Hochzeits-/Partyfotografie im UWW-Bereich

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Inspired FloSch Inspired FloSch Beitrag 1 von 11
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Hallo Zusammen,

in der Landschafts- und Architekturfotografie finde ich die UWW-Perspektive immer wieder beeindruckend, vor allem, weil sie auf den ersten Blick ungewohnt ist und polarisiert. Was mich allerdings interessieren würde:

(1) Hat hier schon jemand Erfahrungen mit einem UWW im Bereich Hochzeits- oder Party-Reportagen gemacht (ich rede von 10-20mm an einer Vollformatkamera)?
(2) Wenn ja: mit welchen Brennweiten konkret? Ab welcher Brennweite wurde es etwas "zu kreativ", welche Brennweiten lieferten ungewohnte, aber tolle Perspektiven?
(3) Habt ihr eigene Beispiele?

Ich freue mich auf einen regen Erfahrungsaustausch!
Hermann Klecker Hermann Klecker   Beitrag 2 von 11
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Sei damit zurückhaltend.

(1)
Die Kirche als solche fotografieren, wenn sie noch leer ist, dafür ist es gut. Aber das ist ja mehr oder weniger Architektur. Achte darauf, wenn sinnvoll, etwas in den Vordergrund zu nehmen, z.b. etwas Deko.

Ich hab neulich Feedback (sagt man das so? Ich war nicht der Fotograf) bekommen von Leuten, deren Fotograf während der Feier praktisch nur im UWW-Bereich unterwegs war. Das war ihnen zu viel.

Setz es also sehr sparsam ein.

Es kann für Gruppenbilder interessant sein, je nach Lokation und Bildidee. Da dann durchaus auch ein Fischauge.

(2)
Das ist eine ziemlich unsinnige Frage. Immerhin beziehst Du Dich auf ein Format, aber dennoch wird da kaum mehr kommen als "das kommt darauf an".

(3)
Wenig. Sicher nichts öffentlich.
Inspired FloSch Inspired FloSch Beitrag 3 von 11
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Danke für dein Feedback.

Zitat: Hermann Klecker 14.02.18, 12:41Zum zitierten Beitrag(2)
Das ist eine ziemlich unsinnige Frage. Immerhin beziehst Du Dich auf ein Format, aber dennoch wird da kaum mehr kommen als "das kommt darauf an".


Frage 2 ist sicherlich nicht unsinnig. Sofern es jemanden gibt, der UWW´s tatsächlich aktiv für den von mir genannten Zweck nutzt, hätte er mir hier sicherlich Feedback geben können im Sinne von "mit 10mm komme ich zu keinen brauchbaren Ergebnissen, in keiner Situation...mit 18mm arbeite ich gerne, es funktioniert z.B. gut bei Fotos am Alter usw. usf.". Und eben das von dir genannte "Es kommt darauf an" interessiert mich ja und eben diese Erfahrungen erfrage ich doch hier, oder nicht?

Ich kenne dich aus anderen Forendiskussionen hier in der FC und wundere mich daher nicht über deine "absoluten" Aussagen ;) Dennoch danke bzgl. Pkt. 1.
Ingo Schlotterbeck Ingo Schlotterbeck Beitrag 4 von 11
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Zitat: Inspired FloSch 14.02.18, 17:00Zum zitierten BeitragDanke für dein Feedback.

Zitat: Hermann Klecker 14.02.18, 12:41Zum zitierten Beitrag(2)
Das ist eine ziemlich unsinnige Frage. Immerhin beziehst Du Dich auf ein Format, aber dennoch wird da kaum mehr kommen als "das kommt darauf an".


Frage 2 ist sicherlich nicht unsinnig. Sofern es jemanden gibt, der UWW´s tatsächlich aktiv für den von mir genannten Zweck nutzt, hätte er mir hier sicherlich Feedback geben können im Sinne von "mit 10mm komme ich zu keinen brauchbaren Ergebnissen, in keiner Situation...mit 18mm arbeite ich gerne, es funktioniert z.B. gut bei Fotos am Alter usw. usf.". Und eben das von dir genannte "Es kommt darauf an" interessiert mich ja und eben diese Erfahrungen erfrage ich doch hier, oder nicht?

Ich kenne dich aus anderen Forendiskussionen hier in der FC und wundere mich daher nicht über deine "absoluten" Aussagen ;) Dennoch danke bzgl. Pkt. 1.


Hi,

bevor Du hier "rumpapmpst": lies die Antwort und verstehe sie -> er schreibt wes von
Zitat: Hermann Klecker 14.02.18, 12:41Zum zitierten Beitrag(2)
Das ist eine ziemlich unsinnige Frage. Immerhin beziehst Du Dich auf ein Format, aber dennoch wird da kaum mehr kommen als "das kommt darauf an".



Um bei Deinem 10 / 18 mm Bsp. zu bleiben: an welchem Format willst Do das einsetzen? Handykamerasensor / APS-C / KB / 4x5 …

Gruß

PS: wie kann ich hier eigentlich was hervorheben -> fett schreiben?
Inspired FloSch Inspired FloSch Beitrag 5 von 11
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Zitat: Ingo Schlotterbeck 15.02.18, 12:12Zum zitierten BeitragHi,

bevor Du hier "rumpapmpst": lies die Antwort und verstehe sie -> er schreibt wes von


"Bevor ich hier rumpampe?" Ich habe förmlich darauf reagiert, dass meine Frage als unsinnig bezeichnet wurde und erklärt, wie sie gemeint war. Daher gerne dein eigener Tipp an dich zurück: lies und verstehe ;)

Und zu deiner Frage bzgl. des Formats gebe ich dir nochmals deinen Tipp "lies und verstehe" zurück. Hättest du das getan, wäre dir in meinem ersten Post sicherlich aufgefallen, dass ich von Vollformat spreche.

Und bevor das hier jetzt wieder in FC-Manier in einem kleinkarierten Sandkastenkrieg ausartet, wer was gesagt hat und wie es gefälligst jeder zu verstehen hat meine Bitte: zurück zum Thema.

Vielleicht findet sich ja doch noch jemand, der sich selbst mit dem UWW am Vollformat bei Hochzeiten versucht hat und von seinen Erfahrungen berichten kann.
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 6 von 11
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Hi FloSch,
bei Hochzeiten macht man eher so etwas. Man hat damit mehr kreative Möglichkeiten, ist in den Momenten der Aufnahme nicht durch einen speziellen Objektivtyp (WW, UWW) gebunden und hat nicht die Nachteile eines WW im Randbereich. Jedoch muss man sich da etwas mit der Sache beschäftigen. Ist aber im Grunde nicht schwer.
http://www.andreheinermann.de/bokeh-pan ... r-methode/
http://www.axellauer.de/fotoblog/sonsti ... r-methode/
http://photo-lovestory.com/brenizer-methode/
https://fotopraxis.net/2014/04/30/works ... ehramen-2/
https://www.google.de/imgres?imgurl=htt ... mrc&uact=8

LG
Inspired FloSch Inspired FloSch Beitrag 7 von 11
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Hallo Mörfilchen, danke für die Links, sehr interessant. Für planbare Aufnahmen, wie z.B. beim Brautpaarshooting, finde ich die Brenizer Methode echt interessant. Für spontane Aufnahmen, z.B. in der Kirche, natürlich eher schwierig. Hast du es selbst schon eingesetzt und hast ein paar Praxistipps?
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 8 von 11
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Ja, das habe ich schon oft angewendet.

Jedoch eher bei Landschaft und Familie. WW habe ich auch, und würde von diesem bei Hochzeiten abraten, außer man hat die Zeit und das Publikum macht das mit! Bei Weitwinkel muss man die Linse kennen, und die Braut mag sich nur in der Mittelsenkrechten, im Zentrum sehen. Für alles andere gibt’s sonst kein Geld ;-)
Es ist halt ein freihändiges Flächenpanorama, ohne Nodalpunktadapter, von daher funktioniert das nur von einem gewissen Abstand zum Motiv und von Gegenständen.

Hier sieht man, was möglich ist. Was ich heute jedoch mit Affinity Photo machen würde. Hier wird es jedoch schön gezeigt.

https://www.youtube.com/watch?v=XplxccVgrEQ

Ich würde dir empfehlen es einfach zu probieren. Es funktioniert in einigen Situationen besser und in anderen schlechter als gedacht. Aber mit der Zeit hat man einen gewissen Dreh raus.

Mit Lightroom funktioniert das auch.

Aber diese Methode wird nicht um sonst bei Hochzeiten favorisiert. Von daher einfach mal ausprobieren.
Du bekommst da auch noch den Vorteil, daß sich der Sensor vergrößert (da addiert), und die Blende sich verkleinert – somit Mittelformatlook.

Lies dich ein und probiere es aus – wenn du dann noch ein UWW möchtest, hast du wenigstens noch diese Erfahrung, welche dich in der Auswahl – wann welches „Verfahren“ – routinierter sein lässt.

LG

PS: Schau dir mal auch noch Nodalpuntadapter / Panoramakopf an. So, jetzt hast du viel zu Googlen. Viel Spaß.
Inspired FloSch Inspired FloSch Beitrag 9 von 11
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Danke für deine Einschätzung und die Inspiration, damit habe ich ein Projekt für´s Wochenende :)
Silvie Manzen Silvie Manzen Beitrag 10 von 11
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Natürlich ist WW bis UWW auch bei HochzeitsREPORTAGEN sinnvoll. Da geht's ja nicht darum, das Brautpaar schön freigestellt in der Landschaft rumstehen zu haben, sondern darum zu zeigen, was passiert. Samt Nähe und Umfeld. Klar muss man damit umgehen können.
Thomas Braunstorfinger Thomas Braunstorfinger   Beitrag 11 von 11
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Bei einer Hochzeitsreportage gehört das für mich schon fast dazu, aber eben sehr sparsam, ein Foto von hundert. Passt am besten bei ausgelassener Partystimmung. Gruppenfoto oder Paar-Shooting würde ich damit nicht machen...
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