"Fotofalle" /Wildkamera

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Frank0867 Frank0867 Beitrag 1 von 39
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Hallo,
ich wollte mal eure Meinungen zu dem Tema "Fotofallen" einholen.
Ich war gestern mit meiner Kamera im Wald unterwegs. Mir ist auch bekannt, dass dieses Waldstück von einem Jagtpächter begangen wird.
Wie ich so mit meiner Ausrüstung dort entlangstreife und ein paar Fotos schieße, sehe ich an einem Baum eine solche automatische Wildkamera hängen. Natürlich bin ich jetzt auf etlichen Bildern mit drauf! Grrrrrr!
Hätte ich von dem Ding eine Ahnung gehabt, so wäre ich doch einen Bogen darum gegangen.
Normalerweise darf ich nichteinmal eine Überwachungskamera an meinem Haus so einrichten, dass sie auf öffentliches Gelände ( Fußweg/Straße oder so) schaut. Nur innerhalb meiner Grundstücksgrenzen.
Aber in dem Waldstückchen baumelt so ein Teil rum. Es wird nirgends darauf hingewiesen. ...logisch, sonst wäre es schon lange weg! Schnipschnapp zapzerapp...soetwas passiert, wenn man seine Kamera im Wald liegen lässt. ;-) Aber mal im Ernst, ich habe sie ja auch nur durch Zufall in ihrer Tarnung entdeckt. Ist ab jetzt ein blödes Gefühl für mich, im Wald unterwegs zu sein. Ich denke, ich werde ständig beobachtet. Das ist doof!!!!
Schreibt doch mal eure Meinungen dazu.

Frank
xxx xxx Beitrag 2 von 39
2 x bedankt
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In Deutschland gibt es ein Gesetz, das jedem Bürger erlaubt sowohl einen Wald, als auch einen Strand frei zu betreten.
Der Wald kann ruhig in Privatbesitz sein, der Bürger darf ihn trotzdem betreten.
Was allerdings der Eigentümer auf seinem Grund und Boden macht, das sei ihm selbst überlassen. Wenn er dort Kameras aufhängt, dann ist das sein gutes Recht.
Ich kann gut nachvollziehen, dass Dich das ganze sehr ärgert. Mich würde es wahrscheinlich genauso ärgern.

LG Falko
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 3 von 39
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Besonders unangenehm, wenn man gerade vor der Kamera seine Losung abgesetzt hat...

HG
Torsten
PMW PMW Beitrag 4 von 39
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Zitat: Falko Sieker 17.11.13, 18:05Zum zitierten BeitragWas allerdings der Eigentümer auf seinem Grund und Boden macht, das sei ihm selbst überlassen. Wenn er dort Kameras aufhängt, dann ist das sein gutes Recht.
Aufhängen darf er sie, aber Menschen darf er damit nicht fotografieren ;-)

http://www.jagderleben.de/rechtslage-wildkameras
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft ... 78293.html
http://www.jawina.de/?p=2804#more-2804
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 5 von 39
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Ob es Recht ist oder nicht, wird sich erst in den nächsten Jahren zeigen. Nämlich dann, wenn es genügend Urteile dazu gibt. Und wo kein Kläger, da kein Richter. Völlig ungeachtet der Gesetzeszerpflückerei. Punkt.

Ich finde diese Teile vollkommen in Ordnung und finde es sehr gut, dass es jetzt auch unsichtbare Überwachungskameras für das Grundstück und für draußen erschwinglich für Privat gibt.
Ich kenne einige Fälle aus meinem Bekanntenkreis, bei denen jagdliche Einrichtungen mutwillig beschädigt wurden, Holzdiebstähle und Sachbeschädigungen begangen wurden. Eine Kamera hätte hier einen Beweis geliefert. So verliefen diese Fälle aber für die Jäger, Holzmacher und Waldbesitzer ins Leere, obwohl die Personen eindeutig bekannt waren.
Weiterhin helfen diese Dinger vielen sehr stark dabei ihren Wildbestand zu dokumentieren und gewährleisten auch den ein oder anderen Abschuss mehr. Ob das weidgerecht ist oder nicht steht nicht zur Debatte und juckt mich bzgl. der Eingangsfrage auch nicht.
Was dir passiert ist, ist natürlich keinesfalls wünschenswert und sehr unangenehm. Wenn du Laune hast, reißt du das Ding runter oder nimmst die SD-Karte mit. Das wäre aber eine unvorsichtige und dumme Methode. Schließlich könnte der Eigentümer bereits Fotos von dir von der Kamera auf seinem Handy haben. Du könntest aber auch diplomatisch vorgehen und ihm sagen, dass du die Kamera kennst, dagegen nicht vorgehst aber deine Aufnahmen nicht auf seiner Festplatte landen sollen. Klar, Vertrauen ist hier unabdingbar.

Weiterhin kenne ich auch Unternehmen, die weit über ihre Umzäunung heraus kameratechnisch überwachen können und damit schon die ein oder andere peinliche Aktion von Passanten beobachtet haben. Wenn diese Leute davon wüssten, fänden sie das bestimmt nicht so lustig. Angefangen bei den 360° Kameras der BW-Kasernen. Also ich fühle mich in einer Stadt immer noch viel beobachteter als im Wald oder auf dem Land.
Christian Falk Christian Falk Beitrag 6 von 39
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@ Frank: Dann bleib am besten zuhause, denn in der Stadt wirst du an jeder Ecke von Kameras beobachtet. Aber solange du keine Bäume für den Garten ausgräbst, keinen Müllbeutel vor der Kamera ablegst oder die öffentliche Toilette benutzt, ist alles okay. ;-))

LG Chris
Frank0867 Frank0867 Beitrag 7 von 39
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Der war gut, Chris. Aber dann hätte ich schon gern einen ordentlichen TfP Vertrag. Zumal ich ja in dem Fall eindeutig das "Hauptmotiv" bin und nicht nur irgendwo ganz klein auf dem Marktplatz zu sehen bin. ;-)

LG Frank
Uwe Steger Uwe Steger   Beitrag 8 von 39
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Nennt man auch 'versteckte Kamera'
Ich fand das lustig ;o)))
Sicher, die Rechtsgrundlage ist nicht ganz klar...beobachtet fühle ich mich aber dadurch nicht.
Übrigens, die Fotos sind grottenschlecht...von diesen Kameras .
FelixP FelixP Beitrag 9 von 39
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Habe heute noch von einem befreundeten Jäger Bilder und Videos einer solchen Kamera gesehen.
Die Qualität ist dermaßen schlecht, dass es wirklich nur zur Dokumentation des Wildbestands reicht! Die blöden Pilzsammler, die auch noch ihre dicke Nase in die Kamera halten sind es selber schuld das sie gefilmt werden und wissen das ja auch, wenn sie sich davor stellen und rein gucken.

Ich finde die Kameras nicht schlecht und wer nichts zu verbergen hat, der braucht auch keine Angst haben. Es gibt genug Leute die kleine Kinder knipsen und sich dran aufgeilen, da kann ich sehr gut damit leben im Wald mal zufällig auf einer solchen Kamera festgehalten zu werden.
Werde mir irgendwann auch mal eine anschaffen um zu gucken wann sich unsere Eulen nach draußen begeben und Aktiv werden.
PMW PMW Beitrag 10 von 39
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Da gibt es mächtige Unterschiede.
Es sind Wildkameras auf dem Markt, die stecken in Punkto Bildqualität locker manche Kompaktkamera in die Tasche!
Die geblitzen Nachtbilder sind oft grottig, bei halbwegs Licht sieht es schon ganz anders aus.

Bei uns werden die Kameras zu Kartierungszwecken eingesetzt (Baummarder, Siebenschläfer und Haselmäuse).
Und wir hatten schon Jäger drauf, die alles andere als Waidgerecht arbeiteten ;-)
Heiko Me. Heiko Me.   Beitrag 11 von 39
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Zitat: Falko Sieker 17.11.13, 18:05Zum zitierten BeitragIn Deutschland gibt es ein Gesetz, das jedem Bürger erlaubt sowohl einen Wald, als auch einen Strand frei zu betreten.


Und in Deutschland gibt es Gesetze, die einem genau das untersagen.
Es gibt inzwischen unendlich viele Waldbereiche, die Naturschutzgebiet sind (alleine in NRW sind über 3000) und da ist ein Verlassen der Wege i.d.R nicht erlaubt. Und Strände die man aus o.g. Gründen nicht betreten darf, gibt es ebenso.
Hinzu kommen ehemalige Truppenübungsgelände usw. die wegen möglicher Kampfmittelbelastung ebenso nicht betreten werden dürfen.

Gruß
Heiko
Frank0867 Frank0867 Beitrag 12 von 39
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Na zum Glück ist das bei mir nicht der Fall. Es ist kein NSG und vermient ist auch nix. Ich war auf einem Trampelpfad. Ca 300 m entfernt steht sogar eine Bank. Gut, zugegeben, den Weg benutzt wohl kaum noch einer, da er zugewachsen ist. Deshalb bin ich mir da auch keiner Schuld bewusst.
Uwe Steger Uwe Steger   Beitrag 13 von 39
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Mich würde interessieren, welche Fotofallen empfehlenswert sind...besonders Beispielbilder fände ich doch mal spannend...ich arbeite schon mit so einem Teil (im eigenen Garten) finde es recht spannend aber es gäbe noch verbesserungsbedarf
Frank Stöwesand Frank Stöwesand Beitrag 14 von 39
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Also ich hätte nur Beispielbilder mit bösen Jägern und Bauern drauf.
Aber das hat ja ein paar Beiträge vorher schon jemand erwähnt...
Offensichtlich genauso böse Fotograffen bleiben immer unsichtbar.Komisch:-)
Paul Wessel Paul Wessel   Beitrag 15 von 39
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Auch wenn es einen Pächter gibt, bleibt dieses Waldstück trotzdem öffentlicher Grund und von jedem begehbar. Einschränkungen bei naturschutzgebieten.

Ich hätte die Kamera abmontiert und als Fundstück zur Polizei oder dem Fundamt gebracht. Ist natürlich mit Aufwand verbunden. Aber die Reaktion aller Seiten/Beteiligten wäre mal interessant... :-)
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