Du hast fotografisches Interesse an der Natur und der Tierwelt? Tausch Dich aus – von der Ameise bis zum Sternenhimmel.
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Erich Margreiter

Nikon P1000

...vielleicht interessierts ja doch noch jemanden... ;-)
Ich habe auch eine P1000 seit ein paar Monaten und bin begeistert von der Bildqualität auch am langen Zoomende. Vorrausgesetzt es ist Licht. Die Kamera ist eher ungeeignet um bei trüben Wetter oder in der Dämmerung mit Zoom zu arbeiten.
3 Akkus (1x original +2x Patona) habe ich immer dabei, aber mehr als ein Akkutausch war auch bei langen Urlaubstagen nicht nötig.
Die Kamera hält hinreichend lange durch, wenn man im Menü den ganzen WiFi- NFC- und sonstigen Funk- und Drahtlosquatsch deaktiviert.
Hier wird auf eine der Stromfresserfunkion hingewiesen:
https://www.test.de/Nikon-mit-SnapBridg ... 5216131-0/
Hier ein Foto, aufgenommen mit max. Brennweite bei Sonnenlicht und Kamera auf einem Reisestativ montiert.

Da der Stativkopf die beim Zooen sehr frontlastig werdene Kamera kaum hält, wurde unter der Kamera eine Schiene montiert, damit der Schwerpunkt austariert werden kann. So bleibt das Motiv im Sucher stabil, wenn man den Zoom verändert.

Wenn es trotz Stativ sehr wackelt, hilft der 2 Sekunden Zeitauslöser (zu finden im Kameramenü), damit sich nach dem Auslösen alles etwas beruhigen kann bevor das Bild aufgenommen wird.
Aber das ist wirklich nur bei vollem Zoom nötig.
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fcyron

Fotografieren in extremen Kontrastsituationen (Sonnenlicht)

Zitat: Photonenbändiger 22.07.20, 21:34Zitat: Dieter Ruhe 19.07.20, 16:28Achtung, ich würde mich nicht wundern, wenn photonenbändiger gleich um die Ecke geflogen käme. ;-)

da hatte wohl einer ne eingebung :-). köstlich gelacht.


Das war nicht nur ´ne Eingebung meinerseits, sondern auch Hoffnung, dass Du Dich dazu auch noch äußerst, nachdem Christians Avatarbild plötzlich aus dem Bildschirm sprang und mich wegen PS-Tiefen-Lichter etwas auf die Hörner nahm ;-) .

Zitat: Photonenbändiger 22.07.20, 21:34Zitat: Christian Gigan Weber 18.07.20, 15:20Also Tiefen-Lichter verwende ich schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr, ich finde es eher sehr grobschlächtig.

also dezent eingesetzt, kann man das schon verwenden. es ist eben wie mit allem: die dosis machts. manchmal nutze ich nur eines: die tiefen oder die lichter und setze eines von beiden auf null.



Die Alt-Option bei Tonwertkorrektur habe ich auch schon mal durchgespielt, allerdings bei den meisten meiner Aufnahmen festgestellt, dass man dieses Werkzeug nicht ganz ausreizen sollte. Oft ist zwar dann das Histogramm in Ordnung, aber der optische Eindruck nicht mehr so fließend. Ich bin immer gut damit gefahren, mit der Tonwertkorrektur eine Spur aufzuhellen, aber für das Abdunkeln besser die Gradationskurven zu nutzen. Beides aber nur sehr dezent und als ersten, noch nicht endgültigen Schritt bei der Bildoptimierung. Bei dem anschließenden Schritt in der Tiefen-Lichterkorrektur bearbeite ich mit Auswahl und Auswahl umkehren Lichter und Tiefen immer separat. Was vor allem bei kontrastreichen Bildern sehr hilfreich ist, weil da meistens sowohl abgedunkelt wie auch nachbelichtet werden muß.

Bei sehr kontrastreichen Motiven entscheide ich mich meistens für das RAW-Format und entwickle diesselbe Aufnahme zweimal, einmal mit Augenmerk bspw. auf Wolkenstrukturen, und einmal eine Version mit durchgezeichneten Schatten (etwa abgeschatteter Erdboden, dunkle Objekte wie Pferde oder der dunkelblaue Anzug des Bräutigam). Größere Sprünge bei der Tonwertkorrektur gelingen bei einem RAW verlustärmer, man hat da einfach mehr Spielraum. Beides konvertiere ich in ein 16-Bit-Tiff und bastel mir bei PS sozusagen ein digital erstelltes HDR. Wobei ich das aber niemals mit dem entsprechenden Befehl bei PS handhabe, sondern das ganze von Hand backe.
26.07.20, 21:24
Zitat: Photonenbändiger 22.07.20, 21:34Zitat: Dieter Ruhe 19.07.20, 16:28Achtung, ich würde mich nicht wundern, wenn photonenbändiger gleich um die Ecke geflogen käme. ;-)

da hatte wohl einer ne eingebung :-). köstlich gelacht.


Das war nicht nur ´ne Eingebung meinerseits, sondern auch Hoffnung, dass Du Dich dazu auch noch äußerst, nachdem Christians Avatarbild plötzlich aus dem Bildschirm sprang und mich wegen PS-Tiefen-Lichter etwas auf die Hörner nahm ;-) .

Zitat: Photonenbändiger 22.07.20, 21:34Zitat: Christian Gigan Weber 18.07.20, 15:20Also Tiefen-Lichter verwende ich schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr, ich finde es eher sehr grobschlächtig.

also dezent eingesetzt, kann man das schon verwenden. es ist eben wie mit allem: die dosis machts. manchmal nutze ich nur eines: die tiefen oder die lichter und setze eines von beiden auf null.



Die Alt-Option bei Tonwertkorrektur habe ich auch schon mal durchgespielt, allerdings bei den meisten meiner Aufnahmen festgestellt, dass man dieses Werkzeug nicht ganz ausreizen sollte. Oft ist zwar dann das Histogramm in Ordnung, aber der optische Eindruck nicht mehr so fließend. Ich bin immer gut damit gefahren, mit der Tonwertkorrektur eine Spur aufzuhellen, aber für das Abdunkeln besser die Gradationskurven zu nutzen. Beides aber nur sehr dezent und als ersten, noch nicht endgültigen Schritt bei der Bildoptimierung. Bei dem anschließenden Schritt in der Tiefen-Lichterkorrektur bearbeite ich mit Auswahl und Auswahl umkehren Lichter und Tiefen immer separat. Was vor allem bei kontrastreichen Bildern sehr hilfreich ist, weil da meistens sowohl abgedunkelt wie auch nachbelichtet werden muß.

Bei sehr kontrastreichen Motiven entscheide ich mich meistens für das RAW-Format und entwickle diesselbe Aufnahme zweimal, einmal mit Augenmerk bspw. auf Wolkenstrukturen, und einmal eine Version mit durchgezeichneten Schatten (etwa abgeschatteter Erdboden, dunkle Objekte wie Pferde oder der dunkelblaue Anzug des Bräutigam). Größere Sprünge bei der Tonwertkorrektur gelingen bei einem RAW verlustärmer, man hat da einfach mehr Spielraum. Beides konvertiere ich in ein 16-Bit-Tiff und bastel mir bei PS sozusagen ein digital erstelltes HDR. Wobei ich das aber niemals mit dem entsprechenden Befehl bei PS handhabe, sondern das ganze von Hand backe.
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Sasa Laperashvili

Fotografieren an der Ostsee - Darß

Der Tip von Clara mit dem Rad ist absolut sinnvoll, denn damit kannst du durch den darsswald zum Weststrand radeln. Dort finden sich am Abend auch Wasservögel ein. Und Du bist dort fast alleine. Wenn Du ein Rad und ein auto mit Fahrradträger hast, dann kannst Du auch zum bis zum Parkplatz sundische Wiesen hinter singst fahren und von dort mit dem Rad bis zum PramOrt fahren. Dort kannst du aus einer Beobachtungshütte heraus nahezu 360 rundum fotografieren. Da sammeln sich nicht nur Vögel sondern auch viele nicht fliegende Tiere...
Hinzu kommt, dass dort auch Ranger vor Ort sind. In der Nähe des Parkplatzes gibt es auch ein Infozentrum vom NABU. die geben auch gerne Insidertipps. Aber in der Beobachtungshütte muss man rechtzeitig sein. Da kann es schnell mal voll werden und die Brennweite kann nicht groß genug sein.

Ich hoffe meine Tips helfen Dir etwas weiter und Wünsche Dir einen schönen Urlaub in Prerow.
Viele Grüße Wolfgang
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Pumaernie

halo Himmelserscheinung

bei regenbögen kombiniere ich grau verlauf mit pol, wobei man, und das hast du richtig gesagt, mit dem pol ein bisschen aufpassen muss. auf diese weise entsteht das bild aber in der sättigung der farben bereits bei der aufnahme und nicht nachträglich am rechner. das ist mir lieber.

Zitat: Christian Gigan Weber 01.07.20, 07:21Beim Fotografieren durch Flugzeugfenster Polfilter besser weglassen.

da ich nicht fliege, kann mir das egal sein. mein bevorzugtes fortbewegungsmittel ist das rad (ca 12 000km/jahr) oder mein kajak (ca 1 000km/jahr). nur dort, wo ich aus eigener kraft war, war ich ich wirklich. es hat schon gründe, warum mein ruhepuls bei 38 liegt. und ich gehe immerhin straffff auf die 60!
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Lichtmaler Köln

Mikroskop Fotos aller Art!

Danke für die bisherigen Anregungen!

Heute habe ich dann mal "Grünalgensuppe" aus einem meiner Jungfischbecken für Salmler als Test für Mikroskop-Einstellung und Handling und natürlich für erste Aufnahmen mit meinem Smartphone genutzt.

Schnell waren die ersten Rädertierchen und agilen Einzeller samt kleiner runder Grünalgen gefunden und fokussiert.

Wenn man bei einem Trinokular eines der normalen Okulare in den Trinokular Tubus setzt, dann ist eine Fokussierung genau wie über die eigentliche Okular Position möglich. Einziges Handycap :-) ja, ist halt ein Handy so ein Smartphone..., ist dass Aufnahmen aus der freien Hand wirklich sehr, sehr mühselig sind, da man die Kamera für eine volle Okular-Aufnahme nicht auf das Okular auflegen darf, man muss das Smartphone ca. 0,5 bis 1,0 cm über dem Okular schweben lassen. Freihand eine 3D Ausrichtung für einen Film ruhig zu halten ist sehr mühselig.

Aber, erste gute Erkenntnis, hat man einen Smartphone-Adapter für ein normales Okulare (kostest ca. 14€) dann sollte es schon super Aufnahmen geben, Foto wie Film!

Somit halte ich das Smartphone für eine sehr gute Alternative zu den teuren Mikroskop-Kameras, erst recht teuer, wenn man einigermaßen Qualität haben will!

Also, hat man ein Mikroskop, egal ob 1, 2 oder 3 Okulare... kann man ein Smartphone nach guter Fokussierung und Einstellung der Ausleuchtung für Mikroskop-Fotografie und Filme nutzen!

Als nächstes ist dann die Bestellung eines Smartphone Adapter angedacht. Nun die Frage, kann jemand einen guten Smartphone-Adapter empfehlen?

Grüße vom Lichtmaler aus Köln.
30.05.20, 22:11
Danke für die bisherigen Anregungen!

Heute habe ich dann mal "Grünalgensuppe" aus einem meiner Jungfischbecken für Salmler als Test für Mikroskop-Einstellung und Handling und natürlich für erste Aufnahmen mit meinem Smartphone genutzt.

Schnell waren die ersten Rädertierchen und agilen Einzeller samt kleiner runder Grünalgen gefunden und fokussiert.

Wenn man bei einem Trinokular eines der normalen Okulare in den Trinokular Tubus setzt, dann ist eine Fokussierung genau wie über die eigentliche Okular Position möglich. Einziges Handycap :-) ja, ist halt ein Handy so ein Smartphone..., ist dass Aufnahmen aus der freien Hand wirklich sehr, sehr mühselig sind, da man die Kamera für eine volle Okular-Aufnahme nicht auf das Okular auflegen darf, man muss das Smartphone ca. 0,5 bis 1,0 cm über dem Okular schweben lassen. Freihand eine 3D Ausrichtung für einen Film ruhig zu halten ist sehr mühselig.

Aber, erste gute Erkenntnis, hat man einen Smartphone-Adapter für ein normales Okulare (kostest ca. 14€) dann sollte es schon super Aufnahmen geben, Foto wie Film!

Somit halte ich das Smartphone für eine sehr gute Alternative zu den teuren Mikroskop-Kameras, erst recht teuer, wenn man einigermaßen Qualität haben will!

Also, hat man ein Mikroskop, egal ob 1, 2 oder 3 Okulare... kann man ein Smartphone nach guter Fokussierung und Einstellung der Ausleuchtung für Mikroskop-Fotografie und Filme nutzen!

Als nächstes ist dann die Bestellung eines Smartphone Adapter angedacht. Nun die Frage, kann jemand einen guten Smartphone-Adapter empfehlen?

Grüße vom Lichtmaler aus Köln.
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