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katrinclever24

Kameras für Einsteiger

Zitat: naturfreak85 10.08.21, 16:11Unterschreib ich alles.
Ein Handy liegt ganz anders in der Hand als eine große Kamera. Bei einer richtigen Kamera kann man auch verschiedene Brennweiten probieren (damit auch viel mehr Arten von Motiven), sich dran gewöhnen. Vor allem aber auch lernen, den Fokus richtig zu setzen, den Schärfebereich einschätzen etc. Beim Handy ist es ja eher eine Kunst daneben zu treffen bei unbeweglichen Dingen und was nicht scharf zu bekommen. Was mich auch oft stört ist das Bokeh. Einfach nicht gut und manchmal sieht man im freigestellten Hintergrund sogar noch teils scharfe Struktur, weil die Software nicht richtig gearbeitet hat.
Ich hab zwar nicht mit Handy angefangen, aber mit ner 100 Euro Kompakten von Medion, dann 100er Nikon ;) Irgendwann kam dann eine richtige Kamera und dann schaut man echt dumm aus der Wäsche. Insbesondere die Sache mit Fokus, Schärfebereich und auch eigene Einstellungen, die ganzen Möglichkeiten auf einmal oder wie so ein Ding sich anfühlt.


Wenn Geld und Gewicht keine Rolle spielten, wäre diese Kamera für mich die Schulkamera der Wahl
und ich würde sie jedem Neueinsteiger in die Hand drücken wollen:

https://www.slashcam.de/images/texte/16 ... ay_top.jpg

Hier kann der Ungeübte herzhaft zupacken und wird gleich dazu animiert, sich mit dem Belichtungsdreieck auseinanderzusetzen. Alle Bedienelemente sind ausreichend groß, haben einen sauberen Klickpunkt und rasten satt ein. Da übt es sich nicht nur leichter, sondern der Umgang mit so einem prächtigen Stück Technik motiviert ungemein. Blenden werden noch mit Ring am Objektiv und ISO wie Zeiten mit Rändelrädchen eingestellt.

Fuji bietet Ähnliches auch in Mittelformat, falls es in die Richtung gehen soll. Im Vollformatsektor wäre diese hier künftig eine Alternative als Lernkamera, zumal ihr Einführungspreis sehr erschwinglich gehalten ist:

https://3.img-dpreview.com/files/p/E~TS ... _3qtr.jpeg

Zitat: naturfreak85 10.08.21, 16:11Bilder von den Kompaktknipsen habe ich kein einziges mehr....
Das ist natürlich schade. So ganz würde ich mich auch von solchen Bildern nicht trennen wollen und sie noch irgendwie mit Nachbearbeitung aufzupimpen versuchen, wenn auch nur sehr ausgewählte Stücke. Aber ganz sicher ist das ein Grund mehr, einen Anfänger gleich auf etwas hochwertiger zu beraten. Habe selber inzwischen viele Bilder neu gemacht, bin extra nochmal an die Stellen gefahren oder gewandert, die ich anfangs noch mit Kompaktknipsen geschossen hatte.
10.08.21, 21:52
Zitat: naturfreak85 10.08.21, 16:11Unterschreib ich alles.
Ein Handy liegt ganz anders in der Hand als eine große Kamera. Bei einer richtigen Kamera kann man auch verschiedene Brennweiten probieren (damit auch viel mehr Arten von Motiven), sich dran gewöhnen. Vor allem aber auch lernen, den Fokus richtig zu setzen, den Schärfebereich einschätzen etc. Beim Handy ist es ja eher eine Kunst daneben zu treffen bei unbeweglichen Dingen und was nicht scharf zu bekommen. Was mich auch oft stört ist das Bokeh. Einfach nicht gut und manchmal sieht man im freigestellten Hintergrund sogar noch teils scharfe Struktur, weil die Software nicht richtig gearbeitet hat.
Ich hab zwar nicht mit Handy angefangen, aber mit ner 100 Euro Kompakten von Medion, dann 100er Nikon ;) Irgendwann kam dann eine richtige Kamera und dann schaut man echt dumm aus der Wäsche. Insbesondere die Sache mit Fokus, Schärfebereich und auch eigene Einstellungen, die ganzen Möglichkeiten auf einmal oder wie so ein Ding sich anfühlt.


Wenn Geld und Gewicht keine Rolle spielten, wäre diese Kamera für mich die Schulkamera der Wahl
und ich würde sie jedem Neueinsteiger in die Hand drücken wollen:

https://www.slashcam.de/images/texte/16 ... ay_top.jpg

Hier kann der Ungeübte herzhaft zupacken und wird gleich dazu animiert, sich mit dem Belichtungsdreieck auseinanderzusetzen. Alle Bedienelemente sind ausreichend groß, haben einen sauberen Klickpunkt und rasten satt ein. Da übt es sich nicht nur leichter, sondern der Umgang mit so einem prächtigen Stück Technik motiviert ungemein. Blenden werden noch mit Ring am Objektiv und ISO wie Zeiten mit Rändelrädchen eingestellt.

Fuji bietet Ähnliches auch in Mittelformat, falls es in die Richtung gehen soll. Im Vollformatsektor wäre diese hier künftig eine Alternative als Lernkamera, zumal ihr Einführungspreis sehr erschwinglich gehalten ist:

https://3.img-dpreview.com/files/p/E~TS ... _3qtr.jpeg

Zitat: naturfreak85 10.08.21, 16:11Bilder von den Kompaktknipsen habe ich kein einziges mehr....
Das ist natürlich schade. So ganz würde ich mich auch von solchen Bildern nicht trennen wollen und sie noch irgendwie mit Nachbearbeitung aufzupimpen versuchen, wenn auch nur sehr ausgewählte Stücke. Aber ganz sicher ist das ein Grund mehr, einen Anfänger gleich auf etwas hochwertiger zu beraten. Habe selber inzwischen viele Bilder neu gemacht, bin extra nochmal an die Stellen gefahren oder gewandert, die ich anfangs noch mit Kompaktknipsen geschossen hatte.
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Dr. Andreas Schüring

Blitzlichtaufnahmen von nachtaktiven Tieren

Zitat: Manfred Hunger 08.07.21, 16:05Christian, bin ganz Deiner Meinung. Ob es aber Dr. Andreas Schüring nach fast 8 Jahren noch interessiert? ;-)

mit sicherheit nicht! der hat sich inzwischen einen derart profunden erfahrungsschatz in sachen eulenfotografie draufgeschafft, dass der sicherlich keinen rat mehr von uns benötigt. man sollte mal einen seiner vorträge gesehen haben, um zu verstehen, was da alles beachtet werden muss und was der anstellt, um zu den gewünschten ergebnissen zu kommen. da ich ihn auch persönlich kenne, weiß ich, wie der arbeitet.

sehr empfehlenswert in diesem zusammenhang sind auch die arbeiten von wolfgang hock am feldhamster. der betreibt mit seinen projekten einen ähnlich gelagerten aufwand. seine vorträge dazu: unbedingt sehenswert! und pädagogisch wertvoll dazu. dort bekommt man auch einen einblick in die arbeitsweise, über das "wie".
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