Sterne Fotografieren

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hw-felix hw-felix Beitrag 1 von 11
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Hallo zusammen
Mond und Komet habe ich jetzt zu hauf Fotografiert.Nun möchte ich mich mit den Sternen befassen.Nun habe ich eine Frage wie lange hält dann so ein Akku von der Nikon D800 .Manche Sternenbilder oder Planeten wird eine Belichtung von 2-3 std in anspruch genommen.Das wird wohl mit meiner Nikon D800 nicht möglich sein oder doch,kann mir jemand meine Frage beantworten.Vielen Dank schon mal im voraus.
Max Pisc Max Pisc Beitrag 2 von 11
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Doch sollte kein Problem sein: Es werden Einzelbilden aufgenommen und am PC zusammengerechnet.
Dann gäbe es noch Akku-Dummys + Netzteile.
Für Planeten braucht es keine Stunden, jedoch ist dafür eine Spiegelreflex schlecht geeignet.

Sternbilder solten auch in Minutenbereich machbar sein kommt drauf an was Du willst.

Wenn Du nicht gerade Strichspuren aufnehmen willt braucht es eine Nachführung.
hw-felix hw-felix Beitrag 3 von 11
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Zitat: Max Pisc 26.07.20, 22:38Zum zitierten BeitragDoch sollte kein Problem sein: Es werden Einzelbilden aufgenommen und am PC zusammengerechnet.
Dann gäbe es noch Akku-Dummys + Netzteile.
Für Planeten braucht es keine Stunden, jedoch ist dafür eine Spiegelreflex schlecht geeignet.

Sternbilder solten auch in Minutenbereich machbar sein kommt drauf an was Du willst.

Wenn Du nicht gerade Strichspuren aufnehmen willt braucht es eine Nachführung.


Wieso ist eine Spiegelreflx Kamera ungeeignet?
Übrigens bin ich im internet fündig geworden es gibt ein Adapter für meine Nikon
mit dem kann ich dann ans Stromnetz,somit ist das Problem gelöst.
Jetzt muß ich nur schauen das es mit dem Fotografieren Klappt
Heiko Me. Heiko Me.   Beitrag 4 von 11
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Du brauchst bei so langen Belichtungszeiten eine Astronachführung, ansonsten hast Du (wegen der Erddrehung) eine Aufnahme mit Strichspuren.
Lisa Korok Lisa Korok Beitrag 5 von 11
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Wenn ich alles habe, kannst du vielleicht versuchen, die Kamera mit langer Belichtung 200mm, Blende: 8.0 und Blende 1/60 s zurückzusetzen.
himmel.susi9 himmel.susi9 Beitrag 6 von 11
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Hi der Akku von der Nikon D800 sollte das durchhalten. Ansonsten kannst du dir wie bereits gesagt einen Adapter kaufen. :) Viel Spass dabei.
Claudia Sölter Claudia Sölter   Beitrag 7 von 11
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Die Stundenangaben bei den Fotos sind die Addition der einzelnen Belichtungszeiten, denn diese Bilder sind zusammengesetzt.
Stichworte dazu sind "stacking" (also stapeln) und bei den Stundenangaben "deep sky".
Für weit entfernte Objekte im All (deep sky) braucht man die einzelnen Bilder oft noch nicht einmal am Stück zu machen, sondern setzt sich durchaus mehrere Tage dran.

Zitat: Max Pisc 26.07.20, 22:38Zum zitierten BeitragFür Planeten braucht es keine Stunden, jedoch ist dafür eine Spiegelreflex schlecht geeignet.
Die Erklärung dazu würde auch mich mal interessieren!
Warum sollte eine DSLR dafür ungeeignet sein? Schätze, das kann man unkommentiert so nicht stehen lassen.
;-)
Claus-Dieter Jahn Claus-Dieter Jahn   Beitrag 8 von 11
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Zitat: Claudia Sölter 07.04.21, 10:59Zum zitierten BeitragZitat: Max Pisc 26.07.20, 22:38Zum zitierten BeitragFür Planeten braucht es keine Stunden, jedoch ist dafür eine Spiegelreflex schlecht geeignet.
Die Erklärung dazu würde auch mich mal interessieren!
Warum sollte eine DSLR dafür ungeeignet sein? Schätze, das kann man unkommentiert so nicht stehen lassen.
;-)


Um dem Seeing ein Schnippchen zu schlagen werden bei Planeten Videos mit mehreren tausend Frames aufgenommen. Mit einem passendem Programm wird, je nach Qualität, ein gewisser Prozentsatz gestackt und weiter verarbeitet. Diese Videos werden in einem unkomprimierten Format aufgenommen.
DSLR Kameras bieten aber nur ein komprimiertes Format an. Das führt zu deutlichen Detailverlusten.
Außerdem bieten die Videos nur bestimmte Größen an, wodurch die Auflösung des Sensor nicht voll genutzt wird. Das müsste man am Teleskop mit verlängern der Brennweite ausgleichen, was wiederum eine deutliche längere Belichtungszeit braucht.
Hier ist noch ein Beispiel um den Unterschied zwischen komprimierten und unkomprimierten Video zu zeigen.


Magic Lantern macht es möglich Magic Lantern mac… Claus-Dieter Jahn 05.09.14 6
Max Pisc Max Pisc Beitrag 9 von 11
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Hallo Claudia, da Du so schöne Milchstraßenfotos hast will ich dir gerne antworten.

Wenn man Planeten mit Details (Phase, Wolken, Oberflächendetails) abbilden will muss man drei Bewegungen „einfrieren“ die scheinbare Bewegung am Himmel, ihre Rotation und die durch das Flimmern der Luft hervorgerufene.
Das erste geht mittels Montierung, das letztere geht mit kurzer Belichtungszeit. Um das Rauschen der Bilder zu reduzieren kombiniert „stackt“ man viele Bilder. (Vorher sortiert der Computer einen bestimmten Anteil „schlechter“ aus). Damit sich der Planet nicht weiter dreht müssen die Bilder schnell hintereinander aufgenommen werden.

Und da haben Spiegelreflexen eine Reihe von Nachteilen: Sie machen nur 5 Bilder pro Sekunde, CMOS Kameras z.T. über 100.
Die SLR hat viel zu große Chips mit zu vielen Pixeln, das Planetenbild (auch der großen) wird mit Amateurteleskopen kaum 500x500 Pixel groß.
Die Auflösung der CMOS-Kameras kann besser an das jeweilige Teleskop angepasst werden um optimale Abbildung zu bekommen und mit monochromen Chips hat man noch etwas bessere Auflösung.

Es ist mit der SLR nicht unmöglich Planeten abzubilden aber sie sind halt schlechter geeignet. Man quält den Verschluss erzeugt viel Datenmüll.

Max
Max Pisc Max Pisc Beitrag 10 von 11
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Hallo CDJ, ich hatte heute nicht noch mal rein geschaut und gleich geschrieben deshalb doppeln sich unsere Posts etwas.

Der Ärger mit der Komprimierung und den Datenformaten kommt ja noch oben drauf. Mit Matic Lantern war es – glaube ich - bei einigen Canons möglich nur den mittleren Bereich und evtl. auch unkomprimiert auszulesen.

Zum „Verlängern der Brennweite“ - ich glaube mich zu erinnern das bei der Planetenfotografie auf Film dann mit über 20m Brennweite gearbeitet wurde....

Max
Claus-Dieter Jahn Claus-Dieter Jahn   Beitrag 11 von 11
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Bei meiner 60D ist es so, siehe mein Beispiel Foto.
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