Darf man eine Wildblumenwiese anlegen?

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naturfreak85 naturfreak85 Beitrag 76 von 113
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Zu meiner Jugend waren die Dinger immer voll. Vor allem der Fuchs und Pfauenauge. Davon sehe ich im Jahr vielleicht nur noch 2-3 Stück bei den Pfauenaugen. Den Fuchs habe ich seit Jahren gar nicht mehr gesehen.

Aber auch insgesamt sieht man bei mir kaum Falter. Wenn ich die fotografieren will geht das nur abends, wenn man zufällig mal einen aufscheucht. Morgens brauch ich gar nicht los und den einen Falter suchen im 100x100m Umkreis....ist wie die Nadel im Heuhaufen. Jedes Bild von Faltern ist bei mir hart erkämpft. Ist halt sehr schade...sind tolle Motive, die ich viel öfter machen würde.
effendiklaus effendiklaus   Beitrag 77 von 113
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Zitat: Dieter Ruhe 29.07.20, 02:42Zum zitierten BeitragJa krass, das vielzitierte Insektensterben ist anscheinend längst kein Drohszenario mehr, sondern offenbar schon voll im Gang.
Man kann ja noch auf die Wanderfalter hoffen.
Ohrwürmer habe ich genug, aber Marienkäfer?
effendiklaus effendiklaus   Beitrag 78 von 113
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Zitat: naturfreak85 29.07.20, 08:54Zum zitierten BeitragZu meiner Jugend waren die Dinger immer voll. Vor allem der Fuchs und Pfauenauge. Davon sehe ich im Jahr vielleicht nur noch 2-3 Stück bei den Pfauenaugen.
Das Pfauenauge überwintert heimatlich. Hab sie allerdings anfang Februar schon wieder gesehen. Kann sein, dass ihnen durch das wärmere Klima die Winterruhe gefehlt hat.
Dieter Ruhe Dieter Ruhe Beitrag 79 von 113
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Zitat: effendiklaus 29.07.20, 17:05Zum zitierten BeitragZitat: Dieter Ruhe 29.07.20, 02:42Zum zitierten BeitragJa krass, das vielzitierte Insektensterben ist anscheinend längst kein Drohszenario mehr, sondern offenbar schon voll im Gang.
Man kann ja noch auf die Wanderfalter hoffen.
Ohrwürmer habe ich genug, aber Marienkäfer?


Marienkäfer gab es während meiner Kindheit in den 70ern noch zuhauf, sobald es im hauseigenen Blumenbeet blühte. Wir hatten viel spielerischen Spaß mit ihnen, längst vergangene Begegnungen der idyllischen Art. Fragt sich noch bei Deinen offensichtlich zahlreichen Ohrwürmern, ob die nicht eher der musikalischen Gattung angehören.


Zitat: effendiklaus 27.07.20, 22:29Zum zitierten BeitragHab heute "Samenbomben" geschenkt bekommen.
Sind etwa Walnussgroße Kugeln.


Zitat: effendiklaus 27.07.20, 22:29Zum zitierten BeitragMan weiss halt nicht, was da drin verborgen ist.
Das macht mich stutzig.


Ein Ü-Ei für Hobbygärtner sozusagen.
effendiklaus effendiklaus   Beitrag 80 von 113
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Zitat: naturfreak85 29.04.20, 14:38Zum zitierten BeitragHmm...also die Gewässer / Grundstücke usw sind verpachtet an einen Verein wo ich Mitglied bin. Also praktisch bin ich sozusagen irgendwie Mitbesitzer (?) würde ich meinen. Vielleicht frage ich vorher mal besser beim Vorstand nach.

Und? Wer viel fragt geht viel fehl.
Volksweisheit.
Karpfen Karpfen Beitrag 81 von 113
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Zitat: effendiklaus 31.07.20, 21:02Zum zitierten BeitragZitat: naturfreak85 29.04.20, 14:38Zum zitierten BeitragHmm...also die Gewässer / Grundstücke usw sind verpachtet an einen Verein wo ich Mitglied bin. Also praktisch bin ich sozusagen irgendwie Mitbesitzer (?) würde ich meinen. Vielleicht frage ich vorher mal besser beim Vorstand nach.

Und? Wer viel fragt geht viel fehl.
Volksweisheit.


Man sollte aber auch an die dadurch gefährdeten Beschäftigten der Rasenmäherindustrie denken, wenn daraus eine Massenbewegung wird.
Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist Solidarität mit allen Beschäftigten (der Arbeiterklasse) dringend empfohlen!
luisa90 luisa90 Beitrag 82 von 113
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Ich finde sowas echt super. Ist nicht nur gut für die Insekten sondern es macht auch richtig was her.

Hat jemand Erfahrung ob solche "Samenbomben" besser sind oder sollte man die Samen einfach lose aus der Packung auf die Wegränder streuen?
effendiklaus effendiklaus   Beitrag 83 von 113
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Zitat: luisa90 28.08.20, 18:28Zum zitierten BeitragIch finde sowas echt super. Ist nicht nur gut für die Insekten sondern es macht auch richtig was her.

Hat jemand Erfahrung ob solche "Samenbomben" besser sind oder sollte man die Samen einfach lose aus der Packung auf die Wegränder streuen?

Die Samenbomben werde ich erst im Frühjahr ausprobieren.
Ich weiss zwar noch nicht genau wo. Sollte wohl ein rasenmähersicherer Platz sein.
Aber dafür ein extra Beet anlegen kommt mir auch nicht natürlich vor.
Jedenfalls geht es rund um mein Fugelfutterhäuschen botanisch wild zu. Das Federvieh schmeißt alles raus, was ihnen nicht in den Kragen passt. O.k. Die Sonnenblumen kenne ich gerade noch. Aber der Rest?
Der macht den Zugang zur Sommerfütterung schwer.
Hab da 30-50 Haussperlinge zu Gast. Exakte Vogelzählung unmöglich.

Aber durch diese Unberechenbarkeit seiner umgebenden Umwelt muss wohl jeder selber durch.
luisa90 luisa90 Beitrag 84 von 113
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Zitat: effendiklaus 28.08.20, 19:40Zum zitierten Beitrag
Das Federvieh schmeißt alles raus, was ihnen nicht in den Kragen passt.


Bei uns sind die Vögel nicht so wählerisch. Die picken einfach alle Samen wieder auf. Ich wohne bei einem brach-liegenden Feld, da wäre eigentlich genug Platz für eine Blumenwiese. Momentan wachsen da nur Gräser.
Ich werde das auch mal ausprobieren und hoffe, dass nicht alle Samen gleich gefressen werden.
Dieter Ruhe Dieter Ruhe Beitrag 85 von 113
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Zitat: luisa90 28.08.20, 22:32Zum zitierten BeitragZitat: effendiklaus 28.08.20, 19:40Zum zitierten Beitrag
Das Federvieh schmeißt alles raus, was ihnen nicht in den Kragen passt.


Bei uns sind die Vögel nicht so wählerisch. Die picken einfach alle Samen wieder auf. Ich wohne bei einem brach-liegenden Feld, da wäre eigentlich genug Platz für eine Blumenwiese. Momentan wachsen da nur Gräser.
Ich werde das auch mal ausprobieren und hoffe, dass nicht alle Samen gleich gefressen werden.


Eventuell ist das der Vorteil solch einer Samenbombe: ich glaube, hier überleben die Samen den potentiellen Fressfeind etwas länger. Ich würde sie jetzt aber nicht einfach irgendwo hinschmeißen, wie ihr Name fälschlicherweise rät, sondern an vielversprechenden Stellen akkurat auf die Erde legen - so in etwa, wie Du ein Osterei versteckst. Das Ganze funktioniert wohl am besten, wenn sie erstmal noch nicht "zündet" und auseinanderbricht, sondern intakt bleibt und die in ihr geborgenen Samen schützt, so dass diese ihr erstes Entwicklungsstadium schon mal überleben.
effendiklaus effendiklaus   Beitrag 86 von 113
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Es gibt ja auch Samen, die benötigen erst mal eine Frostperiode. O.k. sollen sie machen, wie sie denken.
Dann gehen sie halt erst ein Jahr später auf.
Wird bei mir erstmal ein interressantes Experiment.
Mein Garten hat auch wenig mit Rasen zu tun. Er dient hauptsächlich als Motivlieferant.
Wenn man da selber etwas darauf achtet kann man viel sehen.
Hab da einen eigenen "Gartenordner", mit und ohne Viecher.
In jedem Eckchen ist was anderes los. Keine Ahnung wo der Mohn herkommt:
Opiumhöhle? Opiumhöhle? effendiklaus 25.05.19 11
Dieter Ruhe Dieter Ruhe Beitrag 87 von 113
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Zitat: effendiklaus 29.08.20, 18:18Zum zitierten BeitragWird bei mir erstmal ein interressantes Experiment.
Mein Garten hat auch wenig mit Rasen zu tun. Er dient hauptsächlich als Motivlieferant.
Wenn man da selber etwas darauf achtet kann man viel sehen.
Hab da einen eigenen "Gartenordner", mit und ohne Viecher.
In jedem Eckchen ist was anderes los. Keine Ahnung wo der Mohn herkommt:
Opiumhöhle? Opiumhöhle? effendiklaus 25.05.19 11


Gefällt mir, was Du so in Deinem Garten anzustellen scheinst. Ein weiterer kleiner Baustein für den Naturschutz, Deine kleine Oase. Andere ernten Gemüse von ihren streng angelegten Beeten, Du dagegen erntest ansehnliche Bilder aus dem Wildlife rund um Dein Grundstück herum. Tolle Alternative, wenn Hobbygärtnerei und -fotografie eins werden, sich also zu einem Hobby verbinden. Mal ein ganz anderer Ansatz.
effendiklaus effendiklaus   Beitrag 88 von 113
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Zitat: Dieter Ruhe 29.08.20, 19:16Zum zitierten BeitragTolle Alternative, wenn Hobbygärtnerei und -fotografie eins werden, sich also zu einem Hobby verbinden. Mal ein ganz anderer Ansatz.
Naja, von Gärtnerei bin ich meilenweit entfernt. Ich beobachte nur. Das ist spannender.
Rund muss es gehen! Rund muss es gehe… effendiklaus 25.09.19 3
Mal schauen was die Samenbomben machen. :-)
effendiklaus effendiklaus   Beitrag 89 von 113
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Ich werde meine Blumensamen wohl schon im Herbst verteilen, das ist ihre natürliche Pupertätszeit.
Blütenwespen, im Volksmund Wildbienen genannt, nisten schon bei mir.
Kein Wunder, dass die keinen Honig erzeugen.
Das scheint wohl eine Honigbiene zu sein:
Erwischt Erwischt effendiklaus 19.04.12 22
Allerdings gibt es von den Blütenwespen über 550 Arten. Die hier schaut hinten auch etwas spitz aus.
Die Kringel am Körper lassen auch aufstutzen.
Aber ich fotografiere nur und bestimme nicht.
Dieter Ruhe Dieter Ruhe Beitrag 90 von 113
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Zitat: effendiklaus 30.08.20, 18:41Zum zitierten BeitragIch werde meine Blumensamen wohl schon im Herbst verteilen, das ist ihre natürliche Pupertätszeit.
Blütenwespen, im Volksmund Wildbienen genannt, nisten schon bei mir.
Kein Wunder, dass die keinen Honig erzeugen.
Das scheint wohl eine Honigbiene zu sein:
Erwischt Erwischt effendiklaus 19.04.12 22
Allerdings gibt es von den Blütenwespen über 550 Arten. Die hier schaut hinten auch etwas spitz aus.
Die Kringel am Körper lassen auch aufstutzen.
Aber ich fotografiere nur und bestimme nicht.


Schwebfliegen werden gerne mal mit Bienen verwechselt, aber Dein Exemplar verrät sich durch ihre buschige, pelzige Halskrause als Honigbiene. Wespen sind dagegen etwas länger, taillierter und ihre Streifen leuchtend gelb. Ihnen fehlt der Pelz am Hals. Sie können mehrmals zustechen, eine Honigbiene beim Menschen dagegen nur einmal, was bei ihr dann auch den letzten Stich bedeutet. Sie stirbt.

Deine "Blütenwespen", die Du wahrscheinlich meinst, sind richtige Wespen und schwärmen derzeit stärker aus, nachdem sie ihre Nestarbeit verrichtet haben. Sie genießen ihren wohlverdienten Ruhestand, indem sie vom Eis und Kuchen mitnaschen oder sich bei einer zünftigen Grillmahlzeit gütlich tun. Manchmal nerven sie auch. Ich kenne aber eine Reihe Leute im echten Leben, die bei Honigbienen wie Wespen eigentlich immer von Bienen sprechen, der von Dir zitierte Volksmund grüßt... ;-))) .
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