingangsschild (technisch kein problem). mit vernunft und appelle an die eigenverantwortung sind wir erfahrungsgemäß nicht weit gekommen.

aber das ist ein gaaanz anderes thema.
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